Was er erfuhr, veranlasste ihn, nachdem diese zur Ruhe gebracht wurde und auf der roten Bank einschlief, eng an Torjan gekuschelt, ihr den Stellvertreter-Bären als seiner statt unterzuschieben, um den Brief zu schreiben.
"Servus Regimentsobermäderl!
Wir haben im KLLH a Mäderl, schwerst geschändet und geschädigt an Körper und Gemüt. Sie hat g'sagt, ihr Meister is der Kyre Ath oder so und es is a Sie und es is a Blauhaut. Und irgendwie hat der ihr befohlen Rahal anzuzünden und dann Adoran und dann wieder Rahal.
A schwarzer Mann hat ihr Mutterl und ihren Vatter und auch ihren Bruder "rot g'macht". Was das genau bedeutet, hab i noch ned rauskriegen können, zu kurz war die Zeit dazu zu später Nachtstund.
Auch hat sie uns g'sagt, dass ihr a Heiler amal weh 'tan hat im Unterleib, was für sie wohl a sehr schreckliches Ereignis g'wesen sein muss.
Gefesselt und kotzend is sie zu uns 'bracht worden von einem Jorlin, der sie in oder vor Bajard auf'kratzt hat.
Das Mäderl is sehr lärmempfindlich, deswegen sollt man nur im Flüsterton mit ihr reden.
Wir würden befürworten, dass wir sie weiter behandeln und befragen dürfen, da i wohl an sehr guten Draht zu dem Mäderl auf'baut hab. Dennoch tät ma gern an Schutz vom Regiment haben, was die Sach dezent überwachen sollt.
Aufgrund von der präkeren Situation und unseren Hausregeln hab i mi entschlossen, das KLLH abzusperren.
Ah jo, das Mäderl mag keine lauten G'räusch und es liebt die Farbe Rot.
Aufgrund des g'störten G'müts von dem Mäderl hab i mi ob unseren Hausregeln dazu verpflichtet g'fühlt, das Hospital abzusperren, auf dass das Mäderl ned entweicht.
Mit an lieben Gruß
Der