All die Geister die wir rufen...
Verfasst: Donnerstag 11. August 2016, 12:58
All die Geister die wir rufen...
All die Geister die wir uns zu eigen machen...
Leichte Schritte kleiner Füße wandern durchs Haus und wie sie unauffäl-
lig, also schmal gearbeitete Reifen aus Silber schmücken, mit ihnen auch
ein leises Klirren, wie ein kleines, unaufdringliches Funkeln von Tönen die
dem schwachen Glanz des Metalls gleich sind. In ihren Bewegungen wirkt
das Mädchen so achtsam das ihnen etwas freundliches anhaftet, eine
Sache die unbenannt bleiben darf und die einlädt zuzusehn und an ihr
Ruhe zu empfinden. Es ist eine Ruhe die von innen kommt und bloß bild-
haft wird und werden kann im aussen weil sie schon da war ehe die junge
Frau von ihrem Stuhl aufstand. Durch den Raum also, darf man sagen
und ins Gleichnis setzen, streift Ruhe in Bewegung.
Bald breitet sich ein Geist von schwachem Duft nach roten Rosen aus,
sich unter all die anderen mischend die zuvor noch ohne diesen um den
Tisch und auf den Stühlen, am Fenster, zwischen den Regalen und auf
dem schweren Dielenboden saßen. Wie sie atmet und atmen muss, atmet
sie ihn ein und alles was ihm zu eigen, färbt, so schwach wie seine Ge-
stalt ist, nebelhaft und durchscheinend, aber eben doch, auf sie ab, wird
zu einem Teil von ihr. Sie ist sich dessen nicht bewusst wie sie den
Becher zwischen ihren zarten Fingern hält und am aufsteigenden Blüten-
geist riecht, wie sie ihn an die Lippen setzt, vorsichtig von ihm zu trin-
ken, um anteilhaft zu werden an ihm, einen Teil von ihm anzunehmen.
Es wird gesagt der Rose hafte, ist sie unversehrt, Schönheit an und ein
lieblicher Duft, voller Kraft also und wehrfähig kommt ihr einer auf fal-
schem Weg zu nahe. Sonst aber ist sie einfach und da, steht am Weges-
rand und blüt und duftet ohne das es ihr gesagt werden müsste und uner-
heblich ob einer käme der es ihr verbieten wolle. Sie wüsste ja nicht ein-
mal wovon er spricht...
All die Geister die wir uns zu eigen machen...
Leichte Schritte kleiner Füße wandern durchs Haus und wie sie unauffäl-
lig, also schmal gearbeitete Reifen aus Silber schmücken, mit ihnen auch
ein leises Klirren, wie ein kleines, unaufdringliches Funkeln von Tönen die
dem schwachen Glanz des Metalls gleich sind. In ihren Bewegungen wirkt
das Mädchen so achtsam das ihnen etwas freundliches anhaftet, eine
Sache die unbenannt bleiben darf und die einlädt zuzusehn und an ihr
Ruhe zu empfinden. Es ist eine Ruhe die von innen kommt und bloß bild-
haft wird und werden kann im aussen weil sie schon da war ehe die junge
Frau von ihrem Stuhl aufstand. Durch den Raum also, darf man sagen
und ins Gleichnis setzen, streift Ruhe in Bewegung.
Bald breitet sich ein Geist von schwachem Duft nach roten Rosen aus,
sich unter all die anderen mischend die zuvor noch ohne diesen um den
Tisch und auf den Stühlen, am Fenster, zwischen den Regalen und auf
dem schweren Dielenboden saßen. Wie sie atmet und atmen muss, atmet
sie ihn ein und alles was ihm zu eigen, färbt, so schwach wie seine Ge-
stalt ist, nebelhaft und durchscheinend, aber eben doch, auf sie ab, wird
zu einem Teil von ihr. Sie ist sich dessen nicht bewusst wie sie den
Becher zwischen ihren zarten Fingern hält und am aufsteigenden Blüten-
geist riecht, wie sie ihn an die Lippen setzt, vorsichtig von ihm zu trin-
ken, um anteilhaft zu werden an ihm, einen Teil von ihm anzunehmen.
Es wird gesagt der Rose hafte, ist sie unversehrt, Schönheit an und ein
lieblicher Duft, voller Kraft also und wehrfähig kommt ihr einer auf fal-
schem Weg zu nahe. Sonst aber ist sie einfach und da, steht am Weges-
rand und blüt und duftet ohne das es ihr gesagt werden müsste und uner-
heblich ob einer käme der es ihr verbieten wolle. Sie wüsste ja nicht ein-
mal wovon er spricht...