Erhebe dich...

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Gast

Erhebe dich...

Beitrag von Gast »

... kaum hatte er hinter sich die Tür geschlossen flog auch schon einer seiner Stühle gegen die Wand und zerbarst in hunderte Splitter. Das konnte nicht wahr sein. Die Neutralen Verbündeten... hatten sie das tatsächlich gesagt oder ernst gemeint? Er konnte sich seinen zynischen Einwurf nicht nehmen lassen ob das ihr ernst war und ob sich diese Aussage nicht schon im Grundsatz wiedersprechen wuerde...

Sie meinten es ernst. Auch klangen Vorschläge wie Evakuierung durch aus so als zogen die es wirklich in betracht. Konnte denn niemand auch nur im Grundsatz an kämpfen denken? Gut es waren Bauern, Handwerker und Fischer, doch auch sie müssten doch begriffen haben das sich ihre freundliche Haltung, zu dem Pack aus der Stadt des Panthers, nun nicht mehr schön reden liess sondern das es allmählich Zeit für einen Kampf war.

Seine Hände wanderten auf den Rücken und so schritt er immer und immer wieder durch sein Haus, wie eine Raubkatze in einem Käfig. Die drei Hunde und die Katze hoben immer mal wieder nur kurz den Kopf als er an ihnen vorrueber schritt, als würden sie wissen wie es in ihm brodelte und sich denken ihn nun besser in Ruhe zu lassen. Warum interessierte ihn ueberhaut ein Dorf wie Bajard, sollen sie doch bleiben wo sie wollen. Immer wieder flogen gedanken hin und her...

'Kannst du dich noch daran erinnern, als Rahal die Herrschaft über Bajard erzwang?'
'Raindri, warum glaubst du das ich dich erwaehlen sollte?'
'Ja und ihre verbündeten wandten sich ab, und schauten weg'
'Ich bin nicht besser wie andere, doch habe ich das Herz auf der Zunge und schaue nicht nur zu, doch ob das reicht liegt einzig an der Herrin.'
'Aus dem Untergrund, damals erhob sich eine einzige Stimme vereint, eine leise und sie flüsterte nur vor Angst, von Hoffnung und Freiheit... und doch auch von Verzweiflung, sie waren eins, eine Freundin und ein Freund der mich aufnahm als ich nichts hatte'
'Und was denkst du warum du diesen Weg gehen willst?'
'Frauen, Männer und kinder starben. Hilfe die niemals kam. Bajard ein Dorf in einem Krieg der nicht ihrer war. Die Geschichte rief Namen, es war eine Zeit in der Helden geboren wurden'
'Weil ich nicht länger nur zu sehen kann Milady, ...'
'Es gab keine Alternative. Flucht oder Tot. Und doch blieben viele. Sie verloren nie ihren Glauben an Gerechtigkeit. Ihr Ruf hallte über Gerimor, stumm und doch so verzweifelt das er ein schallendes Echo bewirkte.'
'Weil ich da sein will, wo kein anderer ist. Weil ich nicht nur die erreichen will die mich suchen, sondern die finden will die keinen mehr finden. Die die nicht mehr die Kraft haben zu suchen, und auf gegeben haben zu hoffen.'
'Dann erhebe dich und kämpfe Knappe'

Wie ein Echo hallten ihre Worte durch seinen Kopf. Es war Zeit ihnen zu zeigen das sie nicht alleine waren, und ihr Ruf nach Freiheit nicht ungehört blieb. Doch wie, ohne sie selbst in Gefahr zu bringen? Sie mussten was bekommen was sie ablehnen konnten, wenn sie es lesen wuerden und beobachtet werden, und doch informiert. Sein kopf ruckte zu seinem alten Schreibpult und kaum gedacht nahm er schon ein paar Papiere raus. Alt und vergilbt aber immer noch genau das was ich brauchte... Nun wurde die Zeit die in ihnen steckt doch belohnt dachte er sich noch waerend er sich einen sauberen Stapel von Pergament nahm, und anfing zu schreiben. Es dauerte bis er endlich fertig war und sich seine alten unscheinbaren Kleider ueber warf und in die Nacht verschwand um sie auf zu haengen. Mit dem Schiff nach Lameriast, zurrück nach Berchgard und ueber das Wegkreutz geritten an die Kutsche von Bajard. Und unter jedes Handschrift hängte er eines der Plakate


Erhebt euch, wenn die Zeit gekommen ist.
Schweigt und Kniet weiter,
wenn ihr ein leben in Sklaverei vorzieht.

Raindri
[img]http://www.voll-breit.de/uo/Rahal.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 15. September 2011, 08:14, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Der in Karten und Schreiben vertiefte Kopf mag sich gen des Soldaten erheben, als dieser eines der Exemplare vor ihm auf den Tisch legt, welche wohl in Bajard und Umgebung verteilt wurden.

Was habt Ihr da? *mag er in monotoner Stimmlage den Überbringer fragen, ehe der Blick gen des Pergamentes schweift*

Der Soldat, welcher Kerzen gerade vor dem Steintisch steht, mag den Blick starr geradeaus ins leere laufen lassen ehe er in einem militärisch üblichen Ton, Bericht erstattet:

Leutnant Durion, die Ketzer verteilten in der vergangenen Nacht, in Bajard und Umgebung solch Flugblätter, in welchem die Leute zum Widerstand gegen Rahal aufgefordert werden.

Seine Mine mag sich leicht verziehen ehe er nach dem Fetzen greift und die dunklen Augen über die Zeilen schweifen lässt, ehe er das Pergament in der Rechten gepanzerten Kralle, schweigend, zu einem Papierball presst welchen er in das Feuer seines Kamines wirft. Langsam mag er die schwere pechschwarze schimmernde Rüstung von dem Steinstuhl drücken und sich vor dem Soldaten aufbauen ehe er kontrolliert und überlegt, die Stimme erhebt:

Die Patrollien in Bajard sollen verdoppelt werden, jedem Anzeichen von Widerstand ist nachzugehen! Die Schonfrist ist nun vorbei! Jede Form von Widerstandt ist blutigst *mag er besonders betonen* niederzuschlagen!

Richtet dem Bürgermeister des Dorfes aus, er mag von mir angehalten sein, den Bürgern dieses Dreckslochs klar zumachen, dass jedes erheben, gegen die Schwarze Armee so auch gegen das alatarische Reich zur folge haben wird, dass der Boden Bajards mit Blut getränkt wird. Es wird keine Gnade geben, nicht bei den Alten.. nicht bei den Jungen... egal ob Mann oder Frau sie werden ihre Strafe erhalten.
Nachtwind

Beitrag von Nachtwind »

Zur Hölle!

Da riss man sich den Arsch auf und irgend welche Narren kamen daher und machten alle Bemühungen mit einem Wisch zu nichte! Ich hätte mich gewiss in einigen Flüchen ergehen können, starrte aber nur auf den Befehl und musste mich nun ernsthaft fragen, ob ich da sitzen wollte, wo ich saß.

Um ehrlich zu sein: Nein.

Um das Pfund voll zu machen kam noch Meldung über den Übergriff auf Düstersee herein, bei dem ich mir kaum noch den Kopf zerbrechen musste, um zu wissen wer dahinter steckte. Was nun? Wissen. Nichtwissen. Neues Abwägen.

Hölle und Verdammnis!

Auch noch die gegen sich aufbringen, die wenigstens noch bemüht waren, das Übel gering zu halten. Wie dumm musste man sein? Und wie oft war es gesagt worden? Oh natürlich, ein Pott, ein Deckel.

War das erste Mal, dass ich beschloss die Hände in den Schoß zu legen und es einfach laufen zu lassen - und mich selbst möglichst unsichtbar zu machen. Ich musste mich mit jemandem darüber erstmal austauschen. Soviel stand fest. Kein Schritt weiter, ohne den Austausch.

Dreimal verdammter Ogerdreck!
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Siran van Zac
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Beitrag von Siran van Zac »

Wie fast jeden Tag steht er am Tor gelehnt, als wenn er dort hin gehören würde. Eher unscheinbar beobachtet er die Bewegungen der verschiedenen Truppen und schreibt sich gelegentlich etwas auf.
Mit Erstaunen muss er nach Vergleich seiner Aufzeichnungen feststellen, das nun doch immer mehr Truppenteile der schwarzen Armee sich in Bajard zu tummeln scheinen.

Leise brummt er vor sich hin: " So ein kleines Dorf und soviel Leute. Irgend etwas scheint denen Angst zu machen, ob überhaupt noch jemand in Rahal oder anderswo haben ?"

Mit einem Nicken, nahezu eine Bestätigung zu sich selbst, holt er sein Pferd und macht sich bereit für eine ausgedehnte Runde. Er weis das war nicht die erste und auch nicht die letzte Runde, die es zu absolvieren galt.
Vorsorgen ist bekannlich besser, als nachher dumm aus der Wäsche zu schauen.
Gast

Beitrag von Gast »

... viele Dinge waren in den vergangenen Tagen geplant wurden und viele Sachen besprochen. Doch gab es noch eine menge Leute zu informieren. So begab er sich wie vereinbart ans Wegkreuz um dort eine Nachtricht an den Wegweiser zu haengen. Ein schlichter Zettel kaum sichtbar und doch fuer die gut zu erkennen die ihn suchten

Den Göttern sei dank, sie kehrten zurrück,
suchten in Schlachten, ihr verlorenes Glueck...

Sucht mich wir brauchen Euch.

Raindri
Larel Dannen

Beitrag von Larel Dannen »

schon bald darauf erreicht das Kloster eine Botschaft mit dem Hinweis das man am Kloster zur 19 Stunde erscheinen würde
L´ysstzrr

Beitrag von L´ysstzrr »

Man mag es kaum glauben, doch auch die Bürger Rahals hielten sich dort auf, ob zum Holzhacken oder auf dem Weg zu den Katakomben. Der Zettel, welcher am Wegweiserpfosten gefunden wurde, schrieb man nach Überfliegen der Zeilen ab, übergab ihn zum einen den Letharen und zum anderen der schwarzen Armee.

Die Nachricht darauf war schlicht, mit wenig Mühe verfasst und durch einen einfachen Boten an den Empfänger geschickt worden:




Raindri,

ich suche Euch schon seit ich Eure Nachricht am Wegweiser fand. Ich sehne mich nach Schutz... ich bin so einsam, so wehrlos.

Könntet Ihr mir wahrlich helfen? Sie haben mir Alles geraubt was mir wichtig war! Meine Pfannen, mein Nudelholz, meine Tiere und mein Gold.

Ich fürchte mich vor dem Untergang...

Ich schreibe Euch diese Zeilen, weil ich mich endlich bereit fühle und zu Euch kommen will um all dem Unheil ein Ende bereiten zu können!
Nennt mir Zeit und Ort, ich richte mich nach Euch.


Lysia


Ihr war es gleich was der Bote ausplaudern würde und ebenso, ob der Bursche es überleben würde. Er müsse sich beweisen, ob er nützlich oder wertlos sei.
Freude am dem Ganzen hatte sie jedenfalls... und der Name gefiel ihr auch.
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Siran van Zac
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Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47

Beitrag von Siran van Zac »

*Nach dem Gespräch mir Raindri begibt er sich auf den Weg,
wie besprochen die Botschaften zu verteilen.*

Wir versprochen möchte ich Euch informieren:
Wir starten am Tage 0. Es wird keine weitere
Verschiebung möglich sein.

*Eingeweihte werden wissen was er damit meint, andere wird es
wohl nur wundern, das dieser Quatsch soll und ob der Bote zuviel
getrunken hat *
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