Lange saß Elias da, überlegte wie er seinen Stab schaffen konnte, der seiner Angemessen war, der zugleich edel anmutet, wie auch seiner zwecke nützlich war. Lange überlegte er, durchstöberte seine Bücher, doch er fand nichts. Ein Tag, der begann wie soviele in letzter Zeit. Er hätte sich die Haare rausreißen können wegen diesem verflixten Stab.
So nahm er sich ein Pergament zur hand, setzte an, einen Stab auf die rechte Seite zu malen und überlegte sich, was ist nützlich? Dem Feuer sagt man die Kampfmagie zu, und eben dafür wird ihm der Stab wohl am nützlichsten sein. Also ist es sinnvoll sich an dem Feuer entlang zu hangeln, einige Symbole des Feuers, Flammen, Fackeln, Vulkane, aber auf einem Stab? Vielleicht Runen? Zwergische? Elfische? Oder doch nicht? Oder beides? Eine Überlegung, eine gute... Aber was noch? Ihm fiel nichts mehr ein, doch zufrieden war er nicht. Dann überlegte er, ich brauche einen Stab, etwas, an dem ich arbeiten kann, oder vielleicht mehrere? Naja, die Runen von Elfen und Zwergen in den Stab zu schnitzen, wird ihm sicher verwehrt bleiben, aber mit der Unterstützung der beiden Völker selbst... Er schüttelte den Kopf, nahm ein weiteres Pergament zur Hand, tauchte die Feder in die Tinte ein und begann zu Schreiben
"Temoras Segen Meister Jamal Derben,
es gar nicht lang her das ich etwas von euch erworben habe und auch nicht lange hin bis ich erneut vor habe etwas bei euch zu erwerben. Doch diesesmal geht es um eine feine Arbeit, etwas das mich für lange Zeit begleiten soll. Daher bitte ich euch um ein als baldes Treffen. Und seid bitte sogut 3 oder 4 Stäbe aus dem Mahagoni Holz mitzubringen. Es wartet Arbeit auf uns.
Temora schütze deine Wege bis dahin,
Als er mit dem Schreiben fertig war blickte er auf seine Skizze und verengte leicht die Augen, ein Kopf fehlt noch, etwas angemessenes, was konnte er nehmen? Er setzte sich davor, und rieb sich mit den fingern übers Kinn. Er saß da, überlegte, doch fand er die Lösung einfach nicht. Da klopfte es an der Türe, es war also wieder Zeit, der Tägliche Ausflug in die Tiefen der Höhlen, vielleicht würde ihm die Anstrengung eine inspiration geben?
Es war eine ihm bekannte Gruppe, bestehend aus einem Zwerg Namens Dwarosch Felshammer, einem Elfen Namens Sa´liam Edineram´vhyls, einem Krieger Namens Pherodas, eine Gardistin des Regimentes Namens Talianna und einer jungen Frau Namens Maria, er konnte diese Maria noch nicht wirklich einordnen, aber was solls, sie war nützlich, sie konnte die Kisten knacken, auch wenn es wohl eher sein Part war sich um die Großen Kreaturen zu kümmern die diese bewachten.
Dieses mal hatten sie sich für etwas recht simples entschieden, den kleinen Drachen in den Eishöhlen hinter den Erdhöhlen. So kämpften sie sich durch die Höhlen, er arbeitet diesen Tag nur mit Feuer, den die kleinen blitzartigen geschosse waren weniger effektiv gegen die Kreaturen des Eises.
Nach einiger Zeit hatten sie sich durch den Wald der Untoten geschlagen, durch das merkwürdige Labyrinth, hatten den Dämon vor den Eishöhlen getötet und traten in die Eishöhle ein. Da standen 3 Zwerge, Ingosch nannte sich der eine, die anderen konnte er gar nicht zuordnen. Die Zwerge entschieden sich ihnen den Weg zu überlassen. Hervorragend, so kämpften sie sich durch diese eisigen höhlen, diese verfluchten Schneeelementare waren schnell und gefährlich. Ohne seine gefährten wäre er nie an ihnen vorbei gekommen, doch auch das dortige Labyrint, durch das man ständig durch die gegend teleportiert wurde erwies sich als gefährlich. Die Kreaturen des Eises lauerten auf der anderen seite der teleporter, doch sie hatten den weg bereits bei einem der vorherigen wege genau erkundet. Und so konnten sie sich präzise zu den jeweils nächsten teleportern kämpfen.
Dahinter kamen die Gladiatoren, sie gelten als Gefährlich, er merkte davon nicht viel, sie waren langsam und konnten dadurch in aller ruhe getötet werden, es bedarf keinerlei Stress. Und so fielen auch diese Kreaturen vor ihnen zu Boden. Dann folgte noch dieser Eisige Dämon, auch er war kaum ein Gegner. Und dann standen sie auch schon fast vor dem kleinen Eisdrachen. Er nahm seine Tränke die seine Konzentration stärkten und er konnte dadurch nahezu pausenlos feuerbälle auf diesen ein regnen lassen. Die Anreihung der Zauber überstand die Kreatur nicht, er zog die schuppen ab und es folgte die Truhe. Maria machte sich daran sie zu öffnen. Und als sie offen war, kamen Kreaturen raus, viel schwerer hätte es sie nciht erwischen können. Ein Dämon, Ein Großer Drache, umgangssprachlich Wyrm, zwei phönixe. Mühe, arbeit. Sie zogen sich erst die Phönixe weg und töteten diese gezielt, dann holten sie sich den Dämon, doch der Wyrm, der war großteils seine Arbeit. Wer hätte ihm da groß helfen können? Die Gardistin Talianna hinter ihm war ihm eine hilfe, das musste er ja zugeben. Doch den großteil machte er. Auf diesen jedoch ließ er keine Feuerbälle regnen. Stattdessen benutzte er das Lied um Reibung zu erzeugen und verschoss so kleine Energieblitze auf den Großen Drachen. Schuss um Schuss wurde der Drache geschwächt. Doch auch der Magier, immer wieder musste er sich zurück ziehen und neu angreifen. Dann rief er sich hilfe, hier waren seine Begleiter wieder eine gewaltige hilfe, auch wenn er selbst einen der Drachlinge tötete, so wären ihm alle 3 zuviel gewesen. Und wieder begann er sich umd en Wyrm zu bemühen, 2 weitere male holte er sich hilfe, beide male waren seine Begleiter eine große hilfe. Doch irgendwann, fiel der Wyrm, er gab seinen Zaubern nach und legte sich zu Boden. Es wurde auch höchste Zeit.
Da lagen nun also kleiner und großer Drache nebeneinander. Gedanken versunken lies er sich vor ihnen nieder, betrachtete beide mit sachte verengtem Augen. Und er begann zu strahlen, er hatte gefunden was er gesucht hatte. Das gewisse etwas das fehlte. Sie zogen eilig ab, er dachte nichtmal daran die Schuppen abzuziehen, doch glücklicherweise tat es jemand anderes. Eilig drengte er hinaus, zum verkaufen, zum verteilen und entschwand dann auch alsbald. Im Haus blickte er wieder auf diese Zeichnung und ein lächeln umspielte seine Züge, er malte rechts über dem Stab einen Drachenkopf hin. Und schrieb links daneben: Drachenkopffassung.
In dem Zuge übermannten ihn die Ideen. Er schrieb hin, Niphrerdhon anschreiben, wegen elfischen Feuerrunen, Dwarosch anschreiben wegen Zwergischen Feuerrunen, Rhaokar anschreiben wegen einer Drachenkopffassung. Stab von Jamal Derben.
Und so setzte er die 3 Fehlenden Schreiben auf:
"Temoras Segen mein edler Freund aus dem Volke der Eledhrim,
Niphrerdhon, ich benötige eure Hilfe, wir haben uns als gegenseitige verbündete und Freunde erwiesen und so hoffe ich das mein Anliegen nicht zuviel des guten ist. Ich benötige eure Hilfe bei der Schaffung eines Stabes. Es sind die Runen des Feuers, eure Runen des Feuers die mich interessieren. Eure und die der Zwerge, Nebeneinander auf eben jenem Stab. Vielleicht kennt ihr euch auch in dem letzten Part aus. Doch würde ich euch dafür lieber Persöhnlich sprechen, als es in einem Brief ausarten zu lassen. Ich freue mich auf eure Antwort und auf ein hoffentlich baldiges Treffen.
Temora schütze euch und den Nebelwald,
Jenes schreiben entsendete er sogleich zum Nebelwald, wo ein junger Bote in den Farben des Hauses von Yota einen Elf suchen wird, dem er dieses Schreiben überreichen kann.
"Temoras Segen, Freund aus den Reihen der Kaluren,
Ragor Feuerklinge, nicht immer sind wir im guten auseinander gegangen. Und doch hoffe ich auf eure Hilfe in einem Anliegen meiner Seits. Es sind eure Runen die mich interessieren, die Runen des Feuers der Zwerge. Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr euch zwecks dessen mit mir in Verbindung setzen würdet und wir uns als bald einmal Treffen könnten.
So verbleibe ich mit dem Wunsche das Temora stets schützend über Nilzadan und dem kalurischen Volke wacht,
dieses Schreiben wird von einem ebenso jungen Boten in den Farben des Hauses von Yota nach Nilzadan gebracht werden und dort nach Ragor Feuerklinge suchen.
"Temoras Segen, Rhaokar,
Fräulein Erskine lässt es nicht von euren Fortschritten zu schwärmen, so gedenke ich euch eine Aufgabe zukommen zu lassen die mir sehr wichtig ist.
Ich möchte das ihr mir helft meinen Stab zu vollenden. Eure Arbeit wird dabei sein, eine Drachenkopffassung zu schaffen die auf das obere Ende des Stabes angebracht wird. In diese Fassung soll ein rot leuchtender Kristall eingebracht werden. Ihr seht, eure Arbeit gehört zu den filigransten der Arbeiten und so hoffe ich euch alsbald zu diesem Thema sprechen zu können.
Temora schütze euch und den bunten Kessel,
Sowohl der Brief an Jamal, als auch der an Rhaokar werden zum bunten Kessel gebracht, zuhänden der jeweiligen Person.
Dann erst lehnte sich der junge Magier zurück, ein lächeln umspielte seine Lippen und er sah aus dem Fenster, der Tag war schon rum, aber er hatte auch viel geschafft. Doch ihm fiel eine Frage auf, wie sollte er diesen Kristall schaffen? Er verstand davon nichts, noch nicht. So musste ein weiteres, letztes, Pergament her.
"Temoras Segen, Praeceptorin van Valerian,
es ist eine weile her seid an mich getragen wurde, das es Zeit wird mich um meinen Stab zu bemühen. der Plan ist Fertig und alles in die Wege geleitet. Doch von einem Teil des Planes verstehe ich gar nichts. Es handelt sich dabei um einen Kristall, einen rot leuchtenden Kristall, doch habe ich keinen Ansatz wie ich diesen schaffen kann. Vielleicht wärt ihr so gütig mir in dieser Beziehung zu helfen? Gerne würde ich euch dazu einmal sprechen.
Bis dahin verbleibe ich in der Hoffnung das Temora ihre schützenden Hände über euch hält,