[Q] Academia Arcana: Kristalle, Muscheln und das Meer

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Rilas Avaryn

[Q] Academia Arcana: Kristalle, Muscheln und das Meer

Beitrag von Rilas Avaryn »

*Rilas blickte angestrengt über die Nachricht, die ihm der Magister zugestellt hatte. Die Aufgabe war...interessant...das musste er zugeben. Kristalle aus dem tiefsten Erdreich, aus den Hallen der kalurischen Häuser an die Oberfläche gebracht, die Zeilen Lagen noch vor ihm auf dem Tisch:*

Discipulus Avaryn,

Ihr erinnert Euch sicher an die Bedrohung aus dem Meer. In unser aller Abwesenheit hat ein Rat von Heilerinnen, Tiefländern, Elfen, Menekanern, Zwergen und wer weiß wem noch den Beschluss gefasst, dem Naturgeist mit der Hilfe von Kristallen zu Leibe zu rücken. Die Kristalle sollen als Speicher arkaner Magie dienen und enthalten selbst anscheinend in verschiedenen Ausprägungen die Sekundärenergien.

Die Khaz-Aduir haben uns freundlicherweise einen weiteren ihrer Kristalle zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Er scheint den anderen zu ähneln und so gern ich mich auch selbst damit befassen würde, finde ich derzeit kaum die Zeit. Bitte versucht doch bei den Khaz-Aduir, den Bibliotheken Gerimors, durch eigene Untersuchungen am Kristall und sonstige Mittel das Wesen desselben zu ergründen. Bitte erstellt mir eine ausführliche Analyse, die als Basis für Anwendungsmöglichkeiten oder ähnliches dienen kann. Zieht bitte Scolar Corvin zur Unterstützung heran.

Ich hoffe auf eine kurze Rückmeldung bei Beginn Eurer Studien sowie einen Bericht im Laufe der nächsten Wochen.
Besten Dank,

Aldred Ravenor
Veneficus

PS: Den Kristall findet Ihr vor der Treppe zum Obergeschoss.
"Pah, erinnern?", die Wellen der Wesen schwappten seit Monaten in unregelmässigen Abständen bis tief in das Land des Ostens hinein, bis an die Grenzen seiner Mauern, wo er manche Nacht damit verbrachte, die Wesen mit den Kräften, die ihm die Allmutter gewährte, zu bekämpfen, um bis zu den ersten Strahlen des Morgenlichtes zu kämpfen.

Doch interessant war dieser Kristall, schon seit Tagen gingen die Gerüchte an der Academia um, er würde eigene Magische Kräfte haben, und nachts würde er Stimmen flüstern lassen. Schauermärchen der jungen Scolaren. Hoffte er zumindest.

Und dann waren da diese Muscheln. Das die Paladina sich dazu herabließ, sich an ihn zu wenden wollte bereits einiges bedeuten, wenngleich die Zeichen der Allmutter an ihre Jünger wie immer sehr blumenhaft ausgefallen waren...

Wenn sie ihren Priestern und Jüngern die Welt doch nur zeigen würde, sie sie sie ihnen zeigte, die Wellen, die Klangfarben, alles, was um sie herum bestand war nur einen Augenblick davon entfernt in der Pracht des Liedes unter zu gehen - wenn man es nur wahrnehmen konnte. Flüsse, Effekte und Quellen, nichts bleibt dem sehenden Auge verborgen und doch sind es die Erwachten, die die Welt klarer sehen konnten, als jedes andere Wesen. Bedauerlich.

Nun. Und dann war dort noch immer das Meer. Und alle drei Dinge waren fest miteinander im Einklang verbunden. Der Kristall sollte, und das würden sie noch erforschen, magische Spruchwirkungen für eine Zeit wie ein Wasserspeicher aufnehmen können, die Muscheln aber waren nur eine erneute Inkarnation der Geschehnisse, die er, Rilas, schon lange am Meeresboden vermutete.

Nun galt es, den Auftrag des Magisters auszuführen. Dazu sollte er die Scolarin Corvin mit in die Erforschung einbinden. Warum nicht, sie wirkte wissbegierig und war tatsächlich, entgegen seiner Vermutung, dem Ruf an die Arcana gefolgt, statt dem Schwarzen Turm zuzufallen.

Er nahm also den langen Federkiel eines Schneeadlers zur Hand und tauchte diesen in sein Tintenfässchen, ehe die Feder kratzend über das feine Pergament glitt, um der Scolara folgende Zeilen zu ermitteln:

Zu Händen der Scolarin Viconia Corvin

Aus der Feder des Discipulus Rilas Avaryn



Zum Zwecke der Erforschung des bislang unerklärten Phänomens der Wandlung der Meere ist es von unabdingbarer Dringlichkeit, einige Probe-Exemplare der neuen Manifestation der Unruhe des Aqua aufzunehmen.

Die Rede ist hierbei von Muschelähnlichem Material unterschiedlichster Ausprägung und Phämonen Auftreten, die sich durch Form und Farbe immens von ihrer Umgebung abheben.

Mit dieser Aufgabe bedenke ich euch, Scolara, zu bedenken um euch den Weg in die wissenschaftliche Erforschung widernatürlicher Phänomene einzuführen. Ob der Dringlichkeit empfehle ich eine rasche Ausführung der Aufgabe, um die Forschung nicht weiter zu verzögern.

Habt acht im Kontakt mit diesen Objekten und versucht jedweden, und zwar ausdrücklich jedweden, Kontakt eurer Haut und des Leibes mit dieser Ausprägung zu vermeiden.

Mit diesen Worten schließe ich,


Unter allen Dingen des Sternenhimmels,
wissen wir eines höchst zu wahren:
Ehre, Freiheit und Rühmlichkeit,
die wir zu tragen unsere Farben geloben.


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Rilas Avaryn
Discipulus
Und als nächstes würde er sich nach Khaz-Aduir aufmachen, ehe er sich selbst die Finger an dem kristallinen Wunder verbrennen würde, oder aber seine Zeit damit verschwendete, Dinge aus ihm zu locken die das alte Volk unter den Hügeln schon lange erfahren hatten...
Zuletzt geändert von Rilas Avaryn am Dienstag 15. Februar 2011, 04:57, insgesamt 2-mal geändert.
Rilas Avaryn

Beitrag von Rilas Avaryn »

*Es zogen Wochen ins Land, in denen innerhalb und ausserhalb der Mauern der Academia Arcana geforscht wurde, wie man deses Problems, dieser Bedrohung gar, Herr werden konnte.

An einem Morgen brauchte Rilas dann, nach einem kurzen Gespräch mit Nelrim an, das er eine Arbeit veröffentlicht hatte, und begann diese auch in der Academia auszustellen, verfasst auf feinem Pergament gab es dort zu lesen:*

Theoretische Betrachtungen zum Aufkommen der mutativen Anima

Aus der Feder des Discipulus Rilas Avaryn

Index

I.) Erkennen der Anima
- Froschwesen
- Krabbenartige
- Mutierte Korallen

II.) Thesen
-Thesia I-III

III.) Fazit. ratio et actio
- Fazit
- Ratio
- Actio
– I.) Erkennen der Urheberquelle
– II.) Vernichten der bereits aktiven Phänomene
– III.) Vernichtung und Versiegelung der Urheberquelle


I.) Erkennen der Anima:

Über die vergangenen Monde konnten durch aktive Abwehr und passive Beobachtungen insgesamt vier grundtypische Phämonene der Mutanten ausgemacht werden:

- Froschwesen
(Dividiert in zwei Phänotypen; generis und maximus)
Vorrangig blauhäutige Wesen, deren basische Herkunft vermutlich auf Salzwasserfrösche zurückzuführen sind, wie sie in medialen Klimazonen wie der Gerimorianischen, auftreten.
Sowohl generis als auch maximus treten als semi-humanoid auf, auch wenn die froschlichen Attribute weiterhin dominieren. Es ist ebenso zu beobachten, das die beiden Ausprägungen stets gemeinsam Auftreten.


- Krabbenartige
Geschützt durch eine harte chitinöse Panzerung, ist der Körperaufbau durch meine eigenen Studien nachweislich dem einer extrapolierten Krabbe gleichzusetzen. Sowohl das Adersystem als auch Sehnenstränge verlaufen in ähnlicher Weise, neben der Mutation in Größe liegt zudem eine Veränderung des Atemsystems vor, das offensichtlich ein längeres Verweilen zu Lande erlaubt.


- Mutierte Korallen
Aus unterschiedlichsten Korallen eingegangene Verbindung, die in ihrer Form und dem Auftreten am ehesten den Golems zuzurechnen wäre. Aus Materie geschaffen, werden sie durch kein offensichtliches Vitalsystem verbunden sondern allein durch eine implantierte Kraftzelle in Form eines Steines, der innerhalb der Korallenkonstrukte eingebettet ist. Für ihre Golemform spricht weiter, das diese Phänomene alslang operieren bis der Corpus der Korallenbestie zur Gänze zerstört ist, was sie in den Begegnungen zu schwierigen Opponenten gemacht hat.

II.) Thesen

Innerhalb der gesamten Betrachtungen über die vergangenen Monde stellen wir folgende Thesen auf:

Thesia I – Die Wesen sind willentlich geformt worden
Thesia II - Die Replikation erfolgt auf Unnatürlichem Wege
Thesia III - Die Quelle, nicht das Phänomen muss beseitigt werden


III.) Fazit, ratio et actio

Fazit

Wir erkennen zunächst, das die Natürlichkeit dieses Ereignisses streng abgestritten werden muss. Die semi-humaoide Form der Phänomene entspricht weniger dem Zufall, wie es eine Mutation durch Zufall durch äußere Einflüsse bedeuten würde, sondern eindeutig einer aktiven Willensäusserung einer bewussten Kraft sein muss, da die Eigenschaften zu zielgerichtet erscheinen, als das sie dem Zufall zu überlassen wären.

Ratio

Ausgehend von der Willensschöpfung der gezielten Erschaffung der drei auftretenden Mutationen, bestehen Rückfragen hinsichtlich der Herkunft dieser Schöpferischen Kraft und ihrer Lokation. Bisherige Forschungen haben sich nach erachten des Autors zu sehr mit der eigentlichen Bekämpfung der Symptome beschäftigt, als mit der ursprünglichen Auslösern.

Eine Erwärmung des Meeres dieses Grades hätte nach Vermutung unter natürlichen Umständen eine weitaus längere Zeit benötigt, um entsprechende Wärmequellen, die erst dazu in der Lage waren, die Temperatur des Wassers zu erhitzen – dies gebietet die Gesetzmäßigkeit des Zufalles. Weiterhin sind die Mutationen zu zielgerichtet darauf abgesehen, das operieren der Wesenheiten zu Lande zu ermöglichen, als das nicht eine konkrete Willensschöpfung dahinter stünden müsste.

Eine aktive Zielstrebigkeit der Wesenheiten selbst jedoch ist derzeit nicht zu erkennen.

Actio

Entsprechend der Möglichkeiten scheint ein dreistufig aufgebautes Vorgehen am ehesten geeignet um die Geschehnisse zu unterbinden und für die Zukunft zu sichern:

I.) Erkennen der Urheberquelle

Durch die Analyse der Eingriffe, die auf die Phänomene gewirkt wurden, sollten sich auch in den derzeit auftretenden Generationen spuren des urprünglichen Wirkers wiederfinden, da eine solche Spannung des Liedes und der Eingriff in die Schöpfung grundsätzlich nicht spurlos bleiben kann.

Die damit betraute Gruppe Liedwirker hat die Aufgabe, entlang der Disharmonie in der Liedstruktur die Urheberschaft zurück zu verfolgen und zu lokalisieren. Durch diese Lokalisation wird der Schritt III ermöglicht.

Für die Zurückverfolgung empfehlen wir mehr als alleine Akademiemagier zu verwenden, sondern ebenfalls andere Liedempfindliche, deren natürliche Lebensweise eine stärkere Bindung zur Ausgeglichenheit des Liedes die Verfolgung vereinfachen sollte.


II.) Vernichten der bereits aktiven Phänomene

In einem Ritualkreis aufgerufen wird eine modifizierte Beschwörungstechnik angewandt, um den jeweils generischen Typus der Auftretenden Mutationen anzusprechen und zu beschwören – da es sich um ein, dieser Sphäre zugehörenden Mutation handelt, ist die Gefahr, in andere Sphären eingreifen zu müssen als relativ gering einzuschätzen.

Die Beschwörung selbst findet in einem großen Vulkan statt, und zielt darauf ab, die beschworenen Elemente umgehend durch die natürliche Hitze des Magmas zu vernichten. Die Vollkommenheit der Vernichtung ermöglicht es, umgehend, für den Zeitraum von zumindest zwei Tagesläufen die betroffenen Regionen von auftretenden Phänomenen zu befreien, um den Weg für III.) zu öffnen und sicherzugehen , das keine Rückstände zurückbleiben.

III.) Vernichtung und Versiegelung der Urheberquelle

Da der Ort erkannt ist, die Quelle zurückverfolgt und keine weiteren Wesen in der Lage sind, für zumindest zwei Tagesläufe zu entstehen, muss nun eine möglichst Große Gruppe an Liedwirkern und dazu gehörigen Schutzkräften den Ort aufsuchen, an dem die Quelle gefunden wurde, und es ist notwendig, diese Quelle zu Vernichten und ihre Überreste zu Versiegeln.

Zur Versiegelung stelle ich die Hypothese auf, das die Kristalle aus Khaz-Aduir dafür besonders geeignet sind, Reste der Liedstruktur des Urhebers aufzufangen und zu binden, da ihre Kristalline Struktur eine permanente Reflektion und das langsame Ausklingen derselben ermöglicht, was Sicherstellt, das die Liedstruktur nicht bemüht ist, die massive Disharmonie des Urhebers durch eine Replikation auszugleichen, sondern die Liedstruktur des Urhebers langsam aus dem Lied ausklingen zu lassen, und eine Harmonie der Melodie wieder herzustellen.



Unter allen Dingen des Sternenhimmels,
wissen wir eines höchst zu wahren:
Ehre, Freiheit und Rühmlichkeit,
die wir zu tragen unsere Farben geloben.


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Rilas Avaryn
Discipulus
Zuletzt geändert von Rilas Avaryn am Dienstag 15. Februar 2011, 04:27, insgesamt 2-mal geändert.
Rilas Avaryn

Beitrag von Rilas Avaryn »

Zu Händen der Scolara Naryian Deriak

Aus der Feder des Discipulus Rilas Avaryn



Zum Zwecke der Erforschung des bislang unerklärten Phänomens der Wandlung der Meere ist es von unabdingbarer Dringlichkeit, einige Probe-Exemplare der neuen Manifestation der Unruhe des Aqua aufzunehmen.

Durch offensichtliche Eingriffe des Hauses von Elbenau wurden die Muscheln von den Stränden und Ufern Gerimors entfernt. Daher ist dieses Haus die einzige Quelle um an Wissen über dieses Phänomen zu gelangen.

Ich sehe euch dafür vor, Kontakt mit dem Haus Elbenau aufzunehmen und entsprechende Erforschungen und Erkundigungen vorzunehmen, ganz besonders hinsichtlich der Natur dieser Muscheln und ihrer Bedeutung für die aktuellen Ereginisse.

Eure Aufgabe schliesst mit einem zusammenfassenden Bericht den ihr sowohl mir als auch den Veneficaren zukommen lasst.

Solltet ihr euch nicht in der Lage sehen, diese Aufgabe auszuführen, lasst mich zeitnah davon Kenntnis nehmen.

Mit diesen Worten schließe ich,


Unter allen Dingen des Sternenhimmels,
wissen wir eines höchst zu wahren:
Ehre, Freiheit und Rühmlichkeit,
die wir zu tragen unsere Farben geloben.


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Rilas Avaryn
Discipulus
Naryian Deriak

Beitrag von Naryian Deriak »

Sie folgte der Aufgabe, welche ihr Aufgetragen wurde, und nahm mit dem Haus von Hohenfels Kontakt auf. Es wurde ein langer Besuch und am Ende tat ihr die Hand vom vielen Mitschreiben etwas weh.
Als sie wieder zu Hause ankam, ordnete sie ihre ausgiebigen Notizen und begann sie sauber auf einem Blatt Pergament zusammenzufassen. Dieses überbrachte sie in einem Umschlag Nelrim, mit der Bitte es Dicipulus Avaryn und den Venefici zukommen zu lassen.


Werter Venefici, werter Dicipulus Avaryn,
wie aufgetragen stattete ich dem Haus von Hohenfels einen Besuch ab, um Informationen über die gefundenen Muscheln zu sammeln.
Der folgene Bericht enthält zusammengefasst meine Notizen dazu.

Äusserlichkeiten:

Die Muscheln weisen unterschiedliche Formen auf, die sich aber stetig wiederholen. Es gibt 2 Sorten an Muscheln, helle und dunkle, die in ihren Farbschattierungen variieren. Auffällig dabei war, das es mehr helle Muscheln gibt, als dunkle.
Die Muschelschalen sind sehr empfindlich und gehen schnell zu Bruch. Direkt mit den Fingern berührt habe sie keiner. Bei der Bergung habe man Schaufeln benutzt, sowie ausgepolsterte Holzkisten. Bei Umlagerungen wurden Handschuhe getragen.
Keine der hellen Muscheln wies einen Geruch auf, jedoch sollen einige der dunklen Muscheln einen modrigen Geruch, wie Keller- oder alten Gruftgeruch aufgewiesen haben, nur intensiver.
Der Kern enthielt eine Perle, einen Seelensplitter. Dieser Kern soll sich jedoch nicht von anderen dieser Muscheln unterscheiden.

Wirkung:

Es passierte, das einige der Muscheln zerbrachen. Die entsprechende Person war dann gezwungen die Todesqualen derjenigen Seelensplitter selbst zu erleben. Körperlich sowie geistig scheint kein Schaden zurückzubleiben, ausser den furchtbaren Erinnerungen. Desweiteren schienen diese Personen einen starken Drang zu verspüren, die Seelenperle schützen und sie nicht mehr hergeben zu wollen.
Es wurde vermieden die Muscheln mit irgendwelchen anderen Dingen in Kontakt zu bringen, und aus vorsicht heraus auch dunkle und helle muscheln nicht nahe zusammenzubringen.

Fundorte:

Die Muscheln wurden an sämtlichen Orten am Ufer des Meeres gleichermassen in Abständen gefunden. Manchmal waren es nur helle Muscheln, manchmal nur dunkle, zumeist jedoch helle und dunkle Muscheln zusammen.

Der Seelensplitter:

Ein Dämon habe vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten dafür sorge getragen, das Menschen auf verschiedenste Weise zu Tode kamen, oder war dabei als sie starben. Er nahm die reinen Seelen, quälte sie und zeriss sie am Ende. In jeder dieser Muscheln befindet sich einer dieser Seelensplitter. Es ist nicht bekannt wie die Seele in die Perlenform kam oder warum sie jetzt an Land gespühlt wurden.
Bekannt ist bisher, das man den Seelen nur durch ein Ritual zurück zur Göttermutter schicken kann. An zweien dieser perlen wurde dieses schon durch Ihre Eminenz Svea vom Greifehnain vollzogen. Ihre Eminenz sprach in diesem Zusammenhang, von reinen Seelen.

Das Haus von Hohenfels besitzt derzeit nicht alle Muscheln. Einige befinden sich auf der Insel der Heilerinnen im Sumpf. Andere besitzen die Tiefländer, die aber nicht gewillt sein sollen sie herauszugeben, da sie davon ausgehen es handele sich insgesamt nur um eine einzige Seele.
Es wird davon ausgegangen, das auch Rahal, der Orden der Arkorither und möglicherweise auch die Menekaner welche besitzen.
Ein Argument das gegen die Theorie der Tiefländer spräche ist, dass bei allen Splittern unterschiedliche Todesarten zu spüren gewesen sein soll.

Den Perlen wohne eine Art Eigenleben inne, dadurch das sie einen den Tod spüren lassen können, ein restlicher Nachklang sozusagen.

Theorie:

An dieser Stelle will ich eine Theorie von Fräulein Savea anführen.
Der Dämon erschien in Visionen bisher nur als grauer oder schwarzer Schatten, den man wohl als körperlos bezeichnen könne. Als die Forderung des Vulkangeistes angetragen wurde, ihm 10.000 Edelsteine getränkt in das Blut von 5 Jungfrauen zu bringen, kam die These auf, es handele sich dabei um eine Kombination mit der sich der Dämon einen Körper erschaffen könne.
Dabei sei es möglich, das die Forderung ursprünglich von dem Dämon ausging, der den Vulkangeist nur als Sprachrohr benutzte und ihn aus diesem Grund weckte.

Eine weiterführende Theorie von mir:
Vielleicht dienen die Seelensplitter der Stärkung des Dämons, und eine Befreiung all dieser Seelen könnte ihn Schwächen. Wenn Fräulein Saveas Theorie zuträfe, könnte der Vulkangeist vielleicht seine Kraft benutz haben, die Muscheln an Land zu spülen, auf das die Völker des Landes sich dieser annehmen. Nur stellt sich dabei die Frage in welchem Zusammenhang die Kreaturen, die aus dem Meer flüchteten, dazu stehen. Vielleicht ist dies nur eine Folge des Erwachens des Vulkangeistes und steht nicht in direktem Zusammenhang mit den Muscheln und sie gehen zurück ins Meer, wenn der Dämon geschwächt oder besiegt ist und der Vulkangeist ruhe findet.

Naryian Deriak
Scolara
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