Baznuk Donnerfaust hat geschrieben:In der Zwischenzeit auf Gerimor
Nachdenklich lag der Blick des Priesters in den Westen gerichtet. Genährt von Gerüchten trieb Ihn sein Weg bereits Wochenlang auf die einstige erstürmte Wehranlage der Panther. Besonnen streicht seine Hand über den neu angelegten Wehrgang während sein Geist Antworten suchte. Sehr lange schon ist es fast bedrohlich still am Fuß des Berges, direkt in der Au im Schatten des Nilzadan.
Viele Freunde und Brüder hatte er hier oben verloren. Hier auf dem heiligen Berg selbst geschlagen durch den Westen.
Westen..man konnte soviel damit verbinden. Die verdammelixen Akorither mit Ihrem gar garstigen tun, Letharen, Rashar, Menschen die des Panthers Wahn folgten und die Raben. So viele Dinge und alle bedeuteten meist nur das schlechteste. Fast in regelmäßigen Abständen ist es einzig der Rabe der von den großen Schrecken aus der Au und dem Westen zeugen. Die Furcht vor des Seelendiebs Diener ist nach wie vor ungebrochen im Cirmias Volk. Nicht mehr befähigt den Weg der Prüfung über den Ilmasunt zu gehen, an Vaters endloser Tafel einen Platz erhalten oder eben eine neue Chance zu bekommen wenn Cirmias bereit war die eigene Seele neu zu schmieden. Der Priester selbst hatte bereits durch die vielen Begegnungen mit den Raben in den letzten Jahren massive körperliche Schwierigkeiten in Ihrer nähe. Wenn gleich kein Zwerg einen Kampf mit Ihnen sucht, wäre Baznuk selbst nur noch mit Cirmias Hilfe fähig sich zu verteidigen.
Gerüchte. Ein wunderbares Werkzeug was gleichsam Hoffnung und Verzweiflung bringt. In diesem Fall war es Hoffnung. Zulange schon war der mächtige Bruder des Raben nicht mehr gesehen. Der vermeintliche Kopf, Stratege, Heerführer und Architekt der massiven Niederlage des Zwergenvolk auf dem heiligen Berg selbst. Die Zeit lag günstig um das Reich weiter zu schwächen nachdem einer der Bruder verschollen ist. Das Dreieck was schützend über dem Westen lag ist am bröckeln. Der haltende Zacken Vladimirs ist gebrochen, für die verdammelixen Arkorither gab es bereits einige viel versprechende Lösungsansätze. Blieben nur noch die Raben, deren Präsenz bereits ausreichte um eine Schlacht zu Ihren Gunsten zu wenden, sofern die Front nur aus Kaluren bestand. Ein leicht zu behebender Umstand sinnierte der Priester der selbst über riesige Goldberge wachte.
Der Finger streicht sanft die Fuge der massiven Brüstung entlang. Der flache lange Atem des Zwergen der in nebligen Waden sich langsam auflöste wallte vor sich her. Für den Augenblick waren seine Gedanken vielversprechend, doch gab es keinen Spielraum für Fehler. Doch eine ungenutzte Gelegenheit sollte es keineswegs geben. Seine Gedanken mussten mit Thorim geteilt und besprochen werden. Lösungen für Raben und Arkorither waren in greifbarer Nähe, die restlichen kleineren Schwierigkeiten der winkenden Ritterschaft würde man schlicht mit massiver Gewalt entgegen treten und Ihren Truppen die Fratzen des kalurischen Krieges zeigen.
Cirmias Vater, mächtigster aller, Schöpfer der unseren. Bitte gib mir die Kraft klug zu handeln, besonnen zu leiten und stark zu führen wie du es tun würdest an meiner statt. Die Zeit ist bereit den bröckelnden Stein des Westen zu zertrümmern.
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Die Gedanken des Priesters waren will, gar sorgenvoll. Er wusste das es am Ende Leben kosten wird, die der seinen und auch viele der Menschen. Der Seelenschmied selbst wird es am Ende sein, der sein tun bewertet und Ihn entsprechend zur Rechenschaft zieht. Doch würde Cirmias es gleichsam tun wenn er nichts dergleichen Unternehmen würde und Alatars Anhängerschaft freie Hand lassen würde. Des öfteren kam es bei den Gesprächen zum Thema Verbündete. Verbündete..tatsächlich hatte der Berg so etwas auch noch, trotz vieler Umstände die viele einstige Verbündete aus dem Blick des Zwergenvolks brachte. Für den Augenblick war ein zusätzlicher Einsatz oder gar die Bitte durch Unterstützung der machtvollen Menekanischen Armee oder den gut geführten Regiments Truppen in keinster weise in Betracht gezogen. Zu groß würde die Gefahr für die Bewohner der Au unter den verschiedenen Truppen, den verschiedenen Kommandeuren in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Präzise und knapp. Das war die Ausgangs lange für die Offensive.
Nebst den vielen internen Vorbereitungen waren auch andere Dinge ausgesprochen wichtig die es zu erledigen galt. Das Volke Menekurs, genauer Kal Khazad Sekban Khalida und das Regentenpaar Raniya-zar und Abbas-zar müssten informiert werden das, dass kommende tun in der Au Truppen Bewegungen in den Grenzlanden nahe Grenzwarth auslösen könnte. Zwar nicht direkt betroffen, doch wäre es gleichsam wichtig Thelor-zâr, Baron von Gipfelsturm und oberster Heerführer der Lichtenthaler Truppen im stillen in Kenntnis zu setzen, nebst Gattin und Kommandeur Helisande.
Sie sollten vorgewarnt sein das Bewegung in die Grenzen kommt doch viel wichtiger war es zu klären das nicht in der Zeit eigenen Manöver ausgeführt werden mit denen man sich gegenseitig behindert. Tambar würde Menekur in Kenntnis setzen und Thoria würde die Aufgabe beim Baron übernehmen müssen. Er selbst wird sich daran machen die Geweihtenschaft der Temora für die Aufgabe zu übernehmen.
Die restlichen Aufgaben der Vorbereitungen für die Truppen des Berges und die Allianz waren für den Augenblick klar. Jeder würde sein möglichstes tun müssen um das Unterfangen zum Erfolg zu führen.


