Schweifende Gedanken, Sorgen und eine Pilgerreise
Verfasst: Mittwoch 3. Mai 2006, 13:28
Das schwache Sternenlicht fiel durch das schmale Fenster in der kleinen Kammer des Klosters, dass sich Lucius mit Damian teilte, den er jedoch nur selten sah. Die Mitternachtsstunde war schon vorüber, doch der Schlaf wollte den jungen Akoluthen nicht übermannen. Seine Gedanken schweiften ruhelos umher, fast greifbar waren die Bilder vor seinem geistigen Auge.
Sanjana wie er mit ihr sprach in der Kapelle und wie er ihr seine Sorgen mitteilte, wie sie selbst von irgendeinem Problem geplagt war und ihm nicht helfen konnte.
Asteve die ausgerechnet ihn, das jüngste Mitglied im Kloster um Rat gefragt hatte ob sie die Spende des Alkas annehmen solle.
Rika von Gryffenhorst, die ihm ihre Seele offenbart hatte, ihre Liebe zu einem Mann gestand den sie nicht lieben durfte und wie er ihr Trost mit einer einfachen Umarmung gespendet hatte.
Der Alka, der mächtigste Vertreter Alatars auf Erden, wie er ihn mit seinen Schergen umzingelt hatte, ihn verschonte nachdem Lucius sich als Templer ausgewiesen hatte und sicher war seinen Tod zu finden, seinen Glauben jedoch nicht verleugnen wollte. Was ihn jedoch wirklich erschüttert hatte in seinen Glauben, war die Tatsache, dass der Alka für das Waisenhaus eine ungeheure Summe gespendet hatte. War er vielleicht doch nicht so verdorben? War vielleicht alles nur eine Lüge? Nein, er hatte die gütige Göttin selbst gesehen in einer Vision, hatte ihrer Stimme lauschen dürfen und sie hatte sein Herz berührt. Sein Glaube war vielleicht erschüttert worden, aber nicht gebrochen. Doch er fühlte einen schwarzen Fleck auf seiner Seele, ein Makel den er sich selbst zugezogen hatte. Durch seinen Zweifel und war er auch noch so kurz hatte er Schuld auf sich geladen und er würde nicht eher Ruhe finden bis er sich davon rein gewaschen hatte.
Entschlossen und ohnehin keine Ruhe findend, zündete er eine Kerze an, die genug Licht verströmte, und packte seine wenigen Habseligkeiten zusammen. Rasch hatte er seine Robe übergestreift, und machte sich auf den Weg zum Haus der Erztemplerin. Wie fast jede Nacht brannte auch jetzt noch Licht darin. Alyssa schien selten wenig mehr als nur ein paar Stunden zu ruhen und so klopfte er leise an ihre Tür.
Nachdem er eingetreten war und ihr von seinen Sorgen berichtet hatte, bat er die Oberste Dienerin Temoras ihn für einige Zeit zu entlassen. Lucius offenbarte ihr er wolle eine Pilgerreise unternehmen zu den Schreinen der Geistigkeit und der Demut um Buße zu tun.
Die Erztemplerin entließ ihn und er machte sich noch in derselben Stunde auf den Weg. Das diffuse Licht der Sterne bot auf der Straße genug Sicht um rasch voran zu kommen. Bis zu Tagesanbruch wollte er ein gutes Stück des Weges zurücklegen und erst dann würde er kurz rasten und etwas essen.
Sanjana wie er mit ihr sprach in der Kapelle und wie er ihr seine Sorgen mitteilte, wie sie selbst von irgendeinem Problem geplagt war und ihm nicht helfen konnte.
Asteve die ausgerechnet ihn, das jüngste Mitglied im Kloster um Rat gefragt hatte ob sie die Spende des Alkas annehmen solle.
Rika von Gryffenhorst, die ihm ihre Seele offenbart hatte, ihre Liebe zu einem Mann gestand den sie nicht lieben durfte und wie er ihr Trost mit einer einfachen Umarmung gespendet hatte.
Der Alka, der mächtigste Vertreter Alatars auf Erden, wie er ihn mit seinen Schergen umzingelt hatte, ihn verschonte nachdem Lucius sich als Templer ausgewiesen hatte und sicher war seinen Tod zu finden, seinen Glauben jedoch nicht verleugnen wollte. Was ihn jedoch wirklich erschüttert hatte in seinen Glauben, war die Tatsache, dass der Alka für das Waisenhaus eine ungeheure Summe gespendet hatte. War er vielleicht doch nicht so verdorben? War vielleicht alles nur eine Lüge? Nein, er hatte die gütige Göttin selbst gesehen in einer Vision, hatte ihrer Stimme lauschen dürfen und sie hatte sein Herz berührt. Sein Glaube war vielleicht erschüttert worden, aber nicht gebrochen. Doch er fühlte einen schwarzen Fleck auf seiner Seele, ein Makel den er sich selbst zugezogen hatte. Durch seinen Zweifel und war er auch noch so kurz hatte er Schuld auf sich geladen und er würde nicht eher Ruhe finden bis er sich davon rein gewaschen hatte.
Entschlossen und ohnehin keine Ruhe findend, zündete er eine Kerze an, die genug Licht verströmte, und packte seine wenigen Habseligkeiten zusammen. Rasch hatte er seine Robe übergestreift, und machte sich auf den Weg zum Haus der Erztemplerin. Wie fast jede Nacht brannte auch jetzt noch Licht darin. Alyssa schien selten wenig mehr als nur ein paar Stunden zu ruhen und so klopfte er leise an ihre Tür.
Nachdem er eingetreten war und ihr von seinen Sorgen berichtet hatte, bat er die Oberste Dienerin Temoras ihn für einige Zeit zu entlassen. Lucius offenbarte ihr er wolle eine Pilgerreise unternehmen zu den Schreinen der Geistigkeit und der Demut um Buße zu tun.
Die Erztemplerin entließ ihn und er machte sich noch in derselben Stunde auf den Weg. Das diffuse Licht der Sterne bot auf der Straße genug Sicht um rasch voran zu kommen. Bis zu Tagesanbruch wollte er ein gutes Stück des Weges zurücklegen und erst dann würde er kurz rasten und etwas essen.