Die Salbergs - Von Klein auf an

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Amelie von Salberg
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Beitrag von Amelie von Salberg »

Amelie hatte sich trotz ihres Alters noch ein bisschen kindliches Gemüt behalten.
Es war äußerst spannend dass die drei, Kia, Hana und sie mitten in der Nacht in Berenguers Keller waren und um eine Wand öffnen zu können jeden einzelnen Stein umdrehten, alle Wände abklopften, die Teppiche gehoben und umgedreht wurden, jede Kerze wurde bewegt und auch alles was im Keller herumstand ein Stück zur Seite gerückt, Diese dumme Wandtür ließ sich nicht aufmachen, was sie auch alles versuchten.
Und dabei wollten die Zwillinge den Keller nur ein wenig aufhübschen.
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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

Noch müde schälte er sich vorsichtig aus Adelenas Armen und erhob sich.
Noch Minutenlang sah er ihr beim Schlafen zu und ihr Anblick ließ noch immer sein Herz höher schlagen.
Über drei Monde waren sie jetzt schon verheiratet, und sie liebten sich fast noch stärker als zuvor.
Kaum verstand er warum sie gerade ihn liebte. Zu viele Narben zierten inzwischen seinen Körper.

Gab es im Moment auch keine Gefahren außer die des täglichen Lebens, so hatte er doch alle Hände voll zu tun.
Zum Einen plante er mit Andra, und dem Pakt des Mondes eine Feier am Rittersee, dann noch den Bau der Sternenwarte, ebenfalls in Rittersee, für das es erst einmal galt alle Materialien zusammen zu suchen, was ihm zum Glück schon fast gelunfen war.

Er seufzte,
noch immer vermisste er Zahrak und wenn auch Rago sowas wie ein Erstzbruder geworden war, war er doch kein vollständiger äquivalent für seinen Bruder.
Was würde dieser jetzt sagen wenn er zurück kommen würde.
Einst waren sie einfache Burschen, Soldaten, dann machen sie was aus sich. Zahrak Diakon, Keylon Ritter und nun Freiherr und Lehnsherr von einem fast Menschenleerem Land.
„Gut gemacht kleiner Bruder.“ hörte er im Geiste die Stimme Zahraks und still lächelte er auf.
Es war an der Zeit wieder einmal sein Grab zu besuchen.

Er beugte sich nun über Adelena und gab ihr einen Kuss auf die Stirn und lächelte als sie sich murrend regte und sich sein Kissen in die Arme zog und weiter schlief.

Es wurde Zeit für ihn sich auch einmal Gedanken über einen Knappen zu machen.
Sollte er warten bis die jetzigen Knappen Ritter wurden oder jetzt schon einen suchen.
Es schwirrten ihm viele Namen durch den Kopf doch wusste er zu wenig über sie.
Hatte sie noch nicht so oft bewusst wahrgenommen. Hatte er doch auch andere Gedanken im Kopf.
Seine Vergesslichkeit machte ihm Sorgen und das er manchmal Gesprächen nicht so folgen konnte wie er es wollte.
Hatte es unter den Umständen überhaupt Sinn einen Knappen zu wählen?
Sicher, noch nicht jetzt wo es noch welche in Ausbildung gab, aber danach wurde es Zeit.
Zeit die er hatte die die ihm im Kopf schwirrten näher kennen zu lernen.
Amelie von Salberg
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Beitrag von Amelie von Salberg »

Von ihrer Nachdenk-Reise zurück gekehrt, wird sie bloss einen Zettel auf den Wohnzimmertisch legen mit den Worten:
"Ich bin wieder da."
Xaver Alexander Asta

Beitrag von Xaver Alexander Asta »

*Ein Schreiben findet seinen Weg zu Keylon. Das Schriftbild ist offenkundig jenes von Onkel Arwan. Auch das Wachssiegel des Briefs lässt darauf schließen, dass der Brief aus Maradon stammt.*



Der Herrin zum Gruß Keylon,

ich hoffe, so dich diese Zeilen hier erreichen, befinden du und die anderen sich bei bester Gesundheit. Es ist eine Weile her, dass ich persönlich habe von mir hören lassen. Du weißt, wie es um meine Zeit bestellt ist. Ich denke, dafür muss ich mich nicht erklären. Dennoch ist es mir ein Anliegen, dir zu versichern, dass ich auch ohne Briefe nach Lichtenthal an euch denke. Wie du dir sicher vorstellen kannst, schreibe ich dir aber nicht nur deshalb. Ich möchte dich viel mehr mit einer Aufgabe betrauen und hoffe inständig, dass du dich jener annehmen wirst.
Einer meiner Großcousins - Xaver-Alexander Asta - hat die letzten paar Jahre bei Falk und mir in Maradon verbracht. Seine Eltern haben ihn zu uns geschickt, weil er daheim in Ehrenstein unterfordert war und darüber verhaltensauffällig wurde. Er ist eine sehr kreative, energische Seele. Ein junger Mann, der eindeutig für die große weite Welt, und nicht für unser bescheidenes Maradon gemacht ist. Falk lehrte ihn in der Wachbrigade die Grundlagen des Kampfes, doch er ist mitnichten ein großer Krieger. Sein Herz schlägt für die Musik und seine Familie.
Worum ich dich nun bitten möchte: Nehmt ihn bei euch in Lichtenthal auf und gebt ihm eine Aufgabe, die ihn angemessen fordert. Ich bin mir sicher, er wird sich dafür erkenntlich zeigen.

Möge das Licht der Herrin Temora deine Wege erleuchten und mögen ihre Schwingen sich schützend um dich legen, Neffe.
Arwan

Post scriptum: Grüß mir auch recht herzlich die anderen.
Zuletzt geändert von Xaver Alexander Asta am Donnerstag 6. März 2025, 00:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

„Xaver-Alexander Asta“ Keylon las den Namen noch einmal und schüttelte langsam den Kopf. Er hatte noch nie von ihm gehört.
„Weil er unterfordert war und darüber verhaltensauffällig wurde“
Au weia.. was das wohl heißen sollte. Verhaltensauffällig, das konnte, zu Keylons schrecken, viel bedeuten.
Dazu ein Barde. Keylon hatte schlimmste Vorstellungen in dem er sich einen Verhaltensaufälligen Barden vorstellte der mit einer Harfe in der Hand Hosianna singend herumhüpfen würde.
Nein. Irgendwie hatte er keinerlei Vorstellungen die nah an die Charactere, der von ihm bekannten Barden heran reichten.

Aber er war Familie.
Onkel Arwan hätte ihn nicht erst bitten müssen damit Amelie und er sich um ihn kümmern würden.
Keylon jedenfalls war gespannt darauf den jungen Mann kennen zu lernen.
Ihm eine Aufgabe geben die ihn fordern würde .. gut das würde sich zeigen. Erst einmal musst er den Jungen kennen lernen. Dann würde man sehen wie man ihn beschäftigen konnte.
Er legte Amelie den Brief hin mit seinem Antwortbrief und einer Notiz ob sie noch etwas darunter schreiben wollte.

So also fand sich sein Brief auf dem Schreibtisch von Amelie bevor er fortgeschickt wird.

Temoras Segen, Onkel Arwan
Krone und Reich zur Ehr

es hat mich gefreut von euch zu hören und ich gebe zu ich bin gespannt darauf Xaver kennen zu lernen.
Er kann hier in der Familie auf die Unterstützung hoffen die er brauchen wird um sich zurecht zu finden.
Ich hoffe ihm ist klar in was für eine Familie er sich begibt

Wir sind gespannt auf seine Ankunft und hoffen auch dich bald einmal wieder in Kronwalden begrüßen zu können.

Mögen Temoras Schwingen stets um euch sein


Sir Keylon von Salberg

Bild
unter dem Banner des Ordens der Ritterschaft Alumenas und Gnade der Herrin
Ritter Alumenas unter Ador dem I
Freiherr vom Rittersee
Zuletzt geändert von Keylon von Salberg am Donnerstag 6. März 2025, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

Vorab:

viewtopic.php?t=123705


Das jetzt

Dunkelheit.
Nichts als Dunkelheit hatte ihn umschlossen.
Niemals hatte er gedacht das er je lebend aus diesem Hinterhalt herauskommen würde, und so war die Bewusstlosigkeit in die er hinab sank der reine Segen für ihn.
Sein letzter Gedanke galt seiner Familie.
Adelena... Eric... Amelie ... Adelena mit der er im Streit auseinander gegangen war.
Der Streit der ihm in diesem Moment so nichtig erschien obwohl sie ihm mit ihren Worten sehr sehr weh getan hatte. Vorbei. Es war egal
Könnte er sie doch nur noch einmal in die Arme nehmen.
Aber wahrscheinlich war es zu spät.
Er würde aus dieser Sitution nicht mehr lebend heraus kommen.

Wie lange er bewusstlos .. ohne Sinnen war, vermochte er nicht zu sagen. Zeit und Raum waren in dieser Zeit nicht existent .
Solange bis er langsam ein Ziehen verspürte.
Die Dunkelheit um ihn schien er nun bewusst wahr zu nehmen doch es wurde noch dunkler!
So empfand er es.
Genauso wie das Ziehen und zerren an ihm das ihn langsam weiter hinab ins Dunkle zog.
„Hey Ho Brüderchen! da bist du ja endlich. Ich habe so lange schon auf dich gewartet.“
Hörte er die Fröhliche Stimme seines Bruders.
„Zahrak“ ...
Es war als würde sein Bruder ihm die Hand reichen und Keylon war drauf und dran diese zu ergreifen.. Endlich wieder vereint ...
Aber Zahrak ... er war tod?

Dann hörte er zum Erstenmal ein Wispern das leise an sein Ohr in seine Sinne kroch.
„ Sir? Haltet noch etwas durch. Auch dieser Albtraum schwindet.“
Die Worte Zahraks verschwenden in den Hintergrund,
Alptraum...
es war ein Alptraum in dem er sich befand...
Das Ziehen und zerren war noch immer da und such die Präsenz seine Bruders, doch dann drang erneut eine Stimme an sein Ohr.
Eine Stimme die ihn daran erinenrte wer er war wo er war ... Kronwalden, sie berichtete von Krowalden
Es war Amelie.
Amelie die er nie alleine lassen wollte,
Amelie seine Schwester, und wie auch immer klammerte er sich daran, hörte ihr zu und fühlte wie das Dunkle immer mehr schwand.

Dann mit einem mal kamen die Schmerzen.
Schossen durch seinen ganzen Körper und fast sehnte er sich nach dem Dunklen zurück dann jedoch blinzelte er, die Augenlieder flackerten und Durst überkam ihn.
Irgendwer flößte ihm etwas Wasser ein.
Noch immer war er nicht wirklich wach.
Cecilia hatte ihm wohl das Leben gerettet, erzählte ihm das er wohl 2 Tage Bewusstlos gewesen sei und nun in Berchgard.
Aber noch etwas anderes hatte ihm das Leben gerettet. Die im Moment noch unbekannte Stimme und
Amelie !!!






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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

Wieder einmal schlaflos tigerte er im Haus herum nachdem er Adelena hatte schlafen lassen und sich kurz um Eric gekümmert hatte.

Auf seinem Weg in die Küche stieß er gegen den Kotzeimer und war einen Moment lang drauf und dran ihn durch die Wohnung zu kicken.
Dann jedoch kam ihm eine Idee... eine diabolische Idee.
Leise und zufrieden vor sich hinpfeifend, ging er in die Küche und durschstöberte die Schubladen und Schränke.
Ein wenig hiervon ein wenig davon, Haferflocken und schon rührte er eine Pampe aus den verschiedensten Lebensmittel an.
Kurz roch er daran.. .gut... so schlecht war der Duft jetzt nicht aber die Konsistenz .. nun ja, ließ einen die Galle hoch kommen.

Leise mit der Schale undefinierbaren Schleim schlich er hinauf zum Zimmer der Zwillinge und öffnete gekonnt leise die Tür.
Die beiden Schwestern schliefen tief und fest und leises Atmen erreichte sein Ohr.
Sein Problem nun war ...
Wer war Kia, wer Hana?
Unter den Decken vergraben konnte er die Beiden nicht auseinander halten.
Nun .. mit gehangen mit gefangen...
Kurzerhand goß er eben nun, in je einen Schuh von Beiden die Schleimsuppe hinein.
Gerade so das sie den Schuh halb ausfüllte.

Dann zog er sich so leise als Möglich wieder zurück.
Kia würde schon wissen wesswegen er ihr den Streich gespielt hatte.
Kia Salberg
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Beitrag von Kia Salberg »

Nachdem beide früh gemeinschaftlich in die Haferschleimstiefel gestiegen waren, war ihnen sofort klar- der Krieg hatte begonnen und sie waren fest entschlossen, ihn zu gewinnen. Mamelie musste schon wieder neue Stiefel nähen und das rief eher verhaltene Begeisterung bei ihr vor.
Abends lagen die Zwillinge auf dem Bett und tuschelten-
Sein Haarwaschmittel mit roter Farbe vertauschen ? Die Unterwäsche und weißen Hemden rosa und violett färben ? Eine Mausefalle in seinen Stiefel legen ? Eine Kröte ins Bett ?
Seine Hemden wieder zunähen ?
Das richtige war irgendwie nicht so dabei und so beschlossen sie, als kleinen Anfang das Wohnzimmer vom Sironkel mal richtig zu beleben. Eric war begeistert, als sich dort nun drei Vögel, ein Hase und zwei Eichhörnchen tummelten.
Danach zogen sie über Nacht die Leiter zu ihrem Dachbodenzimmer nach oben und stellten einen großen Eimer Wasser parat.
Ihre Zeit würde kommen !
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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

Key kam gähnend die Treppe hinauf und erstarrte.
Er blinzelte ein, zwei mal als befände er sich in einem Traum.
Zwei Eichörnchen stritten sich mitten auf dem Tisch um ein Stück stehengelassenes Dessert, ein Hase hoppelte als wäre es ganz normal über seine Stiefel und er konnte sich gerade noch ducken als ein Vogel über seinen Kopf hinweg flog um auf dem Schrank Platz zu suchen.

Was bei Temora... oh ... was oder WER wohl.
Kia
Keylon schnaubte.
Eigentlich wäre die Sache ja amüsant doch Adelena würde ihn umbringen.
Mit funkelnden Augen öffnete er die Tür um dann nach einem Besen zu greifen.
"Ksch ... Ksch ... "
Scheuchte er die armen Tiere Besenschwingend gen Tür.
Amelie würde sicherlich mit ihm schimpfen wie er mit den Tieren umging, aber sie hatte nun mal nichts im Haus zu suchen.

Kaum hatte er die Vögel hinaus gescheucht gehabt,. und kümmerte sich um die Eichhörnchen, flog einer der Vögel wieder hinein.
Einer raus, zwei wieder rein.
Fluchent rannte er hinter den Eichhörnchen her, und es dauerte bis er sie hinaus auf einen der Bäume gejagd hatte.
Das arme Kaninchen wurde einfach am Nackenfell gepackt und hinaus getragen.
Dabei die Türe fest schließend damit die Vögel die er endlich hinaus gejagd bekam nicht wieder versuchen konnten wieder ins Haus zu gelangen.

Es dauerte Stunden bis er das Wohnzimmer endlich Tierfrei hatte, und als er das geschafft hatte, blieb ihm immer noch das Entfernen des Unrates der Tiere.
Das wollte er dann auch nicht Adelena überlassen.
Amelie von Salberg
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Beitrag von Amelie von Salberg »

Es waren einige schlaflose Nächte in denen Amelie überlegte wie sie ihre Familie bitten konnte sie finanziell zu unterstützen ohne wie eine Bettlerin da zu stehen.
Berenguer, Keylon, die Kinder, die ganze Familie boten immer wieder an ihr Gold zu geben, jedoch Amelies Stolz war zu groß und deshalb sagte sie immer nein.
Leider war in letzter Zeit kaum Gold auf ihrem Bankfach und so kam Amelie nach einer Zeit auf die Idee eine kleine Truhe aufzustellen und so allen Mitgliedern durch die Blume mitzuteilen, dass sie, wenn sie wollten, ihr bei den Haushaltsausgaben helfen konnten.
Sie hatte sich fest vorgenommen kein Wort darüber zu verlieren.
Würden sie die Truhe entdecken und etwas reinlegen, würde sie sich freuen.
Und schon stand die kleine goldene Truhe sichtbar, eingeritzt war deutlich 'Haushaltsgoldtruhe', in der Küche. Mal sehen ob sie jemand entdecken würde.
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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

Er schlich sich nach Hause.
Ja ... schlich.
Weil eigentlich durfte er das Kloster noch nicht verlassen.
Doch nicht nur seine Kleidung begann langsam zu müffeln und er sehnte sich nach einem Bad.
Sehr sehr eilig glitt er in die Wanne, um sich dann neue Kleidung an zu ziehen.
Dann noch schnell in die Küche, einiges an Proviant eingepackt und schon wollte er zurück.
Doch dann sahe er es.
Die kleine Kiste.

Oft schon hatte er Amelie Geld zukommen lassen wollen aber nie hatte sie es angenommen sich sogar vehement geweigert.
Nein .
Seine Schwester war jemand der sich nicht gerne helfen lassen wollte. Sie wollte immer alles alleine stemmen.
Endlich sah er sich in der Lage ihr etwas Gutes zu tun.
Zu sehr liebte er sie das er für sie alles Tun würde. Da war es nur eine kleine Geste ihr etwas in die Kiste zu legen.
Schnell war seine Truhe geöffnet und der neue Betrag den er angfangen hatte zu sammeln gegriffen.
Diese legte er ihr in ein Geschenkkästchen in die Truhe.
Dann verschwand er wieder so leise und schnell wie er gekommen war.
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Keylon von Salberg
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Beitrag von Keylon von Salberg »

Eine Audienz beim König war immer etwas Besonderes.
an diesem Tag den 20ten Searum 268 (20.09.2025) hatte seine Majestät erneut geladen gehabt.
Die Bürger Lichtenthals nahmen die Chance wahr einen Blick auf das Königspaar zu werfen, oder gar Bedürfnisse, Anliegen, Bitten und Hoffnungen an zu bringen. Für einen jeder hatte der Regent ein offenes Ohr.

Keylon war aufgehalten worden und kam so zu spät zu dem Ereignis.
Erst wollte er sich still zwischen die Wartenden schleichen dann jedoch zog er es vor vor dem König das Knie zu beugen ... schließlich war es der König doch als dann keine Aufforderung kam sich zu erheben, stand er auf und mischte sich unter die Wartenden.

Die offene Audienz war wohl vorbei denn ohne Umwege kam er zu den Neuerungen und Bekanntmachungen.
Es gab Beförderungen im Regiment dann Neuerungen die das Regiment und das Konvent betrafen.
Fast dachte Keylon das es das für diesen Abend wohl gewesen wäre als sein Name fiel.


„Sir Keylon“

Die Stimme des Königs hallte in den Hallen wieder und Keylon rutschte das Herz in die Hose. Aschfahl brachte er es irgendwie fertig vor das Regentenpaar zu treten während es in seinem Kopf arbeitete.
Stumm neigte er den Kopf und senkte sein Knie wartend auf das was kommen würde.
Hatte er etwas angestellt würde nun ein Schwall Schelten über ihn zusammen brechen?
Ihm wurde übel als er sich daran erinnerte wie der König ihn einst, da war er noch Knappe, aus der Burg geworfen hatte.

Dann begann der König zu sprechen.


Sir Keylon, Ihr seid wohl einer der einzigartigsten Ritter in ganz Alumenas.
Man darf es behaupten und ganz ohne Schande, das es einen wie Euch kein zweites mal gibt und wenn dann ist er Uns noch nicht untergekommen.
Nicht nur das Euch das Herz bis zum Halse schlägt, in Erwartung dessen das Ihr zu spät sein könntet.Dadurch über Etikette stolpert, ein jeder andere hätte sich wohl bereits das Genick gebrochen.


Keylon wurde noch schlechter
Darüber hinaus..
Hat Euch Euer Gefühl nicht zum ersten mal dazu gebracht einen Schritt zu weit zu gehen.
Bringt Euch damit sogar in Gefahr.
Wiederholt sogar...

Aber das alles, immer und stets im Glauben daran das Richtige zu tun.
Sir Keylon, Ihr habt Knappen zu Rittern ausgebildet.
Ihr habt Euer Schwert in den Westen getragen
Ihr habt tapfer alles ertragen was Euch jemals durch unseren Feind angetan wurde.
Wärt Ihr nur nicht so von Eurem Herzen getrieben und etwas mehr vom Kopfe,
Dann wäre der heutige Tag längst gekommen
Sir Keylon, wenn Wir von Euch rufen, folgt Ihr Uns dann?

Keylon antwortete ohne zu zögern und ohen groß darüber nach zu denken.
Immer und überall hin eure Majestät
Sir Keylon, wenn Wir von Euch verlangen einen Mann zu erschlagen, erschlagt Ihr ihn dann?
So soll es sein Eure Majestät. Für Reich und Glauben
Er nickte fast dabei
Sir Keylon, wenn Wir von Euch verlangen Demütig zu sein, seid Ihr es dann?
Im Sinne der Tugenden bin ich es Eure Majestät
Auch diese Antwort bedurfte es nicht groß darüber nach zu denken.

Das hoffen Wir für Euch.
Sir Keylon, Ihr kniet als Ritter von Alumenas
Wenn Ihr Euch erhebt, werdet Ihr noch härter an Euch arbeiten müssen
Jeden Schritt den Ihr macht, müsst Ihr Euch zweimal überlegen.
Andere mögen glauben zu Scheitern, Ihr dürft diesen Gedanken noch nicht einmal annehmen.
Wenn Ihr Euch also erhebt, seid Ihr mir als ein Ritter
Dann seid Ihr Mein Ritter.
Jede Schande die Ihr Euch aufbürdet, bürdet Ihr Uns auf.
jede Ehre die Ihr Euch macht, bereitet Ihr ebenso uns.
Merkt Euch das.
Seid Ihr würdig und tapfer genug Euch zu erheben?

Keylon glaubte kaum was er da hörte.
Natürlich waren die Worte des König nicht wirklich voll des Lobes sondern enthielten auch Hinweise darauf das er oft genug in Dinge rein geriet die so nicht hätten sein dürfen.
Aber am Ende zählte das Ergebnis.
JA
Er hatte niemals gefehlt wenn es darum ging sein Schwert gegen den Westen zu führen oder für das Reich da zu sein
So stand er auf.
Stand auf im Wissen das er für das Bereit war was kommen würde.

So setzte der König seine Worte fort.

Sir von Salberg, ab dem heutigen Tage seid Ihr einer der Unseren, mit tapferen Brüdern wie Sir von Alsted.
Auf das es ein jeder wisse, Sir Keylon von Salberg
ist vom heutigen Tage an ein Ritter der Krone, mit all seinen Rechten und Pflichten.


Er wusste nicht ob er fest stand oder taumelte.
Mit diesen Worten entließ der König ihn wieder und Keylon wusste kaum wie er es zu seinem Platz zurück geschafft hatte.
Wie im Traum nahm er den Beifall und die Hoch Rufe auf
Kronritter.
Nicht einmal im Traum hatte er damit gerechnet.
Einzigst der Gedanke an seinen Bruder Zahrak schmälerte seine Freude. Wenn dieser das doch nur noch mitbekommen hätte.

Das Königspaar verabschiedete sich anschließend und Keylon nahm immer noch wie durch einen Nebel all die Glückwünsche wahr.
Auch als Adelena neben ihm auftachte, verflog dieses Gefühl nicht.
Er musste das Ganze erst einmal verarbeiten bis er es selber wirklich Glauben würde.

Erst Tage später fand er diese Erhebung auch als öffentliche Bekanntmachnung.
Still und kaum atmend stand er vor der Bekanntmachung. [/c]


Seine Majestät verkündet die Erhebung des Ritters
Keylon von Salberg

zum Kronritter.

Für seine zahlreichen und bedeutenden Verdienste um das Herzogtum Lichtenthal, seine unermüdliche Hingabe, seinen Mut und seinen vorbildlichen Einsatz für Frieden, Ordnung und Wohlstand wird ihm nun der ehrwürdige Titel Kronritter verliehen.
Auch wenn der Ritter in manch feiner Gewohnheit des Hofes seinen eigenen Weg fand, so überstrahlen seine Verdienste, sein unermüdliches Wirken und seine Treue zum Herzogtum jede solche Eigenart.

Möge sein Name fortan in den Hallen, auf den Straßen und in den Herzen der Bürger Lichtenthals mit Hochachtung gesprochen werden. Seine Treue und sein Einsatz sollen ein Beispiel sein für all jene, die dem Herzogtum dienen, und die Verleihung dieses Titels möge den Zusammenhalt, die Loyalität und den Mut derjenigen stärken, die das Wohl des Herzogtums fördern und verteidigen.



Es war also wahr. ...
Fast 7 Jahre lang war er ein Ritter des Reiches gewesen.
Ausgebildet von Sir Thelor von Gipfelsturm und Helisande von Alsted, war es nun an der Zeit einen weiten Schritt nach Vorne zu gehen.
Zuletzt geändert von Keylon von Salberg am Mittwoch 24. September 2025, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.
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