Briefe in die Heimat

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Malachai Schwarzmourne
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Briefe in die Heimat

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Ein wenig abgewetzt und dreckig erreicht der Junge Bote endlich Adoran. Die Wachen mustern ihr mehr als genau, durchsuchen seine Taschen und stellen ihm mehr als einige Fragen.
Ob seiner halb zerstörten Kleidung zählt eben jener Bote nur Banditen, Orks, Troller, kleine Drachen und durchgeknallte Alchemisten auf. Das schien auch schon als Antwort zu reichen.
Irgendwann liessen sie ihn dann weiterziehen, als er den Adressat seiner Nachricht nannte. Es schien vertrauenswürdig genug zu sein und Waffen führte der Bote sowieso nicht bei sich.
Die Beschreibung auf seinem Zettel war schon ein wenig verwischt, doch glücklicherweise schien jeder in Adoran das Hospital zu kennen, so dauerte auch dieser Weg nicht mehr lange.
Als er dann an jenen großen Tpren klopfte und dabei schon fast fluchend von den Beinen flog, erzählte er, dass er eine direkte Zustellung an Malena besitze und nur an sie. Ohne Ausnahme.
Sollte also Malena irgendwann den Brief vom Boten bekommen, mag sie folgendes lesen können:

"Meine über alles geliebte Malena,
viel zu lange habe ich dir nicht geschrieben. Ich weiss nicht, ob du über die jüngsten Ereignisse hier in Rosenwasser im Bilde bist, aber es gab...hm...ein paar Scharmützel mit nahen Adligen, die einen Putschversuch gestartet haben. Keine Sorge, das hat sich schnell erledigt. Leider, nicht so unblutig, wie es einige sich vielleicht gewünscht hätten, aber es geht uns allen und jeden, den du kennst sehr gut.
Im übrigen hättest du mich vorwarnen können, dass du Torjan zu mir schickst. Du glaubst nicht, wie überrascht ich war, als ich vom Felde kam, mir die blutverschmierte Rüstung ablegte und ein nackter Opi in meinem...nun ehemaligen Bett lag. Ich glaube, unser lieber, alter Alchemist wird Senil, wenn er schon die Zimmer vertauscht...oder es war ein geschickter, geplanter Schachzug, dass er nun das Fenster zur Sonnenseite hat.
Und bevor Gerüchte aufkommen: Mit dem Reitunfall hatte ich nichts zu tun. Es ist bewiesen, dass die Sattelschnalle von selbst riss und nicht angesägt war!
Aber ansonsten ist alles normal. Ehrlich, jetzt wo Torjan da ist, vermisse ich dich umso mehr. Jeden Tag spüre ich, wie ich meiner Suche zwar näher komme, dafür aber innerlich nicht ausgefüllt bin. Ich würde dich ja überreden, auch herzukommen, weiß aber, dass du zuviel um die Ohren hast.
Daher bleibt mir nur, dir zu sagen, wie sehr ich dich liebe und hoffe, umso schneller bald wieder zu dir zu kommen.
In ewigen Gedanken bei dir


Dein Malachai."

Der Bote wird, bei Nachfragen, wohl erklären, dass ein anderer Adliger aus den benachbarten Reichen versucht hätte, Rosenwasser unter seine Kontrolle zu bringen und stellte ein Heer auf. Doch ehe die Schlacht überhaupt richtig losgehen konnte und die ersten Toten mit ihrem Blut den Boden bedeckten, kam eine schwarzverhüllte Gestalt auf seinem Pferd, ritt zwischen den verfeindeten Heeren und schmiss genau in der Mitte drei Köpfe....zwei Generäle und einmal jener Adlige, der den Putsch versuchte.
Dazu stellte er wohl fest, dann eben jener Adlige mit dunklen Mächten paktierte und andere Pläne verfolgte. So zogen die Soldaten von dannen und mehr wisse er dann auch nicht.
Zuletzt geändert von Malachai Schwarzmourne am Donnerstag 3. August 2017, 12:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Er atmete einmal tief ein, die Rüstung war noch mit vertrockneten Blute an Schulter und den Armen bedeckt. Am Ende des weiten, vor ihm liegenden Meeres sank die Sonne langsam hinab.
Er liess die Beine über die Klippe baumeln, unter welcher, rund 30 Meter tief, die Wellen gegen den Felsen schlugen, ehe sie sich zurückzogen, nur um dann abermals einen Angriff gegen das Gestein zu starten.
Auf seinen Beinen lag ein altes Buch. Es hatte keinerlei Bedeutung für ihn, der Titel "Wie Kräuter im Walde dein Privatleben verbessern und mehr" reichte ihm schon, es wohl niemals aufzuschlagen. Aber es war groß, schwer und bot sich perfekt dafür an, als Unterlage für den Brief zu dienen, den er vorhatte zu schreiben.
Er setzte an, schrieb die ersten Zeilen, dann tunkte er die Feder wieder ins Tintenfässchen, ehe die weiteren Worte kamen.
"Ähm....", räusperte es plötzlich hinter ihm. Malachai, zwar in Gedanken, hebte den Blick und liess sich die Überraschung, die ihm vielleicht überkam nicht anmerken.
Generell liess jeder den Schattenlord alleine, wenn er irgendwo in einer Ecke zurückgezogen oder am Baume legend nachzudenken schien.
Nur einer jeder, hatte das Recht, ihn zu stören und er sollte es auch: Malenas Vater.
Nicht wegen seinem Titel oder den Ländereien, sondern einfach, weil Malachai diesen Mann als Person sehr schätzte und ihm jeder Zeit Gehör schenken würde.
So setzte er sich neben Malachai, auch die kurze Stille wahrend, während er auf das Meer blickt.
"Welch Glück, dass der Aufständische so ein abruptes Ende gefunden hatte, ehe die Schlacht anfing, selbst wenn ich anmerken muss, dass das Töten eines Menschen nur durch die Gerichtbarkeit vollführt werden kann."
Malachai schmunzelte leicht, den Blick auf das Pergament gerichtet.
"Hilft es dir, wenn ich Aussage, dass ich den Kopf so vorgefunden habe?"
Auch Malenas Vater schmunzelte sacht. Mehr Worte wurden über das Thema nicht gewechselt.
"Du schreibst ein Pergament? An Malena?"
Malachai schüttelte den Kopf.
"Nein, an meine Tochter."
Malenas Vater nickte abermals. Er wusste, dass Malachai einige Kinder und schon einige Ehen hatte. Doch es war für ihn nie ein Problem. Dennoch sprachen sie nie explizit darüber.
"Wieviele Kinder hast du eigentlich Malachai?"
Der Schattenlord blickte auf, in die Ferne zur beinahe untergegangenen Sonne. Es wirke, als würde er zählen, doch jene, die ihn gut genug kennen, wissen, dass das Thema Kinder oftmals ein wunder Punkt bei ihm ist.
"Vier."
"Und sie alle leben bei ihrer Mutter?"
"Nein...meine jüngste....Stella...ja, sie ist bei ihrer Mutter. Die Älteste Adelena, der dieser Brief gewidmet ist, lebt schon alleine, ist sogar verlobt."
Ein Lächeln vom Gesprächspartner mit einem Nicken begleitet.
"Und die anderen Beiden?"
Diesmal gab es keine Pause von Malachai aus.
"Tot...wie ihre Mutter...getötet von der Rabenbrut, als diese ein Kloster niederbrannten."
Malenas Vater verzog leicht das Gesicht, während seine Augen Mitleid zeugten.
"Und ja...bevor du fragst...dies ist der Grund...warum ich das alles tue...warum...ich soviel Zeit in eurer Bibliothek verbringe..."
"Rache...mein Sohn...ist keine Lösung...sie wird dich auffressen, dein Leben bestimmen."
Malachai schaute nun neben sich...einmal sacht ausatmen.
"Ich weiss...doch das ist, was ich am Besten kann. Rächen."
Die Beiden saßen noch einige Zeit schweigend dort, ehe Malachai am Ende alleine den Brief beendete, der noch in der Nacht von einem Boten nach Adoran getragen wurde. Von dort aus ging es dann Richtung Norden, in die kleine Siedlung, in welcher Adelena mit ihrem Verlobten Keylon lebte.
Wenn sie die Tür öffnet , bekommt sie in Päckchen mit einem Brief und einem Buch. Im Brief mag folgendes stehen:

"Meine liebste Tochter,
ich hoffe, es geht dir gut und du kommst mit deinen Studien gut vorran. Ich habe dieses Buch in der Bibliothek hier gefunden und ich hoffe, es hilft dir bei deinem Studien. Es veranschaulicht in vielerlei Dingen magische Fähigkeiten, Sprüche und dergleichen, ohne langweilige Vorworte oder ähnliches. Und die Zeichnungen dazu sind auch nicht zu verachten.
Mir geht es ansonsten so gut, wie es mir eben gehen kann. Ich komme gut vorran und hoffe, sofern ich nicht durch andere Aufgaben hier aufgehalten werde, bald meine Rückreise antreten zu können.
Trotzdem biete ich dir gerne an, solltest du einmal Freie Zeit für dich brauchen, komme mich jeder Zeit besuchen.
Ansonsten hoffe ich, dass es allen anderen auch gut geht...ja...der Formalität eben, frage ich auch, wie es Keylon geht.
Kommt ihr bezüglich Verlobung, Planung und dergleichen gut vorran? [s]Soll ich Keylon hauen? Dann sag es, dann bin ich sofort da.
[/s] *Der Satz ist zwar durchgestrichen, aber trotzdem gut lesbar*
Ich vermisse dich und denke oft an dich. [s]Gerade, wenn ich so staatliche, gute Männer sehe und mir denke, der wäre doch was....[/s]
Ich hoffe, du grollst nicht über deinen alten Herren, dass er so oft auf Reisen ist.
Schreibe mir gerne, damit ich lese, dass es euch gut geht. Und sollte jemals irgendetwas sein, werde ich immer da sein. Versprochen. Es gibt nichts, was wichtiger wäre, als euer aller Gesundheit, als, dass es euch gut geht und es an nichts fehlen mag.

In Liebe

dein Vater Malachai."
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Torjan Eichental
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Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30

Beitrag von Torjan Eichental »

Den alten Zausel plagte das schlechte Gewissen. Über zwei Mondläufe weilte er nun in Rosenstein und nicht ein Mal hatte er eine Botschaft heim geschickt. Es wurde wahlich Zeit, dies nachzuholen.
Er begab sich zum Bücherregal und betrachtete sich die Buchrücken. "Sanfter Mord in der Dämmerung", "Der Waldboden und seine Geräusche", "Leise Sohlen bei Neumond", "Es kommt durch verschlossene Türen". Letzteres war gut. Es eignete sich am besten.
Mit dem Buch, Schreibfeder, Tinte , Kuvert und Papier legte er sich ins Bett, das Buch zur Schreibplatte umfunktionierend.

***Liebe Malena und Leuteln vom KLLH!

Wartets a bissel, die Sonn blend mi.***

Torjan platzierte das Buch samt der darauf liegenden Utensilien auf dem Nachtkästchen, erhob sich und zog den Vorhang zu. Sodann, wieder im Bett, schrieb er weiter:

***So, jetzt is es besser.
I hob do in Rosenstein a nettes Kammerl gfunden. A biserl spartanisch is eingricht, so gar kane Stoffviecher, äber a nettes Zimmermadl mit viel Holz vor der Hütten, die sich neben zwei Professionskollegen um mei leibliches Wohl kümmert.
Blöder Weis is mei Pferderl do ausgrutscht und es hots samt mir auf die Pappn ghaut. Das Pferderl habens notschlachten müssen. Bei mir habens das auch überlegt, habens dann doch unterlassen ... i hätt ka gute Wurst abgeben.
So habens mir oiso den Haxen wieder eingricht und mi da in des Kammerl glegt zur Genesung. A bisserl kann i scho wieder hatschen.

Der Malachai is sehr lieb zu ***

Mist. Mit dem Ärmel das Tintenfass gestreift und schon rinnts schwarz über Papier und Buch. Mit heftigem Fluchen tunkts Torjan mit dem Ärmel auf. Dem Sternrnvda sei Dank, dass nicht mehr viel Tinte im Fässchen war.
"Lieb zu...", liest sich der Alte selbst die letzten Worte vor und unter dem schwarzen Tintenbächlein, das sich nun übers Papier schlängelt, setzt er fort:

***zu mir. Manchmal schaut er mi schief an, i weiss a ned warum. Vielleicht hat er sichs Gnack verrissen.

Jetzt muss i oba Schluss machen,weil i hob bald ka Tinten mehr. Blöder Weis hot des Tintenfassel a Loch ghabt, deswegen is jetzt alles versaut.

Mit an lieben Gruss an alle, die ka rosa Tütü tragen
Und dem Sternrnvoda sein Schutz

Euer
Trankerl-Torjan***

Der Brief landet in einem schwarz-weiss marmorierten Briefumschlag und wird per Boten nach Adoran ins KLLH zugestellt.
Zuletzt geändert von Torjan Eichental am Dienstag 8. August 2017, 19:32, insgesamt 4-mal geändert.
Malena Rosenstein
Beiträge: 1239
Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40

Beitrag von Malena Rosenstein »

Mein Liebster Malachai,

Ich hoffe dir geht es gut und Torjan ärgert dich nicht zu viel.
Im Hospital ist es zurzeit ruhig, bin ich selber oft nicht im Haus und viel unterwegs im Land.
Der Krieg ist vorbei und es scheint das sich über den Sommer alle irgendwo in ihren Kellern verbuddelt haben um die Hitze gut zu überstehen.

Was du mir erzählst aus der Heimat lässt mein Herz bluten. Aber gut das du das ganze schnell und relativ Blutarm klären konntest. So ein Krieg oder Kampf wäre etwas was meine Heimat zurzeit wohl wenig brauchen könnte. Auch wenn ich weiss das wir einiges an Truppen haben die einen Solchen kampf wohl schnell und efektiv lösen können.

Du brauchst dich auch nicht rechtfertigen wegen Opis unfall, ja sowas passiert. Aber das der Sattel Manipuliert wurde finde ich nicht gut.
Doch das du ihn in meinem Zimmer angetroffen hast finde ich äusserst amüsannt.
Opi hat auch einen Brief an uns geschrieben den ich hier gleich mitschicke. Das Tintenfass und das Stofftier sind für ihn, das er sich nicht so einsam fühlt.
Ich hoffe ja doch das ihn alle daheim gut verpflegen.

Wie geht es den der Familie? Ist Vater gut mit deinem Tun zurecht gekommen oder musste er viel nachdenken über das alles?
Oft tut mein Vater leider so als ob er alles für Inordung hält doch im Herzen plagen ihn dann gewisse dinge. Vielleicht rede mit ihm noch mal über alles.

Hier im Hospital ist es zurzeit ziemlich ruhig, Torjan fehlt richtig und ich, naja muss gestehen, habe einfach wenig Zeit hier alles zu machen.
Die anderen sind zwar da wenn man sie braucht, doch Torjan fehlt. Auch ist es schwer Bestellungen anzunehmen, da ja Torjan nicht da ist. Doch Miso ist so lieb die Bestellungen erstmal zu übernehmen. Es ist zwar nicht Opi qualiät aber ich hoffe ja doch das es reicht, erstmal.

Wenn du wegen deiner Reschersche hilfe brauchst binde Opi einfach ein. Oder schicke doch unterlagen hier her. Ich habe hier auch fähige Magier die vielleicht helfen können. Miso und Iggi helfen sicher sehr gerne mit, gewisse dinge zu lösen.
Aber in letzter zeit Plagen mich immer wieder Albträume. Ich weiss nicht ob sie was mit der Sache zu tun haben, aber ich kann dir gerne im Nächsten Brief davon berichten.

Ich vermisste dich auch sehr. Oft würde ich mir einfach wünschen das du da bist. Einfach nur da sitzten und tja, einfach da sein. Ich denke du weisst was ich meine.
Wir sollten schauen das wir bald zum Kloster kommen und unsere Verlobung offizell machen, sodas wir vielleicht irgendwann doch heiraten könnten. Sofern du das noch möchtest natürlich, und solltest du dies wollen, kann ich mir gut vorstellen das die HOchzeit ein ziemlich grosses Fest wird. Alleine die Verlobungsfeier wird schon recht lustig werden.

Nun weiss ich leider nichts mehr was ich dir schreiben könnte ausser das ich dich vermisse.
Pass mir auf meine Familie auf und pass auf dich auf.
In liebe
Malena
Malena Rosenstein
Beiträge: 1239
Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40

Beitrag von Malena Rosenstein »

Ein Brief an Torjan:

Lieber Torjan,
Es ist schön von dir zu lesen, habe ich mir schon sorgen gemacht, da mir Malachai geschrieben hatte das dein Sattelgurt durchgetrennt wurde.

Also vermute ich das irgendjemand es auf dich abgesehen hatte. Aber mach dir keine gedanken. Malachai kümmert sich gewiss darum um herraus zu finden wer das war, oder was da genauer passiert ist.
Mein Vater Eckhard von Rosenwasser wird gewiss sich dann darum kümmern und darüber richten.
Einen Gast verletzten geht garnicht in meiner Heimat.
Um das Pferd brauchst du dir aber keine sorgen machen. Auch wenn es verarbeitet wurde, unsere Köche haben es gewiss sehr gut verarbeitet.

Ich hoffe sonnst das dich alle gut behandeln, und alle nett sind sowie dich gut versorgen.

Sollte mein Bruder bei dir sein, Richard von Rosenwasser, so kannst du ihm gewiss einiges über die Heilkunst erzähln, oder dich mit ihm in sachen Lied austauschen. Er ist Magier im Land und einer der Höchsten die wir haben. Er meckert gerne über seine Schüler, aber ich denke da könnt ihr zwei euch gewiss gut austauschen. So von Lehrer zu Lehrer.
Sollte Caroline von Rosenwasser dich besuchen, mach dir keine Gedanken sie ist für viel Blödsinn zu haben, aber bitte lass es ihr in den Aussschnit zu schaun. Sie ist noch immer Adelig.
Vater wird gewiss dir alles mögliche zur verfügungstellen das du bald gesund wirst und dir die besten Heiler des Landes besorgen. So war und ist er halt. Vorallem da du ein Freund von mir bist und somit für ihn zur Familie gehörst.

Opi du fehlst hier und wir sind alle schon froh wenn du wieder hier im Land bist. Doch ich denke das es bald soweit sein wird.

Ich hab dir ein Tintenfass und ein Stofftier Mitgeschickt. Das tintenfass hat Landwin gemacht. es sollte erstens nicht so schnell umfallen und weiters auch nicht so auslaufen, sollte es doch umfallen. Er hat ein Loch im Korken gemacht wo du nur einen kleineren Korgen rausziehst und die federspitze eintauchen kannst.
Ich denke so ist es einfacher im Bett zu schreiben. Passieren doch gerne kleinere Unfälle im Bett.

Miso kümmert sich zruzeit um die Tränke und Bestellungen bis zu deiner Rückkehr, und ich hab einen Brief von
Mira bekommen, sie ist wieder im Land. Du hast sie immer "Grünhaar Mädl" genannt, und war von heute auf morgen verschwunden.
Ich werde mich mit ihr treffen und sie fragen ob sie sich wieder uns anschliessen möchte. Seinerzeit hat sie auch diese Arbeit über eine Gewisse sprechende Pflanze geschrieben.

Balduin hat leider zu viel zu tun und wurde erstmal aus unserer Gemeinschaft entlassen. Weiters habe ich im Land ausgeschrieben das Schülerplätze bei uns frei wären, und ich hoffe doch das sich der eine oder andere für eine Ausbildung interresiert.

Wir überlegen einen Tag der Offenen Türe zu machen, einfach um das Hospital vorzustellen, für jene die Neu im Land sind aber auch für die Alten. Der Einfall dazu wäre das Regiment einzuladen, sodas sie sich vorstellen können und vielleicht den einen oder anderen Rekruten zu gewinnen.
Allerdings ohne Markt. Eher nur im Haus und Garten mit einem kleinen Essensstand, und bisschen Musik.
Vielleicht bist du dann sogar schon wieder auf den Beinen und kannst daran teilhaben.

Landwin werde ich die Tage eine Liste erstellen lassen mit dingen zum Verkaufen, sodas er ein wenig bekannter wird.
Nitja hat sich wohl was mit dem Magen zugezogen, aber auch sie wird langsam wieder.

Achso und bevor ich hier schluss mache, der Krieg ist vorbei.
So wie ich es verstandne habe. Doch ist Adoran richtig ausgestorben.
Aber dich denke das liegt auch an dem Wetter. An den Heissen tagen werden sich wohl die Bürger der Stadt in ihren Kellern versteckt haben, da es dort kühler ist.

So, ich wünsch dir noch eine gute genesung und pass auf dich auf. Ärgere mir den Malachai nicht zu viel und viel freude mit dem Stofftier.

Malena

*das Stofftier wird wohl eines aus seiner Sammlung sein*
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