EinAbend im Clanshaus [[Die Sage um Garan und den Drachen]]

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Calan MacDraig

EinAbend im Clanshaus [[Die Sage um Garan und den Drachen]]

Beitrag von Calan MacDraig »

Ein leichter Sturm war auf gezogen in Machad und Calan ahnte das etwa sin der Luft lag. Als Sullivan wieder mal mit mehr Met als gesund war intus ins Clanshaus torkelte und ihm berichtete das die Südländer untereinander Krieg führten nickte er nur nach denklich. nach eingier zeit hatten sich auch Zoe und Elin zu ihnen gesellt und irgdnwann schneite auch Miellyn von den MacFarlainn herein und setzte sich zu ihnen. gemütlich saß man bei Met und Schnaps um die große Feuerstelle und Calan richtete sein Wort an Zoe: "He Kleines, kennst du die Geschichte um Garan udn den Drachen?" Zoe blickte ihn fragend an: "Drache garan, wer ist dieser Garan." Calan schmunzelte und auch Miellyn schien interessiert. So begann er nach dem er sich von Sullivan einen Metschlauch reichen ließ zu erzählen...

Zur Zeit als Lebensraum auf dem Eiland, auf das Angur die Seinen geführt hatte, immer enger wurde, beschlossen abenteuerlustige Söhne verschiedener Clans, das es Zeit wurde, auszufahren zur See und nach neuen Inseln zum siedeln zu suchen. Darunter waren auch Lorcan, Sohn des Cairan, seine Frau, Bruder Garan und einige weitere Männer und Frauen von der Sippe die Cairan führte. Garan hatte in seinen jungen Jahren schon viel Zeit bei dem Mimir des Clans verbracht, seit er an ihn heran getreten war und ihm von seinen verwirrenden Träumen, die er selbst bei Tag hatte, erzählte. Schnell war dem alten Mimir klar, wie es um Garan bestellt war und so ließ er ihn oft zu sich rufen oder suchte den Jungen auf. Der Mimir weihte Garan langsam in kleine Geheimnisse ein, die er sonst keinem verriet, und lehrte ihn die wirren Bilder seiner Träume besser zu verstehen und zu deuten. Garan nahm mit Begeisterung alles Wissen, was ihm geboten wurde, fast schon gierig auf und stellte dem Mimir viele Fragen über alles, was ihm gerade in den Sinn kam. Dem Mimir gefiel dies sehr und gerne Bot er dem jungen Anguren sein Wissen feil. So war es auch nicht verwunderlich, das dieser mit Ärger sah, dass sein Schüler mit den Schiffen aufbrechen wollte und sprach auch offen dagegen. Doch ließ sich Garan nicht halten und so stieg der Angure, der besonders durch sein Haar, welches ihm schon seit Ende der Jugendjahre ergraute, mit seinem Bruder Lorcan an Bord und segelt gehen neue Heimat. Nach Wochen des herum irren auf See kam endlich Land in Sicht, eine Insel. Sie schien unbewohnt, da in den Ebenen an der Küste von Fremden zu finden waren. Schnell machte man sich daran Proviant und Baustoffe von den Schiffen zu laden und mit dem errichten einer Siedlung zu beginnen. Doch die Anguren waren nicht so alleine wie sie gedacht hatten. Von den stets eingeschneiten Hochebnen herunter, wurden sie beobachtet....

Calan hielt inne und blickte sich in der Runde um, wärend er genüsslich einen Schluck met nahm um seine Stimem zu ölen. Schnell beschwerte sich Zoe. "Erzähl weiter!!!!" Meinte der Sproß des Clans ungeduldig. Schmunzelnd niockte Calan der Kleinen zu und führ mit ruhiger, leiser Stimme fort.

Eisriesen lebten dort und fühlten sich nun durch die Ankunft der angurischen Siedler bedroht. Bald kam es auch schon zu einem ersten Angriff der Riesen gegen die noch nicht fertig errichtete Siedlung. Mutig stellten sich die Anguren gegen die Riesen und der Angriff konnte abgewehrt werden. Doch hatte es auch Verluste auf der Seite der Anguren gegeben, so waren auch einige aus der Sippe Lorcan und Garan im Kampf gefallen. Weitere Angriffe folgten und die Anguren sahen, das sie gegen diese schirre Übermacht von Eisriesen keine Hoffnung auf einen Sieg hatten. Eines Nachts hörte man nur die Wachen rufen und als die Anguren zusammen liefen sahen sie ihre Schiffe so wie einige Hütten schon hell in den Nachthimmel lodern. Ihre Gegner hatten alles in Brand gesteckt und ihnen somit eine unmissverständliche Nachricht geschickt. `Bald waren sie dem Untergang geweiht! ´ Den tapferen Männern, Frauen und selbst Kindern gelang es die Flammen zu bekämpfen und bald war der Brand gelöscht. Doch viel war nicht zu retten gewesen. Die meisten Hütten die schon gestanden hatten und die Schiffe mit denen sie gekommen waren, konnten vor den Flammen nicht gerettet werden. Hilflos standen die Anguren da und man beriet was man nun tun wollte. Da trat Garan zwischen ihnen hervor und trat vor die versammelten Anguren. Laut und selbst sicher erhob er die Stimme: „Heute Nacht, bevor ich aus meinem Schlafe gerissen wurde…“ begann er. Sein Blick schweifte durch Menge ratloser anguren Gesichter und er führ fort: „Habe ich in meinen Träumen gesehen, wie dies hier geschieht.“ Er machte eine ausladende Geste in Richtung der niedergebrannten Hütten. „Ich habe auch gesehen wie ihr euch gegen die zahllos scheinende Zahl mordlustiger Eisriesen stellt, bereit ein jeder sein Leben zu opfern für den neben sich.“ Verwirrung machte sich nun unter den Anguren breit und einige wollten schon das Wort erheben da sprach Garan weiter: „Doch sah ich auch, welch mächtige Kreatur an eurer Seite kämpfte. Ein Drache, so rot wie das Angurenblut das durch eure Adern fließt. Er führ unter unsere Gegner mit seinem heißen Atem und welcher ihm nicht zum Opfer fiel, der flüchtete sich ins Meer, wo er zum ertrinken verurteilt war.“ Gemurmel wurde laut und einige erhoben ihre Stimme. „Hört ihn euch an, will uns mit seiner Träumerei Mut machen.“ „Kaum hat er ein graues Haar im Bart, denkt der wohl er könne in die Zukunft sehen.“ Diese und weitere Lästereien musste sich Garan anhören. Weiter beschlossen die Anguren die Überreste ihrer Siedlung zusammen zu tragen und als schützenden Wall aufzutürmen Schnee sollte schnellstens herbei geschafft werden um den Wall vor weiteren Feuerangriffen zu schützen. Das alles interessierte Garan nicht mehr. Er verließ mit bedrückt, über die Reaktion der anderen Anguren, die zerstörte Siedlung. Selbst sein Bruder Lorcan und dessen Frau konnten ihn nicht halten. Und so ging er, begleitet von dem verständnislosen Kopfschütteln der anderen. Viel arbeit hatte vor den Anguren gelegen doch kaum graute der Morgen war es geschafft. Und wie sie alle feststellen mussten, keine Augenblick zu früh...

Abermals hielt er inne um seiner Stimme etwas Ruhe zu gönnen. Diesmal bedachte ihn Zoe nur mit einem zornigen blick und dachte sich wohl `kann der ney endlich weitererzählen...´. Auch war das leise, bestädingende murmeln von Sullivan zu hören. "Aye, so wa des damal," nuchelte er angetrunken. Calan nahm noch einen Schluck aus dem schlauch. Keinen Augenblick zu früh führ er schliesslich fort

Stellten die Anguren fest. Denn schon mussten sie zu ihren Waffen greifen, die Eisriesen rückten von den Hochebenen her an. Auf jeden der Siedler kamen wohl zwei Dutzend an der Zahl und man sah, dass die Anguren hoffnungslos unterlegen waren. Schnell hatten die Riesen den Wall der Anguren umzingelt. Gerade als die Eisriesen begannen gegen den wall anzulaufen, war von den Gipfeln des Gebirges das schwingen mächtiger Flügel zu vernehmen. Verwundert blickten alle, Anguren wie Eisriesen hinauf zu den dicht beieinander stehenden Wipfeln des Tannenwaldes im Westen. Erst war es nur ein unförmiger Punkt am Himmel, doch als er näher kam und das Geräusch der Schwingen immer lauter wurde, erkannte man eine rot leuchtende Scheme am morgendlichen Himmel. Schnell waren die Umrisse des Drachens deutlich. Als schließlich laut kreischend über der eben noch kampfbereiten Kriegerschaft der Eisriesen kreist, wurden diese beim Anblick des roten Drachen nervös. Der Unglauben, das Garan die Wahrheit voraus gesagt haben sollte, legte sich langsam bei den Anguren und die ersten reckten ihre Waffen siegessicher gen Himmel und brüllten den Wall hinab, den Eisriesen entgegen. Der Drache schnellte hinab und führ unter die Eisriesen. Mit seinem heißen Atem setzte er die Fellkleidung der Riesen und auch diese selbst in brand. Panik machte sich breit und die Eisriesen die nicht von den nun heranstürmenden Anguren niedergerannt würden flüchteten vor den Flammen die ihnen der Drache nachjagte. Zusammen mit dem Drachen drängten die Anguren ihre Feinde zurück, doch war es der Drache, der der türmenden Meute Richtung Eismeer. Den Riesen war nur die Flucht in das eisige Feucht des Meeres oder der Tod in heißen Atme des Drachen. Egal wie sie entschieden, alle verloren so oder so. Als die letzen Eisriese gefallen waren ließ sich der Drache etwas abseits, auf einem Felsvorsprung der Hochebenen nieder. Laut brüllte er gen Himmel und breitete seine mächtigen Schwingen aus. Voller Ehrfurcht reckten die Anguren dem Drachen entgegen und lauter Jubel erhallte von ihnen die meisten dachten wohl in diesem Moment an Garan, dem sie nicht geglaubt hatten und den sie kopfschüttelnd davon ziehen gelassen hatten. Lorcan zog nach diesen Ereignissen in die Hochebenen der Insel die von nun an Mollanogh genannt ward und gründete mit dem Rest seiner Sippe das Dorf Díreach. Von nun an nannten er und sein Clan sich die MacDraig, was soviel wie Drache bedeutet und als Andenken an die Schlacht um Mollanogh und die Weissagung seines Bruders gedacht war. Garan sah man nie wieder und im geheimen, mit vorgehaltener Hand, tuschelte man, das Garan selbst der Drachen gewesen sei. Doch nie wurde aufgeklärt ob dies der Wahrheit entsprach, den Garan war seit dem verschwunden geblieben so sehr man auch die Insel nach ihm absuchte…

...endete Calan seine Erzählung und Zoe sah ihn mit großen, ungläubigen Augen an. " Was ist mit Garan geschehn?" "Ist der Drache gebliebn oder wieder gekehrt?" Fragte die jüngste Angure der MacDraig. Calan hob nur die schultern und Sullivan mischte sich ein: "Das weiss man ney, den hat man ney mehr gesehn." "Und wie es mit dem Drachn weiter geht," erklärte Calan immer noch mit der leisen ruhigen Stimme, "erzähl ich dir ein andermal. Es ist doch spät gewordn und wir habn morgn alle ein`n hartn Tag vor uns." Er leerte den Schlauch nun und warf ihn Sullivan zu ehe er sich erhob und Richtung Tür ging...
Zoe Inoua MacDraig

Beitrag von Zoe Inoua MacDraig »

Neugierig betrachtete Zoe ihren Cousin und Chief, während dieser die Geschichte erzählte, welche sie heute zum ersten mal vernahm. Nun ja... Sie erinnerte sich, dass Wulf damals ab und zu den Namen Garan erwähnte, doch wusste sie nie wer oder was dieses Mysterium Garan war....
Vor Staunen weiteten sich die Augen der jungen Angure… daher kam also der Name des Clanes…! und auch die Clansfarbe der MacDraig, das stolze Rot ihres Clanes.

Als Calan endete, fühlte sie sich beinahe enttäuscht… eigentlich hatte sie gehofft noch mehr Geschichten lauschen zu können… mehr aus der Vergangenheit des stolzen Clanes MacDraig...!
Als sie dann doch den Weg in ihre weichen Felle fand und auch endlich zu schlafen begann, sah sie ihn auch im Traume. Den großen, roten Drachen...
feuerrot im Schnee...
Drache...
Draig...
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