XhuRyna war als RasharLo ehrlichweise klein und schwächlich. Als das letzte Kind im Wurf der Eltern beide ebenso der Kriegerkaste der RaSho angehörig wurde Sie oft von den anderen RasharLo nicht wahrgenommen oder gehänselt, auch wenn jeder Rashar seinen Platz im Stamm hat sind Kinder nunmal Kinder.
Sie lernte schnell sich zu verteidigen und oft war Sie der Auslöser einer Prügelei im Hort, weil Sie der Ansicht war alles mit ihren kleinen Fäusten und Hörnchen zu klären.Sie hatte das, was man bei den Rashar in jungen Jahren bevor der Mäßigung einen Blutrausch. Sie nannte es schlicht, das Rot in Rot bevor Dinge passierten wo Sie keine Kontrolle darüber hatte.
Das brachte Sie oft in Schwierigkeiten und führte zu disziplinären Maßnahmen. Ihre Ausbilderin, eine SenToki ValaShaRa erkannte die unbändige Wut und den Zorn in Ihren Adern. Sie wollte dieses Potenzial fördern und disziplinieren was oftmals auch in Schlägen enden konnte.
In den darauffolgenden Jahren wuchs XhuRyna heran wie jedes Lo. Kampftraining für die RaSho-Kaste und aus der zornigen kleinen RasharLo wuchs letzten Endes eine große und kräftige wie auch stolze Rasharii heran. Gewisse alte Konflikte blieben wie auch ein der Konkurrenzkampf wer denn letzten Endes die stärkste RaSho Ihrer Generation sein sollte, denn nur so konnte Sie ebenfalls zu den SenToki berufen werden.
Bei ihrem letzten Ausbildungstag, danach sollte Sie den Hort verlassen und dem Volk als Wache oder Soldatin dienen hörte Sie eine Stimme in ihrem Inneren. Sie war noch ohne Stammesbrandzeichen noch hatte die SenToki sie angesprochen, auch wenn es Andeutungen von Seiten ValaShaRa gab.Doch das war immer so, denn nur so stieg die Motivation der Perfektion und der Weg wurde geebnet. Ihr größter Konkurrent der ebenfalls auf den Ruf der SenToki wartete hieß XuShRaTosh. Ein RasharHo so groß wie ein Baum aber ebenso unbeweglich und sehr eigen.
Seine schiere Kraft war das einzige was XhuRyna respektierte, hatte Sie ihm doch schon so oft gezeigt wer der stärkere von beiden ist, in List und Strategie war Sie ihm zwar überlegen, aber seine schiere Kraft führte oft zu blauen Flecken und Schmerzen. XhuRyna erwartete, dass beide in die Reihen der SenToki aufgenommen werden.
Dazu kam es nicht denn es war Ahamani selbst, die zu Ihr und wohl zu einigen anderen zum Stamm des Unterreichs sprach. Ahamani hatte zunächste andere Pläne mit ihr. XuShRaTosh wurde im Unterreich statt der Ihren zu den SenToki berufen. Es sollte wohl zunächst nicht Ihr Pfad sein.
"Meine Kinder Ahamani erwartet diese Rashar an der Oberfläche, ein Feind ist zu besiegen."
Ohne zu zögern machte Sie sich auf den Weg zu Oberfläche, folgte dem berüchtigten Lavafluss der wohl laut der ältesten AlKunBra zur Oberfläche führen sollte. Sie war einige Tage unterwegs bis Sie durch einen Spalt, das erste Mal Sonnenlicht in ihrem bisher kurzen Leben sah.
Sie hatte im Hort von der Feuerkugel am Himmel gehört und auch dass Sie verschwinden kann und es so dunkel wie im Unterreich ohne Lava werden könnte. Nicht jeder der Rashar erreichte den Aufstieg, einige starben auf dem Weg. Fielen vor Erschöpfung um oder wurden von den Strapazen derart geplagt, dass Sie selbst in die Lava sprangen. XhuRyna sah dies mit stoischen und kalten Blick. Schwäche hasste Sie. Aufgeben hasste Sie. Sie würde niemals aufgeben, egal welches Hindernis man Ihr in den Weg stellte. Egal wie müde Sie gewesen wäre.
"Solange diese RaSho Blut in ihren Adern hat, wird Sie den Weg fortsetzen."
Ihre Beine müde vom langen Marsch hatten dennoch keine Zeit sich auszuruhen, denn die RaSho wiesen Ihr den Weg zur Waffenkammer vor dem RaKun wartete wohl schon eine Armee von Verbündeten, denn Sie erwarteten einen Kampf gegen einen abtrünnigen Gott, Getares.
Was dann geschah, ist wohl jedem bekannt....




