[LR]Berichtsmappe Thema Harpien für...

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Leandra Kalveron
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[LR]Berichtsmappe Thema Harpien für...

Beitrag von Leandra Kalveron »

Eine Berichtsmappe wird angefertigt und für folgende Institutionen als zugänglich freigegeben:

Geweihtenschaft der Temora und Klosterwache
Ritterschaft Alumenas
Adel Lichtenthals
Konzil des Fuchses
Regiment
Hort des Wissens (Ost)
Hospital Adoran

Graik der Kaluren




Eingangswort:

Der Lichtbringerin Segen und Schutz!

Angefügt sind Berichtspergamente, um einer Bedrohung in gemeinsamen Akt standzuhalten. Die Berichtsmappe soll dafür dienen ein überschaubares Bild zur Lösung des Problems zu erhalten. Die Institutitionen werden gebeten verantwortungsvoll mit jenen Informationen umzugehen und führende Personen der Institutionen/Berechtigten können eigenverantwortlich ebenso neue Berechtigte hinzufügen.

Angemerkt sei jedoch, dass die Geweihtenschaft keine Erlaubnis an die Freigabe ihrer eigenen Berichte an die Gruppierung namens "Schwesternschaft" erteilt.
Durch vermehrte Berichte über Halbwahrheiten, nicht eingehaltene Abkommen und Einbehaltung von Informationen ist das Vertrauensverhältnis deutlich geschwächt, ihre gänzlichen eigenen Absichten in Unklaren, was zu diesem Schritt führt.



Bericht über Harpien – Morde – Bedrohung des Nilzadan – Getares – Schwesternschaft


Harpien

Das die Harpien Schwingenstein bedroht haben ist sicher für jeden bekannt. Die tapferen Bürger vertrieben sie, die überlebenen Kreaturen flogen Richtung Varuna, die erschlagenen verbrannten wir neben der Feste Nebelwacht. Eine Expedition, ausgerufen durch Wächterin Jade am 6. Schwalbenkunft führte eine große Schar von Streitern Lichtenthals nach Varuna. Dort fand man einige Harpienwesen und ein sonderbares Exemplar, duenn und verwirrt aussehend. Sie hat uns versucht zu warnen vor den anderen Harpien. Die Harpien würden wohl Blut riechen und seinen Ruf hören. Sie sprach immer wieder davon das sie „Ihn“ hören. Dazu sagte sie, das „Er“ das Blau verabscheut, dabei blickt er mich in meiner Geweihtenrobe an. Die Harpien sollen Worten lauschen, die wir nicht hören können. Sie hören sie wohl schon immer, die Stimme. Sie lieben sie angeblich. Stark, kräftig, wunderschön. Weiter sagte sie: „Die Schwestern wissen wer es war. Verschwunden sind die Kindlein und das Paar, die Schwestern wissen, wer es war. Mord, Mord, Mord nicht aus Liebe, sondern Stimmen, die Schwestern wissen, wer es war. Eingequetscht in Stein und Dunkelheit“ Diese eine Harpie wurde danach von ihren eigener Art zerrissen.
Später vernahmen wir noch weitere Schreie, die über jegliche Götter sprachen und ihnen den Tod wünschten. Tod dem Adler, Panther, Bären, Fuchs, Chimärenbrut (wohl Ahamani) und danach schrien die Wesen noch man soll die Mutter, Sternenvater und den Raben meiden.


Mordfälle

Dem Bericht von stellvertretender Kommandantin von Amaryll zu entnehmen:


Andra von Amaryll hat geschrieben: Der Herrin Segen,

Information zum Tod Freya der Stimme.
Loelia berichtete mir davon, dass sie ein Schiff vor Kawi antrafen. Grau und ruhig, Auf dem Segel eine Harpyie.
Loelia und Freya hörten Stimmen und beschlossen nach zu schauen und Verstärkung holen zu lassen.
Auf dem Schiff fanden Sie eine Frau die gefoltert wurde aber noch am Leben.
Man wollte die Frau retten und während Loelia zu ihr ging, blieb Freya an der Tür als Plötzlich sie zusammenbrach und Loelia
einen Pflock aus ihrer Brust rausschauen sah.
Er wurde von hinten durch den Brustkorb durchgeschlagen.
Er verschwand und Loelia konnte Freya hinaustragen und die Frau folgte. Das Schiff verschwand sogleich als sie von ihm gingen. Man sah es seitdem nicht wieder.
Zusätzlich erklärte Loelia dass das Lied Eluvies gestört war, nicht beeinflusst, eher wie als würde es den Ort (das Schiff) verabscheuen.

Beschreibung Mörder Freya:
sehr groß und kräftigt gebaut
Maske mit Harpyenfedern
kann sich auffällig leise bewegen

Gez.
Andra v. Amaryll
-stellv. Kommandantin der Klosterwache

Wie bekannt, wurde der Kutscher von Berchgard ebenfalls mit einem Pflock ermordet, beigefügter Untersuchungsbericht von *GESCHWÄRZT* und vorsorglicher Untersuchung durch Eminenz von Salberg:
Anmerkung: Keine Erlaubnis der Weitergabe des Untersuchungsbericht, betreffende Heilkundiger soll selber jenen hinzufügen.


Berenguer von Salberg hat geschrieben:Temoras licht mit Euch Glaubensgeschwister!

Ich habe den Leichnahm flüchtig untersucht und musste feststellen, dass ihm eine nicht weiter zu identifizierende klerikale Präsenz anhaftet, die meinen Verstand anzugreifen scheint und mir Schmerzen bereitet. Ich wagte es nicht alleine weiter in dieses Mysterium vorzudringen und schlage ein klärendes Ritual vor.

Die Leiche wurde zur Sicherheit in die Krypta des Klosters verbracht und verbleibt dort bis zum Ritual beziehungsweise der Beisetzung.

Temora beschützt!

Eminenz Berenguer von Salberg

Informationen durch die Graik


Rago Getwerglyn und Ashanti, welche in einem Austausch derzeit in der Graik dient kamen nach Nachricht zum Kloster und berichten über ein Treffen mit der Schwesternschaft. Die Informationslage war zwar recht dünn, doch erzählten sie das die Schwesternschaft erwähnte das sie eine Vision über einen Bären hatten der in Gefahr ist. Daher vermuten sie das der Nilzadan in Gefahr sein könnte. Weiter wurde erwähnt das ein Zusammenhang mit Getares im Raum steht. Ashanti wollte zukünftig eine Besprechung mit Schwesternschaft und der Geweihtenschaft der Temora vermitteln. (Weiteres unten)


Besuch von ‚Frauke‘ von der Schwesternschaft

Am 12. Ashatar erschien besagte Frauke am Kloster. Sie sprach davon das es Hinweise gibt, das ein ‚Wesen‘ hinter den Angriffen der Harpien steckt, sie haben Befürchtungen das der Nilzadan das eigentliche Ziel ist.
Der Anwesende Sir Keylon versuchte zu erfragen woher dieses Wissen stammt. Meine Person versuchte ebenso durch Nachfrage und Angebot der Mithilfe auf gänzliche Wissensteilung hinzuweisen, jedoch führte Frauke es nicht weiter aus. Die Information über Vision wurden somit nicht mit uns geteilt und kein Grund angegeben woher dieses Wissen stammt. Erst als wir Getares selber ansprachen und ob jener in dem Zusammenhang steht, konnte oder wollte Frauke nicht ausführen und sprach erneut nur von Vermutung, wie diese jedoch zustande kommen bleibt weiterhin ungewiss. Sie erwähnte dabei: „Getares.. es gibt Vermutungen das er als.. Wesenheit hinter dem ganzen steht. Es gibt Hinweise darauf dass es eine Abbild Getares sein könne.. seine Intensionen. Allerdings ist das reine Spekulation. Wir Schwestern wissen dass dieses Wesen nichts gutes im Sinn hat“


Erzählung von Kaluren / Treffen Menekanern / Generell Thema Schwesternschaft

Eine Delegation aus Menekanern traf sich bei den Kaluren mit der Schwesterschaft. Mir wurde erzählt, dass das Volk der Wüste sich ‚ordentlich mit den Frauen da geplänkelt‘ hat. Sie haben wohl bemerken lassen, das man nicht viel von diesem Geheimbund hält. Es wurde gesagt das man wohl öfters miteinander Kontakt hatte und dabei nur viele Halbwahrheiten herum kamen.
Die Menekaner glauben wohl nicht das Getares etwas mit den Harpien zutun haben.
Die Kaluren bemerkten zudem das Vereinbarungen mit der Schwesternschaft nicht eingehalten wurde, gemeint damit ist wohl eine Besprechung in der Klamm mit uns und der Schwesternschaft, die Ashanti in die Wege leiten wollte, doch nun wohl nicht mehr stattfindet.

Bei dieser Besprechung kam wohl nichts neues heraus.



Persönliche Theorien:


Anhand dieser gesammelten Informationen und auch schon im Vorfeld wurde ich auf die Schöpfungsgeschichte und unseren Werken in der Bibliothek aufmerksam. Es gibt ein Buch in unserer Bibliothek, das davon erzählt das Getares nach seinem Tod von der Schöpfermutter beweint wurde und er in diesen Tränen in die Tiefe sank.
Zuerst deutete ich diese Worte so, als könnte mit der Tiefe das Meer gemeint sein, das würde einen Zusammenhang mit dem grauen Schiff und den Harpienbannern aus den Bericht von Andra erschließen.
Doch die Worte von der Harpie in Varuna blieben mir ebenso noch im Kopf. „Eingequetscht in Stein und Dunkelheit“. Gibt es vielleicht eine Macht, die versucht an die Überreste des gefallenen Gott Getares zu gelangen?


Geplante Unternehmungen:

- Treffen mit Fräulein Loelia und Überlebender 'Marie' vom grauen Schiff am 18.Ashatar - Erledigt - Siehe Nachfolgenden Bericht
- Ritual der Geweihtenschaft um mehr über den Leichnam heraus zu finden - Erledigt - Bericht steht aus
- Gespräche mit den Menekanern
-

gez.
Gnaden Leandra Kalveron
Diakonin der Geweihtenschaft der Temora
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Leandra Kalveron
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Beitrag von Leandra Kalveron »

Ein weiterer Bericht wird zu der Mappe gelegt



  • Bericht über Gespräch mit Eurandra Silverana (Zuvor als Marie bezeichnet, nennt sich auch ‚Aura‘) und Loelia Inversa.

    Am: 18. Ashatar. 267

    Anwesende:
    Diakonin Leandra Kalveron
    stellvertretende Kommandantin Andra von Amaryll
    Hohepriester Berenguer von Salberg


    Die Befragung drehte sich um die Erlebnisse und den Zustand von Eurandra Silverana, die höchst traumatische Erfahrungen gemacht hat. Die anwesenden Personen, versuchten behutsam, Eurandra zu beruhigen und ihr die Möglichkeit zu geben, ihre Erlebnisse zu teilen. Das komplette Gespräch gestaltete sich durch diese traumatischen Erlebnisse als sehr schwerwiegend und teilweise konfuse Aussagen unterstrichen den beschädigten Geist.

    Zu Beginn der Befragung wurde deutlich, das Erinnerungen an ihre Vergangenheit kaum vorhanden sind und alles immer weiter verblasst. Sie erinnert sich nur noch an Wälder und das sie sehr häufig dort verblieb, ebenso eine Gemeinschaft. Mehr konnte jedoch nicht erfahren werden. Auf Nachfrage und Vermutung das vielleicht Rückstände der roten Kristalle und Überbleibsel der Diener des Nichts mit jenen Erinnerungslücken bestehen könnten schilderte Diakonin Kalveron von ihren Erlebnissen des Erinnerungsverlust. Eurandra stimmte jedoch zu, das noch Teile vorhanden sind und es eher ein Wirrwarr aus Bildern, Stimmen und Emotionen ist und kein gänzlich schwarzes Loch. Somit kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, das jene alte Bedrohung etwas mit ihren Erinnerungslücken zutun hat und jene Lücken aus Folter ihrer Seele und Geistes entstanden sind.

    Laut ihren Aussagen war sie über 150 Tage auf dem Schiff, danach hätte sie nicht mehr den Sonnen/Nachtrythmus mitgezählt. Sie lebte dort als Gefangene, die schrecklicher Folter und Versuch der Manipulation beinhaltet haben.

    *GESCHWÄRZT* Amerkung: Erlaubnis wird versucht einzuholen.
    ...was jedoch deutlich wurde ist, das diese Mannschaft immer wieder davon Sprach das sie ‚Ihn lieben‘. Eine Verbindung zu den Harpienwesen aus Varuna ist somit gegeben und bestätigt, die ebenfalls jene Worte sprachen.
    Sie schilderte das sie zwar nicht viel auf dem Schiff sah, weil sie immer eingesperrt wurde. Doch konnte sie nochmal bestätigen das eine tote Harpie als Flagge gehisst haben. Fräulein Eurandra musste Bestrafung ertragen von ihren Peinigern, weil sie sich nicht einigen konnten wie man die Harpie befestigt. Sie sprach davon das es nach toten Vogel roch, sie haben jene Harpie wohl verbrannt.
    Diese Anhängerschaft neigt anscheinend zu einer starken Frustaggression und sollte als unberechenbar eingestuft werden.

    Auf Nachfrage für den Grund warum sie eine Harpie aufgehangen haben, konnte sie nur von Unkenntnis berichten.
    Auf erneute Nachfrage, ob sie Harpien verehren berichtete sie das sie
    „den Verlassenen“
    verehren und ihn lieben. Die Gestalten haben auch versucht sie zu manipulieren, das Eurandra ihn liebt und ein braves Opfer wird. Sie wehrte sich jedoch immer dagegen.

    Ob diese Anhängerschaft unter der Kontrolle von dem ‚Verlassenen‘ steht kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Eurandra berichtete, das sich eines der Wesen/Menschen selbst ein Stück aus seinem Arm geschnitten hat und sich unter die Maske geschoben hat. Das würde für eine Kontrolle durch eine Entität deuten oder für absoluten Fantatismus. Die Tatsache jedoch das Eurandra nicht durch eine Kraft beeinflusst werden konnte und sie sich stets weigerte den ‚Verlassenen‘ zu lieben, zeugt eher davon das jene Kreaturen vom Schiff aus freien Willen sich in diese Dienerschaft begeben haben. Es kann jedoch nicht gänzlich bestätigt werden.

    Das Gespräch wurde wegen des besorgniserregenden Zustand des Fräuleins dann unterbrochen.


    Abschließend:

    Eurandra Silverana ist eine Person, die durch ihre traumatischen Erlebnisse mit beschriebener Bedrohung geprägt wurde. Sie wurde Opfer von Folter und Gewalt, was bei ihr tiefe psychische Wunden hinterlassen hat. Eurandra hat eine starke Angst vor der Gruppe dieser Anhängerschaft und den ‚Verlassenen‘, die immer noch eine reale Bedrohung in ihrem gepeinigten Geist für sie darstellen. Trotz der erlittenen Qualen hat Eurandra sich geweigert, sich den Forderungen ihrer Peiniger zu beugen, was auf ihren starken Willen und ihren Wunsch zu überleben hinweist.
    Ihre aktuelle Situation ist durch Unsicherheit und Angst geprägt, jedes Geräusch wie ein Klopfen löst jenes aus, wobei sie auf die Unterstützung und den Schutz ihrer Verbündeten angewiesen ist, darunter insbesondere Loelia Inversa und Kawi. Eurandra sucht weiterhin nach Sicherheit und hofft, wie auch Loelia dass die Bedrohung, die sie verfolgt, bald neutralisiert wird. Seine Eminenz von Salberg und Gnaden Kalveron haben nach der Besprechung die beiden Damen noch mit in das Kirchenschiff genommen und den Segen der Herrin über sie erboten. Zusätzlich wurde mehrmals angeboten das sich die Geweihtenschaft gerne weiter um ihr Seelenheil kümmern möchte.

    Eurandra sprach nach dem Schlusswort noch davon das Fräulein Schanna auch verfolgt wird. Jedoch scheint das Fräulein derzeit hinter allen Situationen eine Gefahr zu sehen die mit ihren Peinigern zu tun hat. Nachforschungen darüber wären jedoch trotzdem angebracht.

    gez.
    Gnaden Leandra Kalveron
    Diakonin der Geweihtenschaft der Temora
Zuletzt geändert von Leandra Kalveron am Sonntag 25. August 2024, 23:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Berenguer von Salberg
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Beitrag von Berenguer von Salberg »

Bericht über das klerikale Ritual zur Untersuchung der Leiche des Berchgarder Kutschers

Anwesende Geweihte:
  • Ihre Eminenz Raia Lathaia
  • Seine Eminenz Antorius (zeitweise)
  • Seine Eminenz Berenguer von Salberg
  • Ihre Gnaden Leandra Kalveron


Anwesende Klosterwachen:
  • Wächter Richard Arenberg
  • Anwärterin Moira von Bergfall


Fragestellung:
Der Kutscher vor Berchgard wurde mit einer Art Pflock ermordet. Eine medizinische Untersuchung durch das Adoraner Hospital sowie eine magische Untersuchung durch Oberstleutnant von Aerenaue kamen zu keinen außergewöhnlichen Erkenntnissen. Eine flüchtige klerikale Untersuchung durch Eminenz von Salberg führte jedoch zu einer bedenklichen klerikalen Reaktion in Form einer klerikalen Präsenz, die eine Art Wahnsinn auf den Geist des Untersuchenden auszustrahlen schien. Die Untersuchung wurde daher abgebrochen. In diesem Ritual sollte der Präsenz auf den Grund gegangen werden.

Ablauf und Resultate:
Nach einer kurzen Einweisung durch Eminenz von Salberg begann das Ritual mit einer Anrufung der Schildmaid durch ihre Gnaden Kalveron. Es folgte ein klerikaler Schutz für alle Anwesenden, der unter Berücksichtigung der Voruntersuchung entsprechend stark ausfiel. Nach den Vorbereitungen leitete Eminenz von Salberg die eigentliche Untersuchung ein.

Zunächst legte sich ein hellblaues Licht um den Leichnahm, doch dann veränderte sich das reine Licht in der Nähe der Wunde bedenklich. Es wurde zu einer Art grellen Rots, der in den Augen schmerzte. Den Geistlichen wurde schnell klar, dass dieses Licht in Verbindung mit einer uns unbekannten klerikalen Kraft steht. Aus der Wunde heraus sickerte dieses Rot und vermischte sich dann mit einer Art kränklichen Graublau, welches negative Gefühle wie beispielsweise Verzweiflung beim Betrachter versachte. Die beiden Farbtöne vermengten sich in einem Wirbel, der Übelkeit und Schwindel in den Köpfen der Anwesenden erzeugte. Mehrere Anwesende verspürten den Drang grundlos zu kichern zu lachen oder zu schreien, oder andere irrationale Handlungen zu vollziehen. Es war das Gefühl des reinen Wahnsinns.

Jedoch konnte dieser Wahn nicht lange vor Temoras Kraft bestehen und wurde durch ihre Kraft hinweggefegt. Der sich ergebenden Stille folgten Visionen, die jeder der drei noch anwesenden Kleriker anderslautend, jedoch stets verbunden mit dem Gefühl des Hilferufs durch Temora, erhielt:

Vision 1:
Eine Lichtung im märchenhaften Walde, im Kreis drappierte Leichen von Kindern und Erwachsenen, deren Glieder gebrochen wurden und Harpien, die die Szenerie betrachteten. Die Kinder starben rasch, Stich durchs Herz. Die Vision wurde von dem Gefühl begleitet, dass es sich um etwas handelt, das bereits vergangen ist.

Vision 2:
Der Cirmias-Schrein in der Frostklamm. Kaluren (u.a. Bork), eine Thyrin, eine Frau namens Florence stand wie eine Wache dort. Mittig am Schrein standen zwei Frauen in braunroten Roben und haben wohl irgendetwas in einen Speer gelenkt, der daraufhin zu glimmen beginnt.

Vision 3:
Ein großer prächtiger und blau schimmernder Bär, der auf den Anhöhen zum Nilzadan stand und aus voller Kehle brüllte. Doch der Ruf war nicht triumphierend, er war schmerzerfüllt. Denn das Tier blutete aus vielen Wunden und es schien als würde neben dem Blut auch noch göttliche Kraft aus ihm heraussickern. Eine seltsame Schattengestalt mit Flügeln in einer blassblaugrauen und grellroten Aura - wie die Farben bei der Leiche - saß ihm im Nacken und trank vom Blut und der Kraft. Die Vision endete mit dem Gefühl eine mögliche Zukunft erblickt zu haben.

Nach den Visionen schien die Kraft der Herrin den Leichnahm zu reinigen.

Deutung der Visionen:
Vision 1 zeigt vermutlich das Schicksal derer, die von den Harpien entführt wurden. Möglicherweise handelt es sich um ein klerikales Ritual mit unbekanntem Zweck, möglicherweise ein Opfer zur Kraftgewinnung.
Bei Vision 2 handelt es sich vermutlich ebenfalls um die Vergangenheit, da im Brief von Bork Bärenstolz erwähnt wird, dass ein Speer entsprechend vorbereitet wurde.
Vision 3 ruft uns zunächst einmal dazu auf, Cirmias und den seinen im Kampfe beizustehen und deutet darauf hin, dass der Bärengott selbst in tödlicher Gefahr sein könnte. In Verbindung mit dem Lichterspiel vor den eigentlichen Visionen ist zu vermuten, dass der Kutscher entweder durch ein klerikales Artefakt oder aber durch ein mit klerikalen Kräften erfülltes Wesen, möglicherweise sogar einer Art Gottheit, starb. Dass klerikale Kräfte gewisse Gefühle, die in Verbindung mit der jeweiligen Gottheit stehen, beim klerikalen Betrachter auslösen ist nicht selten (beispielsweise Zorn bei alatarischen Kräften). Diese Art Gefühl des Wahnsinns ist jedoch allen heutigen Betrachtern fremd gewesen, was auf eine unbekannte Gottheit schließen lässt. Vermengt man nun diese Informationen und Folgerungen mit den gesammelten Informationen aus anderen Quellen, so lässt sich dieser möglichen "Gottheit" vermutlich der Name "Der Verlassene" zuordnen. Sollte es wirklich der Wahnsinn sein, der diese potenzielle Gottheit auszeichnet, so sind bei der Schlacht am kommenden Sonntag erhöhte Wachsamkeit und ein disziplinierter Geist gefragt, denn möglicherweise wird der Verlassene versuchen unseren Geist zu beeinflussen. Möglicherweise ist der Verlassene auch ein Wesen, welches den Gottstatus anstrebt und beinahe erreicht hat, dies könnte erklären, weshalb er die göttlichen Kräfte von Cirmias trinken will, das ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt eine Theorie.


Eminenz Berenguer von Salberg
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Leandra Kalveron
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Beitrag von Leandra Kalveron »

Die Mappe wurde auf der Versammlung entsprechend ebenso verteilt und Einsicht gewährt:

Menekaner
Thyren
Elfen
Loelia in Vertretung für K'awi
Vogte Lichtenthals
Zuletzt geändert von Leandra Kalveron am Dienstag 27. August 2024, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Rago Getwergelyn
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Beitrag von Rago Getwergelyn »

Rago Getwergelyn hat geschrieben:
Nilzadan, 27. Ashatar 267

Cirmias Mahal Kal Khazad, [oder entsprechende Anrede]

Im Namen Cirmias und im Angesicht des drohenden Feindes wurde eine Versammlung der Verbündeten abgehalten, um die Verteidigung des Götterbergs zu koordinieren. Die folgenden Punkte sind von besonderer Bedeutung für die strategische Planung:

Es wurde beschlossen, die Verteidigung der Klamm aufzugeben, da das Risiko eines Angriffs über diesen Weg zu groß und der Berg von höherer strategischer Bedeutung ist.

Die Hauptverteidigung wird am Haupteingang des Berges und am Eingang zu Berchgard aufgebaut. Diese Positionen sind entscheidend, um den Zugang zum Inneren des Berges zu sichern und den Feind bereits an den Toren zu stoppen.

Es werden Schützengruppen aufgestellt, die von Schildträgern geschützt werden. Die Liedwirker, werden ebenfalls durch die Schildträger gesichert.

Es wurde beschlossen, kleine Ballisten zum Abfeuern von Netzen einzusetzen, um die Harpien aus der Luft zu binden und sie am Boden leichter zu besiegen. Die benötigten Ballisten werden von den Verbündeten aus Menek Ur und die Netze aus Kawi bereitgestellt.

Ein Graik Trupp wird den Engpass des Bergfallstollen verteidigen, da dieser leicht zu halten ist und einen wichtigen Zugang zum Berg darstellt.

Der mit mächtigen Kräften belegte Speer wird unter strenger Bewachung stehen. Der Schutz des Wächters, der den Speer trägt, hat höchste Priorität.

Alle Verbündeten sind angewiesen, ihre Kräfte für die bevorstehende Schlacht zu mobilisieren. Die Versammlung hat den Entschluss gefasst, sich eine halbe Stunde vor der vollen achten Stunde am Haupttor zu versammeln.

Möge Cirmias uns beistehen in dieser entscheidenden Stunde. Die Verteidigung des Götterbergs liegt in unseren Händen, und wir werden ihn mit all unserer Kraft halten.


Schutz des Berges!

Kâl Dâr der Graik und Wühler Cirmias'

Rago Getwergelyn
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Zuletzt geändert von Rago Getwergelyn am Dienstag 27. August 2024, 23:28, insgesamt 1-mal geändert.
Farid Ibrahim Yazir
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Beitrag von Farid Ibrahim Yazir »

*In den frühen Morgenstunden, bricht eine Karavane aus Menek'Ur auf ins Grünland. Ein Trupp Janitscharen zusammen mit einigen Baumeistern unter der Führung des Jijkban Farid Ibrahim Yazir. Ihr Weg führt sie bis zu den Kaluren, wo sie dann beginnen die schwer Beladenen Lamas abzuladen und die Baumeister unter der Führung der Kaluren die Balisten aufbauen.*
Amelie von Salberg
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19

Beitrag von Amelie von Salberg »

Am Abend, Rheaonna, Kia, Hana und Amelie saßen im Garten an ihrem großen Tisch und unterhielten sich, als auf einmal eine Reiterin vor dem Gartentor auftauchte und fragte, ob hier nicht eine Schneiderin mit dem Namen Amelie von Salberg wohnen würde.
Als Amelie bejahte, stieg sie vom Pferd und stellte sich unter dem Namen Schanna Mirkow, Schneiderin von K‘awi vor.
Da wußte Amelie sofort Bescheid und sie öffnete die Gartentüre um Schanna herein zu lassen.
Amelie erzählte den Zwillingen dass sie vorhatten, große Fangnetze zu knüpfen und Rheaonna und die beiden waren sofort Feuer und Flamme um mitzuhelfen.
Nur...keiner von ihnen hatte jemals ein Fangnetz geknüpft!
So begann Schanna zu erklären wie diese herzustellen seien. Da diese Netze auch sehr stabil sein mussten und doch auch zu durchtrennen sein sollten, zeigte Schanna ihnen wie sie einen Silberdraht mit Garn zu umwickeln und dann auf ein Garnschiffchen aufzuwickeln waren. Die drei lauschten aufmerksam und nachdem alles auf dem Tisch ausgebreitet wurde, schnappten sie sich Garn und Silberdraht um diese miteinander zu verbinden.
Nach einiger Zeit wurde der Berg mit dem umwickelten Garn immer höher und Schanna führte den besonderen Knoten vor, der wie ein Stoff mit Löchern aussehen sollte, um damit ein Netz zu formen.

Nun, sogar die Zwillinge waren mit Feuereifer dabei und verteilten sich im Garten um diese großen Netze anzufertigen.
Rheaonna schnappte sich einige Garnschiffchen und eilte außerhalb des Gartens um sich für die Herstellung mehr Platz zu schaffen.
So entstand ein fertiges Fangnetz nach dem anderen. Der Haufen auf dem sie die Netze stapelten wuchs und wuchs.

Die Zeit war nun in Windeseile vergangen und sie beschlossen an diesem Abend mit dem Knoten der Netze aufzuhören, um die nächsten Tage noch zu nutzen und viele Netze anzufertigen.
Zuletzt geändert von Amelie von Salberg am Freitag 30. August 2024, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
Amelie von Salberg
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19

Beitrag von Amelie von Salberg »

Noch an den nächsten Tagen werden die Netze von Ramon Dragane und Amelie verläßlich zum Nilzadan geliefert.
Zuletzt geändert von Amelie von Salberg am Donnerstag 12. September 2024, 05:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Nepha Liura Ifrey
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Registriert: Samstag 23. April 2022, 16:04

Beitrag von Nepha Liura Ifrey »

Durch einen Boten wird ein Schreiben gebracht, das wohl der Berichtsmappe zugefügt werden soll.

Protokoll zum Treffen auf der Burg.

Nachdem die Kaluren einen kurzen Stand der Dinge während des Angriffes und danach abgegeben hatten, leitete Kronritterin Helisande von Senheit mit einer Schilderung ihres Eindruckes des Kampfgeschehens das Gespräch ein.
Es bestätigte sich hierbei das Empfinden von Hitze, Angst und Wahn, das erst durch die versammelte Priesterschaft bekämpft werden konnte.

Eske, von den Kawianern, war die erste die ihre Einschätzung der Geschehnisse mitteilte. Sie vermutet weitere Angriffe, da das Ziel das Grab der Paia zu finden fehlschlug.


Darauf folgte der Erhabene, der allen deutlich machte, dass die Rolle der Schwesternschaft völlig unklar sei.
Er informierte die Anwesenden darüber, dass er die Priesterschaft des Reiches der Sonne angewiesen hat,
direkt mit der All Mara in Kontakt zu treten.
Danach erst werden endgültige Entscheidungen über eine weitere Kampfbeteiligung durch den Erhabenen getroffen.
Zudem versicherte er den Verbündeten, dass diese nicht im Stich gelassen werden.
Der Erhabene wies ebenso daraufhin, dass die Geschichte zum Tod des ersten Sohnes Zweifel aufwirft, die erst noch geklärt werden müssen.

Leandra Kalveron bestätigte den Eindruck, dass die Schwesternschaft Informationen nicht vollständig weiter gibt oder gar zurück hält.
Allerdings wies sie auf die Notwendigkeit der Unterstützung durch die Schwesternschaft hin, da diese den Speer mit ihren Kräften verstärkt hätten.
Dieser Speer ist nun im Besitz der Wesenheit, die sich Getares nennt.


Leandra bestätigte ebenfalls den Eindruck unserer Priesterschaft, dass es Einflussnahme klerikaler Herkunft von Abseits des Kampfortes gegeben hat.

Schließlich meldete sich ein Frau zu Wort, die sich wohl Aura Silverana nennt.
Sie war eine Gefangene von Anhängern Getares. Sie beschrieb die Anhänger als Träger grauer Roben mit federnen Masken, Mörder ohne Empathie.


Kronritterin Helisande von Senheit äusserte hier ihre Befürchtung, dass es scheinbar schon eine Anhängerschaft,
wenn nicht sogar Geweihtenschaft des ersten Sohnes gibt.

Die Frage des Erhabenen an die ehemalige Gefangene welchem Gott sie huldigt, konnte diese nicht beantworten.
Hier wurde der ehemaligen Gefangenen Gedächnisverlust zugesprochen.

Eine weitere Frage beschäftigte die Anwesenden Kleriker/Magier.
Wie ist eine so starke Störung des Liedes wie auf dem Schiff von dem die Gefangene befreit wurde überhaupt möglich.
Ein bekannter Ort dafür ist der Keller des Klosters der Lichteinigkeit, sowie eine hohe klerikale Macht die beispielsweise durch eine Gottheit beseelt
wurde.

Es zeichnete sich im Verlauf des Gespräches die mehrheitliche Meinung ab, dass die Wesenheit die sich Getares nennt, wohl eher erstmal kleinere und schwächere Gottheiten angreifen wird, um sich an diesen zu stärken.
Ein Beschluss des Erhabenen war, einen Vertreter des Reiches der Sonne nach Rahal zu senden, um mit diesen über die Situation zu reden und auch eine Warnung zu geben, was auf diese zukommen kann.

Die fortgeschrittene Zeit führte nun dazu, dass sich immer weitere Teilnehmer verabschiedeten und die Gespräche zwischen den Verbliebenen an Inhalt verloren dafür an Streitmöglichkeiten zunahmen.



Das Treffen wurde schliesslich im Trubel allgemeinen Aufbruchs von Kronritterin Helisande von Senheit beendet.


Im Auftrag des Emirs
Saif Alden Omar

Im Namen des Sanjak
Farid Ibrahim Yazir

Assistenzen
Hadija Yazir
Nepha Liura Ifrey


Merrik von Aerenaue

Beitrag von Merrik von Aerenaue »

*Ein Zettel lander mit in der Berichtsmappe.*


- Außerhalb des Protokolls -

Ich empfinde es als höchst bedenklich die Schwesternschaft aus dieser Protokollierung und der gemeinsamen Arbeit auszuschließen.

Davon ab, dass die Schwestern sich auch beim Angriff auf den Nilzadan zeigten, was ihren Willen der Zusammenarbeit in der Praxis klar verdeutlichte, sollte es unser größtes Ziel sein unsere Kräfte zu stärken und an einem Strang zu ziehen.
Das Ausschließen einer Partei, die willens ist zu helfen, das sogar schon aktiv getan hat, Informationen teilt und sich genauso gegen den gemeinsamen Feind bewehrt, sollte man nicht ausschließen.
Ich erachte es als höchst fragwürdig, dass mit den hier vorliegenden Informationen und den dazugehörigen Absprachen so verfahren wird, tut man so doch auch nur das gleiche, wie das, was man selbst anprangert, Informationen vorenthalten.

Die Schwesternschaft waren schon immer eine Gemeinschaft, die am Rande existierte und abseits der Gesellschaft agierte. Sie waren schon immer geheimnisvoll und haben gewisse Informationen zurückgehalten. Aber tun wir das nicht alle? Jede Gemeinschaft hat Informationen, die niemals mit anderen geteilt werden würden. So wird auch die Schwesternschaft gute Gründe haben dies, trotz der dringlichen Situation, zu tun.
Ich verbürge mich vollends als Freiherr von Ärenaue, Arcomagus des Weißen Zirkels Phanodains und Oberstleutnant des Lichtenthaler Regiments für die Gemeinschaft der Schwesternschaft und empfehle dringlichst sie genauso als Verbündete anzusehen, wie alle anderen auch.
Und wenn ihr nicht anders könnt, dann wenigstens im Rahmen der aktuellen Gefahr.

Temora beschüetzt, Phanodains Segen!


Merrik von Ärenaue
Cebrail Deen Yazir

Beitrag von Cebrail Deen Yazir »

*Eine übersetzte Abschrift des menekanischen Aushangs wird nach Lichtenthal geschickt, um die Mappe zu ergänzen.*

Cebrail Deen Yazir hat geschrieben:
Salam Aleykum Hazar's Durrah,

inzwischen werdet ihr über Angehörige und Gerüchte erfahren haben, dass Ala'thair
vor einer neuen Herausforderung steht. Einige Zeit war unklar, welcher Feind genau
uns bedroht und was es mit den Harpyien-Angriffen auf ganz Gerimor auf sich hat.
Jüngst baten der Erhabene und die Khaliq Eluive um Antworten auf jene Fragen.

In ihrer Güte erhörte sie uns und teilte Folgendes mit: Unser Feind ist zweifelsohne
ihr für tot geglaubter erster Sohn Getares - oder eher eine von Kummer und Hass
zerfressene Version dessen. Es ist ausdrücklicher Wunsch der All-Mara, dass ihm
Einhalt geboten wird. Sie äußerte mit Bedauern, dass sein Hass neda mehr zu
mildern sei. Er meide klärende Gespräche, selbst die mit seiner eigenen Mara.
Der einzige Weg, um die Schöpfung zu wahren, ist demnach der Kampf.

Also bleibt wachsam und standhaft im Glauben. So wie unsere Vorfahren unter der
Führung Saajids auf die Güte der All-Mara vertrauten, und neda enttäuscht wurden,
so vertrauen auch wir darauf, dass SIE mit uns ist. Was auch immer passiert, be-
denkt immer: Wir sind Teil eines großen Ganzen. Wir sind IHR Volk. Darum fürchtet
euch neda, Hazar's Durrah, denn SIE ist mit uns.

Abeer Eluv'!

Bild
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Berenguer von Salberg
Beiträge: 1074
Registriert: Samstag 11. Januar 2020, 00:06
Wohnort: Kronwalden

Beitrag von Berenguer von Salberg »

*ein kurzer Bericht wird der Akte beigefügt*


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Austausch mit den Templern

Am heutigen Abend fand ein gemeinsames Ritual der Geweihtenschaften der Eluive, des Cirmias und der Temora im Kloster der Lichteinigkeit statt. Ein entsprechender Bericht wird freundlicherweise durch den Tempel der Allmara erstellt und dieser Akte noch beigefügt. Da das Ritual nur wenig Neues Wissen zutage brachte beschloss im Anschluss die anwesende Geweihtenschaft der Temora, einen vorsichtigen und oberflächlichen Wissensaustausch mit dem Westen zu suchen.

Ihre Eminenz Lathaia und ich begaben uns in Begleitung der Anwärterin der Klosterwache Moira von Bergfall zum Feuer vor Bajard. Nach kurzem Warten führte der Zufall den Templer Demian Athes zu uns. Wir tauschten uns über die jüngsten Ereignisse aus. Wesentliches Fazit des Gesprächs ist, dass der Westen wohl auch nichts zur Ursache des Auftauchens des totgeglaubten Getares weiß und ebenso alles daran setzt, diesen aufzuhalten. Auch ein Weg um Getares aufzuhalten sei im Westen derzeit noch nicht bekannt. Im Gespräch erschien Athes dahingehend glaubwürdig.


Gesetzt am 24. Goldblatt 267,
im Kloster der Lichteinigkeit zu Schwingenstein
Unterzeichnet von

Eminenz Berenguer von Salberg
Hohepriester der Temora
stv. Klosterleitung

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Cebrail Deen Yazir

Beitrag von Cebrail Deen Yazir »

BERICHT ZUM TRIKULTURELLEN RITUS AM 24.10.267 hat geschrieben:ANWESENDE GEWEIHTE:

Kirche der Temora: Hohepriester Berenguer von Salberg, Hohepriesterin Raia Lathaia
Tempel der Eluive: Haatim Maheen Ayat Azeezah, Khaliq Cebrail Deen Yazir, Khaliq Asahi Sada Ryzan, Khaliq Aliza Inaya Bashir
Tempel des Cirmias: Keldion Donnerkeil

Ziel des Ritus: Von den angerufenen Gottheiten Weisungen dazu erhalten, wie wir weiter bezüglich Getares und der Bedrohung, die er darstellt, vorgehen sollen.

VISION 1 - ELUIVE:

Ein fruchtbares Samenkorn, welches in nachtschwarzer Asche ruht und von einer zarten Hand berührt wird - unter dieser Liebe wächst. Ein seltsames Grau durchzieht das Bild und wird von grellen Rotschlieren, die am Verstand knabbern, geziert. Der kleine Samen wird von einem Pflock aufgespießt und ein irres, wenngleich seltsam melodisches, lockendes Lachen ertönt.

Im gegenwärtigen Wind und Rascheln der Blätter des Lichtbaumes ertönte ein trauriges Weinen. Folgende Worte klangen mit: "Mein Kind … Mein Kindeskind …" Dann verblasste die Vision.

VISION 2 - TEMORA:

Die zweite Vision war gezeichnet von der Kraft und Klarheit einer geborenen Seherin.

Eine Gruppierung, augenscheinlich Frauen in rotbraunen Kleidern, steht auf einem eisigen Untergrund. Doch in ihrer Mitte löst sich eine wunderschöne Gestalt - eine zierliche, kleine, junge Frau mit schwarzem langen Haar und einem Gesicht voller Liebe und Güte - dankbar aus der Runde und steigt als befreite Seele glücklich gen Göttersphären auf. Ein hellgrauer Ascheschleier mit grellen roten Funken des Wahnsinns zieht über das Bild und verzerrt es grausig. Klauen haschen nach den Frauen mit den roten Kapuzen und Kleidern. Die in Vision ein noch irr lachende Stimme faucht nun vollkommen entfesselt: "IHR HABT SIE MIR GENOMMEN. MEINE RACHE WIRD KOMMEN!" Dann verblasst auch das Bild dieser zweiten Vision langsam.

VISION 3 - CIRMIAS:

Die dritte Vision wirkte etwas verhalten, als blicke man durch müde, getrübte Augen. Die Welt wirkte fahler als sonst, und mit jedem Moment schien es anstrengender, die Vision aufrecht zu erhalten.

Farben schwinden ein wenig, vor allem das kräftige Blau, welches man mit dem heiligen Metall und Cirmias selbst in Verbindung bringt. Die Vision wird vom bekannten Grau und den Schlieren gestört. Diesmal lodert das Rot triumphierend und schmerzlich in den Augen. Leise, und viel zu intim, raunt Getares' Stimme amüsiert, seltsam zärtlich und mit knisterndem Wahn zugleich: "Kleine Priester kleiner Götter … So köstlich mundet seine Kraft, pulsiert nun in mir. Jetzt kenne ich den Weg … Sie alle sollen mich laben, nacheinander, ausbluten, bis ich mir das hole, was seit meiner Geburt als Erster Recht und Bestimmung war: Die göttliche Herrschaft über ALLES. Nicht heute oder morgen. Ah, ich habe Zeit … ihr nicht."

Das Götter-Trio stärkte uns, während wir dem Wahnsinn lauschten.
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit folgte dem Ritus keine Nachbesprechung und Interpretation der einzelnen Visionen.

gezeichnet
C.D.Yazir
Khaliq der All-Mara
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Helisande von Alsted
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Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Eine sehr orignalgetreue Abschrift eines Briefes wird in die Mappe eingefügt. Unkommentiert vorerst,
Eske Finneken hat geschrieben:Ein weiteres Schreiben, gerollt und gebunden mit einem meeresfarbenen Band, möchte der Gräfin durch einen Boten direkt übergeben werden.


Ick jrüß Dia, Jräfin Helisandemächn von dit Alsted!


Dit Positive is: ick hab übalebt! Dit Jejenteil: Dit Wahnsinn hat och übalebt!
Ick jeb dia hiea eene kleene Zusammfassung von dit Jeschehn von jestan.


- Vasammelt wurd sich voa dit Rakun.
- De Welln von dit jeflüjelte Fedavieh, dit Hapien, wurdn afolgreich zaschlagen.
- Jetares blieb erst inne Luft und foardate Ahamani uff, sich zu zeijen.
- als dit keen Afolch hat, jriff er sich een ranghörn Raschah und da zeichte sich dit Mutta von dit Raschah und half dem. Se sah aus wie eene Mischung aus mehrere Wesn.
- Als se dit tat, landete Jetares denn voa dit Rakun und dit Ahamani.
- Een Rahala jriff mit een Hamma dit Jetares an und dit muss een besondra Hamma jewesen sein, denn dit hat zweema jetroffn und dit Jetares een paa Schreie von dit Schmerzn entlockt. Denn hatta sich inne Lüfte ahobn und Ahamani folchte. Dit Jetares wurd fast de janze Zeit beschossn, aba fliejen konnta trotzdem. Hat jebrüllt, dit keene Wunde so tief is, wie dit Varrat. Och de Anjriffe von dit Ahamani konntn nich so ville ausrichtn.
- Denn hat dea Jetares aus sein Körpa een Spear jezochn, dit Ahamani umschlung und dit Spear mit de Spitze in de Brust vasenkt. Imma weita wurd vasucht, dit Jetares von dit Himmel zu schießn, aba ohne Afolch. Dea schob dit Spear noch meah in dit Ahamanibrust, beuchte sich denn üba se und bediente sich wohl an dit jöttliche Kraft, denn dit Ahamani hatte denn von dit imma wenija und denn wurd och dit Körpa von iah zu een Mensch.
- Denn höarte sich dit so an, als würd dit Alatah komm und da ließ dit Jetares dit Ahamani los und floch in dit Richtung nach Südn.
Dit Ahamani, oda wat se ma jewesn war, war denn nua noch Asche und rieselte zu dit Bodn runta.
- Dit Alatah hat denn dit Jetares vafolcht.


Ick bin keene Hellsehrin, aba vielleicht, wenn dit Alatah dit Jetares nich awischt hat, wejen dit Voasprung, wat dit Jetares hatte, könnt dit sein, dit dea als nächstet zu dit Temora komm will. Ick sach nua ma so.


Und nu sach ick ma Jrüßel!


Eske
von dit K'awi
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