Nun liegt auch einmal auf Amars Schreibtisch ein kleiner Zettel.
Der schamlose Brautpreis wurde beglichen, so Faaith die Barren überbracht hat.
Jetzt haben wir nicht nur unsere Ehre dem Haus Omar geopfert, sondern auch noch fast das letzte Diamant, was da war. Mach was Besseres daraus als mit Khalida.
In tiefer Trauer,
Zuletzt geändert von Djadi Isaam am Freitag 24. Januar 2014, 00:21, insgesamt 1-mal geändert.
Über die Nachricht von Djadi musste er doch eine Nacht schlafen, auch wenn der nächste Morgen denselben miesgelaunten Schleier über den Krieger warf und keinen besseren Tag für ihn versprach.
Nachdem er sich zu seinem Schreibtisch aufraffen konnte, griff er zu Papier und Feder, um Ihm ein Antwortschreiben zukommen zu lassen.
Djadi,
Deine niedergeschriebenen Worte zeigen mir, dass Du offenkundig meine Entscheidung in Frage stellst.
Du scheinst nicht viel über die Natifah zu wissen und maßt Dir an nicht nur sie, sondern auch meine Ehefrau zu beleidigen. Bist Du Dir überhaupt bewusst, dass Du gleichzeitig auch mich damit beleidigst?
Bevor Du über etwas urteilst, erwarte ich wenigstens Deinerseits, dass Du Dich über die entsprechenden Personen informierst. Ehe Du sie auf irgendeine Art und Weise schlecht redest.
So komme ich Dir mit meiner Nachricht zuvor und werde Dir beweisen, dass Du keine Gründe hast, über Schamlosigkeit und Ehre zu schreiben:
Die Natifah hat große Dienste für das Reich geleistet. Mitunter wurde sie vom weisen Shanun der heiligen Akademie aufgenommen und als würdig befunden seine Lehren anzunehmen. Sie dient noch immer als Schreiberin des Emir im Palast und war zu Zeiten, in denen Imraans Fadrim über MenekUr regierte, angesehene Haremsdame.
Die Familie Taj ist zwar nicht mit der Größe wie unser Haus gesegnet, aber sie genießt mehr Ansehen als andere Familien. Wenn Du meine Worte weiterhin anzweifelst, solltest Du den Palast aufsuchen und Dir eine Bestätigung bei dem Erhabenen und dem Kalif selbst einholen. Sie wird unserer Familie zu noch mehr Ruhm und Ehre verhelfen.
Desweiteren hast Du Dich bis zum 7. Tag diesen Wochenlaufes bei Khalida zu entschuldigen. Denn von niemanden dulde ich es, meine Ehefrau, meine Familie und mein Haus zu beleidigen. Kein Sohn, keine Tochter aus dem Haus Yazir hat das Recht.
Sie wird darüber informiert sein und auf Deine Entschuldigung warten.
Zuletzt geändert von Amar Yazir am Freitag 24. Januar 2014, 12:57, insgesamt 2-mal geändert.
Würdest du mir bei Zeiten auch einmal neue Kleidung machen? Leider habe ich nur die Sachen, die ich mir einmal selber aus den Kisten zusammen gesucht habe.
Bevor djadi wieder zu einem Ausflug aufbricht lässt er Suraya noch eine neue Nachricht da.
Dhabir fuer die rasche Antwort. Benötigen würde ich folgendes:
Eine Lederhose aus drachenleder, den modischeren schnitt
Handschuhe aus drachenleder
Diese neuartigen Schuhe aus drachenleder, sie sind mit Schnallen, doch koennen wir diese besser mit Maß anfertigen?
Eine Schürze aus drachenleder solch eine große, die auch den Oberkörper schützt.
Jenes benötige ich fuer die Arbeit an der esse und es wird mich vor Verbrennungen schützen.
Darüber hinaus einige feine Kleidungsstück, falls ich in Verhandlungen treten muss und einige saubere Hemden.
*Ein Zettel liegt auf dem Gemeinschaftstisch mit Atiyas ungeübter Schrift und einen Tag zu spät offensichtlich*
Ein Herr Althan aus Rahal wollte besuchen die Familie, während die Menekaner waren im Palast beim neuen Emir.
Herr Althan wollte reden über Handelsverträge.
*Erst mit einem überraschten, nach Lesen des Zettels mit zornigem Blick, hebt Sahid den Zettel Atiyas zwischen den Ritzen des Teppichs hervor und bringt ihn in die Schreibstube, um sogleich ein Antwortschreiben an Althan aufzusetzen*
Auf dem Esstisch hat er den Brief für alle Familienmitglieder abgelegt. Die schwarze Tinte und die menekanischen, schwungvollen Lettern lassen erkennen, dass die geschriebenen Zeilen aus Amars Hand stammen.
Cousins und Cousinen,
ab dem heutigen Tage verkünde ich euch die Ernennung Sahid Ibrahim's, stolzer Sohn der Yazir und erfolgreich kämpfender Sajneen des Sonnenreiches, zu unserem Oberhaupt.
Er hat mir bereits in schwierigen Zeiten mit Rat und Tat zur Seite gestanden und mich während meiner Abwesenheit, für das Reich und für unsere Familie, tadellos vertreten.
Mein Vertrauen lege ich nun hiermit gänzlich in seine Hände.