Unruhig waren die letzten Nächte des jungen Priester gewesen, so unruhig das er auf Rücksicht zu seiner Vilja und Eirin das gemeinsame Zimmer mied. Brummend, murrend und schnaubend verbrachte er im Tiefschlaf die Nacht. Ewiges drehen von links nach rechts, hiebe mit den armen in alle Seiten.
Wieder eine unruhige Nacht die den Priester aus dem Schlaf gerissen hatte. Verschwitz, erschöpft stierte er Orientierungssuchend durch das Sippenhaus. Es dauerte einige Augeblicke bis er sich in dem seit Jahrzehnten so bekannten Sippenhaus zurecht fand. Müde und bedacht darum leise zu sein kroch er unter dem gemütlichtsten Platz hervor...der unter dem Esstisch. Er musste ein wenig aufpassen als er Tambar dabei umrundete. Es entlockte Ihm ein lächeln, einen Bruder so glücklich und selig schlafen zu sehen. Verdient hatten sie es alle, jeden Tag aufs neue vollbrachten sie Vaters Werkt. Gemeinsam Hand in Hand standen sie für alles was Beständigkeit bedeutete.
Die müden Schritte trieben den Priester durch die Stadt in der scheinbar endlos großen Halle, durch die Minen, die Beisser Stollen und vielen wichtigen Örtlichkeiten die er Berg zu bieten hatte. Wehmütig glitt sein Blick am großen Haus der Getwergelyn empor..seine erste Familie. Eine Familie. Sein Bruder. Getwegelyn. Ein jeder unter dem Berge konnte froh darum sein ein Kind Cirmias zu sein. Eine Welt so völlig anders wie der Rest der bekannten Welt ausserhalb des Berges.
Weiter trieben Ihn seine Gedanken in den neuen Anbau der großen Halle. Viele kleine Stollen wurde in den Fels getrieben um daraus eine neue Halle zu errichten wenn man die Wände der einzelen Stollen entferte. Lange Stollen die noch nach einem Endpunkt suchten oder darauf warteten zu einem geführt zu werden. Einer der Stollen war für den jungen Priester bestimmt, förmlich mit offnenen armen Empfing er Ihn. Das so wohlbekannte dröhnen im Kopf und seinen Herz, dem bekannten Ruf des Vaters wurder immer stärker, intensiver...bis der Stollen die Arme um Ihn gelegt hatte und sein Anfang unter ettlichen großen Steinen verschwand.
Des Vaters Ruf
Moderator: Zwerge [Mod]
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Geodiz Getwergelyn
Ein leises Kichern verebbt, nachhallend, im Inneren des Nilzadan, als die schlurfenden Schritte sich immer tiefer in die Stollen begeben. Es war an der Zeit, sich wieder zu besinnen, zur Ruhe zu kommen. Undankbar war die Oberfläche schon immer gewesen, aber der Ruf des Vaters, seine Aufgaben, sie ließen ihn einst voller Freude heraufsteigen, voller Spaß agieren, dies war vorbei. Zumindest war sein Bruder bei ihm, welchem er soviel zu verdanken hatte.
"Zhehehehehheehehehehehehehheehe."
"Machts gûl!", brabbelte er noch, ehe die geliebte Finsternis seinen kümmerlichen Schemen verschluckte.
"Zhehehehehheehehehehehehehheehe."
"Machts gûl!", brabbelte er noch, ehe die geliebte Finsternis seinen kümmerlichen Schemen verschluckte.
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Gast
Seelenruhig, nichts ahnend, hatte sie die Nacht, wie so oft, bei den trächtigen Steinbeißerstuten verbracht. So konnte sie jederzeit wach werden und eingreifen, wenn etwas war. Und sei es nur der mitternächtliche Hunger, weil die mit Steinen gefüllten Tröge umgeschmissen worden waren oder derlei Missgeschicke. Normal wurde die Donnerfaust bei jedem kleinsten Geräusch wach, wenn es die Nächte vor einem Wurf waren. Doch dass ihre Brüder im Glauben in jener Nacht an ihr vorbeigingen, um in die Tiefen der Stollen aufzubrechen, das bekam sie nicht mit. Erst am nächsten Morgen wunderte sie sich das erste Mal, dass Baznuk weder unterm Tisch bei Tambar, noch bei Eirin und Vilya, um den Tempel herum oder sonst wo im Nilzadan zufällig angetroffen wurde. Doch was hieß das schon? Er war als Priester des Vaters ein viel beschäftigter Kalur. Sicher hatte er nur Dinge außerhalb des Berges zu erledigen und würde in den nächsten Tagen zurückkehren. Bis dahin, so nahm sie sich ganz eifrig vor, würde sie ihre Kochlehren beenden und prächtige Steinbeißer großziehen, damit er weiterhin stolz auf sie sein konnte und - nicht zuletzt - Cirmias sich auch an ihren Erfolgen erfreuen konnte. Ja, das war ein guter Plan, dachte sie sich so bei sich und begann gleich damit, der Sippe ein deftiges Frühstück zuzubereiten. Unzählige Bierkrüge wurden abgezapft, Nachschubfässer auf den Sippentisch gestellt und Berge von Essen zubereitet. Pi mal Auge mussten es 50% für Tambar und 50% für den Rest der Sippe sein. So hatte sie es in den letzten knappen vier Mondläufen gelernt, die sie nun schon oberhalb der Geburtsstollen lebte.
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Baznuk Donnerfaust
Er wusste nicht wielange er schon vermeindlich gerade aus lief in dem endlose tief schwarzen Stollen. Solange bis der Stollen das letzte Materiele dasein verloren hatte. Kein Boden mehr unter den Füßen, den Geruch der Stadt nicht mehr in der Nase und die Luft generell schmeckte nach nichts mehr. Eine schwarze Leere die nur mit taktvollen dröhnen gefüllt war die der Priester nur allzu gut kannte wenn er im Namen des Vaters wirkte.
Doch mit einem weiteren Schritt endete auch das bekannte dröhnen. Nichts mehr. Endlose Stille, haltlos und allein. Die Blicke in alle Richtungen und doch ergab sich kein anderes Bild mehr. Er lies sich treiben, forttreiben von alle dem was er liebte und Ihm wichtig war. Die schwäche hatte Ihn kurzzeitig besiegt und von allem weg gerissen was sein Leben füllte. Die nass gesabberten Hände seiner Tochter im Bart, die Berührungen seiner Eirin, das wilde treiben der Sippe und natürlich am Ende jeder und jede andere aus Cirmias Schöpfung die er im stich gelassen hatte. Gegangen, wie ein getretener Hund hat er die Flucht angetreten.
Es dauerte auch nicht lange bis ein Zeichen, ein brachiales grollen die Leere erbeben lies. Der scheinbar verschwunde Stollen entblösste direkt vor dem jungen Priester seinen Anfang und der Blick in die Nilzadan Stadt wurde Ihm wieder offenbart.
Doch mit einem weiteren Schritt endete auch das bekannte dröhnen. Nichts mehr. Endlose Stille, haltlos und allein. Die Blicke in alle Richtungen und doch ergab sich kein anderes Bild mehr. Er lies sich treiben, forttreiben von alle dem was er liebte und Ihm wichtig war. Die schwäche hatte Ihn kurzzeitig besiegt und von allem weg gerissen was sein Leben füllte. Die nass gesabberten Hände seiner Tochter im Bart, die Berührungen seiner Eirin, das wilde treiben der Sippe und natürlich am Ende jeder und jede andere aus Cirmias Schöpfung die er im stich gelassen hatte. Gegangen, wie ein getretener Hund hat er die Flucht angetreten.
Solange mein Herz schlägt Vater,
dein Feuer in meinem Herzen brennt,
mein Blut sich mit Kraft durch meinen Leib presst,
die Luft meine Lungen füllt,
meine Händen deine Äxte führen,
will ich mich nie wieder abwenden von unserem,
deinem erschaffenen Volk.
Ich bin dein Sohn, aufrecht und stolz stehe ich in deinem Volk! Solange ich lebe, soll das mein Schwur an dich sein Vater, solange bis du mich von der Welt nimmst. Gib mir nur die Kraft meinen Weg zurück zu finden um dein Werk weiter zu verrichten, dein Volk zu behüten, dein Berg zu beschützen und dein Werk unter die Völker zu bringen.
dein Feuer in meinem Herzen brennt,
mein Blut sich mit Kraft durch meinen Leib presst,
die Luft meine Lungen füllt,
meine Händen deine Äxte führen,
will ich mich nie wieder abwenden von unserem,
deinem erschaffenen Volk.
Ich bin dein Sohn, aufrecht und stolz stehe ich in deinem Volk! Solange ich lebe, soll das mein Schwur an dich sein Vater, solange bis du mich von der Welt nimmst. Gib mir nur die Kraft meinen Weg zurück zu finden um dein Werk weiter zu verrichten, dein Volk zu behüten, dein Berg zu beschützen und dein Werk unter die Völker zu bringen.
Es dauerte auch nicht lange bis ein Zeichen, ein brachiales grollen die Leere erbeben lies. Der scheinbar verschwunde Stollen entblösste direkt vor dem jungen Priester seinen Anfang und der Blick in die Nilzadan Stadt wurde Ihm wieder offenbart.
Zuletzt geändert von Baznuk Donnerfaust am Donnerstag 29. September 2016, 17:14, insgesamt 3-mal geändert.
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