Manchmal...
Manchmal weiss man erst was man hat, wenn man glaubt es verloren zu haben.
Ja, in diesem Satz steckte viel Wahrheit und Feli hatte schon oft lernen müssen wie sehr das gerade auf sie zutraf. Oft genug hatte sie um Rafael bangen und zittern müssen, doch diesmal war es so knapp gewesen, dass sie schon fast geglaubt hatte es währe soweit.
Eine der längsten Wochen ihres Lebens war es gewesen als sie auf Rafaels Rückkehr gewartet hatte. Rafael der in Gefangenschaft in Rahal gesessen hatte.
Wieviele Tränen hatte sie geweint?
Wieviele Stunden zittern vor Angst verbracht?
Wieoft hatte sie sich gewünscht ihn wieder in den Armen zu halten?
Es war wahr geworden. Dank Adrian.
Sein Opfer war groß gewesen. Nicht nur für ihn alleine, aber für ihn am meisten. Dieser Austausch war ein Fusstritt ins Gesicht der Herrscher des Reiches und des Reiches selbst gewesen aber es half nichts.
Lieber einen lebenden Bruder als die Gebeine einer toten Schwester...
Feli hatte sich die ganzen Triaden die Rafael über sich hatte ergehen lassen, eher Stillschweigend angehört oder war währenddessen Essen, Trinken, Kleidung oder anderes für ihn holen gegangen.
Sie war auch wütend auf ihn. Wollte ihm auch sagen was für ein unsäglicher Idiot er gewesen war. Wollte ihn prügeln, schelten, schlagen und strafen....aber....im Moment war das Glück das er lebendig wieder an ihrer Seite war viel viel viel Größer als der Zorn über sein unüberlegtes Handeln. Es würde noch genug geben, die ihm den Kopf waschen würden.
Bei ihr hatte das Zeit. Er brauchte sie jetzt. Er brauchte jetzt ihre Liebe, ihre Zuneigung, ihre Fürsorge.
Auch Rehya hatte sie ins Schloss geholt. Das Antliz ihrer wunderschönen gemeinsamen Tochter würde Rafael Mut und Kraft geben wieder gesund zu werden und ihm zeigen warum Feli ihn so brauchte. Warum er an ihrer Seite sein musste. Warum er vorsichtiger sein musste.
Einen Abend...an den Erinnert sich Feli sehr genau.
Sie hatte Rehya auf Rafael`s Brust gesetzt die sehr fröhlich vor sich hin quietschte und mit den Ärmchen auf seiner Brust herrum patschte.
Er streckte den gesunden Rechten Arm nach Feli aus die sich ihrer Waffen, des Umhangs und der Stiefel entledigte und sich an ihn schmiegte.
So lag die Familie dann dort.
Glücklich vereint. Rehya die sich von der Ruhe anstecken liess schlief bald wieder ein und rollte sich auf Rafaels Brust zusammen.
Felicitas die an seiner Seite lag, einen Arm um ihn und ihre Tochter Gelegt und den Kopf an seiner Schulter.
Es muss ein wundervolles Bild gewesen sein, hätte jemand es einfangen können. Der Schrecken war endlich vorbei.
Von einer Taufe zu einem Debakel ...
-
Rafael von Arganta
Er saß müde in dem großen Bad.
Heiß hatte er das Wasser gemacht das die Nebelschwaden vom Becken aus hinaufstiegen.
Melancholisch hielt er das Glas Wein in seinen Händen.
Rafael war ein Weinliebhaber, doch dieses mal stürzte er ihn mehr hinab als das er ihn genoss.
Zuviel ging ihm durch den Kopf.
Felicitas war mit Flo seit einige Tagen unterwegs, und er vermisste seine Frau.
Auch, weil seitdem keine Nacht vergangen war, da er nicht von Alpträumen geplagt auffuhr.
Immer wieder hörte er das Wispern der Stimme des Alkas in seinen Träumen.
Das verzierte A das in seinem Nacken eingebrannt war, brannte jedes Mal als wäre es frisch hineingebrannt worden.
Zudem tat ihm die Schulter immer noch weh.
Immer noch, nach so langer Zeit.
Längst vermochte er den Arm wieder zu bewegen. Gerade im Kampf wenn das Adrenalin durch seine Adern schoss, vergaß er die Schmerzen, doch danach ...
Er ließ es niemanden wissen.
Nicht einmal Adrian ahnte von seinen Problemen.
Nur Liliana begann etwas zu ahnen. Sie hatte ihm nur mit vorbehalt das Schmerzmittel gestern gegeben das drei Tage reichen sollte... und nun schon leer war.
Sie wollte ihn sehen heute...
Heute... würde er einfach nicht mehr aus dem Bad herauskommen und einfach zwei drei Flaschen Wein genießen.
Niemand würde ihn stören, und das Heiße Wasser tat ihm gut.
Die Jagd nach seinen Dämonen konnte warten.
Seine eigenen Dämonen... Krat’hor und die seinen.
Er erlöste die Untoten wo er sie nur finden konnte, und irgendwann würde er jene finden die ihm immer wieder im Wege stand.
Und wenn nicht sie, dann jedenfalls eine von ihnen.
Denn dieses Mal gab es eine Spur, und die ... führte direkt nach Bajard.
Heiß hatte er das Wasser gemacht das die Nebelschwaden vom Becken aus hinaufstiegen.
Melancholisch hielt er das Glas Wein in seinen Händen.
Rafael war ein Weinliebhaber, doch dieses mal stürzte er ihn mehr hinab als das er ihn genoss.
Zuviel ging ihm durch den Kopf.
Felicitas war mit Flo seit einige Tagen unterwegs, und er vermisste seine Frau.
Auch, weil seitdem keine Nacht vergangen war, da er nicht von Alpträumen geplagt auffuhr.
Immer wieder hörte er das Wispern der Stimme des Alkas in seinen Träumen.
Das verzierte A das in seinem Nacken eingebrannt war, brannte jedes Mal als wäre es frisch hineingebrannt worden.
Zudem tat ihm die Schulter immer noch weh.
Immer noch, nach so langer Zeit.
Längst vermochte er den Arm wieder zu bewegen. Gerade im Kampf wenn das Adrenalin durch seine Adern schoss, vergaß er die Schmerzen, doch danach ...
Er ließ es niemanden wissen.
Nicht einmal Adrian ahnte von seinen Problemen.
Nur Liliana begann etwas zu ahnen. Sie hatte ihm nur mit vorbehalt das Schmerzmittel gestern gegeben das drei Tage reichen sollte... und nun schon leer war.
Sie wollte ihn sehen heute...
Heute... würde er einfach nicht mehr aus dem Bad herauskommen und einfach zwei drei Flaschen Wein genießen.
Niemand würde ihn stören, und das Heiße Wasser tat ihm gut.
Die Jagd nach seinen Dämonen konnte warten.
Seine eigenen Dämonen... Krat’hor und die seinen.
Er erlöste die Untoten wo er sie nur finden konnte, und irgendwann würde er jene finden die ihm immer wieder im Wege stand.
Und wenn nicht sie, dann jedenfalls eine von ihnen.
Denn dieses Mal gab es eine Spur, und die ... führte direkt nach Bajard.