Sie meinten es ernst. Auch klangen Vorschläge wie Evakuierung durch aus so als zogen die es wirklich in betracht. Konnte denn niemand auch nur im Grundsatz an kämpfen denken? Gut es waren Bauern, Handwerker und Fischer, doch auch sie müssten doch begriffen haben das sich ihre freundliche Haltung, zu dem Pack aus der Stadt des Panthers, nun nicht mehr schön reden liess sondern das es allmählich Zeit für einen Kampf war.
Seine Hände wanderten auf den Rücken und so schritt er immer und immer wieder durch sein Haus, wie eine Raubkatze in einem Käfig. Die drei Hunde und die Katze hoben immer mal wieder nur kurz den Kopf als er an ihnen vorrueber schritt, als würden sie wissen wie es in ihm brodelte und sich denken ihn nun besser in Ruhe zu lassen. Warum interessierte ihn ueberhaut ein Dorf wie Bajard, sollen sie doch bleiben wo sie wollen. Immer wieder flogen gedanken hin und her...
'Kannst du dich noch daran erinnern, als Rahal die Herrschaft über Bajard erzwang?'
'Raindri, warum glaubst du das ich dich erwaehlen sollte?'
'Ja und ihre verbündeten wandten sich ab, und schauten weg'
'Ich bin nicht besser wie andere, doch habe ich das Herz auf der Zunge und schaue nicht nur zu, doch ob das reicht liegt einzig an der Herrin.'
'Aus dem Untergrund, damals erhob sich eine einzige Stimme vereint, eine leise und sie flüsterte nur vor Angst, von Hoffnung und Freiheit... und doch auch von Verzweiflung, sie waren eins, eine Freundin und ein Freund der mich aufnahm als ich nichts hatte'
'Und was denkst du warum du diesen Weg gehen willst?'
'Frauen, Männer und kinder starben. Hilfe die niemals kam. Bajard ein Dorf in einem Krieg der nicht ihrer war. Die Geschichte rief Namen, es war eine Zeit in der Helden geboren wurden'
'Weil ich nicht länger nur zu sehen kann Milady, ...'
'Es gab keine Alternative. Flucht oder Tot. Und doch blieben viele. Sie verloren nie ihren Glauben an Gerechtigkeit. Ihr Ruf hallte über Gerimor, stumm und doch so verzweifelt das er ein schallendes Echo bewirkte.'
'Weil ich da sein will, wo kein anderer ist. Weil ich nicht nur die erreichen will die mich suchen, sondern die finden will die keinen mehr finden. Die die nicht mehr die Kraft haben zu suchen, und auf gegeben haben zu hoffen.'
'Dann erhebe dich und kämpfe Knappe'
Wie ein Echo hallten ihre Worte durch seinen Kopf. Es war Zeit ihnen zu zeigen das sie nicht alleine waren, und ihr Ruf nach Freiheit nicht ungehört blieb. Doch wie, ohne sie selbst in Gefahr zu bringen? Sie mussten was bekommen was sie ablehnen konnten, wenn sie es lesen wuerden und beobachtet werden, und doch informiert. Sein kopf ruckte zu seinem alten Schreibpult und kaum gedacht nahm er schon ein paar Papiere raus. Alt und vergilbt aber immer noch genau das was ich brauchte... Nun wurde die Zeit die in ihnen steckt doch belohnt dachte er sich noch waerend er sich einen sauberen Stapel von Pergament nahm, und anfing zu schreiben. Es dauerte bis er endlich fertig war und sich seine alten unscheinbaren Kleider ueber warf und in die Nacht verschwand um sie auf zu haengen. Mit dem Schiff nach Lameriast, zurrück nach Berchgard und ueber das Wegkreutz geritten an die Kutsche von Bajard. Und unter jedes Handschrift hängte er eines der Plakate
Erhebt euch, wenn die Zeit gekommen ist.
Schweigt und Kniet weiter,
wenn ihr ein leben in Sklaverei vorzieht.
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