den 19. Schwalbenkunft 260
Salam Aleykum Chalid, Radeeh und Samija,
ich schreibe Euch diesmal aus einem weniger erfreulichen Grund. Zwar sehe ich redlichst davon ab, mir ein Urteil über die bisherige Erziehung Mirah Bashirs zu erlauben und werde dies auch in Zukunft unterlassen, doch möchte ich hinweisend und auch in gewisser Weise mahnend darauf aufmerksam machen, dass die junge Natifah, trotz einer für gewöhnlich unmissverständlichen Warnung, offenbar nicht immer dazu im Stande ist, gewisse Bedürfnisse nach Unruhestiftung zu unterdrücken.
So war es auch heute Abend wieder der Fall, als sie erst fahrlässig in Kauf genommen hat, dass mein Lama Opfer einer ihrer Zwillenspielereien wurde - was glücklicherweise ohne nennenswertes Bocken seitens des Tieres ausging - und dann mutwillig von hinten auf mich geschossen hat. Freilich möchte ich mich nicht über irgendwelche Schmerzen beschweren. Aber ich sehe es als notwendig an, auf solche unangemessenen Verhaltensweisen aufmerksam zu machen, aufdass sie nicht zur Tagesordnung werden.
Ich entschuldige mich aufrichtigst dafür, euch keine schöneren Worte geschrieben zu haben und verbleibe mit den besten Wünschen für das Haus der Schlange.
Ma'Salema!
gez.
Akemi des Reiches der Sonne
Assistent des Hajinedar Menek'Urs