noch sehr frueh fuhr sie auf vom schlaf. sie war alleine in der huette. ein kalter wind kam durch die Ritze von der tuer hinein. es war noch dunkel draussen.
"Ich mach mich besser an die Arbeit, je eher wir aus dieser Bruchhuette heraus sind um so besser...einfach zu klein fuer zwei Maenner und mich... ich brauch mehr Platz"
Dass sie muehe hatte durch all die Blasen an ihren Haenden die Picke zu halten, war ihr egal, den Menekanern war es ja auch egal, ihr gejammer stiess auf taube ohren, warum also weiterhin sich die Kehle wundschreien.
Sie war Sklavin... sie sollte arbeiten? sie wuerde arbeiten. Dann liessen diese Kerle wenigstens in Ruhe.
Rashids Art... hatte etwas verlockendes ansich... sie wurde rot als sie ddaran dachte.. Sie hatte einmal einen Tierzaehmer dabei beobachtet wie er ein Tier zu sich gelockt hatte, bis es neugierig, wenngleich scheu zu ihm kam... freiwillig. Fadi... mhm...
Fadi verstrickte ihr Hirn in gleich mehrere Gespraeche so dass sie gar nicht mehr denken konnte. Und er hatte weiche haende...
Raakin... hrmppft... strohdoof. Kann nicht mal richtig zuhauen... immer diese Feuerschleuderer.
Aasim...hochnaesig
Khalida... wunderschoen
Nadeeda... viel zu nett... das kann nicht echt sein
Yashira... Nadeedas.. schwester? dasselbe
der hauptmann... schlaegt zu meint es ehrlich
Die restlichen weiber? kicher kicher blabla... baaah!
sie hockte im sand um siebte nach quarzsand. Die haende rissig, die goldenen Loeckchen kringelte sich um ihren kopf. Sie ging zur schneiderin und kaufte sich neue kleidung... ein hemdchen und einen rock.
Sie war es leid!
Sklave
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Raakin Yazir
es war schon spät als Fadi seinen Bruder Raakin zum Gespäch drang.
Fadi hatte schockierende Neuigkeiten, welche nicht länger verhüllt bleiben durften.
Schon einige Male hatte Raakin einen leisen Verdacht gespürt der Sklave welcher sich als Jan ausgab sei in Wirklichkeit eine Sklavin, doch konnte er sich bis dato nicht Vorstellen wie gut eine solche Maskerade bei ihm wirken konnte.
Als Fadi ihm die Gewissheit über das Geschlecht der Sklavin gegeben hatte, das es wahr sei und einige seiner Landsleute überdies davon gewusst hatten wurde er nachdenklich. Er hätte nie daran gedacht das jene Menekaner dazu imstande wären.
Immerhin hat diese Jasmin als seine Sklavin einen großen Zeitraum das einzige Schlafgemach mit Fadi und Ihm geteilt. Raakin fühlte sich in seiner Ehre verletzt und gedemütigt.
"Was habe ich getan Fadi? fragte er ungläubig als er ihm in die Augen Sah.
Habe ich nicht stehts alles getan für mein Volk und meine Familie um meine Ehre zu erhalten?"
...Dieses Sklavenweib Jasmin ist an allem Schuld. Die Verpflichtung ihr benehmen beizubringen artete mittlerweile in Arbeit aus was ihm ausserordentlich missfiel. Ständiges dazwischenreden und wiedersprechen
waren trotz Strafen an der Tagesordnung und langsam beschlich ihn das Gefühl als wäre er zu weich gewesen. Sie wagte sogar den Versuch mich aus meiner Wohnung auszusperren.
Das sollte bald ein Ende haben.
Sie würde jeden Tag in der Sonne Schmoren und Sandstein für ihn pressen, solange bis ihr Rücken krumm oder ihre Aufsässigkeit geschwunden ist.
Fadi hatte schockierende Neuigkeiten, welche nicht länger verhüllt bleiben durften.
Schon einige Male hatte Raakin einen leisen Verdacht gespürt der Sklave welcher sich als Jan ausgab sei in Wirklichkeit eine Sklavin, doch konnte er sich bis dato nicht Vorstellen wie gut eine solche Maskerade bei ihm wirken konnte.
Als Fadi ihm die Gewissheit über das Geschlecht der Sklavin gegeben hatte, das es wahr sei und einige seiner Landsleute überdies davon gewusst hatten wurde er nachdenklich. Er hätte nie daran gedacht das jene Menekaner dazu imstande wären.
Immerhin hat diese Jasmin als seine Sklavin einen großen Zeitraum das einzige Schlafgemach mit Fadi und Ihm geteilt. Raakin fühlte sich in seiner Ehre verletzt und gedemütigt.
"Was habe ich getan Fadi? fragte er ungläubig als er ihm in die Augen Sah.
Habe ich nicht stehts alles getan für mein Volk und meine Familie um meine Ehre zu erhalten?"
...Dieses Sklavenweib Jasmin ist an allem Schuld. Die Verpflichtung ihr benehmen beizubringen artete mittlerweile in Arbeit aus was ihm ausserordentlich missfiel. Ständiges dazwischenreden und wiedersprechen
waren trotz Strafen an der Tagesordnung und langsam beschlich ihn das Gefühl als wäre er zu weich gewesen. Sie wagte sogar den Versuch mich aus meiner Wohnung auszusperren.
Das sollte bald ein Ende haben.
Sie würde jeden Tag in der Sonne Schmoren und Sandstein für ihn pressen, solange bis ihr Rücken krumm oder ihre Aufsässigkeit geschwunden ist.
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Fadi Yazir
Etwas verwirrt wachte am Morgen auf. Die letzte Nacht war lang gewesen und doch trieb ihn die aufkommende Hitze der Sonne aus dem Bett. Die Sklavin war wohl schon bei ihrer Arbeit. Gut, an diesem Morgen hätte er sie nur ungern gesehen. Er würde wohl einige Stunden in Ruhe brauchen, um zu überlegen was er da gestern erfahren hatte und was das alles wohl bedeuten würde und für Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
Jan war also Jasmin. Doch das war nicht das Einzige was er erst einmal verdauen müsste, obwohl es an sich schon reichen müsste, um ihn aus der Ruhe zu bringen. Etliche Fragen würde es aufwerfen. Würden sie unter diesen Umständen überhaupt noch weiter zu dritt leben können? Könte man sie weiterhin diesen schweren Lasten aussetzen? Und müsste man nicht das Angebot des Hauses einschränken, die Sklavin jedem Menekaner zu jeder Zeit zur Verfügung zu stellen oder sie zumindest überdenken? Glücklicherweise würde es nicht an ihm liegen dies alles zu entscheiden, sondern Raakin. Doch wollte er selbst Antworten auf diese Fragen finden, um im Gespräch mit Raakin Vorschläge zu haben und ihm ein guter Bruder zu sein.
Und da war auch schon die nächste Schwierigkeit. Nachdem der Sklavin die ersten Andeutungen herausgerutscht waren, war er voller Neugier getrieben gewesen und sagte ihr zu, sein Wissen für sich zu behalten, wenn sie ihm mehr sagen würde. Wenn sie alle Namen nennen würde, von denen, die schon von den Umständen wußten und sich nicht dem Hause der Yazir näher verbunden fühlten als einer Wilden.
Zu ungeheuerlich waren diese Wahrheiten. Er hätte wohl fast alles getan, um alles zu erfahren. Er begann lange zu grübeln. Nur ungern würde er sein Wort brechen. Nicht der Wilden wegen, sondern aus Prinzip. Aber er würde sich ebenso und schlimmer an dem Vertrauen seines Bruders vergehen würde er ihm nicht davon berichten. Und sowieso, sie war viel zu aufsässig und begehrte ständig gegen die kleinsten Anweisungen auf oder es musste den Worten mehr Nachdruck verliehen werden, auf das sie sie zu befolgen gedenkte. Es musste heraus kommen. Möglicherweise würde es auch ihrem Betragen zu Gute kommen, wenn sie sich nicht mehr verstellen müsste. Andererseits, so sehr sie ihn auch aufregte in ihrer Art, die unverzeihlich an sich gegenüber einem Menekaner wäre, insgeheim beeindruckte ihn ihr Starrsinn und auf eine ihm sehr fremde Art und Weise schien er insgeheim etwas gefallen daran zu haben.
Wenigstens auf einige Dinge kann man sich verlassen. Raakin war vollkommen ahnungslos und völlig schockiert. Natürlich sagte er ihm, dass er schon etwas geahnt hatte. Aber das musste er wohl, er konnte ja als der weise große Bruder nicht als völlig ahnungslos dastehen, während ihm sein jüngerer Bruder gerade mitteilte, dass schon die halbe Stadt sich darüber amüsieren würde. Er sah also vollig ernst zu ihm herüber und nickte ein paar mal bekräftigend mit einer ebenso empörten Miene, wie er sie in Raakins Gesicht erkennen konnte. Die nächsten Tage würden noch im Zeichen der Unruhen auf Gerimor stehen aber schon kurz darauf würden die neuen Erkenntnisse Taten nach sich ziehen müssen.
Jan war also Jasmin. Doch das war nicht das Einzige was er erst einmal verdauen müsste, obwohl es an sich schon reichen müsste, um ihn aus der Ruhe zu bringen. Etliche Fragen würde es aufwerfen. Würden sie unter diesen Umständen überhaupt noch weiter zu dritt leben können? Könte man sie weiterhin diesen schweren Lasten aussetzen? Und müsste man nicht das Angebot des Hauses einschränken, die Sklavin jedem Menekaner zu jeder Zeit zur Verfügung zu stellen oder sie zumindest überdenken? Glücklicherweise würde es nicht an ihm liegen dies alles zu entscheiden, sondern Raakin. Doch wollte er selbst Antworten auf diese Fragen finden, um im Gespräch mit Raakin Vorschläge zu haben und ihm ein guter Bruder zu sein.
Und da war auch schon die nächste Schwierigkeit. Nachdem der Sklavin die ersten Andeutungen herausgerutscht waren, war er voller Neugier getrieben gewesen und sagte ihr zu, sein Wissen für sich zu behalten, wenn sie ihm mehr sagen würde. Wenn sie alle Namen nennen würde, von denen, die schon von den Umständen wußten und sich nicht dem Hause der Yazir näher verbunden fühlten als einer Wilden.
Zu ungeheuerlich waren diese Wahrheiten. Er hätte wohl fast alles getan, um alles zu erfahren. Er begann lange zu grübeln. Nur ungern würde er sein Wort brechen. Nicht der Wilden wegen, sondern aus Prinzip. Aber er würde sich ebenso und schlimmer an dem Vertrauen seines Bruders vergehen würde er ihm nicht davon berichten. Und sowieso, sie war viel zu aufsässig und begehrte ständig gegen die kleinsten Anweisungen auf oder es musste den Worten mehr Nachdruck verliehen werden, auf das sie sie zu befolgen gedenkte. Es musste heraus kommen. Möglicherweise würde es auch ihrem Betragen zu Gute kommen, wenn sie sich nicht mehr verstellen müsste. Andererseits, so sehr sie ihn auch aufregte in ihrer Art, die unverzeihlich an sich gegenüber einem Menekaner wäre, insgeheim beeindruckte ihn ihr Starrsinn und auf eine ihm sehr fremde Art und Weise schien er insgeheim etwas gefallen daran zu haben.
Wenigstens auf einige Dinge kann man sich verlassen. Raakin war vollkommen ahnungslos und völlig schockiert. Natürlich sagte er ihm, dass er schon etwas geahnt hatte. Aber das musste er wohl, er konnte ja als der weise große Bruder nicht als völlig ahnungslos dastehen, während ihm sein jüngerer Bruder gerade mitteilte, dass schon die halbe Stadt sich darüber amüsieren würde. Er sah also vollig ernst zu ihm herüber und nickte ein paar mal bekräftigend mit einer ebenso empörten Miene, wie er sie in Raakins Gesicht erkennen konnte. Die nächsten Tage würden noch im Zeichen der Unruhen auf Gerimor stehen aber schon kurz darauf würden die neuen Erkenntnisse Taten nach sich ziehen müssen.
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Jasmin
Tagein tagaus.. nichts anderes als steine schleppen. Und dann diese elend heisse Sonne... unbarmherzig brannte sie auf ihren blonden Schopf. Sie ging Raakin aus dem Weg. Sie hatte sich doch wieder in ihre Verkleidung gezwaengt, band sich die Brust.
Sie war sich aber auch uneins mit sich selber!!!
Wenn sie ein Sack Sand zusammenschnuerte stellte sie sich mit genussvollen Laecheln vor, es waere Raakins Hals.
Von Raakins Seite kam noch kein Zeichen davon, dass er es wusste, und wenn sie ihn arbeiten sah, zog sie sich eiligst wieder zurueck, nur um seinen Fragen aus dem Weg zu gehen. Lieber ackerte sie wie ein Maultier auf dem Felde, als sich seinen Fragen zu stellen. Es wussten schon zuviele. Wer sie war.. was sie war.... was sie getan hatte.
Sie wurde langsam selbst fuer ihre 17 sehr duenn. Oft zu erschoepft zum arbeiten, vergass sie sogar dass essen.
Sie besah sich in einer spiegelnden Wasserflaeche in einer Tonne, und runzelte die Stirn. Dieses magere Ding war sie? Sie war stets schlank zu nennen und fuer ihre Rolle als Junge definitiv zu schwach. Raakin war boshaft dass er sie weiterhin Steine schleppen liess. Doch sie sparte sich ihre Kraft fuer das naechste aufeinander Treffen.
Sie war nicht ausnehmend huebsch... aber sie erschreckte doch vor ihrem Aeusseren. Still senkte sie den Kopf, wandte sich ab von ihrem Spiegelbild. Wenn ihre Mutter wuesste, dass was sie hier tat.. mit zwei Maenner alleine wohnen.... Sie schauderte und war zum ersten Mal froh dass sie tot war. Es war einsam auf der Insel, keine Familie... niemand..
Sie presste Steine jede Nacht, und schlief des Tages, wie eine Besessene und hatte schon gut die Haelfte zusammen, wenn die Sonne im Zenit stand, legte sie sich irgendwo hin in den Schatten. Abends stand sie mit zitternden Knien wieder auf, trank Wasser bis ihr Magen gluckerte und begann mit ihrer Arbeit. Sie hatte seit Fadi alles aus ihr herausgeholt hatte was sie betraf, das Haus nicht mehr betreten. Nur am Morgen nochmals alles gruendlich geputzt. Die Steine stapelte sie sorgaeltig vor die Huette
Soll er doch sehen was er damit macht.
Ein Funken glomm in ihrer Brust und ihre Augen leuchteten hart, sie erinnerte sich an das letzte Wortgefecht... nein... soviel Skrupel besass sie dann doch noch.... sie wuerde ihm kein giftiges Tier ins Bett legen, das waere feige. Waere sie eine kaempferin.... sie hatte ihn schon einmal am Boden.. doch der Vorwurf dass sie die ganze Zeit schon geplant hatte ihn zu ermorden, liess sie zurueckzucken. Undenkbar!
Sie wollte nur Weg von der Insel. Was hielt sie noch hier? Was kuemmerten sie fremde Gesetze? Fremde Kulturen? Fremde Menschen?
Hunger nagte an ihrem Bauch, biss tief hinein und ihr tanzte Sterne vor den Augen. Trotzig stapfte sie zu einem Bananenbaum, plueckte sich Eine und biss hinein. Baeh... widerlich wie koennen die das nur essen?! War das stehlen? nein sicher nicht. sie arbeitete also hatte sie sich auch etwas zuessen verdient! Wenn Raakin ihr schon nichts gab. Vor lauter Verzweiflung weinte sie und kaute weiter auf der Banane herum, die Schale knirschte zwischen ihren Zaehnen und hinterliess einen pelzigen Geschmack auf der Zunge.
Irgendwann zahl ich dir das heim Raakin Yazir
Sie war sich aber auch uneins mit sich selber!!!
Wenn sie ein Sack Sand zusammenschnuerte stellte sie sich mit genussvollen Laecheln vor, es waere Raakins Hals.
Von Raakins Seite kam noch kein Zeichen davon, dass er es wusste, und wenn sie ihn arbeiten sah, zog sie sich eiligst wieder zurueck, nur um seinen Fragen aus dem Weg zu gehen. Lieber ackerte sie wie ein Maultier auf dem Felde, als sich seinen Fragen zu stellen. Es wussten schon zuviele. Wer sie war.. was sie war.... was sie getan hatte.
Sie wurde langsam selbst fuer ihre 17 sehr duenn. Oft zu erschoepft zum arbeiten, vergass sie sogar dass essen.
Sie besah sich in einer spiegelnden Wasserflaeche in einer Tonne, und runzelte die Stirn. Dieses magere Ding war sie? Sie war stets schlank zu nennen und fuer ihre Rolle als Junge definitiv zu schwach. Raakin war boshaft dass er sie weiterhin Steine schleppen liess. Doch sie sparte sich ihre Kraft fuer das naechste aufeinander Treffen.
Sie war nicht ausnehmend huebsch... aber sie erschreckte doch vor ihrem Aeusseren. Still senkte sie den Kopf, wandte sich ab von ihrem Spiegelbild. Wenn ihre Mutter wuesste, dass was sie hier tat.. mit zwei Maenner alleine wohnen.... Sie schauderte und war zum ersten Mal froh dass sie tot war. Es war einsam auf der Insel, keine Familie... niemand..
Sie presste Steine jede Nacht, und schlief des Tages, wie eine Besessene und hatte schon gut die Haelfte zusammen, wenn die Sonne im Zenit stand, legte sie sich irgendwo hin in den Schatten. Abends stand sie mit zitternden Knien wieder auf, trank Wasser bis ihr Magen gluckerte und begann mit ihrer Arbeit. Sie hatte seit Fadi alles aus ihr herausgeholt hatte was sie betraf, das Haus nicht mehr betreten. Nur am Morgen nochmals alles gruendlich geputzt. Die Steine stapelte sie sorgaeltig vor die Huette
Soll er doch sehen was er damit macht.
Ein Funken glomm in ihrer Brust und ihre Augen leuchteten hart, sie erinnerte sich an das letzte Wortgefecht... nein... soviel Skrupel besass sie dann doch noch.... sie wuerde ihm kein giftiges Tier ins Bett legen, das waere feige. Waere sie eine kaempferin.... sie hatte ihn schon einmal am Boden.. doch der Vorwurf dass sie die ganze Zeit schon geplant hatte ihn zu ermorden, liess sie zurueckzucken. Undenkbar!
Sie wollte nur Weg von der Insel. Was hielt sie noch hier? Was kuemmerten sie fremde Gesetze? Fremde Kulturen? Fremde Menschen?
Hunger nagte an ihrem Bauch, biss tief hinein und ihr tanzte Sterne vor den Augen. Trotzig stapfte sie zu einem Bananenbaum, plueckte sich Eine und biss hinein. Baeh... widerlich wie koennen die das nur essen?! War das stehlen? nein sicher nicht. sie arbeitete also hatte sie sich auch etwas zuessen verdient! Wenn Raakin ihr schon nichts gab. Vor lauter Verzweiflung weinte sie und kaute weiter auf der Banane herum, die Schale knirschte zwischen ihren Zaehnen und hinterliess einen pelzigen Geschmack auf der Zunge.
Irgendwann zahl ich dir das heim Raakin Yazir
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Jasmin
wie von tausen nadelstichen durchsetzt brannte ihre haut. Diese Madeeha, eine Heilerin, hatte sich von oben bis unten mit einer harten buerste abgeschrubbt im Meer. Schonungslos ob ihre haut empfinldlich war von der Sonne ... dem Schweiss... dem Sand. Doch gluecklicherweise bemerkte weder Raakin, dreimalverfluchter Kerls dass er sie splitternackt sah, noch diese Person dass sie eine Heidenangst hatte zu ertrinken.
Der Schock dass Raakin sie, wie stets unwillig, in die Brandung schubste, liess sie an Ort und stelle gefrieren.
Oh Eluive ich werde ertrinken! Nein! Ich will noch nicht sterben!
wie von neuen Lebensgeistern geweckt begann sie panisch und mit aller Kraft gegen die Brandung anzukaempfen, nicht realisierend dass das wasser hoechstens huefthoch war. Irgendetwas packte sie, stahlhart und von Panik getrieben umklammerte sie den Arm der Heilerin, japste gierig nach Luft.
Tropfend stand sie vor Raakin, in dem Moment kuemmerte es sie nicht dass er ein Mann war, dass sie eine Frau war, dass sie nackt war....
Fester Boden unter den Fuessen, kein salszwasser dass gierig ihr den Sand unter den fuessen wegzog und sie bis zu den knoecheln einsinken liess. Sie zog sich an mit zitternden Fingern.
"Die Sklavin ist sauber" sprach Raakin zu Aasim
"Die Sklavin? Warum die Sklavin?" Aasim war wohl reichlich verbluefft und geschockt als Jasmin ihre Brueste , an welche sich das nasse Hemd schmiegte, in die Haende nahm, ohne nachzudenken hochhob und lapidar meinte
"na... wohl darum" Das heitere Lachen das von Raakin folgte liess ihre Augen am liebsten Blitze auf ihn schiessen, doch es reicht nur fuer einen sauren Blick ihrerseits.
Jetzt wusste wohl jeder dass sie eine Frau war.. dass sie Jasmin war. Sie ueberlegte... wer wusste von diesen Inselbewohnern, die so fremdartige Sitten hatten. warum sie sich als Junge ausgab....wer? Fadi... noch jemand? sie wusste es icht mehr
Der Schock dass Raakin sie, wie stets unwillig, in die Brandung schubste, liess sie an Ort und stelle gefrieren.
Oh Eluive ich werde ertrinken! Nein! Ich will noch nicht sterben!
wie von neuen Lebensgeistern geweckt begann sie panisch und mit aller Kraft gegen die Brandung anzukaempfen, nicht realisierend dass das wasser hoechstens huefthoch war. Irgendetwas packte sie, stahlhart und von Panik getrieben umklammerte sie den Arm der Heilerin, japste gierig nach Luft.
Tropfend stand sie vor Raakin, in dem Moment kuemmerte es sie nicht dass er ein Mann war, dass sie eine Frau war, dass sie nackt war....
Fester Boden unter den Fuessen, kein salszwasser dass gierig ihr den Sand unter den fuessen wegzog und sie bis zu den knoecheln einsinken liess. Sie zog sich an mit zitternden Fingern.
"Die Sklavin ist sauber" sprach Raakin zu Aasim
"Die Sklavin? Warum die Sklavin?" Aasim war wohl reichlich verbluefft und geschockt als Jasmin ihre Brueste , an welche sich das nasse Hemd schmiegte, in die Haende nahm, ohne nachzudenken hochhob und lapidar meinte
"na... wohl darum" Das heitere Lachen das von Raakin folgte liess ihre Augen am liebsten Blitze auf ihn schiessen, doch es reicht nur fuer einen sauren Blick ihrerseits.
Jetzt wusste wohl jeder dass sie eine Frau war.. dass sie Jasmin war. Sie ueberlegte... wer wusste von diesen Inselbewohnern, die so fremdartige Sitten hatten. warum sie sich als Junge ausgab....wer? Fadi... noch jemand? sie wusste es icht mehr
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Jasmin
Sie zitterte immer noch als Raakin auf die Jagd gegangen war.
Sie wusste nicht.. sollte sie schreien.. vor freude oder Frust und verwirrung?!
Warum provozierte sie ihn so?
Warum liess sie sich von ihm so provozieren?
Sie kam ihren Pflichten nach, stumm, desinteressiert aber dennoch sorgfaeltig. Die winzige Huette war stets sauber, die Betten immer frisch und ordentlich. Jeden Tag fegte und wischte sie Staub.
Lange Haare?
Natuerlich wollte sie lange Haare, aber nicht wenn er es wollte und ihr heimlich einen Wuchstrank unter mischte.
Sie erinnerte sich...
Ihre Haare die seidig und glaenzend ihren Ruecken hinabflossen, die Spitzen sich unbaendig in weichen Locken kringelten. Besonders hier unter der Sonne Menek' Urs wuerde es wie gesponnenes Gold wirken.
Sie bedauerte mittlerweile ihre Haare abgeschnitten zu haben. Sie wollte sich nicht wie eine Frau fuehlen? Doch natuerlich. Sie sei keine Frau? wie gemein. Als ob ihr Selbstwertgefuehl nicht schon genug angegriffen war durch ihr Sklavendasein.
Dass er sie nicht attraktiv fand? Eluive sei dank. Das haette ihr noch gefehlt.. erst schlaege austeilen und dann die wunden stellen anfassen? das wort streicheln kam ihr gar nicht in den Sinn.
Sie kruemmte sich innerlich bei dem Gedanken an seine Beruehrung und ihr Bauch begann nervoes zu flattern.
Sie schuettelte sich und stapfte nach draussen, die groesste Hitze war vorbei.. zeit an die arbeit zu gehen
Sie wusste nicht.. sollte sie schreien.. vor freude oder Frust und verwirrung?!
Warum provozierte sie ihn so?
Warum liess sie sich von ihm so provozieren?
Sie kam ihren Pflichten nach, stumm, desinteressiert aber dennoch sorgfaeltig. Die winzige Huette war stets sauber, die Betten immer frisch und ordentlich. Jeden Tag fegte und wischte sie Staub.
Lange Haare?
Natuerlich wollte sie lange Haare, aber nicht wenn er es wollte und ihr heimlich einen Wuchstrank unter mischte.
Sie erinnerte sich...
Ihre Haare die seidig und glaenzend ihren Ruecken hinabflossen, die Spitzen sich unbaendig in weichen Locken kringelten. Besonders hier unter der Sonne Menek' Urs wuerde es wie gesponnenes Gold wirken.
Sie bedauerte mittlerweile ihre Haare abgeschnitten zu haben. Sie wollte sich nicht wie eine Frau fuehlen? Doch natuerlich. Sie sei keine Frau? wie gemein. Als ob ihr Selbstwertgefuehl nicht schon genug angegriffen war durch ihr Sklavendasein.
Dass er sie nicht attraktiv fand? Eluive sei dank. Das haette ihr noch gefehlt.. erst schlaege austeilen und dann die wunden stellen anfassen? das wort streicheln kam ihr gar nicht in den Sinn.
Sie kruemmte sich innerlich bei dem Gedanken an seine Beruehrung und ihr Bauch begann nervoes zu flattern.
Sie schuettelte sich und stapfte nach draussen, die groesste Hitze war vorbei.. zeit an die arbeit zu gehen
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Jasmin
nach der groessten Mittagshitze erhob sie sich. kam ihren taeglichen Pflichten mal ohne murren nach. Sie ass wieder regelmaessiger und das Arbeiten fiel ihr mittlerweile nicht mehr so schwer.
Was ihr schwerfiel, war nachwievor Dankbarkeit zu zeigen, fuer die die "freundliche" Behandlung durch die Menekaner. Es verwunderte sie noch viel mehr dass sie weiterhin mit Raakin und Fadi zusammenwohnte. Aber wer kuemmerte sich schon um das Wohlbefinden einer Sklavin. Sie war nichts wert. Ihre bisher beschuetzte Tugend war nichts wert. Das letzte Bisschen was sie an ihr altes Leben erinnerte. In den fruehen Morgenstunden, wenn es noch kuehl war, auf der sonst so unertraeglich heissen Insel, ging sie ins Badehaus, wusch sich den Sand von ihrem schlanken Koerper, der wieder an wohl proportionierten Rundungen zunahm, sehr zu ihrem Missfallen.
Sie war vor einigen Tagen aufgewacht, wieder mit ewig langem zauseligem Haar. Dreimal verfluchter Raakin!! Er war nicht hinterhaeltig?! Oh nein! DAS waere untertrieben. Er mischte ihr ein Haarwuchstrank unter ihr Trinkwasser? Das wird sie ihm heimzahlen.. die suppe versalzen mit ihren ach so kostbaren traenen eluives.
Das bisschen Gold was er ihr mal hingeworfen hatte reicht grade noch fuer eine Haarbuerste. Seitdem achtete sie wie durch Zauberhand, dass ihr haar nicht mehr verfilzte, es stehts seidig glaenzte und wusch es taeglich.
das war aber auch eine arbeit. Das taegliche Baden und einseifen mit dueftenden Oelen und Salben hielt ihre Haut geschmeidig und weich.
Mit der fruehmorgendlichen Sonne sass sie dann am Beckenrand und kaemmte entspannt sich das Haar. Die Gedanken wanderten zu den wenigen froehlichen Momenten in ihrem Leben. - wovon es nicht viele gab. manchmal schloss sie die augen und nickte kurz ein, bevor es ihr zu heiss wuerde, liess ihre Haare trockenen von der Sonne trocknen bevor sie es wieder zusammenschlang.
waehrend der Arbeit flocht sie es zu einem langen Zopf, den sie oeffnete wenn sie schlafen ging.
Sie war nun gut anderthalb Monate Raakins Sklavin. Ihr altes Leben schien ihr so fremd auf einmal. Nicht dass ihr jetztiges Leben ihr sonderlich besser gefiel. Koennte sie sich mit einem fremden Augenpaar betrachten, waere sie masslos erstaunt gewesen ueber sich selber. Die gebraeunte Haut spannte sich straff und fest ueber ihren Koerper. Das goldene Haar stand dazu sehr im Kontrast und dann ihre grossen Augen, von einer seltsamen Farbe. Honigfarben mit gruenen Tupfern. Der Gang, weich und fraulich, versprach mehr als sie zu geben bereit war.
Nichts erschuetterte ihr Selbstbewusstsein und selbst nach dieser langen Zeit ignorierte sie einfach was sie war....eines anderen Besitz
Was ihr schwerfiel, war nachwievor Dankbarkeit zu zeigen, fuer die die "freundliche" Behandlung durch die Menekaner. Es verwunderte sie noch viel mehr dass sie weiterhin mit Raakin und Fadi zusammenwohnte. Aber wer kuemmerte sich schon um das Wohlbefinden einer Sklavin. Sie war nichts wert. Ihre bisher beschuetzte Tugend war nichts wert. Das letzte Bisschen was sie an ihr altes Leben erinnerte. In den fruehen Morgenstunden, wenn es noch kuehl war, auf der sonst so unertraeglich heissen Insel, ging sie ins Badehaus, wusch sich den Sand von ihrem schlanken Koerper, der wieder an wohl proportionierten Rundungen zunahm, sehr zu ihrem Missfallen.
Sie war vor einigen Tagen aufgewacht, wieder mit ewig langem zauseligem Haar. Dreimal verfluchter Raakin!! Er war nicht hinterhaeltig?! Oh nein! DAS waere untertrieben. Er mischte ihr ein Haarwuchstrank unter ihr Trinkwasser? Das wird sie ihm heimzahlen.. die suppe versalzen mit ihren ach so kostbaren traenen eluives.
Das bisschen Gold was er ihr mal hingeworfen hatte reicht grade noch fuer eine Haarbuerste. Seitdem achtete sie wie durch Zauberhand, dass ihr haar nicht mehr verfilzte, es stehts seidig glaenzte und wusch es taeglich.
das war aber auch eine arbeit. Das taegliche Baden und einseifen mit dueftenden Oelen und Salben hielt ihre Haut geschmeidig und weich.
Mit der fruehmorgendlichen Sonne sass sie dann am Beckenrand und kaemmte entspannt sich das Haar. Die Gedanken wanderten zu den wenigen froehlichen Momenten in ihrem Leben. - wovon es nicht viele gab. manchmal schloss sie die augen und nickte kurz ein, bevor es ihr zu heiss wuerde, liess ihre Haare trockenen von der Sonne trocknen bevor sie es wieder zusammenschlang.
waehrend der Arbeit flocht sie es zu einem langen Zopf, den sie oeffnete wenn sie schlafen ging.
Sie war nun gut anderthalb Monate Raakins Sklavin. Ihr altes Leben schien ihr so fremd auf einmal. Nicht dass ihr jetztiges Leben ihr sonderlich besser gefiel. Koennte sie sich mit einem fremden Augenpaar betrachten, waere sie masslos erstaunt gewesen ueber sich selber. Die gebraeunte Haut spannte sich straff und fest ueber ihren Koerper. Das goldene Haar stand dazu sehr im Kontrast und dann ihre grossen Augen, von einer seltsamen Farbe. Honigfarben mit gruenen Tupfern. Der Gang, weich und fraulich, versprach mehr als sie zu geben bereit war.
Nichts erschuetterte ihr Selbstbewusstsein und selbst nach dieser langen Zeit ignorierte sie einfach was sie war....eines anderen Besitz
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Raakin Yazir
"Jetzt war aber mal Schluss!" dachte sich Raakin. Er kam gerade nach anstrengender Jagd nach Hause und freute sich auf sein frisch gemachtes Bett mit aufgeschüttelten Kissen die seine Sklavin - das musste er zugeben - immer gewissenhaft zurechtmachte. Jedoch war er über die Monate immer ungehaltener über ihr Betragen gewesen, sie murrte wo sie nur konnte und hielt ihm dauernd vor wie er ihr gegenübertrat. Sie ist nun mal eine Sklavin, dafür das sie keine Rechte hatte war er stets freundlich und zuvorkommend gewesen, dachte er sich.
Als Raakin die Tür seiner kleinen Wohnung aufstiess staunte er nicht schlecht als er sie Nackt vorfand. Sie war wohl gerade Baden gewesen und trocknete sich mit einem Handtuch gerade die langen, blonden Haare ab als er unwissend hineinplatzte. Sie bemerkte ihn nicht sofort und er begutachtete an ihr nicht nur sein Werk - Ihre langen Haare um die sie sich nun, trotz erster Ablehnung, gut zu kümmern schien.
Nach einem kurzen Moment des gaffens - er war ja schliesslich auch nur ein Mann - drehte er sich beschämt um und wies sie an sich doch etwas anzuziehen. Während er nun die Tür statt sie ansah entfuhr ihm ihr Körper hartnäckig nicht von seinem inneren Auge. Sie konnte sich nun langsam tatsächlich sehen lassen, nicht mehr dieses kränkliche blasse Weiss ihrer Haut, die kurzen Haare die auf einen Mann hätten schliessen können. Die Sonne Menek'Urs hatte ihr schönstes Werk an ihr getan: die Haut - gepflegt und geschützt vor dem Austrocknen durch feine Öle aus seinem Eigenbesitz, das Haar gebleichter als zuvor schimmerte nun in einem goldenen Ton wenn Licht drauf fiel. Er musste sich nun wenigstens nicht mehr vor Krankheiten fürchten, oder über den Ruf eine hässliche Krähe in seinem Haus wohnen zu haben aber ihr Benehmen ihm gegenüber war nicht nur respektlos sondern auch beleidigend.
Wie immer sah er über die üblich gewordenen Sticheleien von ihr hinweg, denn sie tat ja ihre Arbeit, aber als sie Ihn im Namen Alatars verfluchte platzte ihm der Kragen. Er hatte in der Vergangenheit schon einmal den verderbten Verrat eines Lethyren kennengelernt - wie war sein Name doch gleich? Mory'tael, ja so hatte er sich damals vorgestellt.
Wut pochte in ihm auf als er den Namen dieses Dunklen Gottes aus ihrem Mund, in seinem Haus vernahm. Und damit nicht genug; sie tänzelte provozierend umher und wiederholte den verhassten Namen immer wieder in einem lächerlichen Singsang wie ein Kind das nicht wusste was es tat.
Er ging auf Sie zu und verpasste ihr eine Ohrfeige die sie durchs halbe Zimmer stolperte und mit dem Kopf am Boden aufschlug. dann ging er ihr nach und schlug sie ein zweites Mal als sie es immer noch nicht zurücknahm. Sie Kroch von ihm weg in eine Ecke und wiederholte den Namen Alatars - dann geschah es...
Er verband sich mit dem Lied Eluives und manifestierte eine machtvolle Präsenz um ihr eine Lehre zu erteilen, ein Windhauch durchzog das Zimmer und die Kerzen wurden ausgeblasen, Dunkelheit legte sich um das Zimmer und es wurde kalt. Bedrohlich suchte er ihr klarzumachen was es heisst den Namen Alathars zu gebrauchen. Er hätte wahrscheinlich
Ihrer Seele freien Lauf gelassen hätte sie nicht im letzten Moment ein Einsehen gehabt und vor Eluives Angesicht um Gnade gebettelt.
Das sollte genügen. Den Namen Alathars wollte er nie wieder aus ihrem Mund in seinem Beisein hören müssen.
Als Raakin die Tür seiner kleinen Wohnung aufstiess staunte er nicht schlecht als er sie Nackt vorfand. Sie war wohl gerade Baden gewesen und trocknete sich mit einem Handtuch gerade die langen, blonden Haare ab als er unwissend hineinplatzte. Sie bemerkte ihn nicht sofort und er begutachtete an ihr nicht nur sein Werk - Ihre langen Haare um die sie sich nun, trotz erster Ablehnung, gut zu kümmern schien.
Nach einem kurzen Moment des gaffens - er war ja schliesslich auch nur ein Mann - drehte er sich beschämt um und wies sie an sich doch etwas anzuziehen. Während er nun die Tür statt sie ansah entfuhr ihm ihr Körper hartnäckig nicht von seinem inneren Auge. Sie konnte sich nun langsam tatsächlich sehen lassen, nicht mehr dieses kränkliche blasse Weiss ihrer Haut, die kurzen Haare die auf einen Mann hätten schliessen können. Die Sonne Menek'Urs hatte ihr schönstes Werk an ihr getan: die Haut - gepflegt und geschützt vor dem Austrocknen durch feine Öle aus seinem Eigenbesitz, das Haar gebleichter als zuvor schimmerte nun in einem goldenen Ton wenn Licht drauf fiel. Er musste sich nun wenigstens nicht mehr vor Krankheiten fürchten, oder über den Ruf eine hässliche Krähe in seinem Haus wohnen zu haben aber ihr Benehmen ihm gegenüber war nicht nur respektlos sondern auch beleidigend.
Wie immer sah er über die üblich gewordenen Sticheleien von ihr hinweg, denn sie tat ja ihre Arbeit, aber als sie Ihn im Namen Alatars verfluchte platzte ihm der Kragen. Er hatte in der Vergangenheit schon einmal den verderbten Verrat eines Lethyren kennengelernt - wie war sein Name doch gleich? Mory'tael, ja so hatte er sich damals vorgestellt.
Wut pochte in ihm auf als er den Namen dieses Dunklen Gottes aus ihrem Mund, in seinem Haus vernahm. Und damit nicht genug; sie tänzelte provozierend umher und wiederholte den verhassten Namen immer wieder in einem lächerlichen Singsang wie ein Kind das nicht wusste was es tat.
Er ging auf Sie zu und verpasste ihr eine Ohrfeige die sie durchs halbe Zimmer stolperte und mit dem Kopf am Boden aufschlug. dann ging er ihr nach und schlug sie ein zweites Mal als sie es immer noch nicht zurücknahm. Sie Kroch von ihm weg in eine Ecke und wiederholte den Namen Alatars - dann geschah es...
Er verband sich mit dem Lied Eluives und manifestierte eine machtvolle Präsenz um ihr eine Lehre zu erteilen, ein Windhauch durchzog das Zimmer und die Kerzen wurden ausgeblasen, Dunkelheit legte sich um das Zimmer und es wurde kalt. Bedrohlich suchte er ihr klarzumachen was es heisst den Namen Alathars zu gebrauchen. Er hätte wahrscheinlich
Ihrer Seele freien Lauf gelassen hätte sie nicht im letzten Moment ein Einsehen gehabt und vor Eluives Angesicht um Gnade gebettelt.
Das sollte genügen. Den Namen Alathars wollte er nie wieder aus ihrem Mund in seinem Beisein hören müssen.