"Pah, erinnern?", die Wellen der Wesen schwappten seit Monaten in unregelmässigen Abständen bis tief in das Land des Ostens hinein, bis an die Grenzen seiner Mauern, wo er manche Nacht damit verbrachte, die Wesen mit den Kräften, die ihm die Allmutter gewährte, zu bekämpfen, um bis zu den ersten Strahlen des Morgenlichtes zu kämpfen.Discipulus Avaryn,
Ihr erinnert Euch sicher an die Bedrohung aus dem Meer. In unser aller Abwesenheit hat ein Rat von Heilerinnen, Tiefländern, Elfen, Menekanern, Zwergen und wer weiß wem noch den Beschluss gefasst, dem Naturgeist mit der Hilfe von Kristallen zu Leibe zu rücken. Die Kristalle sollen als Speicher arkaner Magie dienen und enthalten selbst anscheinend in verschiedenen Ausprägungen die Sekundärenergien.
Die Khaz-Aduir haben uns freundlicherweise einen weiteren ihrer Kristalle zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Er scheint den anderen zu ähneln und so gern ich mich auch selbst damit befassen würde, finde ich derzeit kaum die Zeit. Bitte versucht doch bei den Khaz-Aduir, den Bibliotheken Gerimors, durch eigene Untersuchungen am Kristall und sonstige Mittel das Wesen desselben zu ergründen. Bitte erstellt mir eine ausführliche Analyse, die als Basis für Anwendungsmöglichkeiten oder ähnliches dienen kann. Zieht bitte Scolar Corvin zur Unterstützung heran.
Ich hoffe auf eine kurze Rückmeldung bei Beginn Eurer Studien sowie einen Bericht im Laufe der nächsten Wochen.
Besten Dank,
Veneficus
PS: Den Kristall findet Ihr vor der Treppe zum Obergeschoss.
Doch interessant war dieser Kristall, schon seit Tagen gingen die Gerüchte an der Academia um, er würde eigene Magische Kräfte haben, und nachts würde er Stimmen flüstern lassen. Schauermärchen der jungen Scolaren. Hoffte er zumindest.
Und dann waren da diese Muscheln. Das die Paladina sich dazu herabließ, sich an ihn zu wenden wollte bereits einiges bedeuten, wenngleich die Zeichen der Allmutter an ihre Jünger wie immer sehr blumenhaft ausgefallen waren...
Wenn sie ihren Priestern und Jüngern die Welt doch nur zeigen würde, sie sie sie ihnen zeigte, die Wellen, die Klangfarben, alles, was um sie herum bestand war nur einen Augenblick davon entfernt in der Pracht des Liedes unter zu gehen - wenn man es nur wahrnehmen konnte. Flüsse, Effekte und Quellen, nichts bleibt dem sehenden Auge verborgen und doch sind es die Erwachten, die die Welt klarer sehen konnten, als jedes andere Wesen. Bedauerlich.
Nun. Und dann war dort noch immer das Meer. Und alle drei Dinge waren fest miteinander im Einklang verbunden. Der Kristall sollte, und das würden sie noch erforschen, magische Spruchwirkungen für eine Zeit wie ein Wasserspeicher aufnehmen können, die Muscheln aber waren nur eine erneute Inkarnation der Geschehnisse, die er, Rilas, schon lange am Meeresboden vermutete.
Nun galt es, den Auftrag des Magisters auszuführen. Dazu sollte er die Scolarin Corvin mit in die Erforschung einbinden. Warum nicht, sie wirkte wissbegierig und war tatsächlich, entgegen seiner Vermutung, dem Ruf an die Arcana gefolgt, statt dem Schwarzen Turm zuzufallen.
Er nahm also den langen Federkiel eines Schneeadlers zur Hand und tauchte diesen in sein Tintenfässchen, ehe die Feder kratzend über das feine Pergament glitt, um der Scolara folgende Zeilen zu ermitteln:
Und als nächstes würde er sich nach Khaz-Aduir aufmachen, ehe er sich selbst die Finger an dem kristallinen Wunder verbrennen würde, oder aber seine Zeit damit verschwendete, Dinge aus ihm zu locken die das alte Volk unter den Hügeln schon lange erfahren hatten...Zu Händen der Scolarin Viconia Corvin
Aus der Feder des Discipulus Rilas Avaryn
Zum Zwecke der Erforschung des bislang unerklärten Phänomens der Wandlung der Meere ist es von unabdingbarer Dringlichkeit, einige Probe-Exemplare der neuen Manifestation der Unruhe des Aqua aufzunehmen.
Die Rede ist hierbei von Muschelähnlichem Material unterschiedlichster Ausprägung und Phämonen Auftreten, die sich durch Form und Farbe immens von ihrer Umgebung abheben.
Mit dieser Aufgabe bedenke ich euch, Scolara, zu bedenken um euch den Weg in die wissenschaftliche Erforschung widernatürlicher Phänomene einzuführen. Ob der Dringlichkeit empfehle ich eine rasche Ausführung der Aufgabe, um die Forschung nicht weiter zu verzögern.
Habt acht im Kontakt mit diesen Objekten und versucht jedweden, und zwar ausdrücklich jedweden, Kontakt eurer Haut und des Leibes mit dieser Ausprägung zu vermeiden.
Mit diesen Worten schließe ich,
Unter allen Dingen des Sternenhimmels,
wissen wir eines höchst zu wahren:
Ehre, Freiheit und Rühmlichkeit,
die wir zu tragen unsere Farben geloben.
[img]http://jasta.cc/alathair/siegel.png[/img]
Discipulus