[Event] Du bist, was du isst

Gabriella Mittgenstein

Beitrag von Gabriella Mittgenstein »

Inzwischen...

Tatsächlich waren die verschiedenen Halsketten und die Edelsteinfassungen von den Letharen fertig. In unterschiedlicher Stärke und Hexenstahlkonzentration zeigten auch die verschiedensten Edelsteinfassungen an den Ketten das Versuchsstadium für das Experiment an. Man wusste nicht genau welche Form sich bewähren würde. Welche Kette genug Hexenstahl barg um die Wirkung der Schattenzeichen, auf die man sich inzwischen geeinigt hatte, zu verschleiern und wenig genug um die Wirkung des Schattenzeichens gestärkt von der Energie im Edelstein nicht zu unterdrücken. Nachdenklich sah sie auf die dunklen, violetten Edelsteine die der Meisterschmied der Letharen für die verschiedenen Fassungen zurecht geschliffen hatte. Dem Zweck entsprechend war die Wahl angemessen, obwohl man sie grundästzlich sicher als ungewöhnlich Auswahl betitelt hätte. Sowohl die Ketten als auch die Steine, natürlich noch getrennt voneinander, brachte sie somit zur nächsten Ordensbesprechung mit. Ein wenig spät, sie war aufgehalten worden, verabschiedete sich bereits der erste Arkorither als sie eintraf. Eine sehr lange Weile besprach man sich noch, ehe am Ende jeder der noch anwesenden Arkorither eine der Ketten und den zur Fassung gehörenden Edelstein mit sich nahm. Sacht strich sie mit den Fingerspitzen über die verschiedenen Facetten 'ihres' Steines und sondierte seine Beschaffenheit eingehend. Wirklich gut geschliffen, er passte sicherlich perfekt in die Einfassung. Ein Pergament heran ziehend schrieb sie flüchtig einige Punkte auf die das Schattenzeichen erfüllen sollte. Das würde wirklich nicht einfach werden. In den folgenden Tagen übte sie mit immer komplizierter werdenden Zeichen. Die Windungen der Sigillen erschienen ebenso verworren wie die Gedankengänge dazu. Erst nach gefühlten tausend Zeichen wurde es besser und ging ihr etwas leichter von der Hand.

Nach und nach ging auch das 'Ausbrennen' der magischen Symbole wie selbstverständlich von statten. Es wurde langsam Zeit das Schattenzeichen in den Edelstein zu bannen und sie beschloss Eska, die ebenfalls ein Amulett und den passenden Stein im Besitz hatte, eine Nachricht zu senden. Von ihr wusste sie, dass man in derselben Stunde die zugehörige Lektion vermittelt bekommen hatte und sie hatten schon früher erfolgreich zusammen gearbeitet. Pergament und Tinte standen ohnehin auf ihrem Schreibtisch bereit, so war beides schnell herangezogen. Kratzend fuhr die breitere Spitze der Feder über das Pergament und füllte Zeile um Zeile. Ein wenig Sand, um die Tinte zu trocknen, dann wurde das Schriftstück gefaltet und in einem Umschlag mit ihrem Namen und einer Flasche Rotwein in der Burg hinterlegt. Gewiss würde sich die Ordensschwester zeitnah melden. Bis dahin würde sie weiter üben und das eigene, geplante Zeichen gänzlich perfektionieren. Weitere Ansätze hatten sich bisweilen noch immer nicht offenbart und sie war gespannt was die anderen Ordensmitglieder für ein Schattenzeichen für die ihnen zugeteilten Steine und Ketten ersonnen hatten. Nachdenklich legte sich der Blick sodann wieder auf den dunklen Edelstein und sie begann erneut über mögliche Verbesserungen des Schattenzeichens zu grübeln. Am Ende musste es sich perfekt in den Edelstein einfügen...
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Althan Vylen

Beitrag von Althan Vylen »

8. Eluviar 259

Forschunsarbeit Nr. 15
Artefaktherstellung: Speicherkristalle und Sigillen in Kombination


Nachdenklich betrachtete er die 5 rundgeschliffenen Bergkristalle, sie hatten eine ovale Form an einem Ende leicht abgeflacht, um sie besser die die Fassung des Schmuckstückes anpassen zu können. Jeder einzelne der Bergkristalle war aufgrund seiner Struktur und seines Aufbaus ausgesucht worden. Anfangs hatte er überlegt künstliche Kristalle heranzuzüchten, doch aufgrund des Zeitdruckes sich doch für Rohsteine in ihrer möglichst reinsten Form entschieden.
So hatte ihn sein Weg über Menek'ur geführt und hinein ins Ahnengrab wo es immer noch Unmengen an Edelsteinen und Halbedelsteinen gab. Unbehelligt diesmal hatte er das Grab durchforstet und wieder verlassen,als er sich ein Beutel mit den gesuchten Kleinoden gefüllt hatte. Dann waren sie geschliffen und in Form gebracht worden, schön poliert schimmerten sie nun bei Lichteinfall wie Glas. Am Ende hatten die genaue Überprüfung nur diese fünf Bergkristalle bestanden.
Kaum Einschlüsse, keine Stufen in der kristallinen Struktur und von gleichmäßigem Bild. Jedoch nicht ganz perfekt, da sie natürlichen Ursprungs waren. So verbrachte er viele Nächte in seinem Zimmer in der Burg während er mit den Kristallen weiter experimentierte. Immer wieder lud er sie vorsichtig auf, dabei vorgehend, dass er die elementaren Teilchen im richtigen Verhältnis abstimmte um einen dünnen energetischen Strom zu erzeugen der in dem Kristall aufgenommen, ihn aufladend dann so gespeichert wurde. Am Ende pulsierten sie in einem matten Schimmer, mit dem bloßem Auge nur schwer erkennbar. Nebenbei stellter er fest, dass ihre Energie nach einigen Tagen wieder nachlies, lud man sie nicht erneut auf... auch jenes überraschte ihn nicht sonderlich, es war ihm bekannt.
Ein eigentlich natürlicher Vorgang, was natürlich den großen Aufladungskristall an dem sein Bruder Aemilius arbeitete dringend notwendig machte. Jedenfalls hatte er sie nun hier, wieder entladen und auf dem schwarzen Samt liegend. Nun wurde es etwas... kniffliger. Er musste die besondere Sigille für die man sich entschieden hatte nun in absolut annähernder Perfektion spiegelverkehrt auf die angeflachte Seite des Bergkristalls ritzen
Die Sigille war eine Kombination aus Schutz- und Verschleierung, es sollte dazu dienen das 'Leuchten' von jungen Erwachten soweit zu tarnen, dass sie nicht mehr als potentielle Nahrungsquelle als 'Komm her und friss mich' zur Verfügung standen.
So begann er mit einem geschliffenen Diamanten sehr konzentriert in jeden Bergkristall jene erwählte Sigille spiegelverkehrt einzuritzen, ohne abzusetzen natürlich. Nachdem er die Kristalle gesäubert und nochmals unter fliessendem Quellwasser entladen hatte prüfte er sie wieder alle nacheinander. Dann legte er sie für einen Stundenlauf in die pralle Mittagssonne zum Trocknen und natürlichem Aufladen, so das sie eine schwache Grundladung hatten.

Auf dem Tisch der Maestra wird sich ein Schreiben wiederfinden.

  • „Adaven und des Herrn Segen mit euch ehrenswerte Maestra

    Die Kristalle sind angefertigt und ich werde sie aufladen und mit der
    Sigille verbinden.
    Anbei schlage ich euch vor, dass jeder Erwachte mit seinem Blut die
    Sigille benetzen möge, um eine gewisse Bindung des Artefakts mit dem
    Träger zu schaffen.

    Möge Alatar gefallen was Er sieht und es dem Orden zu Macht und Stärke
    gereichen.

    Gez. Nassis

Am gleichen Abend wird er sich daran machen die einzelnen vorbereiteten Bergkristalle an sich zu nehmen. Einer nach den Anderen wird vorsichtig mit einem kleinen dünnen energetischen Strom elementarer Teilchen in der abgestimmten Mischung aufgeladen. Sobald jenes geschehen ist wird eine Verbindung mit der Sigille geschaffen, die aufgrund dessen das das Blut des Trägers noch fehlt noch kein individuelles Artefakt für den Träger ist sondern bisher eine Schutz-/Verschleierungssigille auf einem Bergkristall sein wird. Nachdem er jenes insgesamt fünfmal vollzogen haben wird gibt er jeden präparierten Kristall in einen kleinen Glasbehälter, der mit einem Glasdeckel verschlossen wird. Die fünf Behälter wird er in eine kleine Holzkiste mit ausgeschlagenem schwarzen Samt stellen. Dabei stehen die fünf Behälter so, dass es keine großen Erschütterungen ansich geben wird. Auf dem Holzkistchen kommt die Aufschrift 'Wer mich öffnet, wird gefressen!“ Irgendwann weit nach Mitternacht ist er fertig damit und verlässt die Burg.

Die Maestra wird informiert, das er ihr so sie es wünscht die Artefaktsteine aushändigen wird.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Der letzte Sonnenstrahl verfing sich in den Wänden und hinterließ dort einen sanften Glanz der die Nacht überdauern würde. Kleine Füchse tollten zwischen leuchtendem Marmor und hohen Gräsern, verfingen sich im spielerischen Gefecht und stoben plötzlich aufgebracht auseinander. Vögel erhoben sich in gewaltigen Schwärmen, schoben sich Wolken gleich über den Himmel und verdeckten das, noch sperrlich aufleuchtende, Sternenlicht. Tiere flüchteten in den Wald, erfüllten die Luft mit aufgeregtem Brüllen und Pfeifen und brachten den Boden zum Erzittern.
Tief in der marmornen Stadt, verborgen zur Ruhe gebettet, erwachte er aus seinem traumlosen Halbschlaf und lauschte dem unnatürlichen Beben, dessen Ausläufer die Welt erschütterten. Vernahm das Reißen, dass die Klänge des Liedes zum Schwanken brachte und hob den Kopf als das Rauschen der Klänge kein Ende finden wollte.
Sein Blick ruhte auf einem Ort fern ab dieses Waldes, gesäumt von verbranntem Mauerwerk, dass sich einem dunklen Mahnmal gleich in den Nachthimmel reckte. Einen flüchtigen Moment lang, in der die Sonne ein weiteres Mal über das Land strich und sie in dunkle Ruhe bettete, beobachtete er in völliger Reglosigkeit die Ausmaße, die sich dort abzeichneten.
Ein geschwungener Körper drückte sich auf und kleinen Verwirbelungen gleich zerfloss die Nacht im glatten Fell und wich einer leuchtenden Maserung aus flüssigem Sternenglanz, die mit dem schimmern der marmornen Mauern zerfloss. Samtweiche Pfoten gerieten in Bewegung, das Rascheln der Gräser fügte sich unbemerkt in die sanften Wogen des Windes ein.
Raum und Zeit zerflossen für ihn zu einer unbedeutenden Substanz, die feinen, leuchtenden Maserungen umstrichen den Körper wie im Wasser gefangene Luftblasen, als er sich zu einem kraftlos geführten Sprung in der Marmorstadt abstieß und fern ab auf einer zerstörten, dunklen Zinne aufsetzte.
Ein kleines Stück lebendig gewordener Sternenhimmel betrachtete unbemerkt und ungesehen den Ort, an dem ein Stück Schöpfung der weltlichen Wirklichkeit entrissen wurde, aufgelöst in die Urkräfte, aus denen sie entstanden war. Die Bindung zu ihrem schöpferischen Gesang hatte tiefe Risse erfahren und der gewaltige Wirbel aus sekundären Energien hatte seine natürliche Ordnung verloren. Dröhnend verschob sich umliegende Erdmasse, formte kleine Aufwürfe und brachte einen Teil der verbrannten Gemäuer zum Einsturz.
Dem kurzen Moment einer halben Nacht gab er sich dem Anblick hin, beobachtete das verankerte Streben nach Ausgleich, dass nun unfähig, die Ordnung wieder herzustellen, dennoch unermüdlich eine Ausbreitung zu verhindern versuchte. Die Spitze Schnauze reckte sich gen südwest und die Dunkelheit der Nacht zerfloss in feinen Linien durch das schimmernde Fell als er sich erneut lautlos abstieß.
Nicht an ihm war es, zu retten was durch die geschenkten Gaben zerstört wurde, denn dieser Bitte hatte er schon vor langer Zeit entsprochen, als er der Schöpfung Eluives einen neuen lebenden Bestandteil hinzu gefügt hatte. Auch hatte er Wissen und die Fähigkeit des Lernens gegeben, doch Wissen selbst war nicht gut oder böse und so lag es nicht in seinem Interesse darüber zu urteilen ob es im Guten oder im Schlechten verwendet wurde.

Lautlos setzten die Pfoten auf kalten, gebrochenen Steinplatten auf, feiner Staub rieselte aus dem aufgebrochen Mauerwerk und hallte durch das verlassene, zerstörte Gebäude nahe Bajards.
Es war nicht seine Schöpfung, die tiefe Wunden erfuhr und auch nicht sein Krieg den er für andere beenden oder gar gewinnen würde. Er sah die Bedrohung mit den Augen einer Wesenheit, für die die Dichte einer Materie keinerlei Rolle spielte und erfasste die zerstörerischen Ausmaße, die durch Verzweiflung und Angst mit seiner geschenkten Gabe verursacht wurden.
Die kleine spitze Schnauze senkte sich ab und eine kleine Welle aus strahlendem Glanz formte einen Schwung auf seiner Stirn, der langsam zur Nasenspitze herabfloss, als er den Boden vor seinen Pfoten berührte. Ein unscheinbarer, farbloser Punkt zeichnete sich ab als er den Kopf wieder hob und sich abwandte, um ein letztes Mal zum Sprung anzusetzen.

Es lag nicht in seiner Natur die Geschicke zu lenken und so war es auch nicht seine Aufgabe diese Welt zu retten. Wie er selbst, folgten auch seine Gaben und Geschenke nicht den menschlichen Auffassungen von Gut und Böse, Richtig oder Falsch, denn erst der freie Wille dieser Wesen, die Eluive schuf, gaben diesen Worten eine Form die den Anschauungen ihrer eigenen Welt entsprach.

Der erste Sonnenstrahl brach durch die Dunkelheit der Nacht als kleine Pfoten unbemerkt im weichen Gras aufsetzen. Der erste, frühmorgendliche Vogelgesang begrüßte ihn zurück in der leuchtenden Stadt aus glattem Marmor und begleitete seinen Weg, der ihn zurück an seinen Schlafplatz führte. Der Kopf reckte sich noch einmal schräg den aufkeimenden Farbverwerfungen am Himmel zu und so wie das Licht der Sterne langsam abstumpfte, begann auch das graue, fließende Farbspiel seines Fells zu verblassen und in den letzten Resten der nächstlichen Dunkelheit einzusickern. Der kleine Fuchskörper verschwand und zurück blieb das wieder gekehrte Gefühl der Geborgenheit und eine breite Spur aus zu früh erwachten Blüten.
Earon Auenbacher
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Earon Auenbacher »

Bedeutsame Zeichen, die er da erblickte, als er zur Academia Arcan zurück kehrte und auf die Magierin wartete, ob sie sich vielleicht spontan an diesem Abend trafen. Zu seiner Schande hatte er eine Weile lang gebraucht, bis er verstanden hatte, was es zu bedeuten hatte. Füchse die dort herum tollten, wo einst die Magie und die Forschung eine ihrer Bastionen hatte. Konnte dies ein Zufall sein?

Dafür beobachtete er die Wesen lieber einmal und suchte, ob es nur ein einzelner Fuchs war. Doch da war noch einer, er spürte das Leben durch die Wände hindurch und noch mehr war dort zu vernehmen, als er die zerborstenen Räumlichkeiten der Akademie betrat. Denn dieser Ort war erfüllt von unglaublicher Kraft, von Ruhe und von Frieden. So etwas hatte er sonst nur vergleichbar in Vernementon und im Sumpf der Schwestern gespürt. Doch es war auch anders, denn hier waren Füchse.

Konnte es also sein, dass dies das war, was er als "Heiligtum Phanodains" beschreiben würde? Ein Ort der puren und gewaltigen Kraft und Macht des Liedes? Beeindruckend. So wurden dann auch Briefe geschrieben an die drei großen Akademien Gerimors. Selbst an der Orden der Arkorither, welche er eigentlich von Herzen verachtete für ihren schändlichen Umgang mit dem Lied entschied er sich einen Brief zu schreiben. Jeweils eine Abschrift der Briefe an das Konzil und an die Academia Arcana wurden jeweils an Lilian und Eenja geschrieben, mit entsprechender Anrede natürlich.

Die drei Briefe für die Academien werden dann wohl wie folgt aussehen. Es war wichtig allen zu schreiben, denn er hatte ihnen von Anfang an gesagt, dass dies das eine war, was stets die Göttin erfreut hatte, wenn die Menschen zusammen arbeiteten und etwas in ihm sagte ihm, dass die Götter nur durch die Herzen der Menschen wirklich erreichbar waren. Sei es im Gebet oder durch den Willen alte Fesseln zu sprengen um gemeinsam einen Weg und eine Lösung zu finden. Er war und blieb eben ein unverbesserlicher Idealist.


Der Schöpfer Mutter zum Gruß Matriachin,

mit diesem Schreiben möchte ich euch darauf aufmerksam machen, dass ich glaube, dass sich der Ort wo die Ruine eurer Akademie steht verändert hat. Im Garten und im Gebäude spielen vergnügte Füchse herum, die frei scheinen von Furcht. Wenn man den Ort betritt, so erfasst einen ein Gefühl von Wohlbefinden, von Leichtigkeit der Gedanken und der Geborgenheit. Bei früheren Besuchen konnte ich so eine Kraft dort nicht spüren und ich bin mir nicht sicher, ob ihr solche Zauber darauf gelegt hattet und wenn ja, ob sie dann nach der Zerstörung noch wirksam wären.

Wenn ihr also meine Meinung als jemand, der die lebendige Kraft der Götter im Lied erfahren durfte, hören wollt, so würde ich vermuten, dass euer Ort das ist, was ich als einen von Phanodain gesegneten Ort bezeichnen würde, geworden ist. Allerdings nicht durch die klerikale Kraft wie die Tempel sondern wie ein gewaltiger Zauber im Lied, der dann vermutlich auch fest verwoben ist mit dem, was ihr Primärenergie nennt.

Es gibt solche Orte von Eluive geschaffen, sollte Phanodain dies ebenfalls vollbracht haben, hättet ihr vielleicht endlich euren sicheren Hafen. Auch wenn es euch natürlich ohne Zweifel zusteht meine Schlüsse in Frage zu stellen, so ist es nichts als tiefe Freude und Respekt vor dem Fuchsgott, die aus diesen Zeilen spricht. Ich würde euch aber dringend bitten die Zeichen dieses Ortes anzusehen.

Allen Akademien habe ich dies geschrieben.

Mögen er und die Mutter des Liedes über euch wachen,

Earon

- Erzdruide -





Der Schöpfer Mutter zum Gruß Maestra,

mit diesem Schreiben möchte ich euch darauf aufmerksam machen, dass ich glaube, dass sich der Ort wo die Ruine der Academia Arcana steht verändert hat. Im Garten und im Gebäude spielen vergnügte Füchse herum, die frei scheinen von Furcht. Wenn man den Ort betritt, so erfasst einen ein Gefühl von Wohlbefinden, von Leichtigkeit der Gedanken und der Geborgenheit. Bei früheren Besuchen konnte ich so eine Kraft dort nicht spüren und ich bin mir nicht sicher, ob die Magier dort solche Zauber darauf gelegt hattet und wenn ja, ob sie dann nach der Zerstörung noch wirksam wären.

Wenn ihr also meine Meinung als jemand, der die lebendige Kraft der Götter im Lied erfahren durfte, hören wollt, so würde ich vermuten, dass dieser Ort das ist, was ich als einen von Phanodain gesegneten Ort bezeichnen würde, geworden ist. Allerdings nicht durch die klerikale Kraft wie die Tempel sondern wie ein gewaltiger Zauber im Lied, der dann vermutlich auch fest verwoben ist mit dem, was ihr Primärenergie nennt.

An ähnlichen Orten war ich bereits und sollte Phanodain dies nun geschaffen haben, so hättet ihr vielleicht endlich euren sicheren Hafen für die Erwachten. Auch wenn es euch natürlich ohne Zweifel zusteht meine Schlüsse in Frage zu stellen, so ist es nichts als tiefe Freude und Respekt vor dem Fuchsgott, die aus diesen Zeilen spricht. Ich würde euch aber dringend bitten die Zeichen dieses Ortes anzusehen.

Allen Akademien habe ich dies geschrieben.

Euch den Segen der Mutter oder sonst eines Gottes zu wünschen erscheint mir sinnlos, so nehmt bitte meinen Gruß,

Earon

- Erzdruide -




Der Schöpfer Mutter zum Gruß Praeceptor,

mit diesem Schreiben möchte ich euch darauf aufmerksam machen, dass ich glaube, dass sich der Ort wo die Ruine der Academia Arcana steht verändert hat. Im Garten und im Gebäude spielen vergnügte Füchse herum, die frei scheinen von Furcht. Wenn man den Ort betritt, so erfasst einen ein Gefühl von Wohlbefinden, von Leichtigkeit der Gedanken und der Geborgenheit. Bei früheren Besuchen konnte ich so eine Kraft dort nicht spüren und ich bin mir nicht sicher, ob die Magier dort solche Zauber darauf gelegt hattet und wenn ja, ob sie dann nach der Zerstörung noch wirksam wären.

Wenn ihr also meine Meinung als jemand, der die lebendige Kraft der Götter im Lied erfahren durfte, hören wollt, so würde ich vermuten, dass dieser Ort das ist, was ich als einen von Phanodain gesegneten Ort bezeichnen würde, geworden ist. Allerdings nicht durch die klerikale Kraft wie die Tempel sondern wie ein gewaltiger Zauber im Lied, der dann vermutlich auch fest verwoben ist mit dem, was ihr Primärenergie nennt.

Es gibt solche Orte von Eluive geschaffen, sollte Phanodain dies ebenfalls vollbracht haben, hättet ihr vielleicht endlich euren sicheren Hafen. Auch wenn es euch natürlich ohne Zweifel zusteht meine Schlüsse in Frage zu stellen, so ist es nichts als tiefe Freude und Respekt vor dem Fuchsgott, die aus diesen Zeilen spricht. Ich würde euch aber dringend bitten die Zeichen dieses Ortes anzusehen.

Allen Akademien habe ich dies geschrieben.

Mögen er und die Mutter des Liedes über euch wachen,

Earon

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Angelica Mondstein
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Beitrag von Angelica Mondstein »

"Es ist ein Trümmerhaufen." Noch während Angelica an ihrem, nun 'Tisch' lehnte, sitzen ging ja leider nicht mehr, bröckelte noch hier und da ein paar Steine von der Decke. Selbst das Pergament auf dem sie schrieb wirkte angestaubt, war doch ihr Arbeitszimmer, genau wie der Rest der Fakultät stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Ihren Brief verfasste sie gleich mehrfach, ehe sie ihn an Maya, Arenvir, Jala, die Hexen und Earon verschickte.

  • Wissen und Weisheit, Praeceptor von Goldenfall

    Nachdem die Academia Arcana vor wenigen Tagen durch die Schattenwesen zerstört wurde, haben wir eine eingehende Untersuchung durchgeführt. Dabei bestätigte sich der Verdacht des Erzdruiden. Scheinbar befinden sich seit dem Angriff des Schattenwesens Energien in unserem "Gebäude" welche einen höheren Ursprung im Lied vermuten lassen.

    Es konnte nicht nur ein beruhigendes Gefühl festgestellt werden, es ist mehr als das. Im oberen Stock der Fakultät scheint sich ein großer Kristall eingenistet zu haben. Eingenistet, da das Kristallgebilde sich verästelnd durch die gesamte Fakultät zu wachsen scheint.

    Ich ersuche Euch darum Euch selbst ein Bild davon zu machen und eine Beurteilung über dieses Gebilde abzugeben. Da wir weder über Tür noch Tor verfügen, steht Euch der Zugang gänzlich frei.


    Wissen und Weisheit


    Angelica Mondstein
    Matriarchin der Academia Arcana

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  • Wissen und Weisheit, Maestra Taruval.

    Nachdem die Academia Arcana vor wenigen Tagen durch die Schattenwesen zerstört wurde, haben wir eine eingehende Untersuchung durchgeführt. Dabei bestätigte sich der Verdacht des Erzdruiden. Scheinbar befinden sich seit dem Angriff des Schattenwesens Energien in unserem "Gebäude" welche einen höheren Ursprung im Lied vermuten lassen.

    Es konnte nicht nur ein beruhigendes Gefühl festgestellt werden, es ist mehr als das. Im oberen Stock der Fakultät scheint sich ein großer Kristall eingenistet zu haben. Eingenistet, da das Kristallgebilde sich verästelnd durch die gesamte Fakultät zu wachsen scheint.

    Ich ersuche Euch darum Euch selbst ein Bild davon zu machen und eine Beurteilung über dieses Gebilde abzugeben. Da wir weder über Tür noch Tor verfügen, steht Euch der Zugang gänzlich frei.


    Wissen und Weisheit


    Angelica Mondstein
    Matriarchin der Academia Arcana

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  • Wissen und Weisheit, Erzdruide Earon.

    Nachdem die Academia Arcana vor wenigen Tagen durch die Schattenwesen zerstört wurde, haben wir eine eingehende Untersuchung durchgeführt. Dabei bestätigte sich euer Verdacht. Scheinbar befinden sich seit dem Angriff des Schattenwesens Energien in unserem "Gebäude" welche einen höheren Ursprung im Lied vermuten lassen.

    Es konnte nicht nur ein beruhigendes Gefühl festgestellt werden, es ist mehr als das. Im oberen Stock der Fakultät scheint sich ein großer Kristall eingenistet zu haben. Eingenistet, da das Kristallgebilde sich verästelnd durch die gesamte Fakultät zu wachsen scheint.

    Ich ersuche Euch darum Euch selbst ein Bild davon zu machen und eine Beurteilung über dieses Gebilde abzugeben. Da wir weder über Tür noch Tor verfügen, steht Euch der Zugang gänzlich frei.


    Wissen und Weisheit


    Angelica Mondstein
    Matriarchin der Academia Arcana

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  • Wissen und Weisheit, Shoka Yazir.

    Nachdem die Academia Arcana vor wenigen Tagen durch die Schattenwesen zerstört wurde, haben wir eine eingehende Untersuchung durchgeführt. Dabei bestätigte sich der Verdacht des Erzdruiden. Scheinbar befinden sich seit dem Angriff des Schattenwesens Energien in unserem "Gebäude" welche einen höheren Ursprung im Lied vermuten lassen.

    Es konnte nicht nur ein beruhigendes Gefühl festgestellt werden, es ist mehr als das. Im oberen Stock der Fakultät scheint sich ein großer Kristall eingenistet zu haben. Eingenistet, da das Kristallgebilde sich verästelnd durch die gesamte Fakultät zu wachsen scheint.

    Ich ersuche Euch darum Euch selbst ein Bild davon zu machen und eine Beurteilung über dieses Gebilde abzugeben. Da wir weder über Tür noch Tor verfügen, steht Euch der Zugang gänzlich frei.


    Wissen und Weisheit


    Angelica Mondstein
    Matriarchin der Academia Arcana
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  • Wissen und Weisheit, verehrte Schwestern des Waldes.

    Nachdem die Academia Arcana vor wenigen Tagen durch die Schattenwesen zerstört wurde, haben wir eine eingehende Untersuchung durchgeführt. Dabei bestätigte sich der Verdacht des Erzdruiden. Scheinbar befinden sich seit dem Angriff des Schattenwesens Energien in unserem "Gebäude" welche einen höheren Ursprung im Lied vermuten lassen.

    Es konnte nicht nur ein beruhigendes Gefühl festgestellt werden, es ist mehr als das. Im oberen Stock der Fakultät scheint sich ein großer Kristall eingenistet zu haben. Eingenistet, da das Kristallgebilde sich verästelnd durch die gesamte Fakultät zu wachsen scheint.

    Ich ersuche Euch darum Euch selbst ein Bild davon zu machen und eine Beurteilung über dieses Gebilde abzugeben. Da wir weder über Tür noch Tor verfügen, steht Euch der Zugang gänzlich frei.


    Wissen und Weisheit


    Angelica Mondstein
    Matriarchin der Academia Arcana
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Nicht wirklich sichtbar, doch noch immer für jeden, der dem Garten der Arcana zu nahe kam erspürbar, erdrückte den Besucher die Schwere der Nachwehen, die dieses Ritual hinterlassen hatte. Noch lange würden sich wohl die Tiere der nahen Lichtung von diesem Ort fernhalten und auch wenn die Vermutung nahe gelegen hätte, stellte sich kein Besuch der unerwünschten Wesen ein.
Trotz der erfrischenden Wirkung dieses Ortes blieben die Gedanken der Ritualisten zäh, die Bewegungsabläufe schwerfällig, als hätte sich die Müdigkeit tief in ihre Seele gefressen. Das Ausreizen der eigenen Grenzen hatte wohl ihren Preis und so schaffte es wohl zumindest einer von ihnen nicht einmal mehr das Bett zu erreichen und schlief mit einem Stiefel im Arm in der Türschwelle ein. Die Schwere der Müdigkeit umarmte die fünf Menschenmagier mit einer tiefen traumlosen Dunkelheit in der jeder Gedanke versickerte.


Fahles Mondlicht bahnte sich seinen Weg durch das dichte Blattwerk und erzeugte einen sanften Schimmer auf grünlicher Haut. Das Ritual schien Shalaryl wohl noch lange nicht so schwer getroffen zu haben, dennoch schien der Weg zu ihrem Heim eine gefühlte Ewigkeit zu dauern. Auch in ihrem Inneren hatte sich eine Woge der Müdigkeit festgeklammert, die langsam zunahm. Nicht ungewöhnlich schnell, doch vielleicht etwas zu früh an diesem Abend kroch das Bild ihrer Schlafstätte durch ihren Kopf, fast spürbar das Gefühl der Wärme, während man sich darauf einrollte, umgeben von kleinen losen Blättern die durch einen offenen Spalt in ihr Heim wehten und sich um sie herum verteilen würden. Die feine Erdbeernote, die sich aus einer gut befüllten Schale heraus im Raum verteilte hing ihr bereits in der Nase und lies sie wohlig tief durchatmen. Schlafen... es klang nach so einer fürchterlich guten Idee.



In der Schwärze des traumlosen Schlafes bildete sich ein feines Leuchten, zuerst nicht mehr als ein silberner Funke der zu einer Murmel anschwoll und wie ein verlorener Stern vor sich hintrieb. Feine Lichtfäden brachen daraus hervor und die Form begann zu pulsieren, langam wie ein kräftiges Herz, das mit jedem Schlag anschwoll und in einer gewaltigen Wolke zerbarst.
Nebel, so dicht dass man nicht einmal die ausgestreckte Hand vor Augen sehen konnte, nahm die gesamte Umgebung ein. Der eigene Atem hallte unangenehm Laut in den Ohren wieder und die ruckartigen Bewegungen der Nebelfetzen verursachten eine stechende Übelkeit die dem Träumenden langsam zum Hals hochkroch. Immer wieder zuckte die Umgebung und unbestimmbare Schemen formten sich in den wolkenartigen Aufwürfungen.
Die Schritte durch die verschwommene Welt waren endlos.
Sekunden... Minuten... Stunden... eine gefühlte Ewigkeit in einer einsamen zuckenden Welt aus Watte und Übelkeit.
Ein feines Licht glomm weit oben in der zähen Masse auf, bahnte sich seinen Weg als schillernde Spiegelung durch die Verwerfungen und Schemen, begleitet von einem leisen, uinverständliches Murmeln, das in den Tiefen des Nebels anzuschwellen begann. Die Welt geriet in Bewegung, begann sich wie ein Karusell zu drehen und verwischte die Sicht zu einer grauen Masse.


Erneut riss die Dunkelheit auf und legte die verschwommene Sicht auf eine Lichtung frei. Zuckend zogen sich immer wieder dicke Strähnen aus Nebelfetzen durch das Sichtfeld und die Szenerie wurde von farblosen Bildern durchbrochen in denen sich schemenhafte Erinnerungen aus dem vergangenen Abend wieder spiegelten. Die aufblitzende Lichtung kam zuckend näher, zeichnete die Umrisse eines gewaltigen Tisches ab. Das Holz massiv und doch zeigten sich Spuren des Alters. Ranken wanden sich um die Beine, doch war die Sicht so durchbrochen dass es sich nicht abschätzen lassen mochte ob sie eingeschnitzt wurden oder sich über die Jahre hinein gefressen hatten.
Ein Murmeln durchzog das Bilderblitzgewitter, schwoll zu einem viel zu lauten unverständlichen Grollen an und dunkle Schemen zeichneten sich zuckend um den Tisch herum ab. Schwere, dunkle Roben nahmen langsam Gestalt an, überzogen von rituell festlichen Bestickungen unter denen sich weibliche Rundungen vermuten liesen. Tief waren die Kaputzen nach unten gezogen und dort wo man Gesichter vermutete zeichneten sich nur schwarze Schatten ab.
Die weiten Ärmel wallten auf als die Arme plötzlich auf eine kleine Gestalt deuteten, die sich auf der Tischplatte zusammen rollte und eine spitze Nase in den buschigen Schweif grub. Die fucksähnliche Gestalt waberte und zerfloss zu einer hölzernen Schale in der das aufsteigende Wasser schillernd umherschwappte. Dann löste sich ein kleiner Tropfen in die Höhe, verschwamm immer wieder mit fasrigen Erinnerungsfetzen und schwoll zu einem hellen, stechenden Glanz an, dem ein gewaltiges Donnergrollen folgte. Ein Umriss zeigte sich in dem alles verschlingenden Licht, reckte gewaltige knorrige Äste von sich und schärfte für einen winzigen Moment seine Form zu einer alten schwarzen Eiche, dann sickerte der Traum wie warm gewordener Zuckerguss zurück in die Dunkelheit.




Man konnte diesen Schlaf nicht erholsam nennen, auch am nächsten Tag waren die Knochen schwer, der Kopf dröhnend und die Übelkeit lag den Magiern noch wie ein Stein im Magen. Die nächsten zwei Tage würde sich dieses unangenehme Gefühl bei den Menschen unter den Teilnehmern wohl auch nicht wieder legen.

Als Arenvir endlich die Augen aufschlug, dröhnte sein Kopf wie nach einer gut durchzechten Nacht, doch war es kein einfacher Kater der ihm den Morgen vermieste. Er fühlte sich seltsam und der Eindruck verstärkte sich nach einem kurzen Seitenblick auf seinen winkenden Arm. Kaum entdeckt war die unbewusste Bewegung auch schon beendet, doch hatte der kleine 'Reaktionstest' wohl seine Spuren als immer wieder auftetende Schleife hinterlassen. Ein Anflug des Trotzes übermannte ihn, wechselte in eine Welle aus Jähzorn und mit einem leisen zischen entzündete sich die Spitze einer Haarsträhne.
Auch seine Gefühlswelt lag im Schwanken, als hätten die Energien, die ihn durchflossen ihre Spuren hinterlassen. Trauer überschlug sich mit Wut, Sehnsucht gleich darauf mit kindlicher Freude.
Beide Nebenwirkungen mochten wohl nur langsam abnehmen und drei gute Tagesläufe brauchen, bis sie sich endlich legen würden.
Gast

Beitrag von Gast »

Was bedeutete es, dieses Wissen und Weisheit? Zum wiederholten mal rieb sich Cilia die Schläfen. Bei dem schwachen Kerzenschein hatte sie eine ganze Weile über die verschiedenen Aufzeichnungen und Skizzen gebrütet. Es gab keine zuverlässige Sammlung von Informationen, geschweige den irgend eine Form von geordnetem chronologischem Ablauf in der Kette der Ereignisse. Wie war sie eigentlich hierher gekommen?

Vor über einem Sommer hatte sie noch gedacht das Ihre Bestimmung im Dienst an Temora liegen würde. Doch schon bald hatte sie erkannt das es nicht der Glaube war, der sie Trieb. Es war die Suche nach Wissen und dem Verständnis der Dinge. Jedes Problem konnte gelöst werden.
Doch bedauerlicherweise war Zeit ein Luxus der Ihnen auszulaufen drohte. Oder vielleicht doch nicht? Sie hatten einfach nicht genügend Erkenntnisse um das mit Sicherheit zu sagen. Doch sie hatte es immer wieder versucht. Eine Hypothese war der nächsten gefolgt. Doch nun, nach dem Fehlschlag des Experiments hatte sie zumindest einige Dinge aus erster Hand erfahren.

Seid Arenvir und die Anderen dieses Ritual durchgeführt hatten war sie damit beschäftigt gewesen Ihre Hypothese zu Vervollständigen. Punkt um Punkt hatte sie abgearbeitet. Und selbst diese Hypothese war mehr schlecht als recht auf wackeligen Indizien errichtet worden. Er erklärte nicht was sein Ursprung war. Doch es enthielt genügend logische Ansätze, basierend auf allen Beobachtungen, Erkenntnissen und teilweise auch den Leichenuntersuchungen um ein Sinnvolles Bild zu ergeben. Andererseits konnte man sicher auch ein Würfel auf 10 verschiedene Arten Bauen. Inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt sich ein abendliches Bier zu gönnen. Ohne das kam Ihr Geist einfach nicht mehr zur Ruhe. Was konnte Ihnen ein Gott schon sagen der das ganze überhaupt erst hatte soweit kommen lassen? Sie hatte die Angst gesehen, welche ihre Mitmagier verspürten. Doch war es ein Grund einfach den Stab ins Grass zu werfen und sich stattdessen an einen Gott zu wenden? Eine schnelle Antwort weil man nicht weiter wusste? Sie hätte es niemals zugegeben, doch Respekt konnte sie bei so einem Verhalten nicht verspüren. Noch war Zeit und auch wenn die Schäden groß waren, hatten sie doch wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Sie prüfte noch einige der Schmierzettel und machte sich erneut Notizen. Inzwischen hatte sie die zweite Kerze an diesem Abend fast aufgebraucht. Ihre Augen tränten bereits und auch Ihr Geist zog nur noch wirre Spiralen. Doch das hatte sich, zumindest Ihrer Meinung nach, gelohnt. Mit einem Gähnen begab sie sich nach Oben und durchschritt die Ruinen der Akademie. Noch immer hatte sich der Praeceptor nicht gemeldet. Doch wenigstens hatte sie einen Besuch durch die Maga Bagosch gehabt. So war sie in der Lage gewesen Ihre Hypothese auch dieser Frau vorzutragen und nicht nur der Matriarchin. Wenn zwei Magier keine offenkundigen schwächen in der Hypothese fanden war das schon mal ein Anfang. Inzwischen hatte sie aber auch dem Praeceptor eine hastig zusammengeschriebene Zusammenfassung geschickt. Das war zwar nicht ganz so gut wie direkt mit Ihm zu reden, doch wenigstens konnte er nicht Behaupten das er nicht Informiert worden wäre.

Ein kurzer Blick ging hoch in den abendlichen Sternenhimmel. Die Antwort war hier unten, auf ihrer kleinen Welt in den weiten der Sphären. Und nicht dort oben, fernab im Reich der Götter. Und so hatte die einst eher zurückhaltende und leicht stotternde Cilia, ohne es zu ahnen, den einen Glauben an die Götter für einen anderen gewechselt. Der Glaube an sich selbst und daran, das die Liedkundigen, aber auch die Menschen Ihre Probleme selbst Meistern konnten. Alles was es dazu brauchte waren Zeit, Wissen... und Weisheit!
Althan Vylen

Beitrag von Althan Vylen »

Es funktionierte immer, auf einen Busch klopfen und warten was passiert. So hatte ihn sein Weg erneut zur verfallenen Arcana geführt und diesmal sogar Einiges erfahren können. Wohl würde sich ein bericht an Elegida Bagosch erübrigen vorerst, da sie scheinbar selbst den Ort schon besichtigt hatte. Der Kristall und seine Struktur erregte seine Aufmerksamkeit, die Harmonie und das angenehme Gefühl diente dazu eher einen Brechreiz in ihm auszulösen. Nunja so lange sie hier nicht weihrauchstäbchenschwingend herumwandelten würde er es zu ertragen wissen.
So konzentrierte er sich auf das Hier und Jetzt traf auf Discipula Jelina, lernte Scolarin Cilia kennen und erfuhr was schon Elegida Bagosch erfahren hatte. Wenn die jungen Erwachten von diesem Umfeld hier geschützt wurden, wurden vermutlich seine gefertigten Sigillenkristalle nicht mehr benötigt. Nun so konnte er weiter über sie verfügen und forschen, was er auch mit einer gewissen Zufriedenheit wahrnahm. So würde sich ein Brief an die Ordensführung in Berichtsform erübrigen, aber dennoch würde er sie dahingehend wohl noch einmal ansprechen.
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Angelica Mondstein
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Beitrag von Angelica Mondstein »

Ein Schreiben wird sich in der Academia Arcana sowie vielleicht als Aushang bei der ein oder anderen freien Bibliothek zu Gerimor finden lassen.


  • Wissen und Weisheit, junge Erwachte aller Herkunft.

    Euer aller Anwesenheit wird zum 09. Schwalbenkunft zur 20ten Stunde in der Academia Arcana. Wir erhoffen uns durch Eure Anwesenheit einen Effekt, der dazu führen könnte, dass Eure Sicherheit zukünftig gewährleistet wird. Da es sich hier um einen öffentlichen Aufruf handelt, bitten wir euch zu verstehen, dass wir hierbei nicht ins Detail gehen können.

    Sichere Wege,


    Gezeichnet,

    Angelica Mondstein

    Matriarchin der Academia Arcana
Gast

Beitrag von Gast »

Cilia lag auf dem Bett im Frauenschlafsaal der Akademie. Der Kopf hing leicht über dem Rand des Bettes hinab und das ganze auch noch auf dem Rücken. Verkehrt herum betrachtete sie sich Ihre Hand und spielte Gedankenverloren mit dem Ring an Ihrem Finger. Der Ring, welcher aus dem selben Material wie der geheimnisvolle Kristall bestand, besaß eine fast magische Anziehung für sie. „Was bei allen Göttern bist du. Was sollst du tun?“ Frustriert streifte sie den Ring ab und drehte sich auf den Bauch. Eine ganze Weile betrachtete sie das Schmuckstück. Dann aber streifte sie den Ring wieder auf.

Warum hatte Ihr der seltsame Kristall den Ring gegeben. War es tatsächlich eine Symbiose? Ein Vertrag zum gegenseitigen Nutzen? Oder hatte der Kristall die jungen Liedkundigen nur einfach Liebgewonnen? Mit einem schnaufen schob sie sich unter die Bettdecke. Seid fast 3 Tagen hatte sie nun diesen doofen Ring und noch immer hatte sich nichts besonderes an Ihm offenbart. Sie hatte, trotz Anweisung, ein paar Ausflüge nach draußen unternommen. Aber außer zu energische Leibgardistin (oder war sie gar die Ehefrau von diesem Magus Daske gewesen?) oder gelangweilten Ehebrechern hatte sie keine besonderen Dinge erlebt.

Was sich auch immer hinter dem Kristall verbarg... es entzog sich Ihr weiterhin aller Kenntnis. Sie konnte nur vermuten das es dieser jungen Akoritherschülerin ähnlich ging. Zumindest hatte man nichts mehr von den Schattenwesen gehört. Waren sie nun endgültig besiegt, jetzt nachdem die Nebelwolke verschlungen worden war? Oder hatte sich der Nebel vielleicht doch noch geteilt bevor er in die Höhle des Löwens marschiert war... es war zum Verrückt werden! Außerdem konnten immer noch ein paar der kleineren Kreaturen die magische Vernichtung vor ein paar Wochen überlebt haben. Mit einem schnaufen löschte sie das Licht an Ihrem Bett, eine einfache Kerze die mit einem kurzen Pusten erloschen war. Immer noch voller Gedanken und Überlegungen versank sie langsam in einen unruhigen Schlaf.
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Angelica Mondstein
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Beitrag von Angelica Mondstein »

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Zuletzt geändert von Angelica Mondstein am Dienstag 21. Juni 2016, 21:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Angelica Mondstein
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Beitrag von Angelica Mondstein »

Ein weiteres Schreiben wird sich in der Academia Arcana, dem Orden der Arkorither, dem Konzil des Phönix sowie vielleicht als Aushang bei der ein oder anderen freien Bibliothek zu Gerimor finden lassen.


  • Wissen und Weisheit, junge Erwachte aller Herkunft.

    Jeder Einzelne von Euch wird darum gebeten, sich unverzüglich in der Academia Arcana einzufinden. Es wurde beschlossen, dass für alle Erwachten die Vorlesungen an der Academia Arcana unverzüglich beginnen sollen.

    Sollten hierzu Rückfragen bestehen, so könnt Ihr diese gerne in einem direkten Gespräch mit der Leitung der Fakultät besprechen. In Kürze werden innerhalb der Mauern der Arcana die Termine bekannt gegeben, sodass die Anwesenheit unverzichtbar ist.

    Sichere Wege,


    Gezeichnet,

    Angelica Mondstein

    Matriarchin der Academia Arcana
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