Von einer Taufe zu einem Debakel ...
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Rafael de Arganta
Von einer Taufe zu einem Debakel ...
Er bereitete alles vor für die Taufe am Nachmittag.
Legte sich gute Kleidung heraus und küsste Felicitas noch einmal bevor er ging.
Alles war bereit für die Taufe und endlich hatte man alle einmal zusammen bekommen.
Hätte er nur gewusst das das der letzte Morgen mit Feli gewesen war, hätte er sich mehr Zeit genommen.
Sein Vater schlief sicher noch, so sattelte er sein Pferd und ritt gen Varuna um bei Emma zu halten, um sich noch einmal bei der Bäuerin für ihre Hilfe zu bedanken.
Als ein Mann kam dachte er sich noch nichts dabei doch er erbat Hilfe für einen Freund.
Einen Michael Eisenschmelz, der verletzt nah bei oder vor Rahal liegen würde, der nicht mehr laufen könne, und ein Pferd brauchte.
Rafael bot sich natürlich sofort an zu helfen, und gemeinsam mit Emma und dem Fremden der sich auf einmal kurz vor Rahal von ihnen löste und verschwand machte er sich auf die Suche.
Nachdem der Mann fort war, kehrte er mit Emma um.
Sie sahen am Handelshaus nach doch war auch dort niemand.
Eine Falle überlegte Rafael.
Damals war es auch eine gewesen vor dem Kloster.
Er würde diesen Fehler nicht begehen.
Er ritt gen Kastell, nahm Hudgar, Richard und Thelor mit, erklärte ihnen die Sachlage, und erneut begannen sie mit der Suche.
War die Bitte um Hilfe echt, würde dort irgendwo ein verletzter Mann liegen.
Wenn nicht ... würde man vielleicht den Mann finden der bei Emma war.
Sicher jedoch müsste man gehen.
Sie durchstreiften gemeinsam die Gegend um schließlich weit den Bogen um Rahal zur Miene Rahals zu machen. Wenn es ein Eisenarbeiter war, vielleicht war er hier?
Ein Mann an der Esse wurde befragt, ob er etwas über einen Kampf wüsste, oder einem verletzten Mann, doch dieser verneinte.
Rafael warf Hudgar noch einen bösen blick ob dessen Temora zum Gruße zu, dann wollte man umkehren.
Schon jedoch dröhnten die Hörner in Rahal.
„Weg hier!“ Befahl er sofort und schon ließen sie ihre Pferde angaloppieren, nur um in Höhe Rahals bereits von Gardisten die sich ihnen in den Weg stellten aufgehalten zu werden.
Nur kurz zügelte Rafael sein Pferd, erklärte das sie nicht in kriegerischer Absicht hier wären, sondern nur einen verletzten suchten, doch man befahl ihnen ab zu steigen sich zu ergeben.
Das wollte Rafael um keinen deut.
„LOS AUF! WEG HIER!“ brüllte er seinen Freunden zu und schon stoben sie los, dem Mann vor ihm hieb er noch den Schild über so das er platz machte, dann jedoch wurde sein Pferd von so vielen Pfeilen getroffen das es unter ihm zusammenbrach.
Auch Hudgar kam zu Fall und Thelor sprang ab um sich zu seinen Freunden zu stellen.
Gemeinsam, Rücken an Rücken standen sie sich gegenseitig Deckung gebend.
Erneut wurde ihnen befohlen sich zu ergeben, doch man folgte nicht. Rahal...
Er wollte nicht nach Rahal.
Am Nachmittag war die Taufe seiner Tochter.
Alle würden da sein... nur er nicht.
Schon wurden sie angegriffen. Rafael zählte die Anzahl der Angreifer nicht mehr, doch waren sie so Zahlreich das sie zu Boden geschlagen wurden.
Richard war unterwegs, Richard würde Hilfe holen, Gardisten, ... nichts.
Niemand kam.
Man brachte ihn in den Zellentrakt Rahals, zog ihm eine einfache Robe über nachdem man ihm alles genommen hatte und kettete ihn fest.
Würde Feli nun auf ihn warten?
Was würde sein Vater denken? Er der Sohn bewies erneut seine Ungeschicktheit.
Mit ihm waren Thelor und Hudgar gefangen worden.
Welch Wahn hatte ihn geritten.
Er wollte doch nur einem Menschen helfen. Temora zählte das denn gar nicht?
Mussten denn nun auch noch zwei Freunde leiden weil er hatte helfen wollen?
Er war Kronritter, nein.. niemand würde erfahren das er so sehr an Temora hielt.
Kaum wer wusste es überhaupt, außer der Heiligkeit, die nun wohl bei Temora war.
Vielleicht würde sie ein Wort für ihn einlegen.
Er war gar nicht so schlecht wie man glaubte.
Er lächelte fast, solange bis sie kamen.
Die Priesterin kannte er.
Sie war jene die damals Thelor den Hals hatte durchschneiden wollen.
Ihre Fragen... nein wollte er nicht beantworten,
Doch als sie ob seiner Sturheit Thelor die Peitsche spüren ließ, sagte er ihr seinen Namen.
Es würde eh irgendwen geben der ihn kannte.
Warum sollt er also lügen.
„Temora hilf, wenn sie nur wenigstens mich die Schmerzen spüren ließen, nicht jene die es nicht verdient hatten.“ Betet er im stillen, und bat endlich.
„Was muss ich tun damit ihr sie laufen lasst.“
„Ganz einfach, bekenne dich zum Wahren glauben und unterwirf dich ihm.“
„Wenn ihr sie freilasst, werde ich das.“ Erklärte er ohne auf den wild brüllenden Thelor zu blicken.
„Doch welche Möglichkeit habt ihr das ihr erkennt ob ich das auch wirklich ernst meine.“
„Wir könnten in den Tempel gehen.“ Entgegnete sie und Rafael versuchte das Aufatmen zu unterdrücken. Als er nickte. „Gut gehen wir dorthin.“ Er wartete ruhig da sie die Ketten löste, erneut Thelors Gemurmel ignorierend, folgt ihr dann um an der Zellentüre inne zu halten als er den Gardisten davor stehen sah, Ein Schwert in der Hand und sein Amulett wie eine Trophäe um den Hals,
Er blieb stehen, sah darauf. „Ich hätte vorher noch eine Bitte.“ Meinte er und die Priesterin stimmte nur zögerlich zu. „Welche?“ *fragte sie und er deutete auf das Amulett.
„Ich möchte es noch einmal berühren. Es wurde mir damals bei meiner Weihe gegeben. Ein letzter Abschied.“
Er konnte sehen das sie zögerte, und er hörte sein Herz bis zum Hals hinauf schlagen, eine Ewigkeit kam es ihm vor bis sie bejahte.
Eine Chance, es war nur eine Chance. Schweiß lief ihm die Stirn hinab, dann berührte er das Amulett, fühlte die Kraft durch seinen Körper strömen, die davon ausging, und in dem Moment da er das Amulett losließ, fasste er nach dem Schwertarm des Gardisten, warf sich vor und stieß den Arm samt Schwert hinter sich wo die Priesterin stand.
Ihr Schmerzensschrei ließ ihn erkennen das er getroffen hatte, den Mann vor ihm hebelte mit der selben Bewegung aus, Das Schwert nun schnell in der Hand haltend den Mann niederstreckend.
Noch bevor die Priesterin sich erheben konnte hatte er das Amulett, Sein Amulett wieder in der Hand.
Die Magie der Priesterin nun nicht mehr fürchtend sah auch jene nun wohl dessen Macht und zog selber ihre Waffe. Dazu ein Schild und ging auf ihn zu.
Nur in Robe gekleidet schien er eine leichte Beute zu sein, doch das Schwert und der Schild der toten Wache waren gut.
Genauso die Verzweifelung und die Kraft des Amulettes die ihn nun anspornten. Schlag um Schlag tauschten sie doch hatte die Frau ihn anscheinend unterschätzt, denn irgendwann, fiel sie.
Der Schlag den er gezielt gegen ihren Kopf geführt hatte traf.
Zumal sie auch noch geschwächt durch die Wunde in der Schulter war die er mit dem Gardisten ihr zugefügt hatte.
Nur kurz gab sich Rafael die Zeit durch zu atmen, dann nahm er vom Gardisten die Schlüssel, befreite sich, fesselte die Priesterin um dann Thelor zu befreien.
Er bedeutete ihm die Rüstung des Gardisten an zu ziehen. Er selber nahm das Schwert der Priesterin, um diese als sie wieder zu sich kam und sich wehrte sie mit einem Schlag gegen die Schläfe Bewusstlos zu schlagen.
Vielleicht wäre ihnen eine Flucht gar gelungen, wäre nicht in dem Moment der Diplomat Rahals mit zwei seiner Männer die Treppe hinauf gekommen, Richard Tarid bei sich der sich als Diplomat Varunas ausgab.
Rafael stöhnte auf.
Die Priesterin in den Armen das Schwert an ihrer Kehle. Thelor mischte sich gut unter die Wachen und stahl sich nach hinten, doch Richard schloss man vorsichtshalber ein.
Ihre Chancen gingen gen null.
Das leben der Priesterin schienen die Mannen nicht zu interessieren, und während sich Thelor hinabstahl um auf befehl hin irgendwem die Tür zu öffnen, machte er dem Hauptmann ein Angebot.
Ein Kampf, nur der Hauptmann und er.
Ehrbar ... hätte er sich erhofft, doch gegen die dicke Ritterrüstung und den Trank den der Mann vorher zu sich nahm hatte er nichts entgegen zu setzen.
Er wurde niedergeschlagen.
Einzigst die Hoffnung das Thelor entkommen konnte blieb.
Und er würde Adrian ausrichten.
Ausrichten von ihm das Adrian nichts tun sollte.
Legte sich gute Kleidung heraus und küsste Felicitas noch einmal bevor er ging.
Alles war bereit für die Taufe und endlich hatte man alle einmal zusammen bekommen.
Hätte er nur gewusst das das der letzte Morgen mit Feli gewesen war, hätte er sich mehr Zeit genommen.
Sein Vater schlief sicher noch, so sattelte er sein Pferd und ritt gen Varuna um bei Emma zu halten, um sich noch einmal bei der Bäuerin für ihre Hilfe zu bedanken.
Als ein Mann kam dachte er sich noch nichts dabei doch er erbat Hilfe für einen Freund.
Einen Michael Eisenschmelz, der verletzt nah bei oder vor Rahal liegen würde, der nicht mehr laufen könne, und ein Pferd brauchte.
Rafael bot sich natürlich sofort an zu helfen, und gemeinsam mit Emma und dem Fremden der sich auf einmal kurz vor Rahal von ihnen löste und verschwand machte er sich auf die Suche.
Nachdem der Mann fort war, kehrte er mit Emma um.
Sie sahen am Handelshaus nach doch war auch dort niemand.
Eine Falle überlegte Rafael.
Damals war es auch eine gewesen vor dem Kloster.
Er würde diesen Fehler nicht begehen.
Er ritt gen Kastell, nahm Hudgar, Richard und Thelor mit, erklärte ihnen die Sachlage, und erneut begannen sie mit der Suche.
War die Bitte um Hilfe echt, würde dort irgendwo ein verletzter Mann liegen.
Wenn nicht ... würde man vielleicht den Mann finden der bei Emma war.
Sicher jedoch müsste man gehen.
Sie durchstreiften gemeinsam die Gegend um schließlich weit den Bogen um Rahal zur Miene Rahals zu machen. Wenn es ein Eisenarbeiter war, vielleicht war er hier?
Ein Mann an der Esse wurde befragt, ob er etwas über einen Kampf wüsste, oder einem verletzten Mann, doch dieser verneinte.
Rafael warf Hudgar noch einen bösen blick ob dessen Temora zum Gruße zu, dann wollte man umkehren.
Schon jedoch dröhnten die Hörner in Rahal.
„Weg hier!“ Befahl er sofort und schon ließen sie ihre Pferde angaloppieren, nur um in Höhe Rahals bereits von Gardisten die sich ihnen in den Weg stellten aufgehalten zu werden.
Nur kurz zügelte Rafael sein Pferd, erklärte das sie nicht in kriegerischer Absicht hier wären, sondern nur einen verletzten suchten, doch man befahl ihnen ab zu steigen sich zu ergeben.
Das wollte Rafael um keinen deut.
„LOS AUF! WEG HIER!“ brüllte er seinen Freunden zu und schon stoben sie los, dem Mann vor ihm hieb er noch den Schild über so das er platz machte, dann jedoch wurde sein Pferd von so vielen Pfeilen getroffen das es unter ihm zusammenbrach.
Auch Hudgar kam zu Fall und Thelor sprang ab um sich zu seinen Freunden zu stellen.
Gemeinsam, Rücken an Rücken standen sie sich gegenseitig Deckung gebend.
Erneut wurde ihnen befohlen sich zu ergeben, doch man folgte nicht. Rahal...
Er wollte nicht nach Rahal.
Am Nachmittag war die Taufe seiner Tochter.
Alle würden da sein... nur er nicht.
Schon wurden sie angegriffen. Rafael zählte die Anzahl der Angreifer nicht mehr, doch waren sie so Zahlreich das sie zu Boden geschlagen wurden.
Richard war unterwegs, Richard würde Hilfe holen, Gardisten, ... nichts.
Niemand kam.
Man brachte ihn in den Zellentrakt Rahals, zog ihm eine einfache Robe über nachdem man ihm alles genommen hatte und kettete ihn fest.
Würde Feli nun auf ihn warten?
Was würde sein Vater denken? Er der Sohn bewies erneut seine Ungeschicktheit.
Mit ihm waren Thelor und Hudgar gefangen worden.
Welch Wahn hatte ihn geritten.
Er wollte doch nur einem Menschen helfen. Temora zählte das denn gar nicht?
Mussten denn nun auch noch zwei Freunde leiden weil er hatte helfen wollen?
Er war Kronritter, nein.. niemand würde erfahren das er so sehr an Temora hielt.
Kaum wer wusste es überhaupt, außer der Heiligkeit, die nun wohl bei Temora war.
Vielleicht würde sie ein Wort für ihn einlegen.
Er war gar nicht so schlecht wie man glaubte.
Er lächelte fast, solange bis sie kamen.
Die Priesterin kannte er.
Sie war jene die damals Thelor den Hals hatte durchschneiden wollen.
Ihre Fragen... nein wollte er nicht beantworten,
Doch als sie ob seiner Sturheit Thelor die Peitsche spüren ließ, sagte er ihr seinen Namen.
Es würde eh irgendwen geben der ihn kannte.
Warum sollt er also lügen.
„Temora hilf, wenn sie nur wenigstens mich die Schmerzen spüren ließen, nicht jene die es nicht verdient hatten.“ Betet er im stillen, und bat endlich.
„Was muss ich tun damit ihr sie laufen lasst.“
„Ganz einfach, bekenne dich zum Wahren glauben und unterwirf dich ihm.“
„Wenn ihr sie freilasst, werde ich das.“ Erklärte er ohne auf den wild brüllenden Thelor zu blicken.
„Doch welche Möglichkeit habt ihr das ihr erkennt ob ich das auch wirklich ernst meine.“
„Wir könnten in den Tempel gehen.“ Entgegnete sie und Rafael versuchte das Aufatmen zu unterdrücken. Als er nickte. „Gut gehen wir dorthin.“ Er wartete ruhig da sie die Ketten löste, erneut Thelors Gemurmel ignorierend, folgt ihr dann um an der Zellentüre inne zu halten als er den Gardisten davor stehen sah, Ein Schwert in der Hand und sein Amulett wie eine Trophäe um den Hals,
Er blieb stehen, sah darauf. „Ich hätte vorher noch eine Bitte.“ Meinte er und die Priesterin stimmte nur zögerlich zu. „Welche?“ *fragte sie und er deutete auf das Amulett.
„Ich möchte es noch einmal berühren. Es wurde mir damals bei meiner Weihe gegeben. Ein letzter Abschied.“
Er konnte sehen das sie zögerte, und er hörte sein Herz bis zum Hals hinauf schlagen, eine Ewigkeit kam es ihm vor bis sie bejahte.
Eine Chance, es war nur eine Chance. Schweiß lief ihm die Stirn hinab, dann berührte er das Amulett, fühlte die Kraft durch seinen Körper strömen, die davon ausging, und in dem Moment da er das Amulett losließ, fasste er nach dem Schwertarm des Gardisten, warf sich vor und stieß den Arm samt Schwert hinter sich wo die Priesterin stand.
Ihr Schmerzensschrei ließ ihn erkennen das er getroffen hatte, den Mann vor ihm hebelte mit der selben Bewegung aus, Das Schwert nun schnell in der Hand haltend den Mann niederstreckend.
Noch bevor die Priesterin sich erheben konnte hatte er das Amulett, Sein Amulett wieder in der Hand.
Die Magie der Priesterin nun nicht mehr fürchtend sah auch jene nun wohl dessen Macht und zog selber ihre Waffe. Dazu ein Schild und ging auf ihn zu.
Nur in Robe gekleidet schien er eine leichte Beute zu sein, doch das Schwert und der Schild der toten Wache waren gut.
Genauso die Verzweifelung und die Kraft des Amulettes die ihn nun anspornten. Schlag um Schlag tauschten sie doch hatte die Frau ihn anscheinend unterschätzt, denn irgendwann, fiel sie.
Der Schlag den er gezielt gegen ihren Kopf geführt hatte traf.
Zumal sie auch noch geschwächt durch die Wunde in der Schulter war die er mit dem Gardisten ihr zugefügt hatte.
Nur kurz gab sich Rafael die Zeit durch zu atmen, dann nahm er vom Gardisten die Schlüssel, befreite sich, fesselte die Priesterin um dann Thelor zu befreien.
Er bedeutete ihm die Rüstung des Gardisten an zu ziehen. Er selber nahm das Schwert der Priesterin, um diese als sie wieder zu sich kam und sich wehrte sie mit einem Schlag gegen die Schläfe Bewusstlos zu schlagen.
Vielleicht wäre ihnen eine Flucht gar gelungen, wäre nicht in dem Moment der Diplomat Rahals mit zwei seiner Männer die Treppe hinauf gekommen, Richard Tarid bei sich der sich als Diplomat Varunas ausgab.
Rafael stöhnte auf.
Die Priesterin in den Armen das Schwert an ihrer Kehle. Thelor mischte sich gut unter die Wachen und stahl sich nach hinten, doch Richard schloss man vorsichtshalber ein.
Ihre Chancen gingen gen null.
Das leben der Priesterin schienen die Mannen nicht zu interessieren, und während sich Thelor hinabstahl um auf befehl hin irgendwem die Tür zu öffnen, machte er dem Hauptmann ein Angebot.
Ein Kampf, nur der Hauptmann und er.
Ehrbar ... hätte er sich erhofft, doch gegen die dicke Ritterrüstung und den Trank den der Mann vorher zu sich nahm hatte er nichts entgegen zu setzen.
Er wurde niedergeschlagen.
Einzigst die Hoffnung das Thelor entkommen konnte blieb.
Und er würde Adrian ausrichten.
Ausrichten von ihm das Adrian nichts tun sollte.
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Rafael de Arganta
Die Nacht kam.
so gut er konnte umfasste er mit der einen Hand den Armreif um seiner Hand.
Seine Gedanken schweiften zu seiner Frau seinem Kind, langsam einschlafend, während aus der Schwertwunde an seinem Arm, die wieder aufgebrochen war, fortwährend das Blut herablief.
Er hatte keine Schmerzen, und langsam aber sicher schlief er ein.
so gut er konnte umfasste er mit der einen Hand den Armreif um seiner Hand.
Seine Gedanken schweiften zu seiner Frau seinem Kind, langsam einschlafend, während aus der Schwertwunde an seinem Arm, die wieder aufgebrochen war, fortwährend das Blut herablief.
Er hatte keine Schmerzen, und langsam aber sicher schlief er ein.
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Felicitas de Arganta
Feli stand wieder am Fenster und sah hinaus auf den Weg..zum Fluss..zur Brücke. In der Hoffnung ein Bote oder ein Reiter würde auftauchen.
Oder vielleicht sogar Rafael selbst.
Drei Tage war er nun schon fort und sie hatte nichts gehört. Sie wusste nicht wie es ihm ging. War er verletzt? Was taten sie mit ihm? Die Sorge machte sie fast krank.
Rehya schlief zum Glück ruhig und seelig. Die Kleine hatte keine Ahnung was vor sich ging, auch wenn Feli den Eindruck hatte, das das kleine Mädchen begriff das es ihrer Mama nicht gut ging.
Immer wieder ging ihr Blick auf den Ring an ihrem Finger.
"In Liebe, Rafael"
So sehnlich wünschte sie sich, er würde wieder bei ihr sein. Doch das geschah nicht. So oft schon war er in die widrigsten Situationen geraten und fast hätte sich Feli schon daran gewöhnen können, doch die Sorge blieb stetig und ein mulmiges Gefühl in ihrem Magen bestätigte dieses nur.
Was nur konnte sie tun? Was nur ging da vor sich? Wie konnten sie ihren geliebten Rafael nur befreien? Mussten sie wirklich mit Waffengewalt nach Rahal stürmen um ihn freizukämpfen? Und dann stellte sich die Frage die sich jede Herrscherin stellen musste:
War ihr Geliebter den Tod von einfachen Soldaten wert? Waren das denn nicht auch Menschen mit Familien, Frauen, Kindern, Ehemännern?
Die Verzweiflung in ihr brodelte unaufhörlich gepaart mit der tiefen Sorge die sie einfach nicht mehr los wurde.
Sie wollte das er wieder bei ihr war. Das er sie wieder in den Arm nahm.
Sie brauchte ihn doch....sie hoffte er wusste das und hielt es sich stetig vor Augen um die Gefangenschaft zu überstehen....
Mehr..
Mehr konnte sie im Moment nicht tun.
Oder vielleicht sogar Rafael selbst.
Drei Tage war er nun schon fort und sie hatte nichts gehört. Sie wusste nicht wie es ihm ging. War er verletzt? Was taten sie mit ihm? Die Sorge machte sie fast krank.
Rehya schlief zum Glück ruhig und seelig. Die Kleine hatte keine Ahnung was vor sich ging, auch wenn Feli den Eindruck hatte, das das kleine Mädchen begriff das es ihrer Mama nicht gut ging.
Immer wieder ging ihr Blick auf den Ring an ihrem Finger.
"In Liebe, Rafael"
So sehnlich wünschte sie sich, er würde wieder bei ihr sein. Doch das geschah nicht. So oft schon war er in die widrigsten Situationen geraten und fast hätte sich Feli schon daran gewöhnen können, doch die Sorge blieb stetig und ein mulmiges Gefühl in ihrem Magen bestätigte dieses nur.
Was nur konnte sie tun? Was nur ging da vor sich? Wie konnten sie ihren geliebten Rafael nur befreien? Mussten sie wirklich mit Waffengewalt nach Rahal stürmen um ihn freizukämpfen? Und dann stellte sich die Frage die sich jede Herrscherin stellen musste:
War ihr Geliebter den Tod von einfachen Soldaten wert? Waren das denn nicht auch Menschen mit Familien, Frauen, Kindern, Ehemännern?
Die Verzweiflung in ihr brodelte unaufhörlich gepaart mit der tiefen Sorge die sie einfach nicht mehr los wurde.
Sie wollte das er wieder bei ihr war. Das er sie wieder in den Arm nahm.
Sie brauchte ihn doch....sie hoffte er wusste das und hielt es sich stetig vor Augen um die Gefangenschaft zu überstehen....
Mehr..
Mehr konnte sie im Moment nicht tun.
- Aliyahna
- Beiträge: 635
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
Nachdem der wachhabende Gardist mich rufen ließ und ich mich erneut in die Zelle des Kronritters begab, fand ich eben diesen in einem erbärmlicheren Zustand, als ich erwartet hatte vor. Am Vortag hatte ich noch dafür gesorgt dass er zu trinken und zu essen bekam, wenn auch irgendjemand, ich glaube es war mein Hauptmann, meinte er solle nichts bekommen. Aber wie auch immer, ich hatte mit dem Ritter noch etwas vor, er sollte also bei Kräften bleiben und was interessierte mich was der Hauptmann befahl?
Schuldbewußtsein, war vielleicht die einzige Kraft die den Ritter noch antrieb am Leben zu bleiben, hoffte ich zumindest. Er war Schuld dass er und der Hauptmann der königlichen Garde hier in unserem Kerker einsaß, denn er war der befehlshabende bei dieser "Rettunsgmission" oder wie sie es nannten. Angeblich wollten sie einen verletzten Handwerker vor Rahal retten und schön langsam hatte ich die Vermutung, dass diese Geschichte, so dumm sie auch klang, stimmen könnte. So kniete ich mich zu dem mittlerweile Bewußtlosen und raunte etwas in sein Ohr "Haltet durch, sonst wird euer Hauptmann dafür leiden." Ob er es gehört hatte oder nicht, das Unterbewußtsein konnte selbst in bewußtlosem Zustand noch Worte aufnehmen und selbst wenn der Ritter sterben würde, es wäre bedauerlich, aber trotzdem kein großer Verlust. Ich begann also seine Wunde zu verbinden, obwohl ich darin wenig Erfahrung hatte, schlußendlich aber hörte die Blutung auf und ich war sichtlich stolz auf mein Werk. So konnte ich nur hoffen dass der Ritter Stärke zeigen würde ...und Durchhaltevermögen. Schließlich war ich noch lange nicht mit ihm fertig.
Schuldbewußtsein, war vielleicht die einzige Kraft die den Ritter noch antrieb am Leben zu bleiben, hoffte ich zumindest. Er war Schuld dass er und der Hauptmann der königlichen Garde hier in unserem Kerker einsaß, denn er war der befehlshabende bei dieser "Rettunsgmission" oder wie sie es nannten. Angeblich wollten sie einen verletzten Handwerker vor Rahal retten und schön langsam hatte ich die Vermutung, dass diese Geschichte, so dumm sie auch klang, stimmen könnte. So kniete ich mich zu dem mittlerweile Bewußtlosen und raunte etwas in sein Ohr "Haltet durch, sonst wird euer Hauptmann dafür leiden." Ob er es gehört hatte oder nicht, das Unterbewußtsein konnte selbst in bewußtlosem Zustand noch Worte aufnehmen und selbst wenn der Ritter sterben würde, es wäre bedauerlich, aber trotzdem kein großer Verlust. Ich begann also seine Wunde zu verbinden, obwohl ich darin wenig Erfahrung hatte, schlußendlich aber hörte die Blutung auf und ich war sichtlich stolz auf mein Werk. So konnte ich nur hoffen dass der Ritter Stärke zeigen würde ...und Durchhaltevermögen. Schließlich war ich noch lange nicht mit ihm fertig.
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Rafael von Arganta
Wie viele Tage waren es schon? Er wusste es nicht einmal. Hudgar an der andren wand schlief die Meiste Zeit. Er hatte wohl eine Schwere Gehirnerschütterung.
Die Arme schmerzten doch am Schlimmsten die Schulter die wie Feuer Brannte.
Der Diplomat Rahals, hatte sie mit einem Schwert durchbohrt bei ihrem Duell.
Abends hatte er dann Besuch bekommen von alten Bekannten. Akorither.
Lanyana war ihr Name und er erinnerte sich noch zu gut daran das er es war der ihr eine hässliche Narbe auf dem Bein hinterließ und Sarog... obwohl... ob das ihre richtigen Namen waren wusste er nicht einmal zu sagen.
Am Abend kam der Hauptmann Rahals.
Die Priesterin Aliyahna war bei ihm und hielt sich erst einmal ob seiner Fragen im Hintergrund.
Natürlich wollten sie die Stärke der Armeen erfahren, natürlich die Offiziere, Anzahl Namen.
Doch er schwieg verbissen.
Das Lächeln des Mannes vermochte er mehr zu ahnen als das er es sah und seine Stimme würde Rafael wohl kaum vergessen. „Templerin, gebt ihm einen Geschmack von dem was zwischen unserem Ritter und seinem Tod steht.“ Meinte er und noch bevor er begriff was von der Priesterin gefordert war trat diese auf ihn zu.
„Allmchtiger Vater, strafe diesen Ketzer, auf dass er erfahre was Schmerz bedeute, auf dass er erfahre, was Verrat und Unglaube bedeutet auf dass er erfahre was frevelhaftes Denken bedeutet.“ Dann steckte sie die Hand nach ihm aus und augenblicklich fühlte er sich als ob sein Kopf zerspringen wollte. Wie 1000 Nadelstiche die ihn marterten und es dauerte nicht lange bis er schmerzerfüllt aufbrüllte und wie ein nebel hörte er Aliyahnas Stimme sagen „Du brauchst nur zu Bitten und ich höre auf.“
Und schon hörte er sich bitten. „Bitte... hört auf.“
Sie hörte auf und Rafael sank in den Ketten die ihn hielten zusammen, aufstöhnend das der Schmerz in seinem Kopf verschwandt.
Emotionslos hörte er den Mann erneut fragen. „Anzahl und Stärke eurer Truppen und die Namen der Offiziere!“
Rafael wusste das er nicht mehr ausweichen konnte, aber die Wahrheit zu umschreiben und nur das Notwendige zu sagen hieße nicht zu lügen. Ihnen das geben womit sie nichts anfangen konnten oder was sie schon wussten.
„Oberbefehlshaber... ich. Hauptmann von Stolzenfels.... Leutnant Alexander von Greifenfels.“
Das entsprach sogar der Wahrheit obwohl Adrenalon... der Leutnant von Greifenfels jedenfalls im Moment verschollen war, doch wussten die Rahaler das sicher nicht.
„Ich werde entsprechende Namen prüfen lassen und hoffe ihr habt nicht eure Kreativitt spielen lassen.“ Ließ sich der Hauptmann gefährlich leise vernehmen und trat nah vor ihn hin. „Erzählt mir etwas über eure Familie!“ begann er und Rafael entging das gefährliche Glitzern in seinen Augen nicht.
Angst krampfte sein Herz zusammen als und erneut verstummte er presste die Lippen wild entschlossen zusammen, und der Alka drehte sich nur lächelnd um, nickte Aliyana zu und diese rollte die Peitsche aus, ließ sie zwei mal auf seinen Linken Arm herabknallen.
Robenärmel und Haut rissen auf . Tief gruben sich die Ledernen Riemen hinein und Rafael presste die Augen zu.
Der Hauptmann vor ihm führte nun die gepanzerte Hand an die Schulter, die Stelle der Schwertwunde und griff zu, und während Rafael vor Schmerzen aufbrüllte fragte er erneut.
„Eure Familie?“
„Ich sags ja!“ brüllte er verzweifelt, und während der Mann zurücktrat berichtete er von...
Antares, der in der Königstadt war, sicher dort zumindest, und von Angelina die inzwischen in Falkenburg war, von der er sich getrennt hatte.
Alles keine Lügen.
Ausflüchte, keine Lügen.
Doch die Priesterin hatte scharfe Augen. Keinesfalls war ihr der blick auf sein Armband entgangen.
„Und eure jetzige Frau?“ fragte sie fast süffisant und Rafael vermochte das Zusammenzucken nicht zu unterbinden.
Erneut schwieg er doch schmerz vermochte so viel.
Keine Lügen... ausflüchte umschreibungen ...
Am Ende erzählte er ihnen das seine Frau Harfnerin sei, ihr das Theater in Varuna gehörte... und von dem Kind... wussten sie. Wussten sie durch Rodirian de Mena, der damals versuchte es zu entführen.
Wie zur Warnung zog die Priesterin ihren Dolch, legte diesen an seinem Hals an um einen schmerzhaften wenn auch nicht tiefen Schnitt über diesen zu fügen. Erinnerungen an Thelor, und grinsend leckte sie das Blut ab.
Ein Vorgeschmack auf das was noch kommen würde.
Worte sind oft schmerzhafter als Schmerzen selber
Und es kam.
In Gestalt des Alkas persönlich.
Rafael war ihm erst einmal begegnet und obwohl er den Mann hassen wollte, ging doch eine gewisse Faszination von diesem aus.
Rafael schaffte es eine Gewisse Zeit aufrecht vor ihm zu stehen. Sein Stolz gab ihm die letzte Kraft dazu doch der Alka verletzte ihn.
Verletzte ihn mehr als die Schmerzen es zuvor geschafft hatten.
Er erzählte ihm von Adrian, wie er gelitten hatte und wie dieser immer wieder nach seinem Freund Rafael rief....
und erzählte dann was sie für ihn und Hudgar forderten.
„Wir sind der Meinung dass es an der Zeit ist dass die tote Knigin in die Hauptstadt des reiches einkehren wird Rafael de Arganta ihr werdet uns Anaras Gebeine bringen“
Die Worte rauschten in seinem Kopf. „NIEMALS!“ brach es aus ihm heraus.
„Der Graf liebt seine Schwester über alles. Ihr müsst verrückt sein.“
Der Alka lächelte kalt. „Vielleicht liebt er sie aber mit dem ersten Finger den wir ihm von euch senden werden wird seine Liebe zu ihr ins wanken geraten, und spätestens bei eurer Hand, die ihn immer so gern zur Seite stand, wird er brechen.“
Rafael brüllte den Alka voller Wut an „SIE WAR SEINE SCHWESTER !!! Ich bin nur ein Ritter!!!“
Der Alka trat näher an ihn heran. „Ihr seid mehr als das ihr seid sein Freund, und mehr als einmal hat er gefleht ihr möget kommen und ihn retten.“
In Rafael brach alles zusammen, kurz wankt er einen Moment zurück bevor er sich mit einem lauten, Zornigen Aufbrüllen gen Alka wirft, der diesem Tun gelassen lächelnd entgegensah, hatte er doch die Distanz genau bemessen, und während Rafael von den Ketten zurück gehalten wurde, flötete der Alka fast. „Rafael mein guter Rafael befrei mich doch aus meiner Pein wo bist du Rafael mein geliebter Rafael?“
Der Kronritter geriet in Rage, die Schmerzen kaum noch spürend warf er sich vor. „Ein Schwert gebt mir nur ein Schwert“ brüllen voll unkontrolliertem Zorn, und der Alka weidete sich darin.
„Hat euch Adrian erzählt was er gefühlt hat als wir der Puppe die aussah wie seine Schwester die kehle durchgeschnitten haben? Nach der Resignation kam der Zorn und nach dem Zorn kam das wimmern nach seinem Freund...“ erneut senkte er seine Stimme zu einem Flüstern, fast „ Rafael wo bist du wenn ich dich brauche?“ dann drehte er sich abrupt um und meinte fest „Er wird uns die Gebeine liefern, de Arganta!“
„Nein wird er nicht.“ Widesprach Rafael ihm. „Er hat Verantwortung er wird es nicht tun“
Angewidert schnippte der Alka einen Fussel von seinem schwarzen Mantel.
„Ja Verantwortung, die hat er... aber anders als wir stellt er Gefühle davor und die Liebe zu euch de Arganta wird der Schlüssel sein es wird vielleicht etwas dauern aber was nützt eine tote Schwester für das leben des besten Freundes? Wäre doch wirklich tragisch wenn ein Kind ohne seinen Vater aufwächst? Oder eine Frau die Liebe ihre Lebens verliert?
Wie der Graf selbst? Meint ihr dies wird er seinen 'Freunden' antun?“
Rafael begehrte Zornig gegen seine Ketten auf, Er ist nicht alleine, er hat Freunde die da sind und ihm helfen diese Entscheidung zu tragen. Freund! Etwas das ihr niemals haben werdet.
Sie waren da als er damals wiederkam von euch und sie sind auch jetzt bei ihm“ Schleudertet er ihm entgegen.
„Wollt ihr wissen was wahre Macht heisst?“ gab ihm der Alka wieder?
Und holte eine junge Gardistin herein der er befahl sich in ihr Schwert zu stürzen.
Rafael schüttelte erschüttert den Kopf als sie diesen Befehl ausführte, doch es wunderte ihn nur wenig als der Alka sie zurück ins Leben holte.
Der Alka... ebenbürtig ... seiner Heiligkeit, vielleicht ... er verbot sich diesen Gedanken.
„Freundschaft was ist das schon.“ Meinte der Alka kalt. „Für den Einen ist es blinder Gehorsam für den anderen rein natürliches Tun, im Enteffekt aber deutlich effektiver als diese _Freundschaft_
Aber genug der Plauderei de Arganta, ihr werdet schon sehen das ich Recht habe.“
Er wandte sich zum gehen, um dann noch an der Tür zu bemerken.
„Wenn der Sarkophag in der heiligen Stadt ankommt, dann Ritter de Arganta dürft ihr es auf den Schultern tragen dafür verantwortlich zu sein.
Ihr und eure unnützende Gefühle. Gehabt euch wohl de Arganta und genießt unsere Gastfreundschaft noch eine Weile.
Und jeden Tag wenn Adrian am leeren Platz steht wo seine Schwester einst lag werdet ihr an uns denken und uns mehr hassen.“
„Er wird mich nicht einlösen!“ brüllte Rafael ihm hinterher und das einzigste was der Alka noch sagte war „tut er es nicht werdet ihr neben ihr liegen, und das arme Herz des Grafen wird zerspringen. Auch dies ist akzeptabel, ihr seht Ritter de Arganta, wir können nur gewinnen so oder so.“
Der Schmerz dieser Worte brannten sich ihn ihm ein und waren weitaus schlimmer als all die Schmerzen die er bisher erduldet hatte.
Weil Rafael wusste, wie viel Wahrheit darin steckten.
Die Arme schmerzten doch am Schlimmsten die Schulter die wie Feuer Brannte.
Der Diplomat Rahals, hatte sie mit einem Schwert durchbohrt bei ihrem Duell.
Abends hatte er dann Besuch bekommen von alten Bekannten. Akorither.
Lanyana war ihr Name und er erinnerte sich noch zu gut daran das er es war der ihr eine hässliche Narbe auf dem Bein hinterließ und Sarog... obwohl... ob das ihre richtigen Namen waren wusste er nicht einmal zu sagen.
Am Abend kam der Hauptmann Rahals.
Die Priesterin Aliyahna war bei ihm und hielt sich erst einmal ob seiner Fragen im Hintergrund.
Natürlich wollten sie die Stärke der Armeen erfahren, natürlich die Offiziere, Anzahl Namen.
Doch er schwieg verbissen.
Das Lächeln des Mannes vermochte er mehr zu ahnen als das er es sah und seine Stimme würde Rafael wohl kaum vergessen. „Templerin, gebt ihm einen Geschmack von dem was zwischen unserem Ritter und seinem Tod steht.“ Meinte er und noch bevor er begriff was von der Priesterin gefordert war trat diese auf ihn zu.
„Allmchtiger Vater, strafe diesen Ketzer, auf dass er erfahre was Schmerz bedeute, auf dass er erfahre, was Verrat und Unglaube bedeutet auf dass er erfahre was frevelhaftes Denken bedeutet.“ Dann steckte sie die Hand nach ihm aus und augenblicklich fühlte er sich als ob sein Kopf zerspringen wollte. Wie 1000 Nadelstiche die ihn marterten und es dauerte nicht lange bis er schmerzerfüllt aufbrüllte und wie ein nebel hörte er Aliyahnas Stimme sagen „Du brauchst nur zu Bitten und ich höre auf.“
Und schon hörte er sich bitten. „Bitte... hört auf.“
Sie hörte auf und Rafael sank in den Ketten die ihn hielten zusammen, aufstöhnend das der Schmerz in seinem Kopf verschwandt.
Emotionslos hörte er den Mann erneut fragen. „Anzahl und Stärke eurer Truppen und die Namen der Offiziere!“
Rafael wusste das er nicht mehr ausweichen konnte, aber die Wahrheit zu umschreiben und nur das Notwendige zu sagen hieße nicht zu lügen. Ihnen das geben womit sie nichts anfangen konnten oder was sie schon wussten.
„Oberbefehlshaber... ich. Hauptmann von Stolzenfels.... Leutnant Alexander von Greifenfels.“
Das entsprach sogar der Wahrheit obwohl Adrenalon... der Leutnant von Greifenfels jedenfalls im Moment verschollen war, doch wussten die Rahaler das sicher nicht.
„Ich werde entsprechende Namen prüfen lassen und hoffe ihr habt nicht eure Kreativitt spielen lassen.“ Ließ sich der Hauptmann gefährlich leise vernehmen und trat nah vor ihn hin. „Erzählt mir etwas über eure Familie!“ begann er und Rafael entging das gefährliche Glitzern in seinen Augen nicht.
Angst krampfte sein Herz zusammen als und erneut verstummte er presste die Lippen wild entschlossen zusammen, und der Alka drehte sich nur lächelnd um, nickte Aliyana zu und diese rollte die Peitsche aus, ließ sie zwei mal auf seinen Linken Arm herabknallen.
Robenärmel und Haut rissen auf . Tief gruben sich die Ledernen Riemen hinein und Rafael presste die Augen zu.
Der Hauptmann vor ihm führte nun die gepanzerte Hand an die Schulter, die Stelle der Schwertwunde und griff zu, und während Rafael vor Schmerzen aufbrüllte fragte er erneut.
„Eure Familie?“
„Ich sags ja!“ brüllte er verzweifelt, und während der Mann zurücktrat berichtete er von...
Antares, der in der Königstadt war, sicher dort zumindest, und von Angelina die inzwischen in Falkenburg war, von der er sich getrennt hatte.
Alles keine Lügen.
Ausflüchte, keine Lügen.
Doch die Priesterin hatte scharfe Augen. Keinesfalls war ihr der blick auf sein Armband entgangen.
„Und eure jetzige Frau?“ fragte sie fast süffisant und Rafael vermochte das Zusammenzucken nicht zu unterbinden.
Erneut schwieg er doch schmerz vermochte so viel.
Keine Lügen... ausflüchte umschreibungen ...
Am Ende erzählte er ihnen das seine Frau Harfnerin sei, ihr das Theater in Varuna gehörte... und von dem Kind... wussten sie. Wussten sie durch Rodirian de Mena, der damals versuchte es zu entführen.
Wie zur Warnung zog die Priesterin ihren Dolch, legte diesen an seinem Hals an um einen schmerzhaften wenn auch nicht tiefen Schnitt über diesen zu fügen. Erinnerungen an Thelor, und grinsend leckte sie das Blut ab.
Ein Vorgeschmack auf das was noch kommen würde.
Worte sind oft schmerzhafter als Schmerzen selber
Und es kam.
In Gestalt des Alkas persönlich.
Rafael war ihm erst einmal begegnet und obwohl er den Mann hassen wollte, ging doch eine gewisse Faszination von diesem aus.
Rafael schaffte es eine Gewisse Zeit aufrecht vor ihm zu stehen. Sein Stolz gab ihm die letzte Kraft dazu doch der Alka verletzte ihn.
Verletzte ihn mehr als die Schmerzen es zuvor geschafft hatten.
Er erzählte ihm von Adrian, wie er gelitten hatte und wie dieser immer wieder nach seinem Freund Rafael rief....
und erzählte dann was sie für ihn und Hudgar forderten.
„Wir sind der Meinung dass es an der Zeit ist dass die tote Knigin in die Hauptstadt des reiches einkehren wird Rafael de Arganta ihr werdet uns Anaras Gebeine bringen“
Die Worte rauschten in seinem Kopf. „NIEMALS!“ brach es aus ihm heraus.
„Der Graf liebt seine Schwester über alles. Ihr müsst verrückt sein.“
Der Alka lächelte kalt. „Vielleicht liebt er sie aber mit dem ersten Finger den wir ihm von euch senden werden wird seine Liebe zu ihr ins wanken geraten, und spätestens bei eurer Hand, die ihn immer so gern zur Seite stand, wird er brechen.“
Rafael brüllte den Alka voller Wut an „SIE WAR SEINE SCHWESTER !!! Ich bin nur ein Ritter!!!“
Der Alka trat näher an ihn heran. „Ihr seid mehr als das ihr seid sein Freund, und mehr als einmal hat er gefleht ihr möget kommen und ihn retten.“
In Rafael brach alles zusammen, kurz wankt er einen Moment zurück bevor er sich mit einem lauten, Zornigen Aufbrüllen gen Alka wirft, der diesem Tun gelassen lächelnd entgegensah, hatte er doch die Distanz genau bemessen, und während Rafael von den Ketten zurück gehalten wurde, flötete der Alka fast. „Rafael mein guter Rafael befrei mich doch aus meiner Pein wo bist du Rafael mein geliebter Rafael?“
Der Kronritter geriet in Rage, die Schmerzen kaum noch spürend warf er sich vor. „Ein Schwert gebt mir nur ein Schwert“ brüllen voll unkontrolliertem Zorn, und der Alka weidete sich darin.
„Hat euch Adrian erzählt was er gefühlt hat als wir der Puppe die aussah wie seine Schwester die kehle durchgeschnitten haben? Nach der Resignation kam der Zorn und nach dem Zorn kam das wimmern nach seinem Freund...“ erneut senkte er seine Stimme zu einem Flüstern, fast „ Rafael wo bist du wenn ich dich brauche?“ dann drehte er sich abrupt um und meinte fest „Er wird uns die Gebeine liefern, de Arganta!“
„Nein wird er nicht.“ Widesprach Rafael ihm. „Er hat Verantwortung er wird es nicht tun“
Angewidert schnippte der Alka einen Fussel von seinem schwarzen Mantel.
„Ja Verantwortung, die hat er... aber anders als wir stellt er Gefühle davor und die Liebe zu euch de Arganta wird der Schlüssel sein es wird vielleicht etwas dauern aber was nützt eine tote Schwester für das leben des besten Freundes? Wäre doch wirklich tragisch wenn ein Kind ohne seinen Vater aufwächst? Oder eine Frau die Liebe ihre Lebens verliert?
Wie der Graf selbst? Meint ihr dies wird er seinen 'Freunden' antun?“
Rafael begehrte Zornig gegen seine Ketten auf, Er ist nicht alleine, er hat Freunde die da sind und ihm helfen diese Entscheidung zu tragen. Freund! Etwas das ihr niemals haben werdet.
Sie waren da als er damals wiederkam von euch und sie sind auch jetzt bei ihm“ Schleudertet er ihm entgegen.
„Wollt ihr wissen was wahre Macht heisst?“ gab ihm der Alka wieder?
Und holte eine junge Gardistin herein der er befahl sich in ihr Schwert zu stürzen.
Rafael schüttelte erschüttert den Kopf als sie diesen Befehl ausführte, doch es wunderte ihn nur wenig als der Alka sie zurück ins Leben holte.
Der Alka... ebenbürtig ... seiner Heiligkeit, vielleicht ... er verbot sich diesen Gedanken.
„Freundschaft was ist das schon.“ Meinte der Alka kalt. „Für den Einen ist es blinder Gehorsam für den anderen rein natürliches Tun, im Enteffekt aber deutlich effektiver als diese _Freundschaft_
Aber genug der Plauderei de Arganta, ihr werdet schon sehen das ich Recht habe.“
Er wandte sich zum gehen, um dann noch an der Tür zu bemerken.
„Wenn der Sarkophag in der heiligen Stadt ankommt, dann Ritter de Arganta dürft ihr es auf den Schultern tragen dafür verantwortlich zu sein.
Ihr und eure unnützende Gefühle. Gehabt euch wohl de Arganta und genießt unsere Gastfreundschaft noch eine Weile.
Und jeden Tag wenn Adrian am leeren Platz steht wo seine Schwester einst lag werdet ihr an uns denken und uns mehr hassen.“
„Er wird mich nicht einlösen!“ brüllte Rafael ihm hinterher und das einzigste was der Alka noch sagte war „tut er es nicht werdet ihr neben ihr liegen, und das arme Herz des Grafen wird zerspringen. Auch dies ist akzeptabel, ihr seht Ritter de Arganta, wir können nur gewinnen so oder so.“
Der Schmerz dieser Worte brannten sich ihn ihm ein und waren weitaus schlimmer als all die Schmerzen die er bisher erduldet hatte.
Weil Rafael wusste, wie viel Wahrheit darin steckten.
Zuletzt geändert von Rafael von Arganta am Freitag 28. September 2007, 09:32, insgesamt 4-mal geändert.
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Rafael von Arganta
Er war in einem Dämmerschlaf gesunken aus dem er immer wieder aufschreckte, bei fast jedem Geräusch.
Man hatte ihm ein Metallplättchen in den Fuss geschoben das er diesen Kaum belasten konnte, und so wachte er jedes Mal auf wenn er sich versuchte ganz hinzustellen um die schmerzende linke Schulter zu schonen.
Irgendwann kam erneut jemand, die Tür schlug auf und Rafael öffnete müde die Augen.
Er wusste nicht ob es Tag oder Nacht war, und eigentlich... war es ihm auch vollkommen egal.
Die Priesterin Aliyahna stand vor ihm und unwillkürlich zog er den Kopf zwischen die Schultern. Er wollte sich aufrichten sich hinstellen, doch sie öffnete seine Ketten, ließ sie länger so das er auf dem Boden zusammensacken konnte, was er auch fast dankbar tat.
Absolut erschöpft lehnte er sich an die Wand, die Augen schließend, bevor er fast leise ihre Stimme vernahm.
„Habt ihr Durst?“
Er presste die trockenen Lippen zusammen, blickte auf, nicht wissend ob nicht eine neue Teufelei auf ihn wartete.
Sie hielt ihm eine Wasserschlauch entgegen den er mit beiden Händen nahm und fast gierig trank.
Frisches kaltes Wasser.
Besser als jeglicher Wein den er je getrunken hatte, schien es ihm im Augenblick.
Er zwang sich ruhiger zu trinken und als er aufblickte hielt sie ihm ein Stück Brot entgegen.
Fast sofort griff er hastig danach und begann zu essen, während sie ihm ruhig zusah.
Es war ihm im Moment egal aus welchen Beweggründen sie dieses tat.
Es war ihm absolut egal.
Neue Lebensgeister durchströmten ihn, obwohl sein Ganzer Körper schmerzte.
Von seiner linken Schulter aus ging ein pochen das ihn schier wahninnig machte, und erst als er Hunger und Durst gestillt hatte, blickt er Aliyahna mit misstrauen im Blick an.
„Warum?“ fragte er nun und das gar freundliche Lächeln in ihrem Gesicht verwirrte ihn sichtlich.
Konnten Alatar Gläubige.. Diener gar überhaupt Freundlich sein?
Er war verwirrt.
„Ich dachte du hättest vielleicht Hunger und Durst..“ meinte sie fast in einem nichtssagenden Tonfall und Rafael zögerte bevor er „Danke.“ Sagte.
Vorsichtig massierte er sich die aufgeschundenen Gelenke. Die alten Narben waren wieder aufgebrochen und die Gelenke wund, und er begnete kurz dem Blick der Prieterin die ihn lange musterte.
Nichts ohne Gegenleistung ...
Kam ihm in den Sinn. „Überlegt ihr schon was ihr dafür fordern werdet?“ meinte er fast schroff, doch die Priesterin schüttelte den Kopf, „Das liegt nicht in meinem Interesse.“
Rafael schien überrascht. „Ich muss gestehen... das ihr mich überrascht.“ Meinte er nun wirklich verwirrt.
„Warum? Weil ich nichts dafür fordere? Es liegt nicht in meinem Interesse dass du stirbst.“
Erklärte sie nun stattdessen und setzte sich in einige Entfernung im Schneidersitz auf den Boden.
„Denkst du man wird dich vermissen?“ fragte sie und reichte ihm noch ein Stück Braten, das er vorsichtig entgegen nahm. „Ist das eine Fangfrage?“ ließ er sich vorsichtig vernehmen, und meinte dann einfach. „Ja. Ich denke das meine Frau mich vermisst, sich Sorgen macht.
Der Graf ... möglich, aber er weiß das ich nicht will das er wegen mir nachgibt.“
Sie nickte, und kurz unterhielt man sich über Ritter, Ritterschaft, Ehre und Ehrenwörtern, und Rafael blieb bedacht darauf nichts zu sagen was man nicht überall her hätte erfahren können.
Schließlich stellte sie noch eine Frage. „Was geschieht mit euch wenn ihr zurück kehrt?“
Rafael zuckt die rechte Schulter. „Ich weiß es nicht .Ich werde mich dem Kronrat stellen müssen.“
„Und was macht der Kronrat mit euch?“
Rafael zögerte bevor er ehrlich entgegnet „Ich weiß es nicht.“
Die Priesterin nickte, stand auf und kramte in ihrer Tasche um dann ein kleines Schmuckkette heraus zu nehmen. „Was ist das?“ fragte Rafael misstrauisch, während Aliyahna ihm die Kette umlegte an ein Ankh des kirchlich-lichten Pantheons, welches von Schwingen geschützt wird zeigte. „Ich weiß nicht, ich nahm es einem Priester ab, Sandro ... wal oder so ähnlich.“
Rafael nickte. „Danke.“ Meinte er wieder und man konnte ihm seine absolute Verwirrtheit ansehen.
Für ihn war das Ganze unvorstellbar. Es war als verstände er die Welt nicht mehr.
Was wusste er eigentlich über Alatar und ihren Dienern...
Genug musste er sagen aber anscheinend ...
Sie richtete sich langsam auf, „ Benötigt ihr noch etwas?“ ließ sie sich nun vernehmen und nicht wirklich ernst entgegnete er „Einen Trank gegen Schmerzen wäre gut.“ Und zu seinem absolutem Erstaunen nahm sie einen Trank heraus den sie ihm gab.
Nur kurz zögerte er dann trank er ihn.
Was immer dieser Trank enthielt, schlimmer konnte seine Situation eh nicht mehr werden.
Das sie ging... bemerkte er schon gar nicht mehr.
Der Trank nahm ihm tatsächlich die Schmerzen, auch wenn er in diesen Stunden des erschöpften Schlafes von schweren Alpträumen geplagt wurde, so half es ihm doch irgendwann ausgeruhter wieder zu erwachen.
Das irgendejmand seine Ketten wieder anzog so das er wieder darin hing, dagegen wehrte er sich nicht.
Zu sehr war er mit seinen Gedanken bei der Situation.
Temora und der Brudermörder Alatar ... aber wie passte die Geste der Priesterin da hinein.
Man hatte ihm ein Metallplättchen in den Fuss geschoben das er diesen Kaum belasten konnte, und so wachte er jedes Mal auf wenn er sich versuchte ganz hinzustellen um die schmerzende linke Schulter zu schonen.
Irgendwann kam erneut jemand, die Tür schlug auf und Rafael öffnete müde die Augen.
Er wusste nicht ob es Tag oder Nacht war, und eigentlich... war es ihm auch vollkommen egal.
Die Priesterin Aliyahna stand vor ihm und unwillkürlich zog er den Kopf zwischen die Schultern. Er wollte sich aufrichten sich hinstellen, doch sie öffnete seine Ketten, ließ sie länger so das er auf dem Boden zusammensacken konnte, was er auch fast dankbar tat.
Absolut erschöpft lehnte er sich an die Wand, die Augen schließend, bevor er fast leise ihre Stimme vernahm.
„Habt ihr Durst?“
Er presste die trockenen Lippen zusammen, blickte auf, nicht wissend ob nicht eine neue Teufelei auf ihn wartete.
Sie hielt ihm eine Wasserschlauch entgegen den er mit beiden Händen nahm und fast gierig trank.
Frisches kaltes Wasser.
Besser als jeglicher Wein den er je getrunken hatte, schien es ihm im Augenblick.
Er zwang sich ruhiger zu trinken und als er aufblickte hielt sie ihm ein Stück Brot entgegen.
Fast sofort griff er hastig danach und begann zu essen, während sie ihm ruhig zusah.
Es war ihm im Moment egal aus welchen Beweggründen sie dieses tat.
Es war ihm absolut egal.
Neue Lebensgeister durchströmten ihn, obwohl sein Ganzer Körper schmerzte.
Von seiner linken Schulter aus ging ein pochen das ihn schier wahninnig machte, und erst als er Hunger und Durst gestillt hatte, blickt er Aliyahna mit misstrauen im Blick an.
„Warum?“ fragte er nun und das gar freundliche Lächeln in ihrem Gesicht verwirrte ihn sichtlich.
Konnten Alatar Gläubige.. Diener gar überhaupt Freundlich sein?
Er war verwirrt.
„Ich dachte du hättest vielleicht Hunger und Durst..“ meinte sie fast in einem nichtssagenden Tonfall und Rafael zögerte bevor er „Danke.“ Sagte.
Vorsichtig massierte er sich die aufgeschundenen Gelenke. Die alten Narben waren wieder aufgebrochen und die Gelenke wund, und er begnete kurz dem Blick der Prieterin die ihn lange musterte.
Nichts ohne Gegenleistung ...
Kam ihm in den Sinn. „Überlegt ihr schon was ihr dafür fordern werdet?“ meinte er fast schroff, doch die Priesterin schüttelte den Kopf, „Das liegt nicht in meinem Interesse.“
Rafael schien überrascht. „Ich muss gestehen... das ihr mich überrascht.“ Meinte er nun wirklich verwirrt.
„Warum? Weil ich nichts dafür fordere? Es liegt nicht in meinem Interesse dass du stirbst.“
Erklärte sie nun stattdessen und setzte sich in einige Entfernung im Schneidersitz auf den Boden.
„Denkst du man wird dich vermissen?“ fragte sie und reichte ihm noch ein Stück Braten, das er vorsichtig entgegen nahm. „Ist das eine Fangfrage?“ ließ er sich vorsichtig vernehmen, und meinte dann einfach. „Ja. Ich denke das meine Frau mich vermisst, sich Sorgen macht.
Der Graf ... möglich, aber er weiß das ich nicht will das er wegen mir nachgibt.“
Sie nickte, und kurz unterhielt man sich über Ritter, Ritterschaft, Ehre und Ehrenwörtern, und Rafael blieb bedacht darauf nichts zu sagen was man nicht überall her hätte erfahren können.
Schließlich stellte sie noch eine Frage. „Was geschieht mit euch wenn ihr zurück kehrt?“
Rafael zuckt die rechte Schulter. „Ich weiß es nicht .Ich werde mich dem Kronrat stellen müssen.“
„Und was macht der Kronrat mit euch?“
Rafael zögerte bevor er ehrlich entgegnet „Ich weiß es nicht.“
Die Priesterin nickte, stand auf und kramte in ihrer Tasche um dann ein kleines Schmuckkette heraus zu nehmen. „Was ist das?“ fragte Rafael misstrauisch, während Aliyahna ihm die Kette umlegte an ein Ankh des kirchlich-lichten Pantheons, welches von Schwingen geschützt wird zeigte. „Ich weiß nicht, ich nahm es einem Priester ab, Sandro ... wal oder so ähnlich.“
Rafael nickte. „Danke.“ Meinte er wieder und man konnte ihm seine absolute Verwirrtheit ansehen.
Für ihn war das Ganze unvorstellbar. Es war als verstände er die Welt nicht mehr.
Was wusste er eigentlich über Alatar und ihren Dienern...
Genug musste er sagen aber anscheinend ...
Sie richtete sich langsam auf, „ Benötigt ihr noch etwas?“ ließ sie sich nun vernehmen und nicht wirklich ernst entgegnete er „Einen Trank gegen Schmerzen wäre gut.“ Und zu seinem absolutem Erstaunen nahm sie einen Trank heraus den sie ihm gab.
Nur kurz zögerte er dann trank er ihn.
Was immer dieser Trank enthielt, schlimmer konnte seine Situation eh nicht mehr werden.
Das sie ging... bemerkte er schon gar nicht mehr.
Der Trank nahm ihm tatsächlich die Schmerzen, auch wenn er in diesen Stunden des erschöpften Schlafes von schweren Alpträumen geplagt wurde, so half es ihm doch irgendwann ausgeruhter wieder zu erwachen.
Das irgendejmand seine Ketten wieder anzog so das er wieder darin hing, dagegen wehrte er sich nicht.
Zu sehr war er mit seinen Gedanken bei der Situation.
Temora und der Brudermörder Alatar ... aber wie passte die Geste der Priesterin da hinein.
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Felicitas de Arganta
Die Tage verstrichen und in Feli kam immer mehr Verzweiflung hoch.
Sie hatte sich die letzten Tage im Anwesen "versteckt" und sich um Rehya gekümmert.
Die Kleine merkte langsam auch das etwas nicht stimmte. Ihr Papa war schon lange nicht mehr zu ihr gekommen um ihr etwas vorzusingen.
So schief Rafael auch singen konnte, die kleine Rehya liebte ihn abgöttisch für seine Schlaflieder. Ein Umstand der Feli immer wieder zum schmunzeln gebracht hatte....
Doch jetzt löste es nurnoch Schmerz in ihr aus. Sie hatte seine Augen. Diese wunderschönen Blauen Augen, in denen Feli sich so gern verlor.
Sie traute sich nicht nach Varuna zu gehen. Nachzufragen was los war. Ob man etwas gehört hatte. Was vor sich ging. Sie traute sich einfach nicht. Die Vorstellung von düsterer Kunde machte ihr das Herz so schwer das sie sich nicht mehr bewegen konnte.
Sie wollte ihn wieder bei sich haben. Sie liebte ihn doch.
Kurz machten in ihrem Kopf die Gedanken die Runde was würde wenn er wieder hier war. Vier Männer in Gefahr gebracht. Sein Vater wusste darüber bescheid. Tante Clarisse hatten sie belogen in der Hoffnung sie würde es verstehen. Keiner wollte das die wirklich liebenswerte Frau sich derart aufregen musste, auch wenn das Treffen mit Clarisse doch sehr anstrengend für Feli in der Situation gewesen war.
Gute Miene zum Bösen Spiel.
Es half alles nichts...wie viele Stunden hatte sie nun schon nach Draussen gestarrt in der Hoffnung jemand würde ihr die frohe Kunde bringen, dass ihr geliebter Ehemann wieder da sein würde? Sie wusste es nicht mehr.
Im Moment lebte sie nicht, sie exsistierte lediglich. Machte ihre Aufgaben im Haus, kümmerte sich mit aller Liebe die sie aufbringen konnte um die kleine Rehya. Zu mehr war sie kaum im stande.
Rafael...oh Rafael....komm zu mir zurück...
Sie hatte sich die letzten Tage im Anwesen "versteckt" und sich um Rehya gekümmert.
Die Kleine merkte langsam auch das etwas nicht stimmte. Ihr Papa war schon lange nicht mehr zu ihr gekommen um ihr etwas vorzusingen.
So schief Rafael auch singen konnte, die kleine Rehya liebte ihn abgöttisch für seine Schlaflieder. Ein Umstand der Feli immer wieder zum schmunzeln gebracht hatte....
Doch jetzt löste es nurnoch Schmerz in ihr aus. Sie hatte seine Augen. Diese wunderschönen Blauen Augen, in denen Feli sich so gern verlor.
Sie traute sich nicht nach Varuna zu gehen. Nachzufragen was los war. Ob man etwas gehört hatte. Was vor sich ging. Sie traute sich einfach nicht. Die Vorstellung von düsterer Kunde machte ihr das Herz so schwer das sie sich nicht mehr bewegen konnte.
Sie wollte ihn wieder bei sich haben. Sie liebte ihn doch.
Kurz machten in ihrem Kopf die Gedanken die Runde was würde wenn er wieder hier war. Vier Männer in Gefahr gebracht. Sein Vater wusste darüber bescheid. Tante Clarisse hatten sie belogen in der Hoffnung sie würde es verstehen. Keiner wollte das die wirklich liebenswerte Frau sich derart aufregen musste, auch wenn das Treffen mit Clarisse doch sehr anstrengend für Feli in der Situation gewesen war.
Gute Miene zum Bösen Spiel.
Es half alles nichts...wie viele Stunden hatte sie nun schon nach Draussen gestarrt in der Hoffnung jemand würde ihr die frohe Kunde bringen, dass ihr geliebter Ehemann wieder da sein würde? Sie wusste es nicht mehr.
Im Moment lebte sie nicht, sie exsistierte lediglich. Machte ihre Aufgaben im Haus, kümmerte sich mit aller Liebe die sie aufbringen konnte um die kleine Rehya. Zu mehr war sie kaum im stande.
Rafael...oh Rafael....komm zu mir zurück...
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Lanaya Shevanor
Wann hatte sie angefangen Befehle in schmückende Worte zu kleiden so das sie einem Wunsch glichen? Abwartend ruhte der Blick auf den Zügen des Diplomaten. Nahezu lautlos waren die Schritte die Scartyz durch die Gänge folgten das dumpfe Pochen des Stabes jedoch verriet ihr Kommen. Scheppernd drehte sich der Schlüssel ehe die Eisentüre mit einem Knarren aufsprang. Schweigend musterte sie Rafael und stellte fast etwas erleichtert fest das es ihm besser ging. Wahrlich, sie selbst hätte für Wasser und Brot gesorgt wenn sich der Zustand verschlimmert hätte. Sie gönnte ihm nicht zu sterben. Er sollte leiden, unter seinen ganzen selbsterlegten Prinzipien zerbrechen. Eines Tages würde man sich gegenüberstehen ohne das andere verlangend die Hand nach seinem Befinden ausstreckten. Geduld, Ruhe - sie war bisher gut damit gefahren und zählte die Zeit auf ihrer Seite.
Gelassen sah sie Scartyz nach dessen Drohung an Rafael nur kurz durch ihre Gedanken wirbelte. Wie sollte dieser in seinem Zustand... Amüsiert hoben sich die Mundwinkel und man stand sich gegenüber.
Habt ihr mich vermisst?
Seine Antwort war vielversprechend. In einer flüssigen Bewegung ließ sie die Hand mit dem Stab etwas sinken der sich nahezu übergangslos demanifestierte. Sarog und sie hatten eine Frage gestellt bei ihrem letzten Besuch. Noch stand die Antwort aus. Sicherlich erinnerte sich der Ritter auf welche Art und Weise sie sich die Antworten zu holen pflegte. War es Angst in seinen Augen? Hass? Jegliche Reaktion nahm sie war, jedes Wort wurde abgewogen doch dann geschah etwas unvorhergesehenes. Er musste sich sehr sicher fühlen, schien sehr überzeugt das sie nicht konnte was sie nicht durfte. Die Ruhe schwand dahin. Mit jedem stichelnden Wort kochte sie innerlich und hätte ihn am Liebsten in seine Schranken gewiesen. Warum eigentlich nicht? Auch früher schon hatte sie es verstanden die Worte zu interpretieren das sie für die eigenen Zwecke nutzbar waren.
Ihr dürft es nicht!
Ihr bekommt einzig wonach ihr verlangt habt! Nicht mehr und nicht weniger!
Man wahrte die Etikette während man sich angiftete. Selbst hier waren Form und Betitelung so tief verankert das sie flüssig aufklangen und dem Ganzen eine spöttische Form gaben. Einige Bemerkungen saßen, mehr als er sich vorstellen konnte. Sichtlich senkte sich die Brust unter dem aufgebrachten Atmen als sie Luft in ihre Lungen pumpte. Der Hass stand ihr ins Gesicht geschrieben und nicht viele kamen in den Genuss sie so zu erleben und zu überleben. Man schaukelte sich hoch und irgendwann hatte sie die Entscheidung getroffen. Unversehrt würde er bleiben doch nicht unangetastet. Er weidete sich an dem unglücklichen Treffer von damals? Bitte sie würde ihm etwas geben das IHN erinnern würde.
HEXE!
Harch! Eines der milderen Worte die ihr schon um die Ohren gepfeffert worden waren. Inzwischen hatte sie sich wieder soweit im Griff genau zu wissen was sie tat. Der rote Arkoritherdolch in den Händen glamm auf als würde er eine große Hitze geben. Rafael versuchte sie mit Worten dazu zu bringen die fesselnde Starre aufzuheben. Oh, er würde den Schmerz nicht ignorieren können. Es war gar nicht nötig diese Finte auch nur in Betracht zu ziehen. Fest hatten die Finger seine Haar umschlossen als sie den Kopf nach Vorne gezogen hatte. Nun ließ sie los ohne den magischen Griff zu mildern. Einige weitere, spöttische Worte folgten während sie die Nackenhaut studierte. Erkannte er die Gnade die sie ihm gewährte? Er würde es nicht jeden Tag sehen müssen doch er wusste das es da war.
Noch hatte der Dolch keinerlei Kontakt zur Haut. Sie beschloss es noch etwas zu genießen. Sonnte sich sichtlich in seinem Gebaren. Dann jedoch senkte sie die Spitze auf die Haut. Ein Zischen und der Duft nach verbranntem Fleisch als auch seine Reaktion füllten die Zelle aus. Wie ein warmes Messer durch Butter gleiten würde glitt der Arkoritherdolch durch die Haut. Vollkommen ruhig war die Hand die ihn führte und sie ließ sich Zeit. Kostete den Moment aus und vollendete ihr Werk mit einem überaus zufriedenem Blick. Wie eingebrannt zierte die magische Rune am Ende seinen Nacken. Doch die Haut schien unversehrt. Noch betrachtete sie ihn etwas dann zog sie die Hand zurück. Der Dolch fand seinen Platz an ihrem Gurt und als genügend Abstand gesichert war nahm sie die Starre von ihm.
Göttlich, wie er es ertrug. Doch ihre Zeit war knapp bemessen. Seiner Reaktion nach war es nicht nötig nach einer direkten Antwort zu suchen. Doch warum sollte sie sich den Spass nehmen lassen? Für den heutigen Abend würde er die Ruhe haben die ihm erlaubte über all das nachzudenken. Mit einem ungewohnt zufriedenen Lächeln verließ sie die Zelle.
Gelassen sah sie Scartyz nach dessen Drohung an Rafael nur kurz durch ihre Gedanken wirbelte. Wie sollte dieser in seinem Zustand... Amüsiert hoben sich die Mundwinkel und man stand sich gegenüber.
Habt ihr mich vermisst?
Seine Antwort war vielversprechend. In einer flüssigen Bewegung ließ sie die Hand mit dem Stab etwas sinken der sich nahezu übergangslos demanifestierte. Sarog und sie hatten eine Frage gestellt bei ihrem letzten Besuch. Noch stand die Antwort aus. Sicherlich erinnerte sich der Ritter auf welche Art und Weise sie sich die Antworten zu holen pflegte. War es Angst in seinen Augen? Hass? Jegliche Reaktion nahm sie war, jedes Wort wurde abgewogen doch dann geschah etwas unvorhergesehenes. Er musste sich sehr sicher fühlen, schien sehr überzeugt das sie nicht konnte was sie nicht durfte. Die Ruhe schwand dahin. Mit jedem stichelnden Wort kochte sie innerlich und hätte ihn am Liebsten in seine Schranken gewiesen. Warum eigentlich nicht? Auch früher schon hatte sie es verstanden die Worte zu interpretieren das sie für die eigenen Zwecke nutzbar waren.
Ihr dürft es nicht!
Ihr bekommt einzig wonach ihr verlangt habt! Nicht mehr und nicht weniger!
Man wahrte die Etikette während man sich angiftete. Selbst hier waren Form und Betitelung so tief verankert das sie flüssig aufklangen und dem Ganzen eine spöttische Form gaben. Einige Bemerkungen saßen, mehr als er sich vorstellen konnte. Sichtlich senkte sich die Brust unter dem aufgebrachten Atmen als sie Luft in ihre Lungen pumpte. Der Hass stand ihr ins Gesicht geschrieben und nicht viele kamen in den Genuss sie so zu erleben und zu überleben. Man schaukelte sich hoch und irgendwann hatte sie die Entscheidung getroffen. Unversehrt würde er bleiben doch nicht unangetastet. Er weidete sich an dem unglücklichen Treffer von damals? Bitte sie würde ihm etwas geben das IHN erinnern würde.
HEXE!
Harch! Eines der milderen Worte die ihr schon um die Ohren gepfeffert worden waren. Inzwischen hatte sie sich wieder soweit im Griff genau zu wissen was sie tat. Der rote Arkoritherdolch in den Händen glamm auf als würde er eine große Hitze geben. Rafael versuchte sie mit Worten dazu zu bringen die fesselnde Starre aufzuheben. Oh, er würde den Schmerz nicht ignorieren können. Es war gar nicht nötig diese Finte auch nur in Betracht zu ziehen. Fest hatten die Finger seine Haar umschlossen als sie den Kopf nach Vorne gezogen hatte. Nun ließ sie los ohne den magischen Griff zu mildern. Einige weitere, spöttische Worte folgten während sie die Nackenhaut studierte. Erkannte er die Gnade die sie ihm gewährte? Er würde es nicht jeden Tag sehen müssen doch er wusste das es da war.
Noch hatte der Dolch keinerlei Kontakt zur Haut. Sie beschloss es noch etwas zu genießen. Sonnte sich sichtlich in seinem Gebaren. Dann jedoch senkte sie die Spitze auf die Haut. Ein Zischen und der Duft nach verbranntem Fleisch als auch seine Reaktion füllten die Zelle aus. Wie ein warmes Messer durch Butter gleiten würde glitt der Arkoritherdolch durch die Haut. Vollkommen ruhig war die Hand die ihn führte und sie ließ sich Zeit. Kostete den Moment aus und vollendete ihr Werk mit einem überaus zufriedenem Blick. Wie eingebrannt zierte die magische Rune am Ende seinen Nacken. Doch die Haut schien unversehrt. Noch betrachtete sie ihn etwas dann zog sie die Hand zurück. Der Dolch fand seinen Platz an ihrem Gurt und als genügend Abstand gesichert war nahm sie die Starre von ihm.
Göttlich, wie er es ertrug. Doch ihre Zeit war knapp bemessen. Seiner Reaktion nach war es nicht nötig nach einer direkten Antwort zu suchen. Doch warum sollte sie sich den Spass nehmen lassen? Für den heutigen Abend würde er die Ruhe haben die ihm erlaubte über all das nachzudenken. Mit einem ungewohnt zufriedenen Lächeln verließ sie die Zelle.
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Darna von Hohenfels
"Alles fügt sich und erfüllt sich,
musst es nur erwarten können..."
("Stilles Reifen" von Christian Morgenstern)
So makaber es klang, selbst ihr Bemühen, auf magischem Wege nach Andrey suchen zu lassen, hatte heute Morgen einen positiven Effekt gehabt, als sie zu Elnesta sah und sie das Wort "Melodie" erwähnte. Melodie. Melodie suchen, das war es doch...
"Frau Elnesta, wäre es möglich, sich die Melodie der Gebeine Anaras längerfristig einzuprägen, um sie zu gegebener Zeit zu suchen?"
"Wenn ich mir jene Melodie lang genug einprägen kann sollte jenes machbar sein."
"Würde man davon an den Knochen selber was merken?"
"Law, wenn ich jene Melodie studiere verändere ich sie ja nicht."
Damit nahm es seinen Gang. Sie mochten kaum verhindern können, die Knochen auszuliefern, doch würde der Alka nicht gerade Wert darauf legen, seine Beute bestens zu verstecken und dabei sogar magisch abzusichern, würde man später eine Möglichkeit haben, nicht aufs Geratewohl nach ihnen suchen zu müssen.
"Vielleicht sind wir ihm damit vielleicht endlich mal wieder einen winzigen Schritt voraus." Es war ein dünner Faden Hoffnung. Aber Hoffnung.
Elnesta nahm sich den ganzen Tag Zeit, die den sterblichen Überresten Anaras innewohnende Melodie anfänglich zu erforschen, und schließlich sollte ihre Struktur in fünf Diamanten gebannt werden.
Es versetzte am Abend Darna einen schmerzhaften Stich, wieder in schwarzer Kleidung hier unten zu stehen, schräg hinter einem trauernden Adrian, der sich mit dem toten Leib seiner Schwester konfrontiert sah...
"Damals stand er so alleine da vorne, unantastbar, einsam. Einsam." Es tat ihr weh. Sie trat näher an ihn heran, still, leise. Der Schwertgriff an ihrer Seite glänzte auf und während des letzten Schrittes, während ihre Linke sich hob, um auf seiner Schulter ruhig zum liegen zu kommen, umgab das Glänzen ihren Körper, formte die von Temora gegebene Rüstung. Es mochten nicht die Kerzen allein sein, die den Raum in Helligkeit tauchten, es war nicht nur die Wärme ihrer Hand, die Adrian spürte, es war nicht nur ein dankbarer fester Blick, der Elnesta Kraft gab, als sie von der Anstrengung zusammenzusinken drohte.
Hinter ihnen hatten die Diamanten fragmentweise eine exakt nachgebildete Form der Knochen angenommen, während Anaras sterbliche Überreste in den Transportsarg gebettet wurden. Ein dünner Faden Hoffnung.
"Doch wer die Hoffnung gab verloren
und böslich sie verloren gab,
der wäre besser ungeboren:
Denn lebend wohnt er schon im Grab."
(leicht abgewandelt: "Frühlingsglaube" von Gottfried Keller)
"Ich bat um Eure Anwesenheit, damit Ihr die Steine gut und vor allem sicher verwahrt."
Darna nickte bedächtig zu Elnestas Worten. Ja, am besten, es wüsste kaum jemand von ihrer Existenz, und erst recht durfte man nicht herankommen. Ins Kloster? "Zu naheliegend. Aber es sollte ein abgeschirmter, klerikaler Ort sein." Sie sah zu Adrian, sah seinen Schmerz. "Es darf nichts schiefgehen. Es DARF nichts schiefgehen!"
"Elnesta?", fragte sie leiser.
"Mae?"
"Ich wüsste einen sicheren Ort... doch dafür müsste ich zum Schrein der Tapferkeit."
"Für jenen Zweck habt ihr meine Erlaubnis, den Nebelwald zu betreten." Elnesta reichte ihr einen silbernen Armreif, auf den elfische Runen graviert waren. "Sollte Euch ein Elf hindern wollen, so zeigt ihm dies und sagt ihm, daß ich es gestatte."
Mit dankendem Nicken nahm sie das Schmuckstück an.
"Dann werde ich sofort aufbrechen und sie so sicher verwahren, wie es nur irgend geht."
Adrian sah zu ihr: "Du wirst sicher den richtigen Ort kennen."
Oh ja...
Mit einer altmodisch mit Schnitzereien verzierten Holzkiste brach sie unverzüglich zum Nebelwald auf. Elnesta hatte einen "würdigen" Behälter empfohlen und Darna in die Verlegenheit gebracht, auf die Schnelle mal eben so im Schloß einen freien, schönen Behälter in der richtigen Größe zu finden. Auf dem gräflichen Dachboden lagen nun einige ausrangierte Kleidungsstücke seiner Hoheit offen auf einem Korb, und die Holzkiste roch innen noch nach mottenvertreibendem Lavendel - nun ja. Man musste improvisieren können.
Als sie über die grauen Bodenfliesen schritt, war da wieder dieses über die Haut gleitende Kribbeln und ein vages Gefühl, als kehre sie nach Hause zurück. Sie erwies der Göttin vor dem heiligen Symbol des Schreines ihre Reverenz, dann trat sie zurück auf die grauen Platten. Sie senkte den Kopf, die Kiste in beiden Händen, sprach leise Worte:
"Herrin Temora, in deinem Dienst erbitte ich dein Wohlwollen. Ehre sei Gelir Ancelliûl und ewig gehütet Nastad e-goth."
Aufmerksame Augen der ewig jungen Wächter des Nebelwaldes mochten für einen kurzen Moment ein Licht erblicken, das die Paladin umgab - dann war sie verschwunden, als hätte ein Waldgeist sie als Reisende mitgenommen.
Im Dunkel der Höhle zur Krypta erblickten ihre Augen auch so den Weg. Die erhabene Stille dieses Ortes nahm sie immer wieder gefangen. Tief in die inneren Gewölbe sollte ihr Weg diesmal nicht führen, im Raum von Gebet und Reinigung stellte sie die hölzerne Kiste vor das Standbild der Göttin. Hier war sie sicher.
"Vor den Herren der Welt beugen wir das Knie - und vor Temora beide!", lautete nach wie vor die Botschaft am Altar, und sie sank auf beide Knie, nutzte für eine Weile die Abgeschiedenheit fern aller Probleme, um selber zur Ruhe zu kommen...
...und vergaß darüber die Zeit.
musst es nur erwarten können..."
("Stilles Reifen" von Christian Morgenstern)
So makaber es klang, selbst ihr Bemühen, auf magischem Wege nach Andrey suchen zu lassen, hatte heute Morgen einen positiven Effekt gehabt, als sie zu Elnesta sah und sie das Wort "Melodie" erwähnte. Melodie. Melodie suchen, das war es doch...
"Frau Elnesta, wäre es möglich, sich die Melodie der Gebeine Anaras längerfristig einzuprägen, um sie zu gegebener Zeit zu suchen?"
"Wenn ich mir jene Melodie lang genug einprägen kann sollte jenes machbar sein."
"Würde man davon an den Knochen selber was merken?"
"Law, wenn ich jene Melodie studiere verändere ich sie ja nicht."
Damit nahm es seinen Gang. Sie mochten kaum verhindern können, die Knochen auszuliefern, doch würde der Alka nicht gerade Wert darauf legen, seine Beute bestens zu verstecken und dabei sogar magisch abzusichern, würde man später eine Möglichkeit haben, nicht aufs Geratewohl nach ihnen suchen zu müssen.
"Vielleicht sind wir ihm damit vielleicht endlich mal wieder einen winzigen Schritt voraus." Es war ein dünner Faden Hoffnung. Aber Hoffnung.
Elnesta nahm sich den ganzen Tag Zeit, die den sterblichen Überresten Anaras innewohnende Melodie anfänglich zu erforschen, und schließlich sollte ihre Struktur in fünf Diamanten gebannt werden.
Es versetzte am Abend Darna einen schmerzhaften Stich, wieder in schwarzer Kleidung hier unten zu stehen, schräg hinter einem trauernden Adrian, der sich mit dem toten Leib seiner Schwester konfrontiert sah...
"Damals stand er so alleine da vorne, unantastbar, einsam. Einsam." Es tat ihr weh. Sie trat näher an ihn heran, still, leise. Der Schwertgriff an ihrer Seite glänzte auf und während des letzten Schrittes, während ihre Linke sich hob, um auf seiner Schulter ruhig zum liegen zu kommen, umgab das Glänzen ihren Körper, formte die von Temora gegebene Rüstung. Es mochten nicht die Kerzen allein sein, die den Raum in Helligkeit tauchten, es war nicht nur die Wärme ihrer Hand, die Adrian spürte, es war nicht nur ein dankbarer fester Blick, der Elnesta Kraft gab, als sie von der Anstrengung zusammenzusinken drohte.
Hinter ihnen hatten die Diamanten fragmentweise eine exakt nachgebildete Form der Knochen angenommen, während Anaras sterbliche Überreste in den Transportsarg gebettet wurden. Ein dünner Faden Hoffnung.
"Doch wer die Hoffnung gab verloren
und böslich sie verloren gab,
der wäre besser ungeboren:
Denn lebend wohnt er schon im Grab."
(leicht abgewandelt: "Frühlingsglaube" von Gottfried Keller)
"Ich bat um Eure Anwesenheit, damit Ihr die Steine gut und vor allem sicher verwahrt."
Darna nickte bedächtig zu Elnestas Worten. Ja, am besten, es wüsste kaum jemand von ihrer Existenz, und erst recht durfte man nicht herankommen. Ins Kloster? "Zu naheliegend. Aber es sollte ein abgeschirmter, klerikaler Ort sein." Sie sah zu Adrian, sah seinen Schmerz. "Es darf nichts schiefgehen. Es DARF nichts schiefgehen!"
"Elnesta?", fragte sie leiser.
"Mae?"
"Ich wüsste einen sicheren Ort... doch dafür müsste ich zum Schrein der Tapferkeit."
"Für jenen Zweck habt ihr meine Erlaubnis, den Nebelwald zu betreten." Elnesta reichte ihr einen silbernen Armreif, auf den elfische Runen graviert waren. "Sollte Euch ein Elf hindern wollen, so zeigt ihm dies und sagt ihm, daß ich es gestatte."
Mit dankendem Nicken nahm sie das Schmuckstück an.
"Dann werde ich sofort aufbrechen und sie so sicher verwahren, wie es nur irgend geht."
Adrian sah zu ihr: "Du wirst sicher den richtigen Ort kennen."
Oh ja...
Mit einer altmodisch mit Schnitzereien verzierten Holzkiste brach sie unverzüglich zum Nebelwald auf. Elnesta hatte einen "würdigen" Behälter empfohlen und Darna in die Verlegenheit gebracht, auf die Schnelle mal eben so im Schloß einen freien, schönen Behälter in der richtigen Größe zu finden. Auf dem gräflichen Dachboden lagen nun einige ausrangierte Kleidungsstücke seiner Hoheit offen auf einem Korb, und die Holzkiste roch innen noch nach mottenvertreibendem Lavendel - nun ja. Man musste improvisieren können.
Als sie über die grauen Bodenfliesen schritt, war da wieder dieses über die Haut gleitende Kribbeln und ein vages Gefühl, als kehre sie nach Hause zurück. Sie erwies der Göttin vor dem heiligen Symbol des Schreines ihre Reverenz, dann trat sie zurück auf die grauen Platten. Sie senkte den Kopf, die Kiste in beiden Händen, sprach leise Worte:
"Herrin Temora, in deinem Dienst erbitte ich dein Wohlwollen. Ehre sei Gelir Ancelliûl und ewig gehütet Nastad e-goth."
Aufmerksame Augen der ewig jungen Wächter des Nebelwaldes mochten für einen kurzen Moment ein Licht erblicken, das die Paladin umgab - dann war sie verschwunden, als hätte ein Waldgeist sie als Reisende mitgenommen.
Im Dunkel der Höhle zur Krypta erblickten ihre Augen auch so den Weg. Die erhabene Stille dieses Ortes nahm sie immer wieder gefangen. Tief in die inneren Gewölbe sollte ihr Weg diesmal nicht führen, im Raum von Gebet und Reinigung stellte sie die hölzerne Kiste vor das Standbild der Göttin. Hier war sie sicher.
"Vor den Herren der Welt beugen wir das Knie - und vor Temora beide!", lautete nach wie vor die Botschaft am Altar, und sie sank auf beide Knie, nutzte für eine Weile die Abgeschiedenheit fern aller Probleme, um selber zur Ruhe zu kommen...
...und vergaß darüber die Zeit.
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Nevyn Silberhand
Ehrwürden de Dynal war an ihn herangetreten mit einer Information, einem Stapel Pergamente und einer Bitte.
Nach dem Schock, vom Schicksal Rafaels und Hudgarrs zu erfahren, den Schriftverkehr mit dem Rahaler Gesindel zu lesen und die Bitte seines Glaubensbruders zu hören, stand es für den Ritter schnell fest, dass er versuchen würde, an einigen Rädern zu drehen.
Er hatte gehofft, solch einen Tag erst in ferner Zukunft und nur nach ausreichender Vorbereitung erleben zu müssen, aber wie es nunmal war:
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Vorgehensweisen...
Was er tun musste, war knapp auf dem schmalen Grade zwischen Tugendlosigkeit und Notwendigkeit wegen bitterer Realität, letzteres war etwas, dem sich jeder irgendwann einmal beugen musste.
So würde der Streiter die Nacht damit verbringen, einige Pergamente auf den Weg zu bringen, den es pressierte und jede Minute die verschenkt wurde, erschwerte die Pläne, die langsam in seinem Geist Gestalt annahmen...
Nach dem Schock, vom Schicksal Rafaels und Hudgarrs zu erfahren, den Schriftverkehr mit dem Rahaler Gesindel zu lesen und die Bitte seines Glaubensbruders zu hören, stand es für den Ritter schnell fest, dass er versuchen würde, an einigen Rädern zu drehen.
Er hatte gehofft, solch einen Tag erst in ferner Zukunft und nur nach ausreichender Vorbereitung erleben zu müssen, aber wie es nunmal war:
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Vorgehensweisen...
Was er tun musste, war knapp auf dem schmalen Grade zwischen Tugendlosigkeit und Notwendigkeit wegen bitterer Realität, letzteres war etwas, dem sich jeder irgendwann einmal beugen musste.
So würde der Streiter die Nacht damit verbringen, einige Pergamente auf den Weg zu bringen, den es pressierte und jede Minute die verschenkt wurde, erschwerte die Pläne, die langsam in seinem Geist Gestalt annahmen...
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Rafael von Arganta
Er schaut auf als die Tür aufgeschlossen wurde, und augenblicklich zuckte er zusammen als er den Ahad erkannte.
Er mobilisierte alle letzten Kräfte fasst mit den Händen nach der Kette um sich Hoch zu ziehen, so gut es ging.
Der Alka legte die Hände auf den Rücken und fixierte Rafael so lange bis dieser selber
Die Geduld verlor, „Sagt schon was ihr wollt?“ meinte er schwach mit spröden Lippen
„Wir hatten das Verlangen auch zu sehen.“ Meinte er ausdruckslos „Wie ist es euch in der Zwischenzeit ergangen in unserem... Gästezimmer.“ Rafael hatte nicht die Kraft sich weiter aufrecht zu halten, so ließ er sich wieder in die Ketten fallen.
Er hatte immer schon Galgenhumor besessen so presste er nun heraus „Bis... auf den Zimmerservice...“
„das ist was euch und uns unterscheidet Ritter, aber ich habe euch etwas mitgebracht.“
Er rollte eine Pergament und Rafael erkannte sofort die Siegel darauf. „nein nein nein nein...“ murmelte er leise und der Alka sprach weiter seinen Einwand überhörend. „Wie ich euch gesagt habe. Eurer Graf hat uns geschrieben. Er hat unsere Bedingungen akzeptiert
Wir werden die Gebeine der Knigin Anara von Hohenfels an die Grenze eures Reiches bringen“
Rafael senkte nun den Blick immer wieder den Kopf schüttelnd und in seinen Augen brannten die Tränen.
„Freut euch doch... ihr kommt Frei.“ Sprach der Alka und fuhr fort „Wir wollen uns bei euch bedanken de Arganta, Rafael de Arganta...Königinverräter. Ihr habt uns so vorzüglich gedient de Arganta.“
Der Zorn der unbändige Zorn verlieh Rafael Kräfte und er warf sich rasend, mit einem wütenden Aufschrei gegen die Ketten gen des Alkas der dieses mit Genugtuung beobachtete, weit genug das Rafael ihn eh nicht erreichen konnte.
„Wollt ihr es euch nicht noch einmal überlegen und weiter an unserem Hof bleiben?
Wenn ihr uns dient könnt ihr eurem Zorn freien lauf lassen de Arganta erlöst von den hinderlichen Barrieren der Tugendhaftigkeit?“
„Wäre dies nicht verlockend Ritter? Immerhin tragt ihr bereits mit Stolz ein Zeichen das recht
unmissverständlich ist.“ Mischte sich Lanayana ein die mit dem Alka gekommen war.
Rafael schüttelte den Kopf. „Nein nein nein nein... ich falle nicht auf eure Worte herein.“
Brachte er hervor.
„Meint ihr man wird euch mit Freude empfangen de Arganta?
Man wird euch verantwortlich machen für den Verlust der Königin man wird euch das Makel der Schande aufdrücken.
Euer Kind wird sich eines Tages schämen das eure zu sein de Arganta.
Doch hier... hier wärt ihr der Mann der die Königin zu seiner Heiligkeit gebracht habt, Ihr könntet mit ein wenig Einsatz unser Schwert werden.
Alles was ihr dafür tun müsst ist uns als euren Herren anzunehmen und der falschen Göttin abzuschwören, euch für den Herren öffnen.
Wir werden euch helfen eure Grafschaft zu retten. euch die Truppen geben das varunesische Gesindel aus eurem Land zu vertreiben.
Wieder und wieder schüttelte Rafael seinen Kopf.
„ Ich werde mich dem Stellen was mich erwarte... ich habe einen Schwur getan den ich folgen werde solange bis mein Leben endet.
Nie ... Mals!!!!“
Habt ihr nicht auch geschworen die Königin zu schützen? Wohl auch ein Schwur den ihr „gebrochen habt de Arganta, aber wie ihr wollt Dann kehrt zurück in eure Heimat
seht euren Freund Adrian wieder und den Schmerz den ihr ihm zugefügt habt“
Rafael schüttelte müde den Kopf. „Ich stelle mich dem ... Alles... andere ... wäre feige.“ Seien stimme nur noch ein wispern gleich doch verständlich
„Es wäre nur klug sich auf die Seite des stärkeren zu stellen.“ Hob der Alka an „Feige ist es zu wissen dass wir recht haben und aus Angst davor in seine Schande zu flüchten.“
Rafael wusste um Adrians Schmerz ohne den ... Freund zu sehen oder gesprochen zu haben.
Er wusste was dieser nun durchlitt und es schmerzte ihn. Schmerzte ihn mehr als so vieles andere.
Er wusste nicht ob Adrian ihm das je verzeihen würde, aber er konnte nicht entsagen.
Er musste sich seinen Taten stellen, sonst würde er sich selber verlieren.
Er würde nicht noch mehr tun was ihn in Verruf bringen würde.
In diese .. Falle waren vor ihm schon einige andre gelaufen, und er war so vermessen gewesen zu glauben das ihm das nicht würde passieren können.
Heilige Temora hilf mir, vergib mir ... Heiligkeit, steh mir bei.
Immer wieder waren diese Gedanken in ihm und so achtete er kaum mehr das der Alka ging.
Leise die Tugenden vor sich heraufsagend um sich selber zu stärken in seinem Glauben.
„Tugenden der Schwachen“ bemerkte der Alka noch dann war er fort.
Das einige Zeit später die Priesterin Alatars wieder zu ihm trat bemerkte er kaum.
Resigniert hing er in den Ketten, die Augen geschlossen. Erst ihre Worte ließen ihn aufmerken.
„Ergib dich der Gnade Alatars, Ritter.. Nur er kann dich erretten. Der einzige Ausweg führt zu ihm. Gib dich nicht länger der Schwäche hin. Erkenne den Weg der dich zu Stärke zurück führt. Brich alles hinter dir ab, vergiss die Vergangenheit..
Für den Moment fühlte Rafael sich wanken er dachte darüber nach, dann ging ein Ruck durch ihn, und er sah auf den Kopf schüttelnd.
„NEIN! Diese letzte Schande werde ich nicht auf mich laden!“
Nun liefen die Tränen an seinen Wangen hinab, und er flüchtete sich in seinen Glauben den er längst verloren glaubte.
Aliyahna fuhr leise, fast verführerisch fort, „Niemand der dir Vorwürfe macht, niemand der sich um dich sorgt, niemand mehr den du enttuschen kannst.. lass deine Freunde.. deine Familie hinter dir.. du benötigst sie nicht. Siehst du deine eigene Schwäche nicht?“
Seine Freunde... seine Familie ... Adrian mehr Familie denn Freund...
Er würde diesen letzten Schritt nicht tun niemals.
„Amyra ... Alsamar, Boresal, Semborel, Bryyn... Isara und Fasamar.” Wisperte er und schloss dabei die Augen das er nicht sah wie Aliyahna zurückwich.
Er hörte das sie zu ihm sprach aber ihre Worte erreichten ihn nicht, die Tränen liefen seinen Wangen hinab als er betete, zu den siebenen zu Temora „Führe mein Schwert auf das ich erschlage deine Gegner, Stärke mein Schild auf das ich bestehe gegen die dunklen Versuchungen.“
Er nahm gar nicht war wie Aliyahna die Kette um seinen Hals ergriff.
Das Gold wurde schwarz der Ankh des lichten Pantheons wandelte sich wurde zu einem Schwarzen Panther und die Kette wurde heißer und heisser während Aliyahna seinen Gebeten ihre entgegensetzte.
Alatar, allmächtiger Vater,
„Deine Dienerin kniet vor dir nieder, um zu erbitten deinen Beistand, möge dein Hass uns führen, möge dein Zorn unsere Gedanken lenken, Möge Ketzerei und frevelhafte Worte bestraft werden..Auf dass deine Herrschaft kommen möge, über dir Irdische.“
„Temoras Licht schütze mich, erhelle und stärke mich.“ Brüllte er entgegen und vor Schmerzen. „Temora sprach wer mich ehrt den ehre ich ... wer mich verachtet den werde ich zerstören!!!“
„Und wo ist deine Temora jetzt?“ hetzte die Priesterin
Rafael antwortet nicht, er blähte die Backen versuchte den Schmerz weg zu atmen immer wieder an seinem Glauben festhaltend.
„Nicht aufgeben. Temora war Hoffnung.“
„Wir sehen uns Wieder Ritter.“ Meinte sie leichthin und er nickte. „dann mit dem Schwert in der Hand.“
„Große Versprechungen!“ meinte sie noch dann ging sie.
Rafael sah ihr noch nach die Tränen vermochte er nicht mehr zurück zu halten.
„Adrian vergib mir.“
Er mobilisierte alle letzten Kräfte fasst mit den Händen nach der Kette um sich Hoch zu ziehen, so gut es ging.
Der Alka legte die Hände auf den Rücken und fixierte Rafael so lange bis dieser selber
Die Geduld verlor, „Sagt schon was ihr wollt?“ meinte er schwach mit spröden Lippen
„Wir hatten das Verlangen auch zu sehen.“ Meinte er ausdruckslos „Wie ist es euch in der Zwischenzeit ergangen in unserem... Gästezimmer.“ Rafael hatte nicht die Kraft sich weiter aufrecht zu halten, so ließ er sich wieder in die Ketten fallen.
Er hatte immer schon Galgenhumor besessen so presste er nun heraus „Bis... auf den Zimmerservice...“
„das ist was euch und uns unterscheidet Ritter, aber ich habe euch etwas mitgebracht.“
Er rollte eine Pergament und Rafael erkannte sofort die Siegel darauf. „nein nein nein nein...“ murmelte er leise und der Alka sprach weiter seinen Einwand überhörend. „Wie ich euch gesagt habe. Eurer Graf hat uns geschrieben. Er hat unsere Bedingungen akzeptiert
Wir werden die Gebeine der Knigin Anara von Hohenfels an die Grenze eures Reiches bringen“
Rafael senkte nun den Blick immer wieder den Kopf schüttelnd und in seinen Augen brannten die Tränen.
„Freut euch doch... ihr kommt Frei.“ Sprach der Alka und fuhr fort „Wir wollen uns bei euch bedanken de Arganta, Rafael de Arganta...Königinverräter. Ihr habt uns so vorzüglich gedient de Arganta.“
Der Zorn der unbändige Zorn verlieh Rafael Kräfte und er warf sich rasend, mit einem wütenden Aufschrei gegen die Ketten gen des Alkas der dieses mit Genugtuung beobachtete, weit genug das Rafael ihn eh nicht erreichen konnte.
„Wollt ihr es euch nicht noch einmal überlegen und weiter an unserem Hof bleiben?
Wenn ihr uns dient könnt ihr eurem Zorn freien lauf lassen de Arganta erlöst von den hinderlichen Barrieren der Tugendhaftigkeit?“
„Wäre dies nicht verlockend Ritter? Immerhin tragt ihr bereits mit Stolz ein Zeichen das recht
unmissverständlich ist.“ Mischte sich Lanayana ein die mit dem Alka gekommen war.
Rafael schüttelte den Kopf. „Nein nein nein nein... ich falle nicht auf eure Worte herein.“
Brachte er hervor.
„Meint ihr man wird euch mit Freude empfangen de Arganta?
Man wird euch verantwortlich machen für den Verlust der Königin man wird euch das Makel der Schande aufdrücken.
Euer Kind wird sich eines Tages schämen das eure zu sein de Arganta.
Doch hier... hier wärt ihr der Mann der die Königin zu seiner Heiligkeit gebracht habt, Ihr könntet mit ein wenig Einsatz unser Schwert werden.
Alles was ihr dafür tun müsst ist uns als euren Herren anzunehmen und der falschen Göttin abzuschwören, euch für den Herren öffnen.
Wir werden euch helfen eure Grafschaft zu retten. euch die Truppen geben das varunesische Gesindel aus eurem Land zu vertreiben.
Wieder und wieder schüttelte Rafael seinen Kopf.
„ Ich werde mich dem Stellen was mich erwarte... ich habe einen Schwur getan den ich folgen werde solange bis mein Leben endet.
Nie ... Mals!!!!“
Habt ihr nicht auch geschworen die Königin zu schützen? Wohl auch ein Schwur den ihr „gebrochen habt de Arganta, aber wie ihr wollt Dann kehrt zurück in eure Heimat
seht euren Freund Adrian wieder und den Schmerz den ihr ihm zugefügt habt“
Rafael schüttelte müde den Kopf. „Ich stelle mich dem ... Alles... andere ... wäre feige.“ Seien stimme nur noch ein wispern gleich doch verständlich
„Es wäre nur klug sich auf die Seite des stärkeren zu stellen.“ Hob der Alka an „Feige ist es zu wissen dass wir recht haben und aus Angst davor in seine Schande zu flüchten.“
Rafael wusste um Adrians Schmerz ohne den ... Freund zu sehen oder gesprochen zu haben.
Er wusste was dieser nun durchlitt und es schmerzte ihn. Schmerzte ihn mehr als so vieles andere.
Er wusste nicht ob Adrian ihm das je verzeihen würde, aber er konnte nicht entsagen.
Er musste sich seinen Taten stellen, sonst würde er sich selber verlieren.
Er würde nicht noch mehr tun was ihn in Verruf bringen würde.
In diese .. Falle waren vor ihm schon einige andre gelaufen, und er war so vermessen gewesen zu glauben das ihm das nicht würde passieren können.
Heilige Temora hilf mir, vergib mir ... Heiligkeit, steh mir bei.
Immer wieder waren diese Gedanken in ihm und so achtete er kaum mehr das der Alka ging.
Leise die Tugenden vor sich heraufsagend um sich selber zu stärken in seinem Glauben.
„Tugenden der Schwachen“ bemerkte der Alka noch dann war er fort.
Das einige Zeit später die Priesterin Alatars wieder zu ihm trat bemerkte er kaum.
Resigniert hing er in den Ketten, die Augen geschlossen. Erst ihre Worte ließen ihn aufmerken.
„Ergib dich der Gnade Alatars, Ritter.. Nur er kann dich erretten. Der einzige Ausweg führt zu ihm. Gib dich nicht länger der Schwäche hin. Erkenne den Weg der dich zu Stärke zurück führt. Brich alles hinter dir ab, vergiss die Vergangenheit..
Für den Moment fühlte Rafael sich wanken er dachte darüber nach, dann ging ein Ruck durch ihn, und er sah auf den Kopf schüttelnd.
„NEIN! Diese letzte Schande werde ich nicht auf mich laden!“
Nun liefen die Tränen an seinen Wangen hinab, und er flüchtete sich in seinen Glauben den er längst verloren glaubte.
Aliyahna fuhr leise, fast verführerisch fort, „Niemand der dir Vorwürfe macht, niemand der sich um dich sorgt, niemand mehr den du enttuschen kannst.. lass deine Freunde.. deine Familie hinter dir.. du benötigst sie nicht. Siehst du deine eigene Schwäche nicht?“
Seine Freunde... seine Familie ... Adrian mehr Familie denn Freund...
Er würde diesen letzten Schritt nicht tun niemals.
„Amyra ... Alsamar, Boresal, Semborel, Bryyn... Isara und Fasamar.” Wisperte er und schloss dabei die Augen das er nicht sah wie Aliyahna zurückwich.
Er hörte das sie zu ihm sprach aber ihre Worte erreichten ihn nicht, die Tränen liefen seinen Wangen hinab als er betete, zu den siebenen zu Temora „Führe mein Schwert auf das ich erschlage deine Gegner, Stärke mein Schild auf das ich bestehe gegen die dunklen Versuchungen.“
Er nahm gar nicht war wie Aliyahna die Kette um seinen Hals ergriff.
Das Gold wurde schwarz der Ankh des lichten Pantheons wandelte sich wurde zu einem Schwarzen Panther und die Kette wurde heißer und heisser während Aliyahna seinen Gebeten ihre entgegensetzte.
Alatar, allmächtiger Vater,
„Deine Dienerin kniet vor dir nieder, um zu erbitten deinen Beistand, möge dein Hass uns führen, möge dein Zorn unsere Gedanken lenken, Möge Ketzerei und frevelhafte Worte bestraft werden..Auf dass deine Herrschaft kommen möge, über dir Irdische.“
„Temoras Licht schütze mich, erhelle und stärke mich.“ Brüllte er entgegen und vor Schmerzen. „Temora sprach wer mich ehrt den ehre ich ... wer mich verachtet den werde ich zerstören!!!“
„Und wo ist deine Temora jetzt?“ hetzte die Priesterin
Rafael antwortet nicht, er blähte die Backen versuchte den Schmerz weg zu atmen immer wieder an seinem Glauben festhaltend.
„Nicht aufgeben. Temora war Hoffnung.“
„Wir sehen uns Wieder Ritter.“ Meinte sie leichthin und er nickte. „dann mit dem Schwert in der Hand.“
„Große Versprechungen!“ meinte sie noch dann ging sie.
Rafael sah ihr noch nach die Tränen vermochte er nicht mehr zurück zu halten.
„Adrian vergib mir.“
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Adrian von Hohenfels
Die Stunden, die Tage verrannen, als wären sie Sand, der durch die Finger gleitet... Sand.. verloren und nicht zu halten. Das Gefühl machte sich nicht nur im Bezug auf die Zeit in ihm breit. Er stand stundenlang vor dem Bild.. DEM Bild, vergangene Tage. Anara und er Seite an Seite, lächelnd.. Das Bild, welches Rafael einmal beinah entzweit hatte. Es war zu reparieren gewesen... Erneut war es Rafael der entzweite... keine Reparatur diesmal.. oder vielleicht doch? Hoffnung, Darna hatte dieses Wort angeführt. Ja, möglicherweise lang in der Bemühung Elnestas die Hoffnung, die sie brauchten. Hieran musste man festhalten!
Würde jemand überhaupt verstehen, warum er diesem Schritt zugestimmt hatte? Die Prinzen, er erinnerte sich an den Blick in ihren Augen. Trauer, Verzweiflung, Gefühle die zu verstehen waren... die nicht mangelnde Wut, zum ersten mal in ihrem Leben waren sie wirklich mit der Härte der Boshaftigkeit in Kontakt gekommen. Er würde für sie da sein müssen, eben jetzt zu lehren, derartiges zu bekämpfen, statt sich den Gefühlen hinzugeben. Eine schmerzhafte Lehre, er würde ihnen auch hierin Stütze sein. Es war sein Schwur an Anara.
Seine Gedanken wanderten wieder gen Rafael, die Worte mehr in die Leere des Zimmers lenkend. "Du wirst wissen, was ich fühle und sei dir gewiss, ich werde dich solang durchschütteln bis auch der letzte Funken Unsinn aus deinem Kopf heraus ist!" Veränderte Vorzeichen, er ahnte nicht nur, er wusste... als er damals in Rahal gefangen war, und Rafael sich sorgte, gingen ihm wohl viele recht ähnliche Gedanken durch den Kopf..
"Doch war seine Absicht edler Natur wie mir scheint." Die Worte Elnestas erklangen in seinen Erinnerungen. Wäre die Situation nicht so ernst, er hätte beinah lachen mögen, als er und Darna beinah die selbe Antwort hierauf wählten, sie würden nicht an Rafaels Absicht zweifeln nur an seinem Vermögen hierbei nachzudenken.
Die Gründe für sein Nachgeben jedoch waren klar. Es gab garkeine andere Wahl und er spürte Anara hätte es selbst so gewollt. Nicht aus den Gründen, die der Alka sicher vorschieben würden. Er trennte sich hier von Überresten ohne Leben. Es gab etwas das niemand ihm würde fortnehmen können, die Liebe und die Erinnerung die er für Anara fühlen würde, solange er lebte. Sie würde nicht wollen dass lebloses gehalten würde, Lebendes zu opfern. Es gab nur eine Begründung und ein jeder der zweifelte würde eben diese von ihm gedeutet bekommen. Die Erinnerung an Anara im Herzen haltend tauschte er die Überreste einer Schwester die im Leben von ihm gegangen war und doch im Herzen immer bei ihm, gegen den noch lebenden Bruder ein. Der Alka mochte es als Sieg sehen, er wusste, auf diese Weise behielt er die Nähe zu beiden. "Von Bruder zu Bruder, der Deine bis in den Tod." Keine leer dahingesagten Worte. Der Bruder musste zurückkehren. Er wusste längst, er würde ihm vergeben, auch wenn Rafael sich einiges würde anhören dürfen, das verdiente er!
Würde jemand überhaupt verstehen, warum er diesem Schritt zugestimmt hatte? Die Prinzen, er erinnerte sich an den Blick in ihren Augen. Trauer, Verzweiflung, Gefühle die zu verstehen waren... die nicht mangelnde Wut, zum ersten mal in ihrem Leben waren sie wirklich mit der Härte der Boshaftigkeit in Kontakt gekommen. Er würde für sie da sein müssen, eben jetzt zu lehren, derartiges zu bekämpfen, statt sich den Gefühlen hinzugeben. Eine schmerzhafte Lehre, er würde ihnen auch hierin Stütze sein. Es war sein Schwur an Anara.
Seine Gedanken wanderten wieder gen Rafael, die Worte mehr in die Leere des Zimmers lenkend. "Du wirst wissen, was ich fühle und sei dir gewiss, ich werde dich solang durchschütteln bis auch der letzte Funken Unsinn aus deinem Kopf heraus ist!" Veränderte Vorzeichen, er ahnte nicht nur, er wusste... als er damals in Rahal gefangen war, und Rafael sich sorgte, gingen ihm wohl viele recht ähnliche Gedanken durch den Kopf..
"Doch war seine Absicht edler Natur wie mir scheint." Die Worte Elnestas erklangen in seinen Erinnerungen. Wäre die Situation nicht so ernst, er hätte beinah lachen mögen, als er und Darna beinah die selbe Antwort hierauf wählten, sie würden nicht an Rafaels Absicht zweifeln nur an seinem Vermögen hierbei nachzudenken.
Die Gründe für sein Nachgeben jedoch waren klar. Es gab garkeine andere Wahl und er spürte Anara hätte es selbst so gewollt. Nicht aus den Gründen, die der Alka sicher vorschieben würden. Er trennte sich hier von Überresten ohne Leben. Es gab etwas das niemand ihm würde fortnehmen können, die Liebe und die Erinnerung die er für Anara fühlen würde, solange er lebte. Sie würde nicht wollen dass lebloses gehalten würde, Lebendes zu opfern. Es gab nur eine Begründung und ein jeder der zweifelte würde eben diese von ihm gedeutet bekommen. Die Erinnerung an Anara im Herzen haltend tauschte er die Überreste einer Schwester die im Leben von ihm gegangen war und doch im Herzen immer bei ihm, gegen den noch lebenden Bruder ein. Der Alka mochte es als Sieg sehen, er wusste, auf diese Weise behielt er die Nähe zu beiden. "Von Bruder zu Bruder, der Deine bis in den Tod." Keine leer dahingesagten Worte. Der Bruder musste zurückkehren. Er wusste längst, er würde ihm vergeben, auch wenn Rafael sich einiges würde anhören dürfen, das verdiente er!
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Felicitas de Arganta
Die Nacht war lange herrein gebrochen und Rehya schlief tief und fest.
Feli hatte sie frisch gewickelt, sie gefüttert und in ihr weiches Bettchen gelegt. Ein Kuss auf die Stirn, einer auf die winzigen Lippen - Für ihren Papa - dann war Feli hinaus geschlichen und hatte die Tür vorsichtig geschlossen.
Auf dem Treppenabsatz stand ihre antike Handharfe die sie aus Stolzenfels hatte. Jenes Erbstück das ihr ihre Großtante vermacht hatte.
Die silbrigen Saiten blitzen im Schein des Feuers und das dunkle Holz wirkte alt aber immernoch sehr stabil und massiv. Zusammen mit den kunstvollen Verzierungen.
Feli nahm sie auf und trat auf blanken Sohlen die Treppe hinauf. Ihr Kleid raschelte dabei leise. Sie wusste garnicht warum sie sich immernoch jeden Morgen komplett herrausputze. Haarekämmen, frisieren, Makeup auflegen, Kleid anziehen, Mieder schnüren....
Vielleicht weil sie wollte, dass das Erste das Rafael sehen sollte wenn er Heim kam eine wunderschöne Frau war.
Sie striff sich oben am Bett ihre Sandalen über und ging hinaus auf den Balkon. Der Wind zog kühl an ihrem Seidenkleid mit der hauchzarten Spitze. Selbst ihre besondere Unterwäsche hatte sie angezogen. Jene die sie aus Menekur hatte. Feinste Menekanische Seide, hauchdünn und zu Spitze verarbeitet. Bessere gab es nicht.
Langsam schritt sie zu den Sesseln und setzte sich hin, das Kleid kurz zurecht zupfend und die Harfe in die Armbäuge bettend.
Ihr Blick richtete sich wieder auf den Weg und die Brücke. Der Fluss rauschte wie jeden Tag ruhig und leise hinab und ins Meer. Es war still...
So still das es Feli unglaublich schwer ums Herz wurde. Sie vermisste ihn so sehr...sie sorgte sich so sehr...
Als sie ihre schlanke Hand auf die Saiten legte und die Melodie begann schwangen die Klänge wie ein Geständnis voller Wehmut und Trauer über das Areal in die Nacht hinaus. Voller Sehnsucht in den Wind getragen floss der zarte Klang der Harfe in die Unendlichkeit hinweg.
Bald schon gepaart mit ihren lieblichen Stimme die die harmonische Trauer wie ein Klagelied zerbrach und sich in die Melodie mischte.
Ich - sollte langsam wissen wer ich bin
Ich laufe , der Rekord steht irgendwo
Denke nur an Winter
Dein Name ist der Splitter tief in mir
Aber ich warte...
Ich erinnere mich an das Geräusch
Von deinem Herbst unten in der Stadt
Und ich erinnere mich an die Wahrheit
Ein warmer Winter mit dir
Aber ich darf diesen Fehler nicht machen
Aber ich darf nicht so lang wach bleiben
Wenn ich nur aufwachen würde....
Der Weg ist vorbei und klar nun
Deine Stimme ist alles was ich höre irgendwie
Rufe hinaus in den Winter
Deine Stimme ist der Splitter tief in mir
Aber ich warte...
Ich erinnere mich an das Geräusch
Von deinem Herbst unten in der Stadt
Und ich erinnere mich an die Wahrheit
Ein warmer Winter mit dir
Aber ich darf diesen Fehler nicht machen
Aber ich darf nicht so lange wach bleiben
Wenn ich nur aufwachen würde...
Ich könnte mich selbst verlieren
Es ist so hart
Blaues Wasser in deinen Augen
Und ich...vermisse dich so sehr
Und ich erinnere mich an das Geräusch
Von deinem Herbst unten in der Stadt
Und ich erinnere mich an die Wahrheit
Ein warmer Winter mit dir
Aber ich darf diesen Fehler nicht machen
Aber ich darf nicht so lange wach bleiben
Wenn ich nur aufwachen würde...
Wenn ich nur aufwachen würde...
Und mit jeder Zeile, jeder Strophe die Feli sang wurden die Tränen in ihren Augen schlimmer. Erst nur langsam quollen sie an ihren Augenwinkeln ehe sich ihre Sicht komplett verschwomm und die Tränen voller Wehmut und Verzweiflung ihr die Wangen hinab rannen und auf ihren Schoss tropften. Langsam das Kinn entlang wo sie sich sammelten.
Sie vermisste ihn so sehr..der Gedanke er könne nicht mehr zurück kommen brach ihr das Herz und hinterliess nichts als Leere....
Feli hatte sie frisch gewickelt, sie gefüttert und in ihr weiches Bettchen gelegt. Ein Kuss auf die Stirn, einer auf die winzigen Lippen - Für ihren Papa - dann war Feli hinaus geschlichen und hatte die Tür vorsichtig geschlossen.
Auf dem Treppenabsatz stand ihre antike Handharfe die sie aus Stolzenfels hatte. Jenes Erbstück das ihr ihre Großtante vermacht hatte.
Die silbrigen Saiten blitzen im Schein des Feuers und das dunkle Holz wirkte alt aber immernoch sehr stabil und massiv. Zusammen mit den kunstvollen Verzierungen.
Feli nahm sie auf und trat auf blanken Sohlen die Treppe hinauf. Ihr Kleid raschelte dabei leise. Sie wusste garnicht warum sie sich immernoch jeden Morgen komplett herrausputze. Haarekämmen, frisieren, Makeup auflegen, Kleid anziehen, Mieder schnüren....
Vielleicht weil sie wollte, dass das Erste das Rafael sehen sollte wenn er Heim kam eine wunderschöne Frau war.
Sie striff sich oben am Bett ihre Sandalen über und ging hinaus auf den Balkon. Der Wind zog kühl an ihrem Seidenkleid mit der hauchzarten Spitze. Selbst ihre besondere Unterwäsche hatte sie angezogen. Jene die sie aus Menekur hatte. Feinste Menekanische Seide, hauchdünn und zu Spitze verarbeitet. Bessere gab es nicht.
Langsam schritt sie zu den Sesseln und setzte sich hin, das Kleid kurz zurecht zupfend und die Harfe in die Armbäuge bettend.
Ihr Blick richtete sich wieder auf den Weg und die Brücke. Der Fluss rauschte wie jeden Tag ruhig und leise hinab und ins Meer. Es war still...
So still das es Feli unglaublich schwer ums Herz wurde. Sie vermisste ihn so sehr...sie sorgte sich so sehr...
Als sie ihre schlanke Hand auf die Saiten legte und die Melodie begann schwangen die Klänge wie ein Geständnis voller Wehmut und Trauer über das Areal in die Nacht hinaus. Voller Sehnsucht in den Wind getragen floss der zarte Klang der Harfe in die Unendlichkeit hinweg.
Bald schon gepaart mit ihren lieblichen Stimme die die harmonische Trauer wie ein Klagelied zerbrach und sich in die Melodie mischte.
Ich - sollte langsam wissen wer ich bin
Ich laufe , der Rekord steht irgendwo
Denke nur an Winter
Dein Name ist der Splitter tief in mir
Aber ich warte...
Ich erinnere mich an das Geräusch
Von deinem Herbst unten in der Stadt
Und ich erinnere mich an die Wahrheit
Ein warmer Winter mit dir
Aber ich darf diesen Fehler nicht machen
Aber ich darf nicht so lang wach bleiben
Wenn ich nur aufwachen würde....
Der Weg ist vorbei und klar nun
Deine Stimme ist alles was ich höre irgendwie
Rufe hinaus in den Winter
Deine Stimme ist der Splitter tief in mir
Aber ich warte...
Ich erinnere mich an das Geräusch
Von deinem Herbst unten in der Stadt
Und ich erinnere mich an die Wahrheit
Ein warmer Winter mit dir
Aber ich darf diesen Fehler nicht machen
Aber ich darf nicht so lange wach bleiben
Wenn ich nur aufwachen würde...
Ich könnte mich selbst verlieren
Es ist so hart
Blaues Wasser in deinen Augen
Und ich...vermisse dich so sehr
Und ich erinnere mich an das Geräusch
Von deinem Herbst unten in der Stadt
Und ich erinnere mich an die Wahrheit
Ein warmer Winter mit dir
Aber ich darf diesen Fehler nicht machen
Aber ich darf nicht so lange wach bleiben
Wenn ich nur aufwachen würde...
Wenn ich nur aufwachen würde...
Und mit jeder Zeile, jeder Strophe die Feli sang wurden die Tränen in ihren Augen schlimmer. Erst nur langsam quollen sie an ihren Augenwinkeln ehe sich ihre Sicht komplett verschwomm und die Tränen voller Wehmut und Verzweiflung ihr die Wangen hinab rannen und auf ihren Schoss tropften. Langsam das Kinn entlang wo sie sich sammelten.
Sie vermisste ihn so sehr..der Gedanke er könne nicht mehr zurück kommen brach ihr das Herz und hinterliess nichts als Leere....
-
Thelor von Reensdorf
Immer wieder wachte er Nachts auf.
Immer wieder, die Sorge um seine Freunde.
Währe er bloß dort geblieben, mit jenen das Schicksal teilen.
Aber er war dort nicht mehr.
Er war im Reich und wurde Ärztlich versorgt und für seine Seelische Betreuung dieser Dummheit, kümmerte sich Adrian selbst.
Wieso waren sie auch so Töricht ohne jede Tarnung offen mit 4 Leuten Schwerstbewaffnet in Feindesland zu Reiten.
Ja Adrian hatte schon Recht mit dem was er sagte, und ja er konnte froh sein das ihm die Flucht geglückt ist, auch wenn die Tarnung alles andere als Sicher war.
Nun etwas leichtsinnig war es Schon, aber dazu kam das Pech, das sie ausrechnet auf der Flucht von der Miene an die Waldpatrouille gerieten, die sie aufhielt bis die Soldaten er Stadt sie umstellt hatten.
Nun ja der Kampf schien sinnlos ob der Masse an Schützen und doch bildeten sie so gut es ging einen Schildwall, wobei sie selbst Bäume mit als Schutz gegen die Bolzen einbauten.
Nein Ergeben konnten sie sich nun auch nicht mehr und so kam es zum Kampf, bei welchem sie nach Kurzem einprasseln der Hiebe auf ihre Rüstung auch besinnungslos zu Boden gingen.
So fanden sie sich bald zusammen in einer Zelle wieder , mit den Händen an die Wand gekettet, begann die Templerin Rafael fragen zu Stellen.
Als Jener nicht Antwortete, begann sie mit Hilfe Thelor ihrer Aufforderung Nachdruck zu verleihen, indem sie ihm die Finger einzeln breche, wenn Rafael nicht antworte.
Und so ergab sich Thelor einem Lauten gurgeln als der Rechte zeige Finger Gebrochen wurde.
Schließlich erzählte Rafael.
Er nannte seinen Namen, und beteuerte immer wieder, das sie einzig zur Hilfe eines Schmiedes hier währen.
Doch das Reichte der Templerin nicht, Spaß daran andere zu quälen begann sie eine Peitsche zu entwickeln und mit einem lauten Knall Riss der Striemen Thelors Hemd und die darrunterliegende Haut an der Brust auf.
Schließlich begann sie weiterhin auf Rafael einzureden, und es achte eher den Anschein ihn zu bekehren, als ihn zu quälen und Rafael spielte mit
>> bring mich in einen Tempel, hier ist eins schlechter Ort dem Einzig Wahren zu Huldigen<<
Und so nahm sie Rafael die Fesseln ab und führte ihn an seinen Ketten aus der Zelle.
Die wache vor der Tür schaut e nicht schlecht als die Templerin ihn heraus führt, doch kaum waren sie draußen, versetzte Rafael ihr einen Stoß in den Rücken.
Und brachte mit Hilfe der losen Ketten an seinen Handgelenken das Schwert der Wache an sich, welche unter den Wilden hieben mit dem Schwert und der Kette schließlich Besinnungslos zu Boden ging.
Mit dem Schild und dem Schwert der Wache, überwältigte er so auch die Templerin , welche er durch ein Knebel am Sprechen hinderte.
Mit dem Schlüssel der Frau befreite er Thelor , welcher sich ob der fast gleichen Größe zum Wachmann die Rüstung überstreifte.
Die nächste wache Stand am Gang zur Treppe. Wild winkte Thelor ihn heran ,während Rafael aus dem Hintergrund rief.
>> Komm mal schnell die Templerin bringt einen fast um.<<
Neugierig kam jener zum Tor, welches von Thelor als er durch die Tür gerannt kam, ihm Krachend vor den Kopf schlug.
>> Wir müssen sehen das wir hier rauskommen, und zumindest einer muss dem Grafen berichtet<<
Sagte Rafael .
Gerade als er die bewusstlose Wache entwaffnet hatte, und sich dessen rüste anziehen wollte, kam Richard im Schlepptau mit einigen Gardisten die Treppe hinauf.
Rafael schaltete schneller und gab Thelor einen Stoss welcher somit unter die hinzutretenden Gardisten sich einreihte.
Inzwischen entbrannte wahres Wortgefecht während Thelor sich stück für stück gen Treppe bewegte.
Als oben dann der Kampf zwischen Rafe und einem Gardisten entbrannte, nutzte Thelor die Möglichkeit unbemerkt zu entschwinden. Und nachdem er unten mit Hilfe des Schlüssels der Templerin entkommen war, war die Halbe miete Geschafft.
Die Gardisten and er Miene Schauten ihm zwar Komisch nach, aber als die Leute aus dem Gefängnis später ihm anheilten, war er bereits Im Wald entschwunden, wo man Später nur jene Teiler der Rahaler Rüstung fand, die er sich beim laufen entledigte.
So gelangte er auch nach Varuna und somit in Sicherheit, na ja Sicherheit zumindest Körperlich vor Rahal, doch vor der Ansprache Adrians gab es auch keine Sicherheit.
Immer wieder, die Sorge um seine Freunde.
Währe er bloß dort geblieben, mit jenen das Schicksal teilen.
Aber er war dort nicht mehr.
Er war im Reich und wurde Ärztlich versorgt und für seine Seelische Betreuung dieser Dummheit, kümmerte sich Adrian selbst.
Wieso waren sie auch so Töricht ohne jede Tarnung offen mit 4 Leuten Schwerstbewaffnet in Feindesland zu Reiten.
Ja Adrian hatte schon Recht mit dem was er sagte, und ja er konnte froh sein das ihm die Flucht geglückt ist, auch wenn die Tarnung alles andere als Sicher war.
Nun etwas leichtsinnig war es Schon, aber dazu kam das Pech, das sie ausrechnet auf der Flucht von der Miene an die Waldpatrouille gerieten, die sie aufhielt bis die Soldaten er Stadt sie umstellt hatten.
Nun ja der Kampf schien sinnlos ob der Masse an Schützen und doch bildeten sie so gut es ging einen Schildwall, wobei sie selbst Bäume mit als Schutz gegen die Bolzen einbauten.
Nein Ergeben konnten sie sich nun auch nicht mehr und so kam es zum Kampf, bei welchem sie nach Kurzem einprasseln der Hiebe auf ihre Rüstung auch besinnungslos zu Boden gingen.
So fanden sie sich bald zusammen in einer Zelle wieder , mit den Händen an die Wand gekettet, begann die Templerin Rafael fragen zu Stellen.
Als Jener nicht Antwortete, begann sie mit Hilfe Thelor ihrer Aufforderung Nachdruck zu verleihen, indem sie ihm die Finger einzeln breche, wenn Rafael nicht antworte.
Und so ergab sich Thelor einem Lauten gurgeln als der Rechte zeige Finger Gebrochen wurde.
Schließlich erzählte Rafael.
Er nannte seinen Namen, und beteuerte immer wieder, das sie einzig zur Hilfe eines Schmiedes hier währen.
Doch das Reichte der Templerin nicht, Spaß daran andere zu quälen begann sie eine Peitsche zu entwickeln und mit einem lauten Knall Riss der Striemen Thelors Hemd und die darrunterliegende Haut an der Brust auf.
Schließlich begann sie weiterhin auf Rafael einzureden, und es achte eher den Anschein ihn zu bekehren, als ihn zu quälen und Rafael spielte mit
>> bring mich in einen Tempel, hier ist eins schlechter Ort dem Einzig Wahren zu Huldigen<<
Und so nahm sie Rafael die Fesseln ab und führte ihn an seinen Ketten aus der Zelle.
Die wache vor der Tür schaut e nicht schlecht als die Templerin ihn heraus führt, doch kaum waren sie draußen, versetzte Rafael ihr einen Stoß in den Rücken.
Und brachte mit Hilfe der losen Ketten an seinen Handgelenken das Schwert der Wache an sich, welche unter den Wilden hieben mit dem Schwert und der Kette schließlich Besinnungslos zu Boden ging.
Mit dem Schild und dem Schwert der Wache, überwältigte er so auch die Templerin , welche er durch ein Knebel am Sprechen hinderte.
Mit dem Schlüssel der Frau befreite er Thelor , welcher sich ob der fast gleichen Größe zum Wachmann die Rüstung überstreifte.
Die nächste wache Stand am Gang zur Treppe. Wild winkte Thelor ihn heran ,während Rafael aus dem Hintergrund rief.
>> Komm mal schnell die Templerin bringt einen fast um.<<
Neugierig kam jener zum Tor, welches von Thelor als er durch die Tür gerannt kam, ihm Krachend vor den Kopf schlug.
>> Wir müssen sehen das wir hier rauskommen, und zumindest einer muss dem Grafen berichtet<<
Sagte Rafael .
Gerade als er die bewusstlose Wache entwaffnet hatte, und sich dessen rüste anziehen wollte, kam Richard im Schlepptau mit einigen Gardisten die Treppe hinauf.
Rafael schaltete schneller und gab Thelor einen Stoss welcher somit unter die hinzutretenden Gardisten sich einreihte.
Inzwischen entbrannte wahres Wortgefecht während Thelor sich stück für stück gen Treppe bewegte.
Als oben dann der Kampf zwischen Rafe und einem Gardisten entbrannte, nutzte Thelor die Möglichkeit unbemerkt zu entschwinden. Und nachdem er unten mit Hilfe des Schlüssels der Templerin entkommen war, war die Halbe miete Geschafft.
Die Gardisten and er Miene Schauten ihm zwar Komisch nach, aber als die Leute aus dem Gefängnis später ihm anheilten, war er bereits Im Wald entschwunden, wo man Später nur jene Teiler der Rahaler Rüstung fand, die er sich beim laufen entledigte.
So gelangte er auch nach Varuna und somit in Sicherheit, na ja Sicherheit zumindest Körperlich vor Rahal, doch vor der Ansprache Adrians gab es auch keine Sicherheit.
-
Rafael von Arganta
Er sollte Hudgar tragen? Die Männer beliebten zu scherzen. Er wusste selber nicht mehr wie er überhaupt gehen konnte.
Das sahen die Männer die sie holten auch und einer von ihnen half ihm dann auf ein Pferd.
Heimwärts...
Rafael vermied es auf den Sarg zu blicken der gerade in Rahal reingezogen wurde.
Er wusste auch so was drin war.
Was jetzt zählte war zu überleben... heim zu kommen. Zu seiner Familie, seinen Freunden.
Sein Reich!
Heim zu kommen um irgendwann wieder gut zu machen, was geschehen war.
Fast beneidete er Hudgar der die ganze Woche über geschlafen hatte, und nichts mitbekommen hatte von all den... netten Besuchen die er erhalten hatte.
Er lag mehr auf dem Pferd als das er saß, und fast erstaunt blickte er auf den Mann neben sich der ihm das Pferd angeboten hatte und ihm nun einen Wasserschlauch hinhielt, den er dankbar entgegennahm und durstig trank.
Wie er den Weg gen Varuna zurücklegte erlebte er eher im Halbschlaf, mit Furcht es könnte noch immer etwas dazwischen kommen.
Mit Furcht ... Adrian zu begegnen. Dessen Blick zu begegnen... würde er Trauer zeigen oder Zorn? Würde er überhaupt mit ihm ein Wort wechseln?
Erst als man ihn vom Pferd half und er wankend da stand sah er eine in Drachenleder gekleidete, attraktive Frau auf ihn zurennen, die seinen Namen rief.
Felicitas, das musste Feli sein, aber warum... er fiel ihr mehr in die Arme als das sie sich in die Seinen warf, und der Mann neben ihm hielt ihn nun fest wie Feli auch die immer wieder seinen Namen schluchzte.
Neben ihn trat ein Mann mit silbergrauen Haaren. Adrian! Schoss es Rafael durch den Kopf doch wieder hatte er den Namen nicht zuordnen können. Alinyhanas magische Stromstöße, schoss es ihm durch den Kopf. Jene bei denen er dachte der Kopf würde jeden Moment platzen.
Er wechselte noch Worte mit den Männern die ihn brachten, doch Rafael hielt sich einzig an Feli fest bis der Mann zu ihm trat, „Komm wir bringen dich jetzt zum Schloss.“
Rafael sah den Zorn in den Augen des Mannes und war sich nun sicher wen er vor sich hatte.
„Muss ich dich erst durchrütteln sieh mich nicht an als wärst du noch weniger bei Verstand als man von dir gewohnt ist.“
Die Spitze saß und Adrian griff zu um ihn zu stützen, der Linke Arm... alleine bei der Berührung brüllte er auf, als das Feuer des Schmerzes von seiner Schulter aus in den Arm fuhr.
Er konnte spüren wie Feli begann leise zu summen und ihn nun ganz alleine stützte.
Er kannte Felis Magie, und nie zuvor war er ihr so dankbar für diese Musik wie jetzt.
Sie stärkte nicht nur sich sondern auch sich damit. Und so gelangen sie ohne weitere Probleme ins Schloss, wo Feli ihn hinauf brachte und in einem Bett ablegte.
Rafael spürte das er weinte, legte den Rechten Arm über die Augen aber es war egal,
er war zu... Haus, er war in Sicherheit. Feli war bei ihm.
„Wasser...“ bat er und Feli holte ihm sofort etwas zu trinken.
Derweil trat Adrian hinzu alles mit steinerner Miene beobachtend. Feli sah ihn nur kurz an, dann erklärte sie das sie Wasser holen wollte um ihn zu waschen und ließ ihn mit Adrian alleine.
Rafael setzte sihc auf, lehnte sich an die Wand hinter ihm und senkt den Blick als er sah wie Adrian ihn mit eiserner Miene bedachte. „Hast du mir vielleicht etwas zu sagen?“ meinte er und Rafaels Blick war voller Schmerz , er vermochte den Freund nicht an zu sehen, als er antwortete „Es... tut mir leid Adrian, nichts kann das aufwiegen, was passiert ist.“
„Ist das alles was du zu Sagen hast?“ Fuhr Adrian ihn an. „Wirklich wenig.“
„ich übernehme die Konsequenzen...“ Adrian nickte. „Welche Erkenntnis.
Ja das wirst du, vor allem vor Ador und Isidor. Und wenn ich noch einmal von dir hören muss du wärst ja ruhiger besonnener geworden, dann mache dich auf einiges gefasst!“
Er wollte noch etwas sagen doch Felicitas kam mit dem Wasser wieder und Elnestea trat ein um seine Wunden zu versorgen.
„Du hast Glück Narr, die weitere Ansprache wird warten bis man sich um deine Wunden kümmerte“ ließ sich der Graf vernehmen und setzte sich auf an den Tisch.
Das Feli ihn wusch bekam er nur halb mit.
Die Worte Adrians beschäftigten ihn und als schließlich Elnestea zu ihm trat und ihn zu behandeln begann, vermochte er nur zu warten.
So sehr ihm sein Körper auch schmerzte um so mehr schmerzte ihn der Zorn Adrians.
Elnestea ging sehr routiniert vor.
Magisch löste sie die eingetrockneten Verbände in der Schulterwunde schloss die Wunde dann, dann verband sie seine Handgelenke und schließlich löste sie auf magische Weise die eingebrannte Kette um seinen Hals.
Wie lange diese Behandlung dauerte darauf achtete er nicht. Er versuchte nur die Schmerzen zu ertragen die er noch immer spürte.
Als Elnestes geendet hatte, brach sie fast zusammen und Adrian half ihr hinaus.
Rafael hielt sich nah an Felicitas.
Ihre Nähe sie jetzt bei sich zu haben, halfen ihm über so vieles hinweg
„Bleib... bei mir.“ Wisperte er leise und Feli nickte.
„Schlaf jetzt... du bist jetzt in Sicherheit.“
„Jedenfalls vor Rahal wenngleich sicher noch lange nicht vor mir „ Ließ sich nun Adrian von der Tür her wieder eisig vernehmen.
Rafael zuckt unwillkürlich zusammen während Feli dem Grafen fest entgegensah.
„Ich würde gern noch mal mit ihm allen reden ich war mit ihm noch nicht annähernd fertig.“ Meinte er ruhig fast zu ruhig und Feli verstand nur zu gut was Adrian wollte, und auch nur ungern ließ sie Rafael alleine.
„Ich habe doch Thelor geschickt.“ Meinte Rafael nun. „Verdammt warum hast du mich nicht einfach dort gelassen und...“
„HALT DEN MUND!“ fuhr Adrian ihn an zu ihm tretend. „Wenn das alles ist was du dazu äußern willst sag besser gar nichts.“ Es klopfte und Adrian wurde in seinen Worten unterbrochen. Fast freundlich antwortete er der Elfe die eine Frage hatte dann nachdem sie gegangen war, knallte er die Tür erneut zu und wandte sich an ihn.
„Ich hoffe für dich dass du in deinem Wahn die letzte Frage nicht ernst meintest. Nicht einmal das was ich am liebsten täte kann ich im Moment aber das hole ich nach dich darauf!“ Rafael sah ihn nun an. „Und ... das wäre?“ er machte sich auf das Schlimmste bereit
„Dich durchrütteln bis hoffentlich deine Wirrköpfigkeit endlich von dir abfällt!“
„Es war eine Falle, eine alatarverdammte Falle.“ Versuchte Rafael sich zu rechtfertigen,
und Adrian antworte mit zynischer Stimme „Meinen Glückwunsch auch für diese so ungemein frühe Erkenntnis. Ich hoffe es war das letzte mal bevor sie dann auch noch Eileen einfordern.“
Erneut wurde Adrian in seiner Predigt unterbrochen als eine Elfe nach etwas fragte.
Der Graf kümmerte sich darum und als er zurückkam schlug er die Tür erneut kraftvoll zu.
„Ich hoffe das du noch nicht schläfst, ich bin noch nicht fertig mit dir!“
Rafael schaut gen Adrian als erwartete er den Alka persönlich zu sehen.
Er richtete sich auf, fasst mit der rechten Hand den linken Arm um diesen an sich zu ziehen.
Er hatte noch kein Gefühl darin, doch machte ihm das im moment weniger Angst als die Furcht vor den Worten Adrians, die Furcht davor den Freund endgültig zu verlieren.
„Was ist mit dem Arm?! Erkundigte Adrian sich nun doch etwas besorgt, und Rafael erzählte es ihm fügte dann an. „Aber all die... Schmerzen die sie mir... zufügten... waren nichts .. gegen die Worte... des Alkas,... du kennst ihn.“
Adrian nickte. „Ja zu gut. Was sagte er Nicht dass ich es mir nicht denken kann?“
Rafael erinnerte sich noch zu gut daran so schüttelte er den Kopf, legte erneut den Arm über den Augen. „Ich... Kann nicht!“
„Los heraus damit! Zwing mich nicht dich doch noch durchzuschütteln, und sieh mich gefälligst an!“
Rafael zögerte noch immer dann sah er seinen Freund an, und begann zu berichten, endete dann mit . „es wäre... meine Verantwortung... und wenn du an den lehren Platz schaust nun voller Zorn auf mich wärst....“
Adrian schwieg einen Moment „Die Frage ist eher weißt du überhaupt warum? Was denkst du?“
Rafael schloss erneut die Augen, wischte sich verzweifelt die Tränen fort.
„Ich weiß nichts, ich weiß gar nichts mehr. Ich habe des Alkas Stimme in meinem Kopf
Ich weiß nicht mehr wer wer ist.“
„Dann sieh mich an und höre jetzt ausnahmsweise mal auf meine! Vielleicht erreicht es deinen Wirrkopf ja mal“ fuhr ihn Adrian nun eindringlich an und als Rafael nicht reagierte hob er erneut an „LOS SIEH MICH AN!!!“
Rafael hob den Blick suche den zornigen Adrians, der längst nicht mehr so zornig wirkte wie vorher.
„Ja es ist wahr ich bin bis über alle maßen wütend , ich könnte schreien! Und ich weiß sehr gut auf wen ich die Wut richten muss und werde!
Aber was denkst du denn warum Anaras Überreste jetzt dort sind und nicht mehr hier?“
Rafael senkte wieder den Blick vermochte Adrian nicht weiter an zu sehen doch dieser fuhr ihn an. „SIEH MICH AN! Ich will dass du das jetzt begreifst!“ und er fuhr fort als Rafael ihn ansah.
„Ich hatte die Wahl ... eine tote Schwester und einen toten Bruder oder wenigstens einen noch lebenden Bruder und die Erinnerung an Anara im Herzen!
Ich habe mich entschieden und ich weiß sie würde mich schelten hätte ich dich geopfert
und ich selbst würde mich auch schelten.
Von Bruder zu Bruder der deine bis in den Tod, denkst du denn das bedeutet mir nichts?
Dass ich es nur so dahersage?“
Rafael wischte sich über das inzwischen tränennasse Gesicht.
„Du verdammter Wirrkopf begreif endlich warum du hier bist.“ Fuhr ihn Adrian inzwischen milder an.
„Er.. sagte er könne nur Gewinnen. Anara... oder mich ... beides würde dich zerbrechen.“ Meinte Rafel gequält und Adrian fuhr leiser fort.
„Ich bin nicht zerbrochen und Zornig bin ich ja, ... auf ihn!
„Aber die Erinnerung und Liebe an Anara kann er nicht einfordern Sie gehört mir, die trage ich im Herzen nicht in einem Sarg! Du bist nicht hier weil ich dich zusammenschreien will,
Du bist hier weil du mein Schwertbruder bist und ich dich nicht aufgebe. Bekommst du das jetzt endlich in deinen verdammten Schädel!“
Rafael verstand. Langsam aber er verstand.
Umso mehr nahm ihn dies mit und er nickte sachte und brachte nur ein „ja.“ Heraus.
„Dann begreif gefälligst dass wir dies auch zusammen durchstehen wie jedes Mal
Er hat nicht gewonnen mag er sich noch so suhlen in dem Glauben.“
Rafael verstand... er verstand zu gut..., und niemand vermochte zu glauben wie gut diese Erleichterung in ihm sich anfühlte.
Erneut wurden sie unterbrochen als ein Elf um gehör bat.
Feli kam wieder herein und endlich als sie sich an ihn schmiegte, er sich ihrer Nähe bewusst wurde.
Der Nähe seiner Geliebte, der Vergebung seines Freundes.
Da vermochte er sich dem Schlafe hin zu geben der so erpicht auf sein Recht pochte.
Das sahen die Männer die sie holten auch und einer von ihnen half ihm dann auf ein Pferd.
Heimwärts...
Rafael vermied es auf den Sarg zu blicken der gerade in Rahal reingezogen wurde.
Er wusste auch so was drin war.
Was jetzt zählte war zu überleben... heim zu kommen. Zu seiner Familie, seinen Freunden.
Sein Reich!
Heim zu kommen um irgendwann wieder gut zu machen, was geschehen war.
Fast beneidete er Hudgar der die ganze Woche über geschlafen hatte, und nichts mitbekommen hatte von all den... netten Besuchen die er erhalten hatte.
Er lag mehr auf dem Pferd als das er saß, und fast erstaunt blickte er auf den Mann neben sich der ihm das Pferd angeboten hatte und ihm nun einen Wasserschlauch hinhielt, den er dankbar entgegennahm und durstig trank.
Wie er den Weg gen Varuna zurücklegte erlebte er eher im Halbschlaf, mit Furcht es könnte noch immer etwas dazwischen kommen.
Mit Furcht ... Adrian zu begegnen. Dessen Blick zu begegnen... würde er Trauer zeigen oder Zorn? Würde er überhaupt mit ihm ein Wort wechseln?
Erst als man ihn vom Pferd half und er wankend da stand sah er eine in Drachenleder gekleidete, attraktive Frau auf ihn zurennen, die seinen Namen rief.
Felicitas, das musste Feli sein, aber warum... er fiel ihr mehr in die Arme als das sie sich in die Seinen warf, und der Mann neben ihm hielt ihn nun fest wie Feli auch die immer wieder seinen Namen schluchzte.
Neben ihn trat ein Mann mit silbergrauen Haaren. Adrian! Schoss es Rafael durch den Kopf doch wieder hatte er den Namen nicht zuordnen können. Alinyhanas magische Stromstöße, schoss es ihm durch den Kopf. Jene bei denen er dachte der Kopf würde jeden Moment platzen.
Er wechselte noch Worte mit den Männern die ihn brachten, doch Rafael hielt sich einzig an Feli fest bis der Mann zu ihm trat, „Komm wir bringen dich jetzt zum Schloss.“
Rafael sah den Zorn in den Augen des Mannes und war sich nun sicher wen er vor sich hatte.
„Muss ich dich erst durchrütteln sieh mich nicht an als wärst du noch weniger bei Verstand als man von dir gewohnt ist.“
Die Spitze saß und Adrian griff zu um ihn zu stützen, der Linke Arm... alleine bei der Berührung brüllte er auf, als das Feuer des Schmerzes von seiner Schulter aus in den Arm fuhr.
Er konnte spüren wie Feli begann leise zu summen und ihn nun ganz alleine stützte.
Er kannte Felis Magie, und nie zuvor war er ihr so dankbar für diese Musik wie jetzt.
Sie stärkte nicht nur sich sondern auch sich damit. Und so gelangen sie ohne weitere Probleme ins Schloss, wo Feli ihn hinauf brachte und in einem Bett ablegte.
Rafael spürte das er weinte, legte den Rechten Arm über die Augen aber es war egal,
er war zu... Haus, er war in Sicherheit. Feli war bei ihm.
„Wasser...“ bat er und Feli holte ihm sofort etwas zu trinken.
Derweil trat Adrian hinzu alles mit steinerner Miene beobachtend. Feli sah ihn nur kurz an, dann erklärte sie das sie Wasser holen wollte um ihn zu waschen und ließ ihn mit Adrian alleine.
Rafael setzte sihc auf, lehnte sich an die Wand hinter ihm und senkt den Blick als er sah wie Adrian ihn mit eiserner Miene bedachte. „Hast du mir vielleicht etwas zu sagen?“ meinte er und Rafaels Blick war voller Schmerz , er vermochte den Freund nicht an zu sehen, als er antwortete „Es... tut mir leid Adrian, nichts kann das aufwiegen, was passiert ist.“
„Ist das alles was du zu Sagen hast?“ Fuhr Adrian ihn an. „Wirklich wenig.“
„ich übernehme die Konsequenzen...“ Adrian nickte. „Welche Erkenntnis.
Ja das wirst du, vor allem vor Ador und Isidor. Und wenn ich noch einmal von dir hören muss du wärst ja ruhiger besonnener geworden, dann mache dich auf einiges gefasst!“
Er wollte noch etwas sagen doch Felicitas kam mit dem Wasser wieder und Elnestea trat ein um seine Wunden zu versorgen.
„Du hast Glück Narr, die weitere Ansprache wird warten bis man sich um deine Wunden kümmerte“ ließ sich der Graf vernehmen und setzte sich auf an den Tisch.
Das Feli ihn wusch bekam er nur halb mit.
Die Worte Adrians beschäftigten ihn und als schließlich Elnestea zu ihm trat und ihn zu behandeln begann, vermochte er nur zu warten.
So sehr ihm sein Körper auch schmerzte um so mehr schmerzte ihn der Zorn Adrians.
Elnestea ging sehr routiniert vor.
Magisch löste sie die eingetrockneten Verbände in der Schulterwunde schloss die Wunde dann, dann verband sie seine Handgelenke und schließlich löste sie auf magische Weise die eingebrannte Kette um seinen Hals.
Wie lange diese Behandlung dauerte darauf achtete er nicht. Er versuchte nur die Schmerzen zu ertragen die er noch immer spürte.
Als Elnestes geendet hatte, brach sie fast zusammen und Adrian half ihr hinaus.
Rafael hielt sich nah an Felicitas.
Ihre Nähe sie jetzt bei sich zu haben, halfen ihm über so vieles hinweg
„Bleib... bei mir.“ Wisperte er leise und Feli nickte.
„Schlaf jetzt... du bist jetzt in Sicherheit.“
„Jedenfalls vor Rahal wenngleich sicher noch lange nicht vor mir „ Ließ sich nun Adrian von der Tür her wieder eisig vernehmen.
Rafael zuckt unwillkürlich zusammen während Feli dem Grafen fest entgegensah.
„Ich würde gern noch mal mit ihm allen reden ich war mit ihm noch nicht annähernd fertig.“ Meinte er ruhig fast zu ruhig und Feli verstand nur zu gut was Adrian wollte, und auch nur ungern ließ sie Rafael alleine.
„Ich habe doch Thelor geschickt.“ Meinte Rafael nun. „Verdammt warum hast du mich nicht einfach dort gelassen und...“
„HALT DEN MUND!“ fuhr Adrian ihn an zu ihm tretend. „Wenn das alles ist was du dazu äußern willst sag besser gar nichts.“ Es klopfte und Adrian wurde in seinen Worten unterbrochen. Fast freundlich antwortete er der Elfe die eine Frage hatte dann nachdem sie gegangen war, knallte er die Tür erneut zu und wandte sich an ihn.
„Ich hoffe für dich dass du in deinem Wahn die letzte Frage nicht ernst meintest. Nicht einmal das was ich am liebsten täte kann ich im Moment aber das hole ich nach dich darauf!“ Rafael sah ihn nun an. „Und ... das wäre?“ er machte sich auf das Schlimmste bereit
„Dich durchrütteln bis hoffentlich deine Wirrköpfigkeit endlich von dir abfällt!“
„Es war eine Falle, eine alatarverdammte Falle.“ Versuchte Rafael sich zu rechtfertigen,
und Adrian antworte mit zynischer Stimme „Meinen Glückwunsch auch für diese so ungemein frühe Erkenntnis. Ich hoffe es war das letzte mal bevor sie dann auch noch Eileen einfordern.“
Erneut wurde Adrian in seiner Predigt unterbrochen als eine Elfe nach etwas fragte.
Der Graf kümmerte sich darum und als er zurückkam schlug er die Tür erneut kraftvoll zu.
„Ich hoffe das du noch nicht schläfst, ich bin noch nicht fertig mit dir!“
Rafael schaut gen Adrian als erwartete er den Alka persönlich zu sehen.
Er richtete sich auf, fasst mit der rechten Hand den linken Arm um diesen an sich zu ziehen.
Er hatte noch kein Gefühl darin, doch machte ihm das im moment weniger Angst als die Furcht vor den Worten Adrians, die Furcht davor den Freund endgültig zu verlieren.
„Was ist mit dem Arm?! Erkundigte Adrian sich nun doch etwas besorgt, und Rafael erzählte es ihm fügte dann an. „Aber all die... Schmerzen die sie mir... zufügten... waren nichts .. gegen die Worte... des Alkas,... du kennst ihn.“
Adrian nickte. „Ja zu gut. Was sagte er Nicht dass ich es mir nicht denken kann?“
Rafael erinnerte sich noch zu gut daran so schüttelte er den Kopf, legte erneut den Arm über den Augen. „Ich... Kann nicht!“
„Los heraus damit! Zwing mich nicht dich doch noch durchzuschütteln, und sieh mich gefälligst an!“
Rafael zögerte noch immer dann sah er seinen Freund an, und begann zu berichten, endete dann mit . „es wäre... meine Verantwortung... und wenn du an den lehren Platz schaust nun voller Zorn auf mich wärst....“
Adrian schwieg einen Moment „Die Frage ist eher weißt du überhaupt warum? Was denkst du?“
Rafael schloss erneut die Augen, wischte sich verzweifelt die Tränen fort.
„Ich weiß nichts, ich weiß gar nichts mehr. Ich habe des Alkas Stimme in meinem Kopf
Ich weiß nicht mehr wer wer ist.“
„Dann sieh mich an und höre jetzt ausnahmsweise mal auf meine! Vielleicht erreicht es deinen Wirrkopf ja mal“ fuhr ihn Adrian nun eindringlich an und als Rafael nicht reagierte hob er erneut an „LOS SIEH MICH AN!!!“
Rafael hob den Blick suche den zornigen Adrians, der längst nicht mehr so zornig wirkte wie vorher.
„Ja es ist wahr ich bin bis über alle maßen wütend , ich könnte schreien! Und ich weiß sehr gut auf wen ich die Wut richten muss und werde!
Aber was denkst du denn warum Anaras Überreste jetzt dort sind und nicht mehr hier?“
Rafael senkte wieder den Blick vermochte Adrian nicht weiter an zu sehen doch dieser fuhr ihn an. „SIEH MICH AN! Ich will dass du das jetzt begreifst!“ und er fuhr fort als Rafael ihn ansah.
„Ich hatte die Wahl ... eine tote Schwester und einen toten Bruder oder wenigstens einen noch lebenden Bruder und die Erinnerung an Anara im Herzen!
Ich habe mich entschieden und ich weiß sie würde mich schelten hätte ich dich geopfert
und ich selbst würde mich auch schelten.
Von Bruder zu Bruder der deine bis in den Tod, denkst du denn das bedeutet mir nichts?
Dass ich es nur so dahersage?“
Rafael wischte sich über das inzwischen tränennasse Gesicht.
„Du verdammter Wirrkopf begreif endlich warum du hier bist.“ Fuhr ihn Adrian inzwischen milder an.
„Er.. sagte er könne nur Gewinnen. Anara... oder mich ... beides würde dich zerbrechen.“ Meinte Rafel gequält und Adrian fuhr leiser fort.
„Ich bin nicht zerbrochen und Zornig bin ich ja, ... auf ihn!
„Aber die Erinnerung und Liebe an Anara kann er nicht einfordern Sie gehört mir, die trage ich im Herzen nicht in einem Sarg! Du bist nicht hier weil ich dich zusammenschreien will,
Du bist hier weil du mein Schwertbruder bist und ich dich nicht aufgebe. Bekommst du das jetzt endlich in deinen verdammten Schädel!“
Rafael verstand. Langsam aber er verstand.
Umso mehr nahm ihn dies mit und er nickte sachte und brachte nur ein „ja.“ Heraus.
„Dann begreif gefälligst dass wir dies auch zusammen durchstehen wie jedes Mal
Er hat nicht gewonnen mag er sich noch so suhlen in dem Glauben.“
Rafael verstand... er verstand zu gut..., und niemand vermochte zu glauben wie gut diese Erleichterung in ihm sich anfühlte.
Erneut wurden sie unterbrochen als ein Elf um gehör bat.
Feli kam wieder herein und endlich als sie sich an ihn schmiegte, er sich ihrer Nähe bewusst wurde.
Der Nähe seiner Geliebte, der Vergebung seines Freundes.
Da vermochte er sich dem Schlafe hin zu geben der so erpicht auf sein Recht pochte.