Roter Ritter, Weißer Firn, Flammenmeer und Eisgestirn

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Rahelle Calamahr
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Beitrag von Rahelle Calamahr »

Adlermut


Niemals! Nimmer schrieb es gut,
Fasste es der Adlermut-,
Aufzusammeln allesamt,
Die es um die Hüften klammt?



R.C.
Zuletzt geändert von Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:49, insgesamt 3-mal geändert.
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Rahelle Calamahr
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Beitrag von Rahelle Calamahr »

Papier


Wie es friert,
Wenn ungeniert,
Alles im Papier -
Sich irrt!




R.C.
Zuletzt geändert von Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:28, insgesamt 9-mal geändert.
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Rahelle Calamahr
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Beitrag von Rahelle Calamahr »

Morgenröte


Unermüdlich greifen Flammen,
Abendlich die Meere an,
Weil sie Dysens Haus entstammen,
Wird aus Ingrimm Untertan,

Wenn millionenfach Gestirn,
Blaue Stille, blasser Firn,
Sanft den letzten Strahl zerbricht,
Dann entsteht das Nachtgedicht,

Da Aurorens frische Kraft,
Wieder neues Leben schafft.



R.C.

In stillem Gedenken an das Kunsthaus
Zuletzt geändert von Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:48, insgesamt 3-mal geändert.
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Graulist Eisenjam
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Beitrag von Graulist Eisenjam »

Adoraner Möörgenröte

Die Adoraner Luft
erfüllet herber Duft.
Von harz'gen Pinienzweigen,
die sich im Winde neigen,
tröpfelt herrlich-lau
kostbarer Morgentau.
Und helle Bächlein fließen
durch braungebrannte Wiesen
und zwischen Hügelein
im warmen Mondenschein.

Adoran-Morgen-Röte! Mit stoppeligem Mund
umschließ auch ich 'ne Flöte und tu ihr Liebe kund!




Der Degen
In Erinnerung an eine Zeit, als Adoran noch die Stadt der Männer war.
Zuletzt geändert von Graulist Eisenjam am Dienstag 3. Mai 2016, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Rahelle Calamahr
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Beitrag von Rahelle Calamahr »

Rahalaner Kluft


Die Rahalaner Kluft,
Steigt oft ungestuft,
Derbe auf im Schein,
Ins Eintönigsein,

Hagebutten! - Schau!
Liebt die feiste Sau,
Adern auszugießen,
Dass die Keime sprießen!

Zueinanderneigen,
Ins gebrannte Schweigen.
Rahalaner Rund,
Immer - immerwund!



R.C.

Für die Kunst!
Tintenpferdchen
In Erinnerung an eine Zeit, als Rahal noch die Stadt der Frauen war.
Zuletzt geändert von Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:45, insgesamt 6-mal geändert.
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Graulist Eisenjam
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Beitrag von Graulist Eisenjam »

Adoraner Mittagswurst

Heiß dampft im Sonnenschein
Adorans weißer Wein
und schwüle Mittagshitze
Dringt in jede Ritze
im Wächterstübelein.

Dort fülln sich enge Gassen
mit stolz erhab'nen Massen
Die einen Weg sich bahnen
-am Markttag- abzusahnen.

Adorans Ritterschaft
Erquickt durch süßen Saft
Beim aus dem Sattel Gleiten -
Denn immerfort zu Reiten -
Kostet Manneskraft.

Adoran Mittags-Speise, wie schmeckst du mir so wohl!
Füllst gar auf liebste Weise, was in mir sonst so hohl!


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Für die Kunst!
Der Degen
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Rahelle Calamahr
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Beitrag von Rahelle Calamahr »

Rahalaner Frust


Viel zu schweißen stampft der Wicht,
Hin in rotem Mondeslicht,
Freilich greift er nach dem Wanst,
Der tagtäglich ihn umtanzt.

Durch die Gassen geht es fort,
Güte prasst aus jedem Wort,
Liebevolle Landestracht -
Wünscht den Marktag aufgemacht.

Doch - Rahalens Weiberspiel,
Wird dem Wichtel einmal viel! -
"Wollen die nicht friedlich sein?
Hat wohl keine einen Schrein?"



R.C.
Zuletzt geändert von Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:46, insgesamt 8-mal geändert.
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Ailidia Wintereich

Beitrag von Ailidia Wintereich »

Irgendwo in einer Schublade aus Zypressenholz.

Der Degen sticht, niemand ist so schnell
Aus des Drachen Brust stürzt roter Quell
In vielerlei Rinnsal steil herab

Hinter ihm Herr Wasserschmidt
Der Bolzen in die Armbrust lädt
Anvisiert - und Schuss!

Orhohns Bräu netzt angesengte Kehlen
Während dreier Nymphen Seelen
Und Augen scheu dem Tanze folgen

Bis der Drache fürchterlich
Todesbrüll'nd darniederbricht
Und Leben sowie Haut verliert



In Erinnerung an eine Zeit, als Bajard noch das Dorf der Dichter und der Fechter war.
Zuletzt geändert von Ailidia Wintereich am Samstag 27. August 2016, 10:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Daz Getwergelyn
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Beitrag von Daz Getwergelyn »

- bitte löschen -
Zuletzt geändert von Daz Getwergelyn am Samstag 27. August 2016, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Graulist Eisenjam
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Beitrag von Graulist Eisenjam »

Adoraner Abendstunde

In Adoraner Abendfrische,
brüderlich auf einem Tische,
liegen eine Handvoll Nüsse
- oh, wie gern ich diese küsse!
Frisch vom Ast herabgebrochen,
dessen Dorn mich oft gestochen,
sanft hinab zu mir gebogen,
in weichen Beutel eingesmogen,
geben sie nun reiches Mahl:
außen braun und innen fahl.

Oh, Adoraner-Abendsterne: mal so nah und mal so ferne,
glüht heißer noch als die Laterne! Im Gesicht hab ich Euch gerne.


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Für die Kunst!
Der Degen
Zuletzt geändert von Graulist Eisenjam am Samstag 27. August 2016, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
Ailidia Wintereich

Beitrag von Ailidia Wintereich »

Ein weiteres Gedicht über vergangene Zeiten.

Was geschah in jener Nacht
Als Nym der Nymphe umgebracht?
Wer war es, der die Armbrust lud
Und vergoss sein Herzensblut?

Ach, Nym! Du flatterhafte Seele
Wie schaurig war das Möw'nkrakeele
Als dein nasser, blasser Leib
Trieb steif in Bajards Bucht
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Graulist Eisenjam
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Beitrag von Graulist Eisenjam »

*wie so oft zuvor wurde Graulist auch in dieser Nacht von seinem immer wiederkehrenden Alptraum geplagt*
  • [img]http://s12.postimg.org/9fzphmrel/Graulist_Nym_Alptraum.png[/img]
Gast

Beitrag von Gast »


Und schaurig spielt die Nymphonie,
der Adoraner Männerflöte.
Auf dass sie dreist und frech wie nie,
sogar des Todes Wirken töte.

Die stramme Lanze lichtgefüllt,
bricht aus dem Dunkel nun empor.
Als der Kopf zum Angriff brüllt,
die Lebensfüllung kommt hervor.

Gar gierig wird sie aufgesogen,
vom Übeltäter Sensenmann.
Bis der grelle Regenbogen,
milchig-weiß erstrahlen kann.

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Rahelle Calamahr
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Beitrag von Rahelle Calamahr »

Kröte


Flötenspiel ist uns Manie,
Lieben wir die Kröte?
Die so weich und süß gedieh,
Bringt sie sich in Nöte?




R.C.
Zuletzt geändert von Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:34, insgesamt 3-mal geändert.
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Rahelle Calamahr
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Beitrag von Rahelle Calamahr »

*nachdem Rahelle betrunkener geworden war, entschied sie, die Lebensweisheiten der Menschen zu begrüßen.*


Schmetterling


Von einer Wiese, schau,
Steigt frischgewebter Tau,
In unschuldiger Ruh,
Immer dem Himmel zu.

An diesem neuen Tag,
Ist schwacher Niederschlag,
Die Strahlen brechen bunt,
Verliebte Flügel rund.

"Warum muss ich denn hin,
Wenn ich doch gerne bin?" -
Erschafft die Sonne Licht,
Indem sie Wasser bricht?



R.C.
Zuletzt geändert von Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:33, insgesamt 4-mal geändert.
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