Ein Bote aus dem Nebelwald erreicht das Regiment

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Vaenor Ectation
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Registriert: Mittwoch 24. August 2016, 22:10

Ein Bote aus dem Nebelwald erreicht das Regiment

Beitrag von Vaenor Ectation »

*Der Bote hat die Anweisung erhalten, das Pergament welches das Siegel des Camvaethol innehat, ausschließlich an der höchsten stelle abzugeben. Es wird nach Lady Helisande von Senheit gefragt. Der Bote wird solange bleiben bis das Schreiben persönlich überbracht worden ist*
  • Le athuilon,
    Lady Helisande von Senheit,
    Ritterin von Alumenas im Dienste seiner Majestät Ador Segenus Corbidian Viktor I. von Alumenas.

    Mit Bedauern erfahre ich, das seit unserem letzten Schreiben an den Rat von Lichtenthal noch keinerlei Antwort angekommen ist. Wir nehmen nur wahr, dass die Patrouillen am Rand und innerhalb des Nuya'tan stark zugenommen haben und die Eledhrim auf oftmals sehr kritische Weise befragt und kontrolliert wurden.

    Eigenmächtiges Handeln des Regimentes, unter Berufung auf den Rat zu Lichtenthal, auf dem Hoheitsgebiet der Eledhrim wird nicht länger geduldet.
    In Zukunft wird jeder Soldat Lichtenthals, der in Uniform und unter Waffen stehend die Grenze in das Hoheitsgebiet der Eledhrim passiert, von den Wachen der Eledhrim entsprechend der Gesetze des Nuya'tan und dem Volk der Eledhrim festgesetzt.

    Weiter setze ich Euch in Kenntnis, das jeder Angriff und vor allem jede Tötung eines Tieres im Nuya'tan als Angriff auf jenen gesehen wird und damit als ein Angriff auf das Volk der Eledhrim.


    *Das Siegel des Camvaethol der Eledhrim ist unter dem Schreiben ersichtlich*


    Vaenor Ectation
    Camvaethol en-Eledhrim
*Sobald die Lady, dass schreiben entgegen genommen hat wird sich der Bote zurück auf dem Weg in den Nuya'tan machen*
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Helisande von Alsted
Beiträge: 4067
Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Das Schreiben findet seinen üblichen Weg auf den Schreibtisch des Oberst. Nach sorgfältigem Studium wird von jenem zunächst eine Abschrift angefertigt. Danach findet sich eine Antwort verfasst von der ebenfalls eine Abschrift angefertigt wird. Beide Abschriften werden von einem Rekruten hurtig zum Rat getragen, die Orginalantwort bringt ein Gardist in Uniform an die Nebelwaldgrenze und wird dort warten bis sie ihm von einem der Elfenwächter abgenommen wird.

Kron und Reich zur Ehr,
hoher Herr des Volkes der Eledhrim Vaenor Ectation,

Euer Schreiben hat mich als Kommandeurin des Regimentes erreicht und ich hoffe, dass ich Euch einige Eure Sorgen nehmen kann.
Die vermehrten Grenzgänge an der Nebelwaldgrenze entlang entsprang zum einen der vermehrten Sichtung von Letharen auf Reichsboden und vor allem in der Nähe der Gemarkung Kronwalden und einem von mir unsauber formuliertem Befehl, der zu Übereifer bei einigen Soldaten führte.
Für meinen Teil der entstandenen Unbequemlichkeiten bitte ich Euch und Euer Volk um Vergebung, denn es sollte keinesfalls so wirken als ob wir respektlos den Grenzen des Waldes gegenüber sind.
Die Wachgänge fanden ausschließlich auf Lichtenthaler Boden statt und der Befehl wurde nun korrigiert und exakter gefasst. Die Nebelwaldgrenze wird nur noch von Soldaten abgegangen werden, wenn alle Grenzen des Reiches kontrolliert werden.
Die Befragungen, denen sich einige Eures Volkes ausgesetzt sahen entspringen jedoch einen festen Protokoll für Befragung von unbekannten Personen auf Lichtenthaler Boden. Dieses Protokoll findet auch bei den Soldaten noch unbekannten Reichsbürgern, Kaluren und Thyren Anwendung. Es beinhaltet die Frage nach dem Namen der Person und dem Grund für den Aufenthalt. Ebenso wird meist noch auf die Gesetze des Reiches hingewiesen. Sollte ein Soldat hier aus Übereifer vom Protokoll abgewichen sein, so wird dies gewisslich eine Ausnahme sein und auch bleiben.

Das Lichtenthaler Regiment respektiert die Grenze des Nebelwaldes. Die Soldaten betreten den Wald nicht ohne Aufforderung. Es gab vor mehreren Wochen eine vor dem hohen Rat zu Lichtenthal erörterte Ausnahme, die ganz gewiss keine Regel werden wird. Der Rat zu Lichtenthal hat das Regiment auch umgehend auf den Verstoß hingewiesen und eine entsprechende Mahnung ausgesprochen.

Ich bedauere Eure Verunsicherung bezüglich der Kontrollen und Grenzachtung sehr und hoffe Euch ein wenig beruhigt zu haben. Für Nachfragen stehe ich Euch gern zur Verfügung, ich bin im Regimentskastell zu Adoran während der gewöhnlichen Dienstzeiten anzutreffen. Sollte es Euer Wunsch sein würde ich Euch auch in Ered Luin aufsuchen, sofern mir die Reise dorthin von Euch gestattet wird. Ebenso würde ich bei einem klärenden Gespräch um die Anwesenheit einer der Rätinnen des Rates zu Lichtenthal ersuchen.

Temora beschützt!


v. Senheit
Oberst des Lichtenthaler Regimentes
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