Rahelle Calamahr
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von Rahelle Calamahr » Sonntag 28. Februar 2016, 10:45
Adlermut
Niemals! Nimmer schrieb es gut,
Fasste es der Adlermut-,
Aufzusammeln allesamt,
Die es um die Hüften klammt?
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Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:49, insgesamt 3-mal geändert.
Denken heißt sterben lernen.
Rahelle Calamahr
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von Rahelle Calamahr » Montag 7. März 2016, 01:14
Papier
Wie es friert,
Wenn ungeniert,
Alles im Papier -
Sich irrt!
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Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:28, insgesamt 9-mal geändert.
Denken heißt sterben lernen.
Rahelle Calamahr
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von Rahelle Calamahr » Dienstag 3. Mai 2016, 03:48
Morgenröte
Unermüdlich greifen Flammen,
Abendlich die Meere an,
Weil sie Dysens Haus entstammen,
Wird aus Ingrimm Untertan,
Wenn millionenfach Gestirn,
Blaue Stille, blasser Firn,
Sanft den letzten Strahl zerbricht,
Dann entsteht das Nachtgedicht,
Da Aurorens frische Kraft,
Wieder neues Leben schafft.
In stillem Gedenken an das Kunsthaus
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Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:48, insgesamt 3-mal geändert.
Denken heißt sterben lernen.
Graulist Eisenjam
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von Graulist Eisenjam » Dienstag 3. Mai 2016, 21:07
Adoraner Möörgenröte
Die Adoraner Luft
erfüllet herber Duft.
Von harz'gen Pinienzweigen,
die sich im Winde neigen,
tröpfelt herrlich-lau
kostbarer Morgentau.
Und helle Bächlein fließen
durch braungebrannte Wiesen
und zwischen Hügelein
im warmen Mondenschein.
Adoran-Morgen-Röte! Mit stoppeligem Mund
umschließ auch ich 'ne Flöte und tu ihr Liebe kund!
Der Degen
In Erinnerung an eine Zeit, als Adoran noch die Stadt der Männer war.
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Graulist Eisenjam am Dienstag 3. Mai 2016, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
Rahelle Calamahr
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von Rahelle Calamahr » Freitag 26. August 2016, 00:34
Rahalaner Kluft
Die Rahalaner Kluft,
Steigt oft ungestuft,
Derbe auf im Schein,
Ins Eintönigsein,
Hagebutten! - Schau!
Liebt die feiste Sau,
Adern auszugießen,
Dass die Keime sprießen!
Zueinanderneigen,
Ins gebrannte Schweigen.
Rahalaner Rund,
Immer - immerwund!
Für die Kunst!
Tintenpferdchen
In Erinnerung an eine Zeit, als Rahal noch die Stadt der Frauen war.
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Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:45, insgesamt 6-mal geändert.
Denken heißt sterben lernen.
Graulist Eisenjam
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von Graulist Eisenjam » Freitag 26. August 2016, 19:44
Adoraner Mittagswurst
Heiß dampft im Sonnenschein
Adorans weißer Wein
und schwüle Mittagshitze
Dringt in jede Ritze
im Wächterstübelein.
Dort fülln sich enge Gassen
mit stolz erhab'nen Massen
Die einen Weg sich bahnen
-am Markttag- abzusahnen.
Adorans Ritterschaft
Erquickt durch süßen Saft
Beim aus dem Sattel Gleiten -
Denn immerfort zu Reiten -
Kostet Manneskraft.
Adoran Mittags-Speise, wie schmeckst du mir so wohl!
Füllst gar auf liebste Weise, was in mir sonst so hohl!
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Für die Kunst!
Der Degen
Rahelle Calamahr
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von Rahelle Calamahr » Samstag 27. August 2016, 01:28
Rahalaner Frust
Viel zu schweißen stampft der Wicht,
Hin in rotem Mondeslicht,
Freilich greift er nach dem Wanst,
Der tagtäglich ihn umtanzt.
Durch die Gassen geht es fort,
Güte prasst aus jedem Wort,
Liebevolle Landestracht -
Wünscht den Marktag aufgemacht.
Doch - Rahalens Weiberspiel,
Wird dem Wichtel einmal viel! -
"Wollen die nicht friedlich sein?
Hat wohl keine einen Schrein?"
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Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:46, insgesamt 8-mal geändert.
Denken heißt sterben lernen.
Ailidia Wintereich
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von Ailidia Wintereich » Samstag 27. August 2016, 10:16
Irgendwo in einer Schublade aus Zypressenholz.
Der Degen sticht, niemand ist so schnell
Aus des Drachen Brust stürzt roter Quell
In vielerlei Rinnsal steil herab
Hinter ihm Herr Wasserschmidt
Der Bolzen in die Armbrust lädt
Anvisiert - und Schuss!
Orhohns Bräu netzt angesengte Kehlen
Während dreier Nymphen Seelen
Und Augen scheu dem Tanze folgen
Bis der Drache fürchterlich
Todesbrüll'nd darniederbricht
Und Leben sowie Haut verliert
In Erinnerung an eine Zeit, als Bajard noch das Dorf der Dichter und der Fechter war.
Zuletzt geändert von Ailidia Wintereich am Samstag 27. August 2016, 10:17, insgesamt 2-mal geändert.
Graulist Eisenjam
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von Graulist Eisenjam » Samstag 27. August 2016, 13:49
Adoraner Abendstunde
In Adoraner Abendfrische,
brüderlich auf einem Tische,
liegen eine Handvoll Nüsse
- oh, wie gern ich diese küsse!
Frisch vom Ast herabgebrochen,
dessen Dorn mich oft gestochen,
sanft hinab zu mir gebogen,
in weichen Beutel eingesmogen,
geben sie nun reiches Mahl:
außen braun und innen fahl.
Oh, Adoraner-Abendsterne: mal so nah und mal so ferne,
glüht heißer noch als die Laterne! Im Gesicht hab ich Euch gerne.
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Für die Kunst!
Der Degen
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Graulist Eisenjam am Samstag 27. August 2016, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
Ailidia Wintereich
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von Ailidia Wintereich » Samstag 17. September 2016, 13:14
Ein weiteres Gedicht über vergangene Zeiten.
Was geschah in jener Nacht
Als Nym der Nymphe umgebracht?
Wer war es, der die Armbrust lud
Und vergoss sein Herzensblut?
Ach, Nym! Du flatterhafte Seele
Wie schaurig war das Möw'nkrakeele
Als dein nasser, blasser Leib
Trieb steif in Bajards Bucht
Graulist Eisenjam
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von Graulist Eisenjam » Montag 19. September 2016, 19:44
*wie so oft zuvor wurde Graulist auch in dieser Nacht von seinem immer wiederkehrenden Alptraum geplagt*
[img]http://s12.postimg.org/9fzphmrel/Graulist_Nym_Alptraum.png[/img]
Gast
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von Gast » Freitag 30. September 2016, 12:27
Und schaurig spielt die Nymphonie,
der Adoraner Männerflöte.
Auf dass sie dreist und frech wie nie,
sogar des Todes Wirken töte.
Die stramme Lanze lichtgefüllt,
bricht aus dem Dunkel nun empor.
Als der Kopf zum Angriff brüllt,
die Lebensfüllung kommt hervor.
Gar gierig wird sie aufgesogen,
vom Übeltäter Sensenmann.
Bis der grelle Regenbogen,
milchig-weiß erstrahlen kann.
Rahelle Calamahr
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von Rahelle Calamahr » Samstag 15. Oktober 2016, 02:00
Kröte
Flötenspiel ist uns Manie,
Lieben wir die Kröte?
Die so weich und süß gedieh,
Bringt sie sich in Nöte?
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Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:34, insgesamt 3-mal geändert.
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Rahelle Calamahr
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von Rahelle Calamahr » Samstag 15. Oktober 2016, 03:57
*nachdem Rahelle betrunkener geworden war, entschied sie, die Lebensweisheiten der Menschen zu begrüßen.*
Schmetterling
Von einer Wiese, schau,
Steigt frischgewebter Tau,
In unschuldiger Ruh,
Immer dem Himmel zu.
An diesem neuen Tag,
Ist schwacher Niederschlag,
Die Strahlen brechen bunt,
Verliebte Flügel rund.
"Warum muss ich denn hin,
Wenn ich doch gerne bin?" -
Erschafft die Sonne Licht,
Indem sie Wasser bricht?
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Rahelle Calamahr am Donnerstag 20. Oktober 2016, 01:33, insgesamt 4-mal geändert.
Denken heißt sterben lernen.