An den Statthalter,den Erhabenen,das Familienoberhaupt Ifrey

Moderator: Menekaner [Mod]

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Deriyah Ifrey

An den Statthalter,den Erhabenen,das Familienoberhaupt Ifrey

Beitrag von Deriyah Ifrey »

Ein Schreiben wird persönlich beim Statthalter, wie auch beim Erhabenen abgegeben. Ebenso wird auch ein Schreiben beim Oberhaupt der Familie Ifrey eintreffen, welches ein Botenjunge höchstpersönlich überbringt, an keinen anderen wird er es übergeben, wenn das Siegel gebrochen wird, ist folgendes zu lesen, zugleich liegt dem Oberhaupt eine Abschrift des Schreibens an den Statthalter/Erhabenen bei:

Salam Sayid,

bitte verzeih mir mein Vorgehen, doch sehe ich keinen anderen Ausweg mehr um die Ehre der Familie Ifrey wieder herzustellen, ich fühle mich beschmutzt und doch trage ich auch selbst Schuld dazu, doch lies mein beigelegtes Schreiben, dann wirst du verstehen. Dazu erbitte ich bezüglich dieser Angelegenheit auch ein Gespräch mit dir, wenn du einmal Zeit für mich finden wirst.

Möge Eluive dich auf ewig schützen und dir immer Wasser und Schatten spenden.

Inshallah… Deriyah Ifrey


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Salam an den Statthalter/Erhabenen,

ich trage dieses Schreiben an euch heran, weil ich für mich keinen anderen Ausweg mehr sehe.
Mein Leben scheint aussichtslos und ich fühle mich aus tiefste beschmutzt. Ich habe dieses Schreiben auch an das Oberhaupt meiner Familie, dem Hause Ifrey, weitergeleitet, ebenso sollte jenes Schreiben auch auf dem Tisch des Erhabenen liegen. Bitte vergebt mir meine Tat, doch in meinem Herzen bin ich verzweifelt und weiß mir keinen anderen Rat.

Kemail Hamza, Sohn der Razin, verheiratet mit Raniya Sahar Bashir, jetzt Razin, hat mir meine Unschuld geraubt, nachdem er mir das Eheversprechen unter Zeugen gegeben hat. Keine Besonderheit, wenn zwei Menschen sich lieben. Allerdings hat er mich und mein Haus beschmutzt, mir das genommen, was mir am heiligsten ist: Meine Jungfräulichkeit, um mich dann von heute auf morgen mit gepackten Koffern stehen zu lassen. Bis zum heutigen Tage sind wir eigentlich verlobt, da niemand dieses Gelübte gelöst hat. Fuad, aus dem Hause der Ifrey könnte all dies bezeugen. Er war es, der damals sein Einverständnis für diesen angehenden Ehebund gab. Und heute ist Kemail mit einer Blume aus dem Hause der Bashir verheiratet, und das obwohl er mir seine Liebe, seine Treue schwor und mir und unserer Familie sein Wort gegeben hat. Erst jetzt finde ich die Kraft, dies alles in Worte zu fassen, und mich an Euch zu wenden.

Ich fühle mich beschämt, da ich mich auf mein Herz verließ, auf seine Liebesschwüre und Versprechen eingelassen habe und die Welt nur noch mit hellblauen, leuchtenden Augen gesehen habe. Ich war so glücklich in ihn verliebt, das ich ihm all seinen, für mich heute geheuchelten, Worte glauben schenkte. Hätte ich auf die Worte einer Freundin, Amira, aus dem Hause Masari, gehört, hätte ich es besser wissen müssen. Denn auch ihr ist ähnliches widerfahren, mit demselben Sohn der Wüste. Doch war ich blind vor Liebe, diese hat meinen Verstand und mein damals noch reines Herz getrübt und mich so handeln lassen, wie es eben geschehen ist. Ich glaubte den Worten und der Sicherheit eines vor Zeugen gegebenen Versprechens.

Ich weiß, dass ich meine Hände nun nicht mehr reinwaschen und meine Unschuld nie wieder zurückerlangen kann. Ich bin ein wertloses, unwürdiges Geschöpf vor unserer aller Schöpferin. Meine Eltern werden mir nicht mehr in die Augen sehen, weil mir dieses Geschenk der Göttin geraubt wurde. Meine Existenz ist zerstört, mein Leben befindet sich in Trümmern vor mir. Und doch ändert es nichts an den Geschehnissen, die ich liebend gern rückgängig machen würde, wenn es nur ginge.

Ich konnte nicht früher mit euch sprechen oder euch gar schreiben, so fehlte mir der Mut. Ich fühle mich beschmutzt, beraubt und benutzt. Er, der mir die Liebe versprach, die ewig andauernde Liebe, bis das der Tod uns scheidet, ging, um in Windeseile eine andere zu heiraten. Dies ist die grösste Schmach, die einer Blüte unseres Volkes widerfahren kann. Selbst den Anblick meines Spiegelbildes im Wasser ertrage ich nicht mehr und täglich bete ich zu Eluive, das sie mir doch helfen möge.

Bitte vergebt mir, was ich getan habe, in welcher Sünde ich mich gewälzt habe. Vergebt mir meine fehlgeleiteten Sinne, mich überhaupt darauf eingelassen zu haben, auf ihn, einen
Heiratsschwindler.

Dieses Schreiben an euch gerichtet zu haben, fällt mir nicht leicht, da es meine Schmach deutlich hervorhebt und in die Öffentlichkeit trägt. Doch hoffe ich inständig, dass ich einen Teil meiner Schuld somit sühne, um wieder eine friedlicheren Tag, nicht mehr von Gedanken gequält wie auch einen ruhigen Schlaf finden zu können. Hiermit klage ich Kemail, aus dem Hause Razin an, weil er mir ein Versprechen gab, welches er rücksichtslos und in meinen Augen unehrenhaft gebrochen hat. Ich bitte euch darum, mein Schreiben nicht achtlos ins brennende Feuer zu werfen.

Möge Eluive euch immer Wasser und Schatten schenken, euch stets beschützen und euch ein reines Herz bewahren.

Inshallah

Deriyah Ifrey
Sayid Ifrey

Re: An den Statthalter,den Erhabenen,das Familienoberhaupt I

Beitrag von Sayid Ifrey »

*nicht allzu lang nachdem Deriyah ihr schreiben zu seinem Wohnsitz gebracht hat, erschüttert ein kleines Beben den Kern des Viertels in welchem hauptsächlich Söhne und Schwestern seines Blutes leben. Es dauert nicht lange, bis dieses Ereignis auf dem Marktplatz in aller Weiber Munde ist. Obwohl eigendlich gar nichts passiert ist?
Kochend vor Wut, wird er das Geschrei und das kleine Chaos in seinem Viertel Ignorieren, mit dem Schreiben in der Hand des Entspannt fallenden Armes, auf das Meer heraus Blicken und wie eine Salzstatur auf seinem Stuhl verweilen.
Allein in seinem Inneren Lodert das Feuer auf, welches von den Gedanken teils geschürt und teils besänftigt wird, und nur selten, treten Verzerrungen und Ereignisse in der Liedstruktur auf, welche den kleinen Sprung aus seinen Emotionen zu seinem Verlangen geschafft haben.*
Nazeeya Rafa Masari

Beitrag von Nazeeya Rafa Masari »

Nazeeya hatte den Brief entgegengenommen und wie es sich für eine gute Verlobte gehört Sayid übergeben und sich dann in die Küche zurück gezogen um einen Tee zu kochen und etwas Gebäck aufzutischen wie es sich für die Nachmittagszeit gehörte.
Doch dann geschah alles anderst, nach ein paar Momenten begann die Erde um sie herum zu wackeln und immer mehr verwandelte sich ihre Küche in einen Trümmerhaufen.
Die Teller fielen aus dem Regal und die Tonschüssel zerbarsten als sie auf dem Boden aufschlug.
Mit alle Kraft hielt sie sich an der Küchentheke fest und versuchte wenigstens ein paar Gläser im Schrank zu halten.
Bei Eluive was geschah da nur, sie schrie und schrie vor Angst vor sich hin da das Erdbeben am Ursprungsort deutlich am stärksten zu spüren war.

Erst nachdem es sich gelegt hatte und sie suchend hinausrannte aus der Küche fand sie Sayid auf der Terasse und an seiner Haltung und auch an seinem Blick konnte sie erkennen, dass das Erdbeben keinenfalls natürlicher Natur war.
Sondern genau hier seinen Ursprung hatte. Daher beschloss sie besser nicht zu sprechen, sondern begann sich immernoch unruhig und in Panik der Aufräumarbeiten ihres Heimes zu witmen.
Safiya Omar

Beitrag von Safiya Omar »

Als der Schrieb noch immer ungeöffnet war, nahm sie ihn selbst zur Hand, öffnete ihn und überflog die Zeilen. Mit jeder Zeile schob sich eine Augenbraue mehr und mehr in die Höhe, bis die letzten Zeilen mit tiefen Durchatmen quittiert wurden. Nur kurze Zeit später landete das Schreiben zusammen mit einem Glas Kaktusschnaps auf Akrams Schreibtisch.
Rashad Ameer Omar

Beitrag von Rashad Ameer Omar »

Der Brief sollte nicht lange auf dem Schreibpult des Onkels verweilen. Der junge Kerl war schon auf der Suche nach diesem komischen Brief, von dem er hörte. Als er ihn dann bei Akram fand maulte er wohl etwas in sich hinein und betrachtete den Inhalt. Kurz darauf fand sich eine kurze Notiz auf dem weg durch Menek'Ur zu Sayid.


Kümmere Dich darum, Freund.

Danach sollte der Brief seinen Weg wieder zurück an seinen Platz finden.
Zuletzt geändert von Rashad Ameer Omar am Freitag 9. April 2010, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
Akram Kamal Omar

Beitrag von Akram Kamal Omar »

Er hebt die Brauen beim Anblick des Schnapses neben dem Schreiben. Das Glas wird erst einmal beiseite geschoben während er zu lesen beginnt.
Das Antlitz färbt sich von braun zu rot ehe er nach dem Kater tritt, welcher ihn eifrig schnurrend um die Beine striff.
"Verdammtes Weibsvolk! Ist es denn so schwer die Beine zusammenzuhalten bis sie getraut sind?"brüllt er durch den Palast.
Wütend blickt er sich um ehe er zwei Bögen Pergament zur Hand nimmt. Mit seiner typisch unverschnörkelten Schrift beginnt er Schreiben aufzusetzen.

" Salam Sayid, Leiter der Akademie Leviathan und Oberhaupt der Ifrey!
Mit Unbill wurde mir ein Schreiben einer deines Hauses zugetragen, welches sie an ein Kind richtete, um ihm zu erklären, wie sie es mit der Unzucht hält. Meine Empörung darüber ist enormen Ausmasses. Zum Nächsten erklärt sie offen, vor der Ehe nicht in der Lage gewesen zu sein sich in Anstand und Sitte zu üben. Soetwas wird dann durch eine lapidare Schuldabwälzung auf den Leibwächter der Omar vollendet. Ich bitte dich hiermit um ein baldmögliches Gespräch unter dem Dache des Palastes. Ich wünsche zu erfahren wie du über diese schandliche Angelegenheit denkst.

Ma'salema

Akram Kamal, Sohn der Omar und Kalif des Reiches"

Das zweite Schreiben wird aufgesetzt:

"Salam Kemail, Leibwächter des Hauses Omar und Oberhaupt der Razin!
Ein dich anklagendes Schreiben wurde mir vorgelegt. Da es sich um die Entehrung einer wohl ehemaligen Anverlobten deiner Person handelt. Bitte ich dich um ein baldmögliches Gespräch unter dem Dache des Palastes einzufinden.

Ma'salema

Akram Kamal, Sohn der Omar und Kalif des Reiches"


Das dritte Schreiben wird an den Statthalter gesandt:

"Salam Yaamal Statthalter und Hadri des Reiches!

Mir wurde eine Anklage bezüglich einer Entehrung zugereicht. Ich bitte dich baldmöglichst auf ein Gespräch in den Palast um mit dir weiteres Vorgehen in dieser Sache abzuklären.

Ma'salema

Akram Kamal, Sohn der Omar und Kalif des Reiches"


Danach kippt er den Schnaps weg und geht Baden.
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Marye Larou
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Marye Larou »

(falscher Post)
Zuletzt geändert von Marye Larou am Freitag 9. April 2010, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Yaamal

Beitrag von Yaamal »

Die ganze Nacht saß Yaamal an seinem Schreibtisch und versuchte sich an einem Antwortschreiben. Doch jedesmal kam es zum gleichen Ergebnis. Das Pergament wurde brummelnd zusammen geknüllt und in den Papierkorb geworfen, der fast schon überquoll.

Er fand einfach nicht die rechten Worte, zu groß seine Wut über das Geschehene und so überaschte ihn auch das kleine Erdbeben nicht, daß die Stadt erschütterte. Nach einer schlaflosen Nacht und einem vollen Papierkorb, fasste er am nächsten Tag den Entschluß mit seiner Schwester zu Deriyah zu gehen.

Sie konnte nun sicher Zuspruch gebrauchen. Sie war entehrt worden und bald würde es vermutlich jeder in der Stadt wissen, auch wenn er nicht ein mal mit Sabeena darüber gesprochen hatte. Sein Mitgefühl gehörte Deriyah, auch wenn diese natürlich die Familie entehrt hatte, durch ihr Verhalten. Doch viel mehr hatte dies seiner Ansicht nach Kemail, der sogar einmal den Namen der stolzen und ruhmreichen Familie Ifrey getragen hatte.

Er würde mit Sayid reden müssen, nahm er sich vor.
Kemail Hamza Razin

Beitrag von Kemail Hamza Razin »

Als Kemail dem Brief entgegennahm und im Gegenzug dem Boten einige Münzen reichte, schloß er die Tür hinter sich und öffnete das Schreiben. Von Zeit zu Zeit huschte die Augenbraue immer mehr in die Höhe und die Augen verengten sich im Anschluß auch so gleich. Mit einem zornigen Gesichtsausdruck machte er sich mit einem lautem Türknall auch schon auf dem Weg in Richtung des Palastes. Der Brief wurde einfach achtlos auf dem Schreibtisch direkt am Eingang liegen gelassen.
Amira

Beitrag von Amira »

Eine ganze Weile war sie unterwegs, um fort von diesem Ort zu kommen, der ihr soviel Schande über das Haupt gebracht hatte. Sie war nach Hause gefahren. Fernab von der hiesigen Stadt zu ihren Eltern. Vielleicht waren gerade Yasemeen und Fateen die einzigen Beiden, die sie noch verstehen konnten. Sie hatte sich nicht getäuscht und war, trotz all dem, was geschehen war, von ihren Eltern liebevoll aufgenommen worden. Lange hatte sie gebraucht, bis sie überhaupt mit ihrer Mutter hatte sprechen können. Und noch viel länger, bis sie wieder zurück kam und mit diesem Schritt auch erfahren hatte, dass sie nicht die Einzige gewesen war, deren Unschuld durch leere Versprechungen geraubt wurde.


Salam ehrenswerter Statthalter,

lange war ich fort, mein Name wird kaum einem mehr ein Begriff sein. Und doch hoffe ich inständig, dass euch mein Name in Gedanken geblieben ist. Man ruft mich Amira aus dem ehrenswerten Haus der Masari, Tochter von Yasemeen und Fateen Masari, Schwester von Zaina und Aalina Masari. Möge Eluive beiden einen willkommenen Empfang gewährt haben.

Ich trete mit etwas an Euch heran, was mir durch eine Freundin zu Ohren gekommen ist und mir selbst mehr als bekannt vor kam. Ich hatte vergessen und verdrängt, als ich wieder hierhin zurück kehrte und dann holte mich alles schlagartig ein. Eine hübsche, junge und so reine Wüstenblume mit dem Namen Deriyah Ifrey wurde von Kemail Hamza Razin beschmutzt. Und nicht nur sie.

Auch ich wurde vor langer Zeit Opfer seiner Worte, seiner leeren Versprechungen, mit denen er die Frauen des Volkes gefügig macht, um sich dann an ihrer Unschuld zu vergehen. Auch ich war es, die ihre Unschuld verlor, weil Kemail Hamza Razin mir das Eheversprechen nahm und mir versprach, auf immer und ewig bei mir zu bleiben. Auch wir waren miteinander verlobt, bis er von einem Tag auf den anderen einfach abgehauen ist und mich mit allem zurück ließ. Mit gebrochenem Herzen und meiner verlorenen Reinheit gegenüber meines Volkes und all unserer Göttin Eluive.

Er brachte nicht nur Schande über die Familie der Ifrey, sondern auch über die Familie der Masari. Mit seinen Worten wickelte er nicht nur Deriyah, sondern auch mich um die Finger. Versprach, mich nie wieder alleine zu lassen, mit mir bis an sein Lebensende glücklich zu sein. Vertraut habe ich ihm, gehofft, geglaubt, dass er der einzige Mann in meinem Leben sein wird und mich noch vor der Hochzeit darauf eingelassen, mich ihm hinzugeben.

So klage auch ich ihn an, sowohl Schande über mich als auch Schande über meine Familie und über das ganze Reich Menek'Urs gebracht zu haben, indem er mit gespaltener Zunge sprach und mich, wie auch andere Frauen, mit seinen Worten gefügig machte, um uns das zu nehmen, was vor aller unseres Volkes das Wichtigste ist: Meine Reinheit.

Amira Masari
Deriyah Ifrey

Beitrag von Deriyah Ifrey »

Abermals wird Deriyah ein Schreiben an Sayid richten, welches durch einen Botenjungen übergeben wird. Bricht Sayid das Siegel so wird er folgendes zu lesen bekommen:

Salam Sayid,

es tut mir leid, Schande über die Familie gebracht zu haben.
Ich werde alles dafür tun, um den Ruf unserer Familie wieder rein zu waschen. Doch ich glaube es ist mein gutes Recht, Kemail, der einst auch unserer Familie angehörte anzuklagen.

Wer die Gesetze unseres Landes kennt, weiss das eine solche 'Tat' nicht geduldet wird.

Ich zitiere:

§5 Straftaten gegen Anstand, Sitte, Glauben und die Ehre

4. Jede körperliche Berührung unter Unverheirateten, die nicht einem ehelichen, freundschaftlichen oder familiären Zweck dient ist verboten.

7. Die Ehe und das Eheversprechen sind von Eluive gesegnet und dürfen nicht angetastet werden. Wer den von Eluive gesegneten Bund bricht, soll nicht länger unter den ehrbaren Menekanern leben.

Bitte verzeih mir meinen Schritt, den ich auf diese Weise ging, ohne vorher mit dir darüber zu sprechen, aber die Scham, die ich selbst über mich brachte, weil ich Kemails Worten Glauben schenkte, hat mich in die Abgeschiedenheit gedrängt.

Ich hoffe du verstehst mich und meine Beweggründe.
Möge Eluive dich und unsere Familie schützen.


Deriyah
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Saajid Tamam
Beiträge: 149
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Saajid Tamam »

Der Zwist zwischen den Menekanern herrschte lange genug... Mit was diese sich wieder die Zeit vertrieben vermochte er nicht zu wissen - nein es interessierte ihn nicht im Geringsten und er würde sich auch gewiss aus jedem Streit raushalten, doch auch für ihn gab es noch eine Sache zu klären. So waren es drei streitende Parteien... jeder gegen jeden und einer gegen alle.

Kind der Wüste,
woher du auch kommst und wohin dein Weg geht
die Palmen werden dir stets Schatten bereiten,
die Oase dir stets Wasser bieten,
das Meer aus Sand, dir deine Feinde fern halten
und Eluive dir den Sinn zum Leben geben.
Zuletzt geändert von Saajid Tamam am Samstag 10. April 2010, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs2.directupload.net/images/150404/j5xbdcow.jpg[/img][/URL]
Nazeeya Rafa Masari

Beitrag von Nazeeya Rafa Masari »

Auch jener Brief übergab der Bote der lieblichen Verlobten des Familienoberhaupts der Ifrey. Er wurde dafür mit einem Beutel Gebäck entlohnt und verzog sich so recht schnell wieder vom Haus der Ifrey, ohne den Hausherren sehen zu wollen.

Erst legte sie den Brief zu dem des Hauses Omar. Doch ihre neugier der letzten Tage stieg in ihr immer mehr auf.
Und so begann sie nach einigen Stunden um die Briefe herumzuschleichen wie ein ausgehungertes Tier.
Sayid Ifrey

Beitrag von Sayid Ifrey »

Ein zweites Schreiben, ein drittes Schreiben. Unruhig lief er mittlerweile auf dem Dach hin und her. Er wusste genau, dass er so er einen Fuß vor die Tür setzte wohl noch mehr Bombardiert würde.
Das alte Gefühl, kam in ihm wieder auf, er hasste diese Stadt diese Enge und die Tatsache sich dauernd um andre kümmern zu müssen. Die Stunden zogen sich dahin und immer mehr Zog in wieder die weite der Wüste in seinen Bann.
Es wäre das einfachste, wieder Weg in die tiefen weiten, wo ein Mensch nur dass ist was er kann, ohne Geburtsrecht auf Titel oder Diener. Doch das konnte er dem Jungen Rashad und auch Nazeeya nicht antun. Seine Jugend, in welcher er sich so etwas erlauben konnte, war vorüber pflichten legten sich nun wie enge Fesseln um seinen Körper.
So setzte er sich an sein kleines Pult. Die gekeilte Feder erhob sich zugleich wie von Geister Hand, fuhr in die Tinte und begann eifrig frei Schwebend auf dem ersten Pergament einige Schriftzeichen zu verewigen.



Salam Junger Emir, Rashad Sohn des Aasims,
Es ist an der Zeit, dass es an euch ist mir euer Wort zu schenken und mir eine Hilfe sein zu können.
Ich ersuche um ein Gespräch, um meine Gedanken Kund zu tun und Korrigieren zu lassen.
In ewiger Dankbarkeit.
Sayid


Salam mein Bruder,
Wir müssen nicht viel sagen um zu Wissen weshalb dieser Brief in deinen Händen liegt.
Ich erbitte ein Gespräch oder eine Stellungnahme in Schriftlicher Form, wie es dir beliebt.
Du kurze Vergangenheit hat uns wie in alten Zeiten zusammen Geschweißt und einige Tage später ist es dein Name, welcher mir das Herz zerteilt. Ich hoffe, dass diese Wunde wieder heilen wird.
Stärke und Weisheit,
Sayid

Salam Deriyah/Yamaal
Ihr seid am heutigen Abend, zur zwanzigsten Stunde in mein Haus geladen.
Ihr kennt das Thema des Gespräches sicher ohne dass ich die Schande nun noch auf Papier bringe.
Mein Herz ist Betrübt und Schwer.
Ma'Selema
Sayid


Die Briefe werde alle mit dem Siegel der Familie verschlossen und von einem Boten Junge, welcher sichtlich auf alle anderen Beschäftigungen mehr Lust hätte übermittelt.
Akram Kamal Omar

Beitrag von Akram Kamal Omar »

...
Zuletzt geändert von Akram Kamal Omar am Mittwoch 28. April 2010, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.
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