Grizzlybären und Wölfe als kleine Wehrmacht

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Taliara Levar
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Grizzlybären und Wölfe als kleine Wehrmacht

Beitrag von Taliara Levar »

Man munkelt, das die erfahrenen Tierzähmerinnen Elara und Taliara vom Nebelwaldhof, ihren Hof auf die einfachste ihnen nur mögliche Art versuchen, vor Übergriffen der Faust zu schützen.

Kommt man an deren Hof vorbei, sieht man unzählige Zähne fletschende Wölfe und Grizzlys, die scheinbar den ansonsten von Tieren leer gefegten Hof bewachen und einen jeden warnen auch nur einen Fuß auf den Hof zu setzen.
Man munkelt sogar das es täglich immer mehr werden.
Earon Auenbacher
Beiträge: 2459
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Earon Auenbacher »

Etwas stimmte nicht im Wald. Soviel war ihm relativ schnell klar geworden, als er sich bei seinem Spaziergang etwas umgesehen hatte. Offenbar wurden die großen Tiere herausgelockt und auf den Höfen zusammen gepfercht. Schon als er die Anweisung gehört hatte bei der Versammlung wusste Earon innerlich, wie es enden würde. Als er dann den Hof sah, vollkommen überfüllt mit Bären und Wölfen, angelockt von einem Futterangebot, was weit den natürlichen Quellen überlegen war, waren alle Zweifel ausgeräumt, was hier vor sich ging. Wollte man also wirklich die Natur ausbeuten um für sich Krieg zu führen? Mussten diese armen Tiere nun als Soldaten gegen die Faust herhalten, weil die Unterlegenheit Lichtenthals zu erdrückend schien?

Doch vielleicht würde sich diese Kampftaktik noch rächen. Man konnte wilde Tiere eine Weile mit Futter besänftigen, aber irgendwann würde ihre Natur wieder durchbrechen. Earon jedenfalls beobachtete das Geschehen um Kronwalden herum noch eine Weile aus dem Wald und aus der Luft heraus. Vielleicht war dies der erste Punkt, an dem die Naturmagier wirklich einen Grund hatten, in diesen alumenischen Bürgerkrieg einzugreifen. Doch anders, als sich vielleicht einige erhofft hatten.
Zuletzt geändert von Earon Auenbacher am Mittwoch 7. Juni 2017, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
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GM Nyx
Alathair Staffmitglied
Beiträge: 896
Registriert: Sonntag 21. Juni 2009, 19:24

Beitrag von GM Nyx »

Man munkelt das Tiere verschiederner Raubtierarten auch bei gutem Futter keine Freunde bleiben auf engstem Raum. Man wird sogar prophezeihen können das sollten sie für 1-2 weitere Tage so eingesperrt verbleiben sie beim ersten Hasen der dann-rein zufällig natürlich-durch den Zaun hoppelt in den Jagdtrieb verfallen und ALLES lebende auf diesem Hof vernichten könnten sich selbst eingeschlossen. Manch ein Passant wird diese Befürchtungen laut genug munkeln um sie den meisterlichen Zähmerinnen auch deutlich zukommen zu lassen.
Zuletzt geändert von GM Nyx am Mittwoch 7. Juni 2017, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
Der Flausch ist tot - es lebe das Chaos!

Nyx@alathair.de
Gast

Beitrag von Gast »

Was für ein wunderschöner Tag doch heute war! Friedolin kam gerade bestens gelaunt vom Juwelier seines Vertrauens und trug neben einem Schmuckstück auch ein breites Grinsen auf seinem Antlitz. Endlich hatte er genug zusammengespart um seiner geliebten Esmeralda aus dem Hafenviertel einen Antrag zu machen. Nach vier Jahren des Auf und Ab würde er den ganzen Unsicherheiten nun endlich ein Ende bereiten und um ihre zarte Hand anhalten. Fröhlich pfeifend ging er seines Weges, als sich plötzlich eine leise Stimme in seinem Hinterkopf meldete. "Esme mag doch so gerne Blumen. Warum bringst du nicht welche für den Antrag mit?"

Die Logik war kaum zu überbieten. Ach, was für ein schlaues Bürschchen Friedolin doch war. Ein strahlender Ring, dazu ein hübscher Blumenstrauß .. da konnte sie doch gar nicht Nein sagen! Er setzte seinen unbeschwerten Weg fort, als ihm plötzlich ein Schild am Wegesrand auffiel. "Zum Nebenwaldhof", stand da geschrieben. Ja, heute waren ihm die Götter wirklich wohlgesonnen. Er pfiff weiter vergnügt seine Melodie, bis er am besagten Gehöft ankam. Noch wusste er nicht, was ihn erwartete.

Der Jungspund kniff die Augen zusammen, als er im ersten Moment von der doch sehr ausladenden Statur der Bäuerin irritiert war. Schon von Geburt an sah er schlecht auf kurze Distanz und als die vermeintliche Hofbesitzerin ihm nach wiederholtem Zurufen nicht öffnete, kletterte der baldige Antragssteller dreist über den Zaun. Selbstzufrieden klopfte er noch die Hose ab und wandte sich dann mit einem charmanten Grinsen an den Bären. "Habt ihr mich nicht gehört, Fräulein? Ich will doch Blumen kaufen!".

Es blieb kaum Zeit, den Fehler zu bereuen. Ein lautes Brüllen des Bären folgte und er nahm die Beine in die Hand. Ein Hechtsprung und er war zurück übern Zaun und kugelte übers Gras. Dort blieb er geschockt liegen und schnaufte die rechte Hand hebend, die noch den Ehering umklammert hielt. Dann eben keine Blumen...


[Staffeditiert]
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 7. Juni 2017, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
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