Der Todesengel...

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Malachai Schwarzmourne
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Der Todesengel...

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Lange saß Malachai auf seinem Stuhle, vor ihm lagen 6 Briefe und 5 Pakete.
Warum nur, fragte er sich, warum nur wurde ihm jene Bürde auferlangt.
Doch es war sein letzter Wunsch und er würde ihn erfüllen.
Vielleicht wusste sValion, dass sein größerer Bruder die Kraft besitzen würde, jene Aufgabe mit gewissenheit zu erledigen. Vielleicht wusste er, dass er die Ruhe und Kraft besitzen würde, jene Personen nicht in ihrer Verzweiflung sterben zu lassen.
5 Pakete und 6 Briefe. Jeden sollte er einzeln Vortragen, dann das Paket überreichen, so war seine Aufgabe, so würde er es tun.
Er erhob sich, blickte dann einzeln auf die Briefe, die einen Namen trugen:

Nimuelia Aumar
Florence von Stolzenfels
Cyrion Celyon Sha'ar
Xervath tangran
Khazkal Deslon
Ronya Sontan

Dann nahm er das erste und machte sich auf den Weg. Er atmete tief durch, nahm das Schwert, was er von Valion als letztes Geschenk bekam, schnalte es sich hinter seinem Umhang zu den 3 anderen Schwertern, zog sich die Maske zurecht und die Kaputze auf.
Seine Hände zitterten leicht, während seine bandagierte und kaputte Hand das erste Paket samt Brief hielt.
Er stößt die Tür auf, geht hinaus und macht sich auf den Weg.
Er wird vieles an Emotionen finden, wohl auch Haß gegen ihn selbst. Er wird viele Schuldzuweisungen hören und sie abwenden müssen. Er selbst war körperlich wie geistig fertig, er konnte damit nicht abschliessen. Nicht solange er jene Bürde trug und Valions Tot verkünden müsste unter jenen, die ihn respektierten wie liebten.
So trat er hinaus, zu seiner ersten Aufgabe.





[OOC.:Dieser Threat ist als Antwortthreat für die gedacht, die von mir IG aufgesucht wurden und den Brief/das Paket erhalten haben]
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
Nimuelia Aumar

Beitrag von Nimuelia Aumar »

Sie blickte gerade nach Tänzers Flanke als er kam.
Sie erkannte ihn erst als er sie fragte ob sie noch schön gefeiert hatten.
Dann begann er auch schon mit seiner furchtbaren Aufgabe und sagte knapp das er sie am Abend zuvor belogen habe und Valion wäre tot.
Es schiehn als würde jemnd ihr mit einem Berg auf die Brust schlagen.
Sie brachte kaum drei Worte hervor.
Tot er der ihr Herz zum singen gebracht hatte war nun nicht mehr!
Der nachdem sich ihr Körper schmerzhaft sehnte der sie alles andere vergessen ließ würde nie wieder bei ihr sein!
Malachai zog einen Brief hervor
"Er bat mich ihm seinen letzten Willen zu erfüllen und euch diesen Abschiedsbrif wie auch ein Paket zu bringen"
Abschied....
Er war freiwillig gegangen...weg von ihr...weg vom Leben ...weg von allem.
Dann die Worte als Malachai ihr den Brief vorlas.
Gold für Nim Gold das keine Liebe kaufen oder bezahlen konnte.
Sie hatte einen bitteren Geschmack im Mund es schien als würde sich ihr der Magen umkehren.
Sie blickte in das Paket ....darin lag Gold und aus Münzen ein Herz.
Sie warf es von sich als würde es sie verbrennen.
Zorn, Wut, Verzweiflung, Schmerz brandeten in ihr hoch.
Er gab ihr die sie nichts mehr von ihm wünschte als seine Nähe seine Augen,seine Lippen.....sie wollte ihn nicht das verdammte Gold!
Durch einen nimmerendenden Tränenschleier blickte sie zu Malachai auf.
Sie wollte nicht dafür bezahlt werden das sie ihn liebte. Der grosse Mann sakte ein wenig in sich zusammen. Bat sie es anzunehmen wenn schon nicht Vals wegen dann für ihn selber damit es beendet sei.
Er hob das Päckchen auf und reichte es ihr erneut. Einige Zeit lang starrte sie darauf als wäre es ihr Schicksal.
Sie hatte diesen Mann geliebt...hatte es ihm verschwiegen um ihn nicht zu bedrängen....wollte ihm nicht noch mehr Lasten aufbürden.
Sie nahm das Päckchen kraftlos und auch den Brief den er ihr gab.
Erneut waren die Worte aus ihrem Herzen verschwunden.Sie fühlte sich leer...leer und tot wie der dem sie ihr Herz geschenkt hatte ohne es sofort zu merken tot....allein.
"Er wollte euch sicher nicht wehtun mit dem Geschenk ich vermute es ist symbolischer Natur für die Worte des Briefes"
Versuchte Malachai sie zu trösten.
Sie nickte nur unfähig ein Gefühl in sich zu erwecken.
Als er sich verabschiedete und sagte er wäre immer da wenn sie reden wolle nickte sie abermals.
Lang nachdem er weg war erwachte sie aus der Starre und ging ins Haus.
Hoch in das gemeinsame Schlafgemach der Zwillinge und setzte sich vor den Schminktisch.
Emotionslos blickte sie in den Spiegel und ihre Finger fanden eine Schere im Fach des Tisches.
Schweigend fiel der dicke weiche Zopf zu Boden ....schweigend folgten weitere Strähnen des einst so prachtvollen Haares. Als sie einen scharfn Schmerz fühlte der langsam zu ihr hindurchdran meirte sie das der Kopf kahl war und sie sich an der Scherenspitze geritzt hatte.
Tonlos blickte sie sich an...tonlos legte sie die Schere zurück.
Tonlos....schweigend ward die Bardin......
Ihre Melodie vom Schmerz verdrängt...würde sie je wieder erklingen?
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Die erste Nachricht war überbracht und Malachai selbst hatte mit viel gerechnet, nicht aber damit.
Er war durch seine Natur ein Mensch, der die anderen beeinflusste, sie das tuen liess, was er wollte und brauchte und sich das an Informationen holt, welche ihm nützlich waren.
Doch nun, nun durch Valions Tot und seinem letzten Wunsch, war gezwungen wurden, am Leid der anderen Teil zu nehmen und Dinge zu erfahren, die er, wenn er könnte, nicht erfahren wollte.
Umso schmerzlicher wurde der Tot um seinen Bruder, wusste er nun, wieviele an seinem Tot trauern, zeigte es ihm, dass er ein guter Mensch war.
Malachai ging weiter, mit weiteren Briefen und weiteren Päckchen. Der Besuch bei der Dame Aumar ging sogar ihn ans Herz.
Warum nur?
Warum nur teilte er das Mitgefühl von für ihm fremden Personen?
Warum nur bot er jenen seine Hilfe an?
Er versuchte, keine Emotionen zu zeigen, doch es viel ihm schwer. Schwerer, als dem Feind vorzumachen, er wäre ihr Freund.
Es waren für ihn Erfahrungen, die er nur aus seiner Sicht kennen lernte, nie aus der Sicht anderer. Nie als dritte Person.
Person...er besann sich...seine Reise musste weiter gehen. Er musste die anderen Benachrichtigen, für den Wunsch seines toten Bruders und er wusste, dass jeder anders reagieren würde und dies erst die erste Stufe zur langen Treppe war.
Es würde nicht leicht werden, doch er würde es mit letzter Kraft zuende brigen.
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Khazkal Deslon
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Beitrag von Khazkal Deslon »

Khazkal saß gerade am Feuer welches in dem kleinen Anbau der Burg loderte. Sein Blick war aufs Feuer gerichtet, als sein Schatten heranritt. Er sah kurz auf. Malachai setzte sich zu ihm auf die hölzerne Bank und verlaß das letzte Schreiben Valion Tals. Seine Stimme hörte sich seltsam monoton an. Das Schreiben jedoch verläutete in Khazkal die Wahrheit über Valion Tal. War er doch nicht der Trottel gewesen, für den er ihn immer hielt? Und er hielt ihn, Khazkal Deslon, an den Frieden auszurufen. Wie sollte er das anstellen? Und dann war da dieses Packet. Als er es öffnete kam ihm ein Stapel Holz, eine Flasche Öl und ein sehr großer Haufen Kohle entgegen. Dazu eine Fackel.. war Valion gänzlich irr geworden, bevor er von dieser Welt ging? Offenbar. Offenbar wurde ihm aber auch, das seine Mannen nicht mehr von der Patroulie wiederkamen. Es wurde langsam Zeit. Malachai verkündete während dessen den Untergang der Burg und riet, die Burg zu verlassen. Man koenne einen Neuanfang machen. Für Khazkal stand es fest; er würde bleiben. Alatar würde ihn braten und mit Knoblauch füllen, sollte er aufgeben. Er durfte nicht Kapitulieren. Wohl wahr, er würde auf einen gemeinsamen Friedenswunsch eingehen. Er selbst hegte ihn, schlug ihn vor. Doch der Hinrah wollte seinen Besitz. Er wollte keinen Frieden .. nur Besitztümer. Er jedoch würde bleiben. Bis zum Ende. Und vielleicht würde es bald soweit sein.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Ein weiteres Päckchen war nun vergeben, noch einige waren übrig und wie Malachai erwartete, war dieses Treffen gar anders, als sein vorheriges mit der Frau Aumar.
Sicher war, dass er selbst nun mit betroffen war, dass er seinem Freund vom Tot eines Mannes erzählen musste, den er selbst nicht zu mögen gelernt hat.
Wie auch, wenn er als Verbandter da stand.
Doch das Gespräch war nur von kurzer Dauer, Malachai nutzte die Zeit, um Khazkal etwas mitzuteilen.
Er habe versucht, den Frieden zu holen. Doch zuviele Fehler wurden von allen Seiten her begangen und nun muss man die Rechnung dafür begleichen.
Er erzählte Khazkal, dass er zuviele Menschen verloren hatte, die ihm nahe standen.
Er hielt seine damalige Geliebte Tot in seinen Armen, er erstach seine Schwester und verlor seinen Bruder.
Er würde es nicht zulassen, den letzten wichtigen Menschen in seinem Herzen auch noch zu verlieren. Er würde nicht zulassen, dass der Krieg dafür sorgen würde, dass Inara ein Leid angetan wird.
Er verkündete Khazkal, dass er nicht das Schwert im Kriege für die Burg heben würde, sondern er versuchen wird, Inara zu schützen.
Er war mit der Kraft am Ende, er wäre gar nicht in der Lage, zu kämpfen.
Zu sehr belastete ihn doch seine Aufgabe. Zu sehr war es eine Belastung, mit anzusehen, wie die Menschen sterben würden.
Er würde Eisenwart nicht aufgeben, er würde Khazkal als seinen Freund nicht aufgeben. Er hat versucht, ihn dazu zu bringen, mit ihm zu gehen. Einen Neuanfang zu versuchen. Er erklärte ihm, dass Eisenwart nicht aus der Burg heraus existierte, sondern in den Mannen und Frauen, die hier leben und lebten.
Doch vergebens.
Khazkal hielt an seinem falschen Gott fest. Welch Narr dachte Malachai. Wo war sein Gott in Zeiten der Not? Wo war Rahal, die immer davon gepriesen haben, Eisenwart zu schützen.
Sie waren Feiglinge, elendige Feiglinge und Puppenspieler, die sich am Leid anderer erfreuten. Nicht mehr und nicht weniger.
Es mag sein, dass der Krieg das Ende für Eisenwart einläuten wird. Aber eines weiss Malachai. Er wird solange hinter den Mauern stehen, bis er auch den letzten Fünkchen für Frieden verloren hat und solange, wie er weiss, dass Inara in Sicherheit ist.
Er verliess die Burg. Es gab noch einige Packete auszuliefern. Dann, das wusste Malachai, würde er sich der neuen Aufgabe stellen müssen.
Dann, so wird er versuchen, soviele wie möglich durch die Todeshand des Krieges hinaus in die Sicherheit zu führen. Jeden....auch Khazkal.
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Florence Stolzenfels

Beitrag von Florence Stolzenfels »

Die Hausglocke forderte ihre Aufmerksamkeit, war sie doch gerade dabei, sich die Wunden zu lecken und den Ruß zu verbannen, der ihren Leib säumte nach einer erfolglosen Drachenjagd. Nein, erfolglos nicht, schließlich lebte sie noch. Sie striff Rock und Bluse über, schlang das feuchte Haar zu einem Zopf zusammen und ging der Aufforderung nach, das Tor zu öffnen.

Da stand er nun, groß, dunkel, die Bürde mit sich tragend, den Tod seines Bruders zu verkünden. Sie erkannte ihn nicht sofort, bis er einige Worte sprach und ihr mit Schrecken bewusst wurde, wen sie da vor sich hatte. Die Wache vor dem Tor wusste zwar bescheid, aber wie einfach wäre es für Malachai gewesen, ihr Leben auszuhauchen, noch bevor jemand hätte reagieren können.

Sie wusste nicht, was sie von diesem Besuch halten sollte, eine Nachricht von Valion, hieß es. Nichts ahnend und in der Hoffnung, dass er sich nun endlich entschieden hatte, denn nein, sie glaubte seinen letzten Worten, die er noch aus seinem quicklebendigen Körper gesprochen hatte, nicht. Er würde einen Weg finden, sie zu vergessen, so hoffte sie. Bis Malachai selbst den Mund öffnete, um schicksalsschwere Worte zu verlesen.

Valion konnte sich nicht entscheiden zwischen ihr und den dunklen Pfaden, auf denen ihn seine Freunde begleiteten. Stattdessen wählte er den Tod, der Tod, der ihn erlöste und alle seine Hinterbliebenen in Trauer stürzte.

"An meinem Tod bist du nicht Schuld", las Malachai mit beherrschter Stimme vor. Das war zu viel für Flo. Ihr Inneres barst auseinander, sie sank auf die Knie, sie weinte, schluchzte, liess ihrem Schmerz freien Lauf. Sie wollte, konnte es nicht wahrhaben, flehte Malachai an, ihr zu sagen, er hätte sich nur einen üblen Scherz erlaubt, um sie zu strafen. Aber ein Blick in seine Augen und seine kalte Stimme holten sie auf den Boden der Tatsachen zurück. Nein, er war für immer von ihr gegangen. Und er nahm einen großen Teil ihres Herzens mit. Das was übrig blieb, waren ihre Erinnerungen, viel Freude hatte er ihr gebracht, aber auch viel Schmerz bereitet. Sie war bereit, alles für ihn zu geben. Er nahm nur so viel, dass es ausreichte, um sie blind zu machen, um sie dann, letztendlich von sich zu weisen. Er hatte sich für die andere Seite entschieden, aber ihm fehlte die Kraft, sein Leben ohne sie zu fristen.

Die Gedanken wirbelten nur so in ihrem Geiste, als sie da auf dem Boden kniete, zitternd wie Espenlaub in kaltem Winterwind.

Nein, von Malachai konnte sie keine Vergebung erfahren, sie wollte es auch nicht. Sie wollte auch sein Mitleid nicht, nicht, dass er es ihr angeboten hätte. Einzig und allein als er von seiner Schwester sprach, nahm sie so etwas wie Gefühl an ihm wahr. Aber das war gut so, sie wollte sich nicht von ihm trösten lassen, mochte er Valions Bruder gewesen sein, sie ging auf Distanz. Zog sich zurück in ihrem Schmerz, nun war es entgültig vorbei. Sie konnte Valion nicht mehr lieben, ihn nicht hassen. Der Teil ihres Herzens schien mit ihm gestorben. Sie glaubte nicht mehr an die Liebe, brachte sie doch nur Leid, unendliches Leid, wie es schien.

Mit dem Päckchen in der Hand, ging sie zitternd voraus, nach dem es sie unendlich Kraft gekostet hatte, sich wieder zu erheben. Er gab ihr nicht die Schuld an Valions Tod, um Valions Willen, aber sie meinte es besser zu wissen, tief in des Todesengels Herzen gab er ihr die Schuld, vielleicht nicht alleinig, doch die Flamme war da.

Das Gefühl der Unsicherheit in seiner Nähe überkam sie. Er sollte gehen, fort von ihr. Und das tat er auch, sie hoffte für immer. Sie wollte abschließen damit. "Vergiss das, was war. Werde wieder die alte Florence", diese letzten Worte Valions hallten durch ihren Kopf. Nein, vergessen würde, konnte sie ihn nicht, dazu hatte er zu viel bei ihr hinterlassen. Aber sie würde weiter machen, schon um ihrer Schwester und um ihrer Freunde Willen. Sie war viel zu stur, um sich nun aufzugeben. Nein, das wäre nicht die wirkliche Flo.

Sie brauchte nicht einmal die Hand auszustrecken und es war jemand an ihrer Seite, jemand, der sich rührend um sie kümmerte und ihr zeigte, was ihre Schwester ihr mit Worten zu erklären versucht hatte.

~Auf jeden noch so bitteren und langen Sturm folgt wieder Sonnenschein~

Valion war nicht mehr. Ihre erste große Liebe dahingeschieden. Nun hatte sie die Wahl... Sollte sie sich mit hinab in die Tiefe reißen lassen oder zu neuen Höhen empor klettern? Sie lag schon oft am Boden, aber sie stand auch immer wieder auf. Sie schaffte es nicht allein diesmal, aber sie war nicht allein. Und so stand sie Stunden später wieder. Wacklig noch auf den Beinen, aber sie stand. Man reichte ihr die Hand, um den ersten zögerlichen Schritt zu tun und sie wagte es, der Blick auf den ersten Strahl des Sonnenscheins gerichtet. Sie betete darum, dass sie mehr davon erreichen würde, dass die Sonne die dunklen Schatten um sie herum und in ihrem Inneren verbannen würde.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Malachai verliess ohne zu zögern das Anwesend. Nur schnell weg von hier, das war sein Gedanke.
Er empfand sein Verhalten, diese Kühle, die er Florence gegenüber ausstrahlte, als noch mildernd zu dem, was er wirklich gerne getan und gesagt hätte.
Doch sie schien für Valion ewig einen Platz in seinem Herzen zu haben. Er hätte sie trösten können, er war sich sicher, sein toter Bruder hätte sich dies gewünscht, doch nachdem Malachai die Wahrheit erfuhr, konnte er es nicht mehr.
Ja, er gab ihr einen Teil der Schuld für Valions Selbstmord.
Sie, welche ihn liebte, sie verlangte von Valion, sich zu entscheiden:
Sie oder seine Freunde.
Es wäre legitim, da Valion doch mit einigen düsteren Gesellen Kontakt pflegte, doch was Malachai mehr erschütterte, war dieses falsche Spiel der Frau.
Er hatte damals lange mit ihr geredet, als Sie ihren Streit mit Val hatte. Er hatte sie getröstet und ihr aufmunternde Worte geschenkt. Sie redete, wie als seie er ein Freund, sagte, dass er ein guter Bruder sei.
Pah...alles erlogen.
Malachai erfuhr, dass in der Liste dieser üblen wie dunklen Personen auch sein Name explizit von Florence gefallen ist.
Wie konnte diese Frau bloss annehmen, dass Valion sich von seinen Freund, ja gar sogar von seinem Bruder abwenden würde.
Naiv und Jung, mehr gab es dazu nicht zu sagen.
Malachai wanderte weiter durch die Straßen Varunas. Bloss schnell raus aus dieser Stadt war sein Gedanke.
Jenes Leben, was hier geführt wird, würde niemals sein Leben werden.
Er band sein Pferd ab, ging zu den Toren und nachdem er jene passiert hatte, setzte er seine Maske und seine Kaputze wieder auf, die er, nachdem er bei Florence war, abnehmen musste.
Er hatte viel zu tun und obwohl er dachte, dass die Trauer über den Tot von Valion bei Florence am schwächsten war, so zog doch die Wut, die er empfand, mehr als genug Kraft. Kraft, die er brauchte, um auch die letzten Briefe ihren Besitzern zu geben und ihnen von der schrecklichen Nachricht zu berichten.
Während er weiter so reitet, kamen nun die unterdrückten Gefühle hoch. Wieder realisierte er den Tot seines Bruders und wieder musste er mit ansehen, wie sein Tot eine andere Person zur Verzweiflung und in die Trauer bringt. Es nahm ihn mit, selbst wenn er für diese PErson keine Sympathie empfinden konnte. Denn auch Florence zeigte ihm, dass es richtig ist, um Valion zu trauern.
Denn er war ein guter Mensch.
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Cyrion Sha´Ar

Beitrag von Cyrion Sha´Ar »

Der angehaltene Atem stockte in seiner Brust und farblose Bleiche überzog sein Gesicht wie rasch aufsteigender Nebel. Er wollte nicht wahrhaben, was der maskierte Fremde zu ihm über seinen Freund berichtete, dem Mann, den er nach nur wenigen Treffen schätzte und vertraute wie einem Waffenbruder. Vergessen war die Vorsicht, vergessen die Wachsamkeit gegenüber möglichen Fallen seitens des maskierten Unbekannten, als er mit den Händen über sein Gesicht fuhr und dieses für einen Moment verbarg, eingerahmt von rabenschwarzen langen Strähnen. Einen langen Moment gab er sich seiner Trauer völlig hin, wissend, das der Fremde wahr sprach. Seine Finger glitten sein Gesicht hinab, wie langsam fliessende Wassertropfen und verhielten über den Lippen, das Kinn umfassend. Die Augen waren offen und wirkten durch die straff gezogene Gesichtshaut riesig. Feuchtigkeit glitzerte in ihnen verräterisch. Er hatte es kommen sehen. Valions seltsames Verhalten... Ungewohnt wortkarg, abweisend... Unwillig, sich ihm mitzuteilen und letztlich vor ihm fliehend. Er wusste da schon, dass er ihn nicht aus den Augen verlieren durfte. Doch der Nebel war dicht gewesen, er in diesem so sichtlos gewesen wie jetzt, verloren in Erinnerungen. Er hatte an seinem Freund gefehlt, hatte seine Spur vollständig verloren... und sein Freund hatte in folgedessen sein Leben verloren. Nein... nicht verloren. Aufgegeben.

Sein Blick klärte sich, als der Nebel der Erinnerung sich verzog. Der Fremde antwortete auf Gedanken seinerseits. Hatte er sie laut ausgesprochen? Offenbar... Beruhigende Worte... Worte, die das Leid mindern sollten. Doch letztendlich lief es auf eines hinaus... Es war Valions Entschluss gewesen, aus dem Leben zu treten. Er hatte nicht darüber reden wollen, war entschlossen gewesen. Niemand, der die Bürde der Schuld auf sich nehmen musste.
Zudem wusste er auch, das Valion nicht wirklich fort war. Er war zur Mutter gegangen... Zu seinen Ahnen. War zusammen mit all jenen, an denen ihm lag und die vor ihm gegangen waren. Cyrion verschränkte seine Hände und lehnte seine Lippen dagegen. Mit immer noch bleicher Miene lauschte er den Worten des Fremden, als dieser ihm den Brief vorlas, den ihm Valion hinterlassen hatte. Als er auf den Inhalt des länglichen Pakets zu sprechen kam, öffnete Cyrion dessen Verschnürung. Lange schlanke Finger umfassten einen Stab und Cyrion konnte nicht anders als Lächeln. Auch ein Stab war eine Waffe... Valions humorvolle Anspielung auf den Moment, als Cyrion bei den Toren Varunas Valions Stab unter einem Vorwand erbat. Er hatte verhindern wollen, das Valion ihn mit dem Stab niederschlug, wusste er doch, das dieser in den nächsten Minuten in der vermumten Gestalt bei Ritterin von Elbenau den vermissten Grafen Adrian von Hohenfels erkennen würde. Jener Mann, den sie beide gesucht hatten und dem Cyrion sein Wort gegeben hatte, über sein Auftauchen zu schweigen. Dieses Schweigen hatte ihm einen Kinnhaken von Valion eingebracht, so wütend war er gewesen. Das Lächeln vertiefte sich, während er daran dachte und die Finger über das fein gemaserte Holz glitten. Valion war ein guter Freund gewesen. Traurig, das sie nie mehr gemeinsam Abenteuern nachgehen konnten, aber er sah ihm gewiss von irgendwoher zu. Der Meinung war auch sein ruhevolles Gegenüber.
Dieser offenbarte sich als Malachai Schwarzmourne, nachdem er den weiteren Inhalt des Briefes vorgelesen hatte, woraus hervor ging, das Valions 'Bruder' zukünftig ein Freund Cyrions werden würde und ihm in Schwierigkeiten beistehen würde... etwas, was dieser Bruder, der nun neben Cyrion sass, sehr ernst nahm. Erleichtert schien er, das er von der kühlen Distanziertheit, die er aufrecht erhalten hatte, ablassen konnte. Hmm... Malachai kannte Valion.. ob er auch Khaz kannte? Dieser hatte am vorherigen Tag von einem 'Schatten' gesprochen, der ihm ab und an dienlich wäre... Cyrions Gast bestätigte dies und interesse fing sich in den veilchenblauen Augen Cyrions. Ein Mann mit vielen Gesichtern, wie es schien und ganz dem Leben eines Spions verschrieben, wo Cyrion nur der Spionage und Beschattung nachging, wenn es unbedingt notwendig war.
Sie unterhielten sich eine Weile über die Taten Valions, gingen dann zu Khazkal hinüber und dann streiften auch das Thema Spionage. Fast schon ein normales Gespräch, hätte nicht beständig die leise Trauer über ihnen gehangen. Wieder kamen sie auf Valion zurück, etwas das sie von nun an verbinden würde... Cyrion erhob sich und brachte auf Anfrage zwei Krüge des scharfen Kaktusschnapses aus dem Haus. Gemeinsam hoben sie die Gläser und brachten einen Trunkspruch für Valion aus, die bittersüsse Trauer mit dem starken Getränk betäubend. Valion... Cyrion würde bei seiner Bestattung anwesend sein und den Sarg mit tragen helfen. Eine letzte Ehre, die er seinem Freund erweisen konnte. Gemeinsam kamen sie zu dem Schluss, das eine Feuerbestattung für Valion das beste war. Niemand, der dann seinen Leib schänden könnte. Cyrion dachte daran wie Valion gestorben war. >Kein schlechter Tod.< dachte er mit einem kleinen Zucken seiner Mundwinkel. Auch wenn er gedacht hatte, das Valion mit einem Lachen auf den Lippen und Schwertschwingend durch den Kampf sterben würde. „Ich habe Valion in seinem Haus gefunden. Er hatte die Nacht wohl mit zwei Dirnen verbracht, bevor er sich ins Messer stürzte. Zwei verrückte Frauen, die jetzt sein Haus besetzen. Die beiden haben Valion aus irgendwelchen Gründen das Herz herausgeschnitten...“ Zu diesen Worten hatte er ihm auch den in Leder geschlagenen Dolch gezeigt, Blutverkrustet und schwer. Cyrion hatte dies Messer mit ruhigem Blick betrachtet. Damit hatte sich sein Waffenbruder also gerichtet. Er hoffte, dieses Messer würde mit Valion verbrannt werden. In den falschen Händen konnte es Schlimmes anrichten, war dies doch eine mögliche Verbindung zu Valions Seele. Die trüben Gedanken abschüttelnt blickte er zum Himmel. Es war spät geworden. Der Mond war aufgegangen und stand hoch am Himmel. Gemeinsam mit Malachai erhob er sich. Es war Zeit für Malachai zu gehen, weiterhin der schweren Bürde nachzugehen, die Valion ihm aufgetragen hatte. Er, Cyrion, würde auch bald seiner einsamen Wache auf dem Turm nachgehen, Ausschau halten für jene, die in diesem Gebiet lebten. Bevor noch Malachai ging, liess ihn Cyrion Bekanntschaft machen mit seinem Familiar, Munin. Er wusste, er würde mit Malachai sicher gut Freund werden und der Rabe mochte dabei hilfreich sein. Gedankenvoll kraulte er den Vogel, als er Malachai nachsah, wie dieser davon ritt. Der Mann, der ihm die Kunde von Valions Tod gebracht hatte... Ein Mann, der aus den dunklen Schatten gekommen war, wie Valion in die nächtlichen bleichen Nebel verschwunden war. Mit Gedanken an die beiden Männer ging Cyrion still zu seinem Turm.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Es war schon ein ironischer Weg des Schicksales und je mehr Malachai aufsuchte, umso mehr zweifelte er nicht an dem, was er tat.
Es kam ihm vor, als hätte Valion ihn diese Aufgabe nicht für seinen Abschied, sondern zur Findung für Malachai ihn aufgelastet.
Zu unterschiedlich waren jene, die er aufsuchte. Zu unterschiedlich in ihrem Leben. Zu unterschiedlich in ihrem Bestreben und vorallem zu unterschiedlich in ihren Reaktionen.
Sein letzter Besucht war definitiv jener, wie Malachai es sich nicht vorstellen hätte können.
Cyrion.
Eine interessante Person.
Als Malachai den Brief lass, war er selbst über jene Worte erstaunt.
Und wenn du je Probleme hast, wende dich an meinem Bruder Malachai. Er wird dir so helfen, wie er mir half.
Malachai liess sich sein erstaunen über die Zeilen nicht anmerken.
Helfen? Einen Fremden?
Doch es schien Valion wichtig und Malachai zweifelte nicht daran, dass jener Mensch, als guter Freund Valions, jene Hilfe verdient hätte, sofern er welche bräuchte.
Mit ihm zu reden, war ein ernüchterndes Ereignis für den Boten der Briefe.
Es war, als würde ihm bei jedem Wort, das er sprach, mehrere Lasten abgenommen und wieder einmal erkannte Malachai, was für ein guter Mensch Valion war.
So geschah es, was er nie getan hätte bei jemanden, den er erst kennen gelernt hatte:
Er nahm seine Kaputze und seine Maske ab.
Er zeigte sich einen Fremden, doch Malachai sah ihn ihm keinen Fremden. Nein, er war ein Freund Valions und wenn Valion ihm vertraut, dann kann man ihm vertrauen.
Zudem, wie soll jener die Hilfe von Valions Blutsbruder annehmen, wenn er ihn nicht kennt.
Je mehr sie sprachen, umso mehr erkannte Er, was es mit Cyrion alles auf sich habe.
Er ist jener gern gesehener Gast. Er ist jener, der mit Khazkal vor Falk trat und welcher mithalf, den Frieden zu beschaffen.
Weitere Worte wurden erhoben und weiter und weiter offenbarten beide Personen sich voreinander. Hat Cyrion vom Schatten gehört, so war er auch, wie es schien, überrascht darüber, dass er nun vor ihm saß.
Er holte ein Getränk, man trank auf Valion und darauf, dass er seinen Frieden finden würde.
Warum vertraute Malachai ihm so sehr.
Er vertraute ihm, er sah ihn schon als Freund und er spürte, dass Valion die Begegnung zwischen beiden Menschen so gewollt hatte. Als hätte sein verstorbener Bruder all jenes geplannt, damit die Menschen, die ihm wichtig sind, gegenseitig stützen und gegenseitig die Hand reichen.
Malachai war sich sicher: er bestimmte Cyrion als einen der 4 Sargträger für Valions Beerdigung und beide waren sich einig, um seinen Körper zu schützen, gibt es eine Feuerbestattung, auf das seine Seele ewig frieden finden würde.
Die Stimmung war ausgelassen gut, man lachte zusammen und man bedachte zusammen den Verlust, den man erlitten hatte.
Doch man war sich sicher...eines Tages, wäre man wieder vereint mit jenen, die man verloren hatte.
Die Zeit verging, Cyrion stellte Mala seinen Raben vor. Ein beeindruckendes Tier, doch mehr erstaunter war Mala, als er sah, wie Cyrion mit ihnen sprach, sie befehligte und doch auch, wie sehr die Tiere ihm vertrauten.
Er würde ihn besuchen kommen, einen Raben an sein Haus gewöhnen, sodass sie jenen Weg des Briefverkehrs nutzen könnten.
Geehrt fühlte sich Malachai, sah er, dass jenes Privileg nicht jedem gestattet werden würde und erkannte er, wieviel Cyrion seine Raben bedeuteten. Es war seine Familie, das war unverkennbar und er tat gut daran, sie als Familie zu haben.
Die Zeit des Aufbruches kam, man verabschiedete sich und Malachai ging weiter seines Weges. Man einigte sich, dass man den Kontakt halten würde und als Malachai in die dunklen Wälder ritt und von seinem Nebel verschlungen wurde, wurde ihm eines bewusst:
Er verlor einen Bruder, doch gewann einen guten Freund.
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Ronya Sotan

Beitrag von Ronya Sotan »

" Wollt ihr auch nach Lameriast `? "
Ronya drehte sich dem ihr nacheilendem Mann zu, während sie ihrerseits grade den Steg in Bajard betrat.
" Nein ich wollte mich Euch reden "
Erwiederte der Mann.
" Gehn wir doch einige Schritte beiseite "
Antwortete Ronya draufhin und folgte dem Mann, welcher Ihrer Bitte folgend sich direkt umdrehte und einige Schritte ging.
" Nun wie kann ich Euch helfen ? "
Freundlich aber bestimmt stellte sie jene Frage.
" Wartet bitte ich muss zuvor etwas holen " Erwiederte ihr gegenüber und verschwand in dem Windschiefen Gebäude das man hier in Bajard als wohl sicher erachtete.
Immerhin war es die örtliche Bank.
Vorsicht war geboten.
Was wollte dieser Mann von ihr ?
Zwar kannte sie Malachai Schwarzmourne, doch war diese bekanntschaft eher flüchtiger Natur.
Das eine oder andere mal hat sie ihn zusammenmit Valion gesehen und später auch ab und an mal redend an der Taverne mit Khazkal aber was wollte er nun von ihr ?
Vielleicht informationen verkaufen ?
Sie hing den Gedanken nach und da kam er auch direkt wieder aus dem Gebäude mit einer art Päckchen in der Hand.
Dazu hatte er in der anderen einen Brief.
" Ich hab eine Nachricht von Valion für Euch. "
Meinte Malachai.
" Wie komme ich denn zu dieser Ehre ? "
Erwiederte Ronya völlig ernst.
Valion war schon einige Wochen tot aber wieso hat er ausgerechnet an Sie eine Nachricht hinterlassen ?
" Warum kann ich Euch nicht sagen " Erwiederte Malachai und fuhr dann fort : " Aber vielleicht wird dieser brief euch diese frage beantworten."
Setzte er fort und fing dann an den Brief vorzulesen.

An Ronya Sotan von Valion Tal

Feinde, Feinde aus deiner Sicht.
Vielleicht waren wir uns manchmal zu änlich und Stur dies einzusehen.
Mein Leben ist verwirkt.
Gib gut acht auf Marye und führe deine Familie so gut wie es geht.
Ich glaube, man kann sich kaum eine bessere Anführerin vorstellen.
Lässt sich nicht einschüchtern, stets reckt sie ehrenvoll den Kopf.
Ich war nie dein Feind.
Ich habe lediglich schwächere Verteidigt.
Mögen die Tränke dich stärken.

Valion Tal



Malachai endete und reichte Ihr dann das Päckchen und dazu den Brief.
" Feinde waren wir nie "
Meinte Ronya nach einer Pause des Schweigens.
" Wir waren Gegner aber wir respektierten uns stets. Er trug selbst eine Niederlage noch mit stolz, eines Kriegers würdig. "
Malachai quittierte ihre Worte mit einem Nicken.
" Wohl gesprochen Ronya " Erwiederte er dann. " So weiss auch ich nun, dass ihr auch ihn in Ehren halten werdet. "
" Das werde ich ganz sicher. "
Erwiederte Sie und neigte ihren Kopf.
" Wir waren uns wirklich nich so unänlich. " Setzte sie fort.
Er hatte viele feinde, ich hab viele Feinde. Es Ehrt mich das er mich bedacht hat.
Er war ein Dickopf ebenso wie ich einer bin. "
Ihr gegenüber nickte.
"Ihr wart nur eine von wenigen Personen...ihr müsst ihm also etwas bedeutet haben."
Ronya seufzte.
" Leider bemerken die Leute , so auch ich, immer erst hinterher welchen Menschen man verlor. Doch werde ich sein selbst, das was er verkörperte, nicht einfach so vergessen. Vielmehr sein Erbe weitergeben."
"So wie ich es weitergebe...somit sind wir schon einmal 2. "
Erwiederte Malachai.
" Und ich weiss, dass wir Valion sicher irgendwann wieder sehen.
Dann bekommt er dafür, was er tat, einen Tritt von mir. "
" Mir bleibt nur Euch zu danken das ihr ihm diese letzte Ehre erwiesen habt. "
Warf Ronya abschliessend ein.
" So will ich euch nicht aufhalten, weiss ich nun, das er weiterhin bedacht wird.
Da kann man entweder hoffen oder erschreckt vor sein. "
Ronya's Mundwinkel zuckten leicht.
Sie neigten dann einander den Kopf zu und verabschiedeten sich.
Nachdenklich begab sie sich an jenem Abend aufs Schiff gen Heimat und angekommen im Lager der Gefährtinnen, zog sie es vor sich eilends in ihr Zimmer zu begeben.
Nachdenken - war alles was sie an jenem Abend noch wollte.
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