[Lichtenthal-Quest] Den Spieß umdrehen

Der Erzähler

[Lichtenthal-Quest] Den Spieß umdrehen

Beitrag von Der Erzähler »

Grib Banscha


Es war einmal ein lauer bewölkter Frühlingstag. An jenem Morgen zog eine kleine Familie aus ihrem Heim in die Wälder, um Wurzeln und Kräuter zu sammeln und, so ihnen das Schicksal gewogen war, einige Hasen, Eichhörnchen oder gar Rehe zu erjagen. Sie hofften kaum auf jenes Glück, denn ihr Leben war karg und entbehrungsreich. Die Geschichten von den unerbittlichen Feinden und ihren Grausamkeiten waren längst keine fernen Legenden mehr. Beinahe tagtäglich wussten die Späher von Abschlachtungen ihrer Sippschaft zu berichten. Doch war die Bande geschwächt vom langen Winter, die meisten ihrer Nachkommen war erfroren und viele andere verhungert, nur die Stärksten hatten überlebt und diese waren ausgezehrt. Ein Gegenschlag schien derzeit unmöglich.
Umso verwunderlicher erschien es den Eltern, dass ihr Nachkömmling all diese Leiden überlebt hatte und dass er scheinbar völlig unberührt von Krankheit, Hunger und Tod geblieben war. Es war in ihrer Sippe üblich ein Kind erst nach dem ersten überstandenen Winter zu benennen und so erhielt es an dem ersten wärmeren Tag des Frühlings den Namen Banscha, was in ihrer Sprache zäh bedeutete.
Banscha saß in einem Tragekorb an einen Baum gelehnt, während seine Mutter Wurzeln aus dem Boden grub und der Vater einer Wildspur durchs Gebüsch folgte, und spielte mit kleinen Knöchelchen, als plötzlich ein Hornstoß die abgeschiedene Stille durchbrach. Banscha erschrak bei dem unbekannten, lauten Geräusch und sah zu seiner Mutter, die in wilder Panik auf ihn zu rannte und dem Korb einen Stoß gab, sodass er in ein nahes Gebüsch rollte. Kein Augenblick zu früh, denn schon brachen Jäger der grausamen Feinde durchs Gebüsch und zückten mit zornigem Gebrüll ihre Waffen.

Der kleine Banscha war zur Untätigkeit verdammt, als die Untiere seine Mutter aufschlitzten, als ihr Blut das Gras bedeckte und sie ihren Kopf auf einen Pfahl spießten. Nur ein leises Wimmern stieg dem Orkling aus der Kehle, als die Menschen neben ihren Kopf den des Vaters auf einem Spieß in den Boden rammten.




Mit düsterer Miene starrte Bansha in die schwarze, blubbernde Flüssigkeit. Sechs Frostzeiten waren seit jenem Ereignis vergangen und dennoch blieben die Bilder in seinem Kopf. Aus dem kleinen Blach war ein mächtiger Schago erwachsen und als solcher genoss er großes Ansehen in der Orksippe. Genährt von seinen Rachegelüsten und dem wilden Zorn war er gestählt in zahllosen Wargs und hatte in den Jahren viele der Untiere getötet. Doch war es nicht genug, es würde niemals genug sein! Denn selbst wenn die Sippe sich mittlerweile erholt hatte, ruhten diese verfluchten Cholarug nicht und griffen ihre Festung immer und immer wieder an. Bansha hob den Blick zur Höhlenwand, die über und über mit schwarzen Strichen übersäht war. Er konnte nicht zählen, doch jeder Strich stand für einen getöteten Orog seiner Sippe, und so führte er sich ihr Leiden vor Augen.
Und nicht nur seiner Sippe war es so ergangen. Bevor Banscha die Macht übernommen hatte, hatten sich die Orogs in Fehden ergangen und sich gegenseitig geschwächt. Er hatte zu einem Ionschnag aufgerufen und dafür gesorgt, dass man sich endlich unter einem Banner vereinigte. Und er hatte einen Plan. Er war grib Banscha.

Bansha fühlte wie in ihm der Ingrimm der Jahre aufstieg, er hörte den Ruf nach Vergeltung, der von den schwarzen Strichen an seiner Wand echote. Alles war bereit. Das Blut der Untiere sollte ihre Mauern überspülen und in ihre Heime schwappen, in denen sie sich bisher so sicher fühlten. Es war Zeit den Spieß umzudrehen.



[img]http://www.fotos-hochladen.net/uploads/banschag95azouenc.jpg[/img]
Enid Erdenblatt
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Registriert: Montag 8. Dezember 2014, 14:34

Beitrag von Enid Erdenblatt »

Sie schlenderte von ihrem Kunden zurüch gen Edenblatthof. Je näher sie kam, desto mehr beschlich sie das Gefühl das da irgendwas anders war. Bis sie den ungewohnten Geruch warnahm, die anderesartigen Spuren auf dem Waldboden fand bis hin zu dem seltsamen Gebrabbel. Mit jedem Schritt mehr in Richtung zu Hause wünschte sie sich das Ben bei ihr währe und dann war sie auch in Sichtweite des Hofes. Bei Mutter und Tochter! Orks! viele, viele viele Orks! Ein grosser, sie glaubte es sei ein Oger, war auch dabei. Am schlimmsten war aber der Anblick von Janina. Was hatte dieses Untier, was bei ihr stand, ihr nur angetan? Ein fremder Mann war bei ihr mit einem Schwert. Enid betete zu Temora das er Janina helfen konnte. Sie selber lief zu Ben der grade in der Taverne war. Rasch waren die Worte der erkläung gewechselt und ein hilfloser Plan entwickelt. Ben würde die Orken bestechen wollen oder zumindest solange ablenken bis Hilfe da war. Erstmal Janina helfen irgendwer würde dann schon wieder vom Hof fliehen können um das Regiment zu holen.

So kam es dann auch! Die Orks schienen nicht zu wissen was sie von dem Bier halten sollten das da plötzlich vor ihnen stand. Schriehen nur rum das sie zum zerstören gekommen währen und machten die Pferde schier wahnsinnig. Janina konnte trotz Biss in den Oberarm fliehen und holte Sir von Gipfelsturm und viele andere die Mithalfen den Hof zu verteidigen. Lunaria wurde dabei verletzt und Magda die bei Lea am Hof neben an war ebenso. Zum Glück war Liliana von Drachenfels auch vom Regiment mitgebracht worden. Enid wuste nicht mehr was sie Fühlen und denken sollte. Später dann, als Ruhe einkerte, alle Pferde versorgt waren und nichts mehr ihre Gedanken ablenkte übergab sich.
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Sigarin van Glenkell
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Beitrag von Sigarin van Glenkell »

Es war schon reichlich spät als sich Sigarin für den Tordienst in Berchgard fertig machte. Das Regiment war mal wieder auf Grenzritt unterwegs und er musste in Berchgard am tor stehen. Er Packte sein zeuch für einen ruhigen Dienst, was sollte den schon bitte am Tor passieren ausser ein paar kontrollen. Als er sein Bündel endlich festgezurt hatte machte er sich auch schon auf den weg, er war zu früh drann also entschied er sich für einen Spaziergan. Weit ist er nicht gekommen da ging es auch schon los....

ORKS! ÜBERALL ORKS!

Rekrut Delart kam ihm entgegengeritten zwar in Zivil aber er war da.
Nach einem Kurzen Informationsaustausch wurde der Rekrut in dienst gestellt und es ging ans Eingemachte. Sie waren zwar Zahlenmäßig unterlegen aber das ist für Regimentler noch lange kein Grund nicht seiner Pflicht nachzugehen.

Der kleine Trupp, dem sich noch ein Fremder angeschlossen hatte, schlug sich wacker - oder so - Sie gewannen an boden und waren zuversichtlich es bis zur Bibliothek zu schaffen und diese zu sichern, da wars dann auch schon vorbei mit der Zuversicht!
Ein weiteres Rudel Orks sprang aus dem Gebüsch und überrollte sie. Ein deftiger schlag einer Orkaxt gegen den Helm lies Sigarin rot-goldene Vögelchen sehen.

Als sich die Vögelchen endlich verzugen hatten war der Glorreiche Entsatztrupp auch schon angerückt und beseitigte die Reste der Orktruppe.
Nach einer großen Ansprache auf die er sich nicht im ansatz konzentrieren konnte, weil sein Nasenbluten, das vom Axthieb herrührte irgendwie nicht aufhören wollte.
Delart hate einen Bolzen im Arm stecken und er eine gebrochene Nase.

Nächstes mal nimmt er auf jeden Fall die Kutsche, ganz sicher!
Gast

Beitrag von Gast »

Im Grunde war es längst überfällig gewesen. Ein Volk konnte nur solange hinnehmen, ehe die letzten Ketten brachen und der Hass die Oberhand gewann.
Und bei jenem Stamm der Orken, welcher seit Jahren schon die nahe gelegenen Berge bevölkerte, war es nun wohl soweit. Stets das Opfer eifriger Recken, die auf der Jagd nach Reichtum und Abenteuer in ihre Gebiete drangen, hatte der Stamm immense Verluste hinzunehmen.
Vielleicht lag es auch am nahenden Frühling, dem Ende eines kalten, entbehrungsreichen Winters, der sie hatte den Verstand verlieren lassen.
So oder so, sie waren da , sie waren viele und sie waren hungrig.

Am Ende des Wachrittes ließ sich nicht mehr genau sagen, wieviele der Kreaturen durch die Klingen der Streiter Lichtenthals gefallen waren.
Und gewiss noch einmal soviele durch die Hand der verbündeten Völker, welche sich ebenso Bedrohung gestellt hatten.

Es blieb die Frage, ob der Überfall ein Fluch oder gar ein Segen war.
Ein Fluch sicherlich für jene, welche von der Überraschung übermannt wurden, doch schienen die Verluste gering und bislang nicht von dramatischer Tragweite.
Ein Segen, diente es doch als Hinweis, dass in der Notwendigkeit geeint, vieles möglich war. Mehr, als sich gegenseitig an den Hals zu gehen.

So oder so, die Plage war aus den Kavernen der Berge hervor gebrochen.
Unmöglich zu sagen, ob dies der Anfang oder bereits das Ende war.

Und dann war da noch diese Sache mit der dunklen Substanz.
Vermutlich war es ein Anfang .... vielleicht ja der Anfang vom Ende.

Gewiss war nur, dass die Streiter des Lichtes es wohl sehr bald erfahren würden. Und dass es noch viele Leiber für die Bestattungsfeuer geben mochte.

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Helisande von Alsted
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Beitrag von Helisande von Alsted »

"HEILER!"

Am Ende des Tages wusste die Offizierin nicht mehr wie oft sie dieses Wort gerufen hatte. Am Ende des Kampfes wusste sie nicht mehr wie viele Orks ihr in ihren Bidenhander gerannt waren. Am Ende des Tages wusste sie so gut wie nichts mehr. Alles war nur noch Blut, Asche, Rauch und Stille.
Die Stille.
Die Stille, die immer eintrat wenn die Waffen beginnen zu schweigen, wenn das Gehör nicht mehr wahrnehmen will, die Kehle zu trocken ist um noch zu ein Würgen hervorzubringen. Die Stille, die man brechen muss als Offizier. Der Oberst brach diese Stille, er füllte sie mit Worten, die mehr dem Klang nach in die Streiter eindrangen, der Inhalt würde vergessen werden.

Sie selbst begann das zu tun, was sie immer tat. Befehle weiter verteilen, in kleinere Aufgabenbereiche zerlegen. Die Verluste zählen, protokollieren und die Versorgung der Verwundeten sicher stellen. Die Bevölkerung musste informiert werden, die Thyren und Elfen ebenso. Beide Völker waren von dem Ausfall der Orken genauso betroffen wie die Lichtenthaler. Ihre Heimat lag im Herzland, dort wo die geifernde Brut nun marodierte. Diesmal konnte das Regiment die akute Bedrohung nicht an der Grenze abfangen und auf dem Boden des Herzogtums halten. Diesmal war der Keim der unseligen Saat tief in der Heimat aller lichttreuen Wesen aufgegangen. Ein kurzes Gebet wurde zu Temora geschickt, nur gedacht, dennoch voller Inbrunst.

Herrin, breite deine Schwingen über uns und hilf uns zu schützen, zu dienen und zu bewahren.

Ein Blick auf das Gesicht des Oberst genügte. Er war besorgt. Nicht, dass es für andere offensichtlich und spürbar gewesen wäre. Aber die Sorge war da. In ihr selbst überschlugen sich die Gedanken und die möglichen Vorgehensweisen. Jedoch galt es nun erstmal für die Sicherheit zu sorgen, zu organisieren und die regulären Abläufe zu sichern. Das war ihre Aufgabe, sie war Oberstleutnant.

Die Kontrollritte waren angesetzt. Punkt für Punkt hakte sie auf ihrer Liste ab. Sie würde sich aufmachen um bei den Erdenblatts nochmal nach dem Rechten zu sehen, die aufrechten Bauersleute mussten vor Angst beinahe wahnsinnig geworden sein. Es war angebracht ihnen das Gefühl der Sicherheit wieder zurück zu geben und ihnen eine Aufgabe zuzuweisen. Jeder benötigt eine Aufgabe, eine Nützlichkeit insbesondere in Zeiten der Prüfung und Heimsuchung. Nichts verursachte mehr Chaos als die Unterbeschäftigung.

Ein anderer Gedanke blitzte kurz auf und mit einem beinahe schon bösartigen Lächeln quittiert. Waffenfolge. Sie hätte mit der Vogtin wetten sollen. Darüber wetten, wen man gewisslich angesichts der akuten Bedrohung nicht sehen würde...
Der garstig Gedanke wurde abgeschüttelt. Wunder gibt es immer wieder und die Hoffnung würde zuletzt sterben. Aber sie würde. Sie würde.
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

Als er endlich im Allerlei ankam und sich ins nächstbeste Bett der Mietstaverne fallen ließ, war es schon tiefste Nacht. Die Sterne versuchten zu großen Teilen vergebens durch den nächtlichen Nebel, welcher von grauen Wolken unterstützt wurde zu kommen. Linnea lag im Nachbarzimmer und hatte offenbar auch endlich zwischen all ihrer Panik und Überforderung in den Schlaf gefunden. Es war nach all den Strapazen der letzten Stunden ein kleines Gefühl der Dankbarkeit zu wissen, dass Valgar ein Mindesmaß an Verantwortung gezeigt und Linnea ins Allerlei begleitet hatte. Alleine wäre sie dort niemals hingegangen.
Kaum hatte er es noch geschafft sich die Schuhe von den Füßen zu streifen, ohne dabei nur einen Gedanken daran zu verschwenden sie vom Bett zu schubsen, ging er noch mal durch, was er heute - an seinem FREIEN Tag - alles erlebt hatte...
Begonnen hatte es schön und friedlich mit einem Frühstück, gefolgt von einem unbeschwerten Ausritt mit den Pferden und es ging schließlich weiter mit einer Runde Laute spielen, bevor Linnea auch mal nach Hause kam und man sich gemeinsam mit Fin auf den Weg zu Shahin Ifrey machte. Dort erhandelten sie sich die monatliche Menge Salz und fuhren mit dem Schiff zurück Richtung Adoran. - Er hätte doch auf sein Bauchgefühl hören und von Westen her reiten sollen... - Denn nur durch das Ankommen mit dem Schiff am Adoraner Hafen waren sie alle auf Kata gestoßen. Eine verletzte Bäurin, die Orks zum Opfer gefallen war. Völlig aufgelöst war sie vorm Fischstand zusammengebrochen und es hatte einiges an Mühen gekostet sie zu beruhigen. Lin hatte Torjan und eine fremde Frau vom KLLH geholt, die Kata in ihre Obhut nahmen, doch genau vorm Hospital fiel ihr eine Phiole mit schwarzer Flüssigkeit runter. - Wenn man das denn überhaupt flüssig nennen konnte, denn es wurde sofort hart und bildete lediglich einen schwarzen Fleck auf dem Pflaster der Straße. Die Hochedle von Belfa ordnete an, man solle den Fleck entsorgen und das Gestein mit dem Zeug daran zu Untersuchungszwecken ins Konzil bringen. Tja... Das Valgar glaubwürdig zu erklären war die eine Sache - er hätte es ja auch nicht gelaubt, wenn er es nicht gesehen hätte - Die andere Sache war, dass es nicht bei einem Fleck blieb. Ein weiterer wurde gefunden, der natürlich pflichtbewusst mitten in der Nacht auch noch entfernt wurde, ehe er dann einfach keine Lust mehr hatte, noch mehr eventuelle Stellen zu suchen. So ging er nur noch zum Konzil, übergab den Beutel mit den Pflasterbruchstücken und ging dann zum Allerlei, wo er nun lag und vor lauter Erschöpfung eigentlich nur nachdachte, ohne.. ja, ohne darüber nachzudenken. Gedanken, die einfach wieder vergessen wurden, während er schließlich darunter einschlief... Fürs Erste...
Zuletzt geändert von Zahrak Salberg am Mittwoch 8. April 2015, 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Ein Grenzritt mit dem Regiment war angesagt, doch alles sollte anders kommen. Hinter Berchgard verlor sie irgendwie den Anschluß an die Truppe. Eine Gruppe war hinter ihr, eine vor ihr. Sie überquerte sie die Brücke und sah einen Orkkrieger auf sich zukommen. "FEINDKONTAKT" rief sie so laut sie konnte und fügte noch ebenso laut hinzu "An der Brücke!"
Dann kam ein weiterer Orkkrieger auf sie zu und noch einer. noch einer. Die Lage wurde brenzlig für sie doch da trafen auch schon Regimentler ein. Dann traf eine verletzte Frau ein. Lili zog sie ein Stück nach Süden zur Brücke. Dort versorgte sie ihren verletzten Arm. Sie wollte anschließend nach Junkerstein, doch LIli riet ihr dringend davon ab, da die Lage dort vollkommen ungewiss war. Danach ritt sie selbst nach Junkerstein wo Luni auf dem Boden lag. Ihr Arm sah böse aus, so daß sie erst einmal ihre Wunden versorgte und dann sie stützte um zu Enids Hof zu gelangen. Dort war eine weitere Verletzte. Magdalena hatte viel Blut verloren und Liliana hatte Mühe damit ihre Blutung zu stillen. Noch einige weitere Verletzte behandelte sie, doch waren diese n ur leicht verletzt. Luninare wurde dann zur Kutsche gebracht und Lili ritt so schnell sie konnte nach Adoran um sie nach Hause zu geleiten. Sowohl Magdalene als auch Janina, so lautete der Name der ersten Dame, die sie behandelt hatte, hatten eine mysteriöse Phiole mit fast schwarzem Inhalt, die sie von dem Ork erhalten hatten. Sophia Tanar nahm diese an sich um sie zum Regiment zu bringen.
Dann ritt sie zurück zum Regiment wo sie erfuhr daß ein Teil des Trupps in der Bibliothek sei. Irgenwie hatte sie so eine Ahnung daß auch dort Arbeit auf sie warten würde und so machte sie sich sogleich auf den Weg. Ihre Ahnung sollte sich bewahrheiten. Ein Herr den sie unter dem Namen Delart kannte, hatte einen Bolzen abbekommen, der seine Plattenarme durchschlagen hatte. Zwar war ein zwergischer Schlachtenheiler anwesend, doch als sie sah daß dieser die Wudne mit einem glühenden Brenneisen ausbrennen wollte, mußte sie einschreiten. Sie stillte die Blutung mit einem speziellen Verbandsmaterial bestehend aus Spinnenseide die mit getrockneten und zerriebenen Kräutern durchmengt war. Es handelte sich um spezielle Kräuter die die Blutgerinnung förderten, so war die Blutung rasch gestillt. Inzwischen war sie schon recht erschöpft aber Sigarin benötigte ihre Hilfe, seine Nase war gebrochen und mußte gerichtet werden. Eine recht schmerzhafte Prozedur doch bis auf einen Schmerzensschrei hielt er sich gut.

Zurück beim Regiment angekommen stellte man fest daß dort eine Leiche lag und einige Splitter lagen daneben. : der inzwischzen eingetrocknete Inhalt der Phiole sah ähnlich aus wie die Phiolen die Magda und Janina erhalten hatten. Janarey und Eliza brachten den Leichnahm in das Regimentgebäude und Liliana sammelte die Kristallsplitter sowie die fast schwarze, inwzwischen eingetrocknete Flüssigkeit die unter der Leiche lag, ein.
Ein langer Abend im Labor erwartete sie wo sie die Flüssigkeit analysieren wollte.
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Thelor Reensdorf
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Beitrag von Thelor Reensdorf »

Vom Regen in die Traufe oder von Übelkeit zum Orknacken,
wie man’s nimmt, beides trifft wohl nachträglich betrachtet auf den Gestrigen Tag zu.

Die Reise verlief sogar einigermaßen Problemlos, abgesehen von der Tatsache das Gerimor nun mal eine Insel ist und wenn , ja wenn etwas dem Kronritter einen Flauen Magen bereitet dann ist es seine Verfluchte Seekrankheit. Das Schaukeln des Pferdes bereitet doch auch nicht solche Probleme.
Apropo Probleme, dieses Vorlaute Balg von Schiffsjunge bekommt auch noch seine tracht Prügel! Wagt der Bengel es doch Rotz Frech zu fragen ob der Sir das Essen erst verköstigen möchte, oder ob er es gleich über Bord werfen solle, na wenn ich den noch in die Finger bekomme.

Endlich wieder Heimischen Boden unter den Füßen ging es recht zügig nach Berchgard wo er auch schon auf eine Grenzpatrouillie des Regiments traf. Nach kurzer Flaxerei mit dem Oberst wollten sie zur Nordgrenze und etwas Frische Luft und Bewegung soll ja bekanntlich auch nicht schaden, also schloss er sich an und so ging es gen Brücke hinter Berchgard als dann sprichwörtlich Krathors Reich über sie herein brach, oder zumindest eine unerwartete Horde Orks.

Einige wurde erschlagen die eine junge Frau verfolgten, andere wagten den direkten Kampf, aber die Regimentstruppe war gut aufgestellt und so wurde der Bereich um Junkersteyn gesichert.
Luninara hatte sogar einen am Wickel doch erhielt sie nur eine ziemlich Verbissene Antwort auf ihre Fragen und das darf man durchaus Wörtlich nehmen, der Ork hatte sich Regelrecht in ihre Schulter verbissen und weder der herumhüpfende Flügelgnom noch das Feenstaub staubende Glöckchen konnte Luninara von den Qualen des Orkischen Liebesbisses erlösen.
Mit einem seufzen wurde also das Pferd hinter den Zaun und somit den Ork gebracht, die Klinge glänzte fahl auf im Mondlicht als sie sich mit einem gezielten Stoß ins Genick des Orken senkte.
Wer nicht mit dem Reich Kooperiert arbeitet nun mal gegen das Reich, schade war es um den Ork nun wirklich nicht, aber um Luninaras Schulter.

Nachdem die Situation bereinigt und auch der Hof der Erdenblatts sicher war, war es doch mal an der Zeit diesen durch Magen und Bein gehenden Tag zu beenden.
Gast

Beitrag von Gast »

Eine Schlacht entbrannte und die mutige Knappin. oder in diesem Fall Wachtmeisterin, zögerte keine Sekunde lang, warf die eben noch getragene Flagge in den Staub und hievte ihren Schild vom Rücken und zog ihr blau schimmerndes Schwert aus der Scheide.
Mit Windeseile ritt sie sogleich in die herannahenden Orks, die wie aus dem Nichts zwischen den Bäumen des Waldes krochen.

Dabei hatte der Tag mit solch Gelassenheit begonnen.
Wie jeden Morgen beschäftigte sie sich mit dem immer wiederkehrenden Ablauf vieler Übungseinheiten die sie sowohl als Regimentler als auch als Knappin absolvieren musste und auch wollte. Nicht nur der Körper musste gestärkt werden, daher verbrachte sie auch gerne Täglich einige Stunden in der Bibliothek, wo sie Wissen anhäufte oder Wissen auffrischte um es nicht nach wenigen Tagen wieder zu vergesse.
Zum Späten Nachmittag hin, begann ihr Dienst im Regiment, viele neue eifrige Rekruten waren dazu gekommen um über das Reich wachen zu wollen und für Recht und Ordnung zu sorgen.
Ein gutes Gefühl zu wissen dass man viele Kameraden um sich weiß.

Ein Grenzritt stand für den Heutigen Abend an, nichts außergewöhnliches, manchmal war es sogar Routine die Grenzen mit wenigen Mann ab zu reiten.
An diesem Abend hatten wir, dank den vielen Neulingen, eine erstaunliche Truppe zusammen bekommen.
So begannen wir den Ausflug, die Führung hatte Frau Oberstleutnant Senheit mit meiner Wenigkleit als Fahnenträger um die Spitze zu verdeutlichen. Weit hinten achtete Rekrut Trennhain darauf das keiner hinten bleiben würde. Allem in allem eine durchaus organisierter Marsch entlang der Grenzen.

An Berchgard vorbei gekommen, bisweilen gab es keine Vorkommnisse, überraschte uns aus heiterem Himmel eine riesige Bande bestehend als Orks.
Und so entstand eine große lang andauernde Schlacht.

Sie belagerten den Hof der Erdenblatts welchen es nun galt zu befreien und den Schutz der dortigen Familie und Mithelfer des Hofes zu gewähren.
Unter der hervorragenden Leitung des Oberst und des Oberstleutnants, sowie der Befehle der Unteroffiziere, schaffte es nach langem Kampf, die Truppe den Hof sicher zu stellen und die Orks nieder zu strecken.
Nun galt es herauszufinden woher sie kamen, was sie wollten und wie man weitere Übergriffe verhindern könne.
Ernst von Eichengrund

Beitrag von Ernst von Eichengrund »

Orks... stinkende, brutale, zähe Orks. Das war beinahe das einzige was man sah als sich die Welle der stinkenden Untiere über die Truppe und die Lehen ergoss. Der Geruch von verbranntem, Orkausdünstungen und Blut lag ihm noch in der Nase als er den verletzten Rekruten Delart seiner Herzensdame übergab. Halb so schlimm war es am Ende gewesen, doch es war verdammt knapp gewesen. Viel später hätte der Trupp nicht eintreffen dürfen um die übrigen Recken, die ohne es gewusst zu haben in ein handfestes Scharmützel am Nebelpass geraten waren, zu verstärken und im wahrsten Sinne des Wortes rauszuhauen.

Die güldenen Plattenhandschuhe waren vom zuhalten der Wunde des Rekrutens noch vom getrocknetem Blut rostrot eingefärbt. Ebenso gefärbt wie der treue Rabenschnabel, der vom dickflüssigem Blut der Orke besudelt war. Wie lautete nochmal die alte Weisheit eines jeden Kriegers: Wenn die Rüstung oder die Haut zu dick ist, schlag ihnen den Schädel ein. Eine wirkliche Weisheit im Anbetracht von überraschend kampfstarken Orkkriegern. Er dankte Temora im stillen Gebet für den Segen der Schlacht, für ihren Schutz und ihren Beistand in den dunklen Stunden des Kampfes. Nicht das erste Mal, und es würde nicht das letzte Mal bleiben, soviel war sicher. Die unerfahrenen der Truppe hatten ordentlich Prügel bezogen, wenngleich die Orks selber einen bedeutend höheren Preis für ihren Überfall zu zahlen hatten. Keine Toten. Immerhin. Der ein oder andere Schreck, die ein oder andere Blessur.... zu verschmerzen. Sein Hals fühlte sich rauh an vom schreien der Kampfbefehle. "Formation halten, keine Alleingänge, Angriff, Kontakt, Schilde hoch,..." und es waren noch mehr die im Kasernenton durch die Kampfschauplätze hallten.

Die Arbeit war noch nicht getan, weitere Schlachten würden folgen. Die Orks ebbten nicht mit ihren Angriffen ab, es waren so viele, viel zu ungewöhnich viele. Aber trotzdem... er würde nicht erlauben das ein Kamerad in seiner Nähe umkommt, nicht gegen stinkende Mistkäfer die ihre Opfer zu verspeisen pflegten. Er lehnte sich zurück und schloss für diese Nacht die Augen, ein Gedanke blieb noch.

Wir halten Stand. Temora beschützt, jetzt und immer.
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Shyra Dynar
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Beitrag von Shyra Dynar »

Ganz aufgeregt kam Assamaril ins Kontor gelaufen, kaum das man sie verstand, denn man hörte nur Orks, Orks...Amelie

Und schon verschwand ich in der Umkleide um mich zu rüsten und nach dem Rechten zu sehen. Schnell erfaßte ich die Situation, als ich an der Kutsche vorbei Richtung Kronwalden, ging konnte man nicht sagen, rannte...so gut es in der Rüstung ging. Und schon kam einer auf mich zugerannt, herrjee dachte ich noch, hoffentlich nicht noch mehr, mit dem einen hatte ich schon genug am Hals. Er war schnell und komischerweise sehr wendig in seiner Rüstung, aber ich war schneller und hielt ihm stand und schlußendlich lag er zu meinen Füßen. Also preschte ich weiter vor, kurz vor Kronwalden ich traute meine Augen nicht, eine ganze Meute stürmte sofort auf mich los. Ich dachte nur noch...hau ab..das schaffste nicht alleine. Und so lief ich zurück ins Handelshaus, etwas später machten wir uns dann gesammelt auf den Weg, aber die Straßen schienen sicher, einzelne Fallen konnte man zwischen den Bäumen noch ausmachen, überall roch es nach Blut und beginnender Verwesung. Aber Orks, nein Orks sah man nicht mehr.
Hochedle vom Nebelpaß und der Oberst des Regiments waren auch auf den Straßen. Alles so friedlich...so schien es jedenfalls für den Moment...
Zuletzt geändert von Shyra Dynar am Donnerstag 9. April 2015, 01:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Hrorin
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Beitrag von Hrorin »

Es war ein ganz normaler Tag wie jeder andere für Hrorin. Die Sonne schien, der Frühling hielt einzug an der Oberwelt, als er auf dem Weg zu seinem Unterricht an der Erdenblattakademie war. Gemütlich zuckelte er nach Junkersteyn, entspannt ein Lied pfeifend und einen großen Bund Karotten für die Hühner an seinem Gürtel befestigt.

Alles war so friedlich. Die Sonnenstrahlen legten sich warm auf die mittlerweile wieder blasse Haut des Kaluren und er begann auf seine unvergleichbar unfachmännische Art die Hühner in seine Gefolgschaft zu locken oder zu ringen, so wie jeden Tag.

Einzig Enid verhielt sich anders als sonst.
"Seid Ihr gut hier angekommen? War der Weg denn sicher?"
"Mrâ? Vîzo?"
"Gestern gab es einen Orkangriff!"
"Ohzô?? Dar brauk vaffor vun daz Kalurien?"
"Habt ihr keine Orks auf eurem Weg hierher gesehen?"
"Nor...."
"Dann haben sie wohl gestern schon alle erwischt. Puh!"

Mit diesen Worten verschwand sie in Richtung der Taverne ihres Mannes. Hrorin aber musste noch eine Weile über diese Auskunft nachdenken und runzelte die Stirn während er die Hühner zähmte.

Später noch erreichte auch ein Warnhinweis des Herrn Eichengrund den Zwergen in seiner Schreibstube der Graik, das ebenfalls von marodierenden Orks auf Alumenas Wegen berichtete. Der Kal Dar legte es nach dem Lesen beiseite und ließ ein Schreiben an die Verbündeten des Großreichs Kalurien verfassen um zu erfragen wie die Situation sei.
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Auf dem Weg zum bunten Kessel nahm sie noch an mehreren Stellen Proben von diesen merkwürdigen Flecken.

Im Labor angekommen teilte sie mit einem feinem Spatel und einer Glasplatte die Proben in je zwei Hälften. Eine Hälfte wollte sie im Originalzustand belassen, mit der anderen hatte sie einige Versuche vor um genaueres darüber sagen zu können.

Die schwarze Substanz die übrig geblieben war, schien sich zur Gänze mit dem Untergrund verbunden zu haben, so daß die Proben mit feinen Splittern vom Pflaster durchsetzt war. Sie unterzog die Proben verschiedenen Tests darunter:
vorsichtige Geruchs- und Geschmacksproben sowie das Verhalten der Probe bei Säure/Laugen
Prüfung auf Giftigkeit
Prüfung auf mögliche Reaktionen der Probe auf andere alchemistische Substanzen.

Die Auswertung würde wohl einige Zeit dauern.
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Liliana van Drachenfels
Beiträge: 723
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Als sie mit ihren Test fertig war, verfasste sie einen Bericht an Oberst Vaughain:

Krone und Reich zu Ehr Sir Vaughain, Eluive mit euch.

Hier mein Bericht über die Untersuchung der merkwürdigen Flecken am Regimentsplatzu und in der Stadt Adoran:
Ich habe die merkwürdigen schwarzen Flecken unter der Leiche auf dem Regimentsplatz und in der Stadt untersucht und bin zu folgenden Ergebnissen bekommen:

Den Flecken haftet kein starker Geruch an, der sich auch innerhalb weniger Stunden verflüchtigt. Der Geruch erinnert ganz vage an Pech oder Schwefel.

Versuche mit Säure ergaben kein Ergebnis, Bei Tests mit Laugen wirft der Fleck eine kleine Blase auf, die sich aber sogleich wieder verfestigt. Bei Wiederholung des Versuchs passiert aber nichts mehr.

Die Prüfung auf Giftigkeit ergab kein konkretes Ergebnis, vom Verzehr dieser Flüssigkeit, bzw. den Überresten ist dennoch dringend abzuraten!

Der Versuch eine Reaktion mit anderen Reagenzien oder alchemistischen Gebräuen ergab kein Ergebnis.

Betonen möchte ich daß mir die in Junkerstein erhaltenen Phiolen nicht zur Untersuchung zur Verfügung standen, lediglich die merkwürdigen schwarzen Flecke in Adoran wurden von mir untersucht.
mit freundlichen Grüßen

Liliana van Drachenfels
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Gabriel Flammenschlag

Wie baut man eigentlich einen Belagerungsturm?

Beitrag von Gabriel Flammenschlag »

"Du bist doch belesen oder so, Gabriel - das Regiment möchte das wir Holzgeräte bauen um die Palisaden der Orken zu stürmen - denk dir da mal was aus." Es war Shyra die Sprach - und das ganze Haus schien in Aufruhr zu sein.

Die Augenbraue Gabriels erhob sich - und er trat erstmal zwei Schritte in die Stube ehe er sprach.

"Bis wann?"

"Mh.. Morgen?",

"...ohje."

"Aber schau mal bei Aly vorbei, die hat glaube ich schon ein paar Ideen niedergeschrieben!"

Langsam öffnete Gabriel die Türe und sah sich förmlich einer Lawine an zerknüllten Papieren und Pergamenten ausgesetzt.
"Jetzt hab ichs!" Rief die am Tisch sitzende Aleyna und sprang auf.

"Hey ich hab gehört- ", soweit kam Gabriel noch mit seinen Worten ehe Aly schon mit einem Zettel in der Hand an ihm vorbei in die Stube düste.

"Das muss ich Shyra zeigen!" Rief sie noch, schon um die Ecke verschwindend.

Ein paar der Kritzeleien hat Gabriel sich noch angesehen - wüste Zeichnungen von Hölzernen Gebilden, groß und mächtig, wenngleich oft nicht zu ende gedacht, enthielten sie doch oft neuartige klevere Ideen.

In die Stube zurückgekehrt erklärte Aly bereits aufgeregt ihre Ideen an Shyra und Gandurin, welche ruhig lauschten.

"und hier ist die Kanone und da kann man die Orks zerstampfen und hier kann man die Regimentler per Katapult über die Mauern..." sprudelte es förmlich aus Aly heraus.

Und so wurden denn die ganzen Kräfte des Handwerkshauses herangezogen um eine Lösung für diese kurzfristige Aufgabe zu finden.

Da wurden von den Schmiedelehrlingen Beschläge und Scharniere geschmiedet, die Holzarbeiter schafften Kiloweise die Stämme heran, (freilich würde Aleyna hier nur das beste Holz erwählen) und begannen sie herzurichten - und Er?

Ja Gabriel sah ich in der Situation mit Shyra, Gandurin und all jenen aus dem Handwerkshaus welche kein Gewerbe ausüben welches beim Herstellen dieser Geräte von nutzen ist einen Plan zu erdenken - wie diese zu fertigen sind - Als man sich schließlich entschloss, gegen den widerstand Aleynas, keinen Hölzernen Kampfdämon zu errichten, sondern in anbetracht der Zeit auf simplere Methoden zu setzen, begannen die Gespräche vorran zu schreiten.

"Na wenn man eine Burg stürmt, da baut man ja eigentlich einen Turm."

"Ja.. aber zuwenig Zeit, zuwenig Platz - wir brauchen eine tragbare Lösung."

"Was ist dann einfach mit...Leitern?"

"und dann ? Dann sind sie auf der Anderen Seite der Leitern eingesperrt - wir haben hier schließlich keinen Wehrgang, den es zu erobern gilt!"

"Dann brauchen wir halt auf der Anderen Seite auch Leitern, mh?"

"Nicht so einfach - wir können schließlich keine Leiter an eine Leiter hängen...obwohl..."

Und so wurde denn der ganze Abend und die ganze Nacht geschuftet und gegrübelt - bis schließlich 5 Stück "Berchgardter Sturmleitern" fertig waren .

Die Konstruktion ist genial Einfach - eine Lange Holzleiter, an den Seiten und Sprossen mit Metallbeschlagen, welche man an die Palisade stellt - doch dann kommt der wahre Trick - eine weitere Leiter - am Ende der ersten mit Scharnier und Kette befestigt , welche man "Einfach ausklappt - und schon sind auf Zwei Seiten Leitern über die Palisade gespannt - und hängen da von der Palisade selbst gestützt - fest!"

Erschöpft, aber zufrieden diesen Auftrag erfüllt zu haben ,betrachteten sie ihr Werk..
Zuletzt geändert von Gabriel Flammenschlag am Freitag 10. April 2015, 00:15, insgesamt 1-mal geändert.
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