Das Leben im Waisenhaus

Alassea

Beitrag von Alassea »

Manchmal stand sie vor dem Spiegel und betrachtete sich. Die Schwangerschaft gefiehl ihr, abgesehen das sie anfing Schokoladeneier die noch übrig waren zusammen mit Honigbonbons und Zitronen zu mampfen. Sie hatte sich ein neues Kleid gekauft, auch wenn es ihr eh bald nicht mehr passen würde. Täglich versorgte sie mit Elias, Shiera und Sheldrea und Marel den Hof. Lise schlief sehr viel und Marel auch, lag wohl an der frischen ungewohnten Seeluft. Die Babys schienen dagegen noch munterer als früher nahe an der Stadt. Jeden Tag reiste sie nach Gerimor zu ihrer Heilerstube, mischte Tränke und summte dem ungeborenen Baby dabei leise sanfte Melodien. Oftmals machte sie eine Pause und streichelte ihren Bauch an einer Stelle wo sie den Kopf des Fötus' vermutete und lächelte in Gedanken versunken verträumt vor sich her.

Hin und wieder kamen Kunden zum Hof und wenn Shiera nicht da war, dann war sie natuerlich da und verkaufte Waren. Nachts lagen sie und Elias im grossen Bett und er versuchte viel zu früh zwar schon herauszufinden ob das ungeborene Baby schon treten würde und Alassea lachte dann immer leise. Manchmal legte Elias sein Ohr auf Alasseas Bauch und lauschte wie ein stolzer kleiner Junge der es nicht mehr erwarten könne. Dann strich Alassea ihm immer sanft durch die Haare und lächelte sanft. An sich sonst heran liess sie aus Angst Elias aber nicht mehr. Sie erinnerte sich dann immer an ihre erste Schwangerschaft damals die sehr schwer gewesen war. Aber Elias kam damit gut zurecht, er konnte auch einfach nur gut bei ihr liegen, lauschen und einfach nur geniessen das er Vater würde.

Sie freute sich schon auf den nächsten Besuch von Angelina de Arganta, dann würde sie wieder mehr erfahren. Aber die Schwangerschaft hinderte sie nicht daran, sich auch wie immer um Marel uz kümmern wenn er wach war. Sie zeigte ihm und Sheldrea die vielen Kräuter und anderen Gewächse die der Hof zu bieten hatte und zusammen mit Shiera zeigte sie ihm wie man Setzlinge und Samen einpflanzte. Auch ein Ritter musste schliesslich wissen was er da gerade ass.
Alassea

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Sanft streichelte sie ihren Bauch von dem sie langsam schon sanfte Tritte spüren konnte. Dadurch das sie so zierlich, klein und schmal gebaut war konnte man schon jetzt eine leichte Wölbung ihres Bauches ausmachen.

Elias war noch immer auf Geschäftsreise, shiera war ebenfalls nicht da und Kaya war mit Hausbau beschäftigt. Langsam erntete sie den Hof ab und liess sich dabei sehr viel Zeit. Nur die Äpfel liess sie hängen und die Kirschen und die Pfirsische, auf die Leiter traute sie sich nicht hoch.

Als Elias zwischendurch kurz da war nahm er Marel mit, so das jener mal was anderes zu sehen bekam als die Insel und den hof und Alassea musste zugeben das es ihr gut tat. So konnte sie sich auf Shels Unterricht konzentrieren, den Hof und die beiden Babys. Lise beteiligte sich manchmal am Unterricht, zumindes versuchte sie es und brachte damit Alassea zum sanften Lächeln. Meistens spielte sie aber auch mit den Babys auf dem Hof die beide langsam sehr unsicher und mit vielem Weinen begangen zu krabbeln. Das Eine Baby zog eher die Beine hinterher dabei und bewegte sich eher nur auf den Händen vorran.

Alassea liess die Babys mit Lise gerne alleine, denn so hatte Lise eine Aufgabe und lernte ganz langsam Verantwortung zu übernehmen. Sie spürte das es Lise gut tat eine Aufgabe zu haben, mit der sie sich beschäftigen konnte und sie nicht nur herumrannte und mit sich nichts anzufangen wusste.

Abends war sie erschöpft und legte sich in ihr einsames grosses Bett. Sie vermisste Elias' Kopf auf ihrem Bauch, seine Kuesse und seine Nähe. Aber sie musste das beste daraus machen. So einsam war sie ja nicht, das Ungeborene war jetzt schon recht fidel und zeigte ihr nur zu deutlich das sie nicht alleine war.

Manchmal war ihr noch immer plötzlich schlecht und ihr wurde dann schwindelig. Ängstlich klammerte sie sich dann irgendwo fest, denn so fing das damals bei ihrer ersten Schwangerschaft auch an, bis hin dahin das ihr damals sehr oft schwarz vor augen geworden war. Innerlich bat sie Eluive dann darum das diese Schwangerschaft anders verlaufen solle, nicht so mit Qualen wie die Letzte.

Manchmal hegte sie den Gedanken nach Angelina zu rufen, aber sie hatte auch Angst als schwach angesehen zu werden. Vielleicht hatte Angelina sie ja auch schon wieder vergessen, so was redete sie sich ein um nach aussen hin weiterhin stark zu wirken und unerschuetterlich ruhig.
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