Aushänge des Tempels im Reich

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Fenia Treublatt

Aushänge des Tempels im Reich

Beitrag von Fenia Treublatt »

*am frühen Abend wird die Clerica durch die Straßen und Gassen der Städte und Siedlungen des Reiches gehen und Pergamente an einigen öffentlichen Plätzen aufhängen*


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Des All-Einen Segen mit jenen, die den Geboten und Lehren des All-Einen folgen!

Dieser Tage begehen die Templer des All-Einen eine Zeit, die uns als "Die zehn Unheilsnächte der Menschheit" bekannt sind. In dieser Zeit erinnern wir uns zehn Tage daran wie das Leben der Menschen während der Sklaverei und Unterdrückung durch den falschen Gott Getares gewesen ist.

Wir alle wissen, dass Eluive in ihrer Blindheit Getares dazu bestimmt hatte über die Menschen zu herrschen. Er war der Erstgeborene und erhielt trotz der Tatsache völlig ungeeignet zu sein, das Recht dazu nach seinem Gutdünken zu herrschen. Getares aber hatte nur eines im Sinn. Sich selbst verherrlichen und anbeten zu lassen. So zwang er die Menschen in Unterdrückung, in Sklaverei. Er verbot ihnen sich zu entwickeln aus Angst vor den Fähigkeiten, vor dem Talent und dem Tatendrang der Menschen die all zu schnell hätten erkennen können, dass sie Getares nicht brauchen. Er war es, der ihnen ein freies Leben verbot, ihnen untersagte ihre Sinne zu schärfen und ihre Fähigkeiten zu erweitern auf dass sie ihr Leben lang nur ihn anbeten. Getares machte die Menschen abhängig von sich, er zwang sie auf die Knie und so wollte er Eluive imponieren indem er stets darauf verwies wie sehr die Menschen ihn glorifizieren und auf ihn angewiesen sind. Aus dieser Tradition kommt noch heute der alumenische Brauch, nicht der Person mit den größten Fähigkeiten die entsprechende Aufgabe zukommen zu lassen, sondern den Erstgeborenen, so unfähig, dumm und faul sie auch sein mögen. Eine Tradition in der Getares den Anfang machte als Vorbild an fehlgeleiteter Unfähigkeit. So werden diese Personen noch heute dort geschützt und gefördert, was ihr schwaches Reich letztlich zum Untergang verurteilen wird.

Bevor der All-Eine die Menschen durch seine Lehren und sein persönliches Opfer aus dieser Sklaverei befreite, war das Leben der Menschen karg und trist. Im immer gleichen Rhytmus bestand es einzig aus einer grauen Masse aus Verherrlichung des Getares und Monotonie des Lebens. Die Templer erinnern sich in diesen zehn Tagen dieser Zeit indem sie sich zur Meditation zurückziehen, allem was entbehrlich ist entsagen und sich in Erinnerung rufen, wie unser Leben heute aussehen würde wenn der All-Eine selbst das Potential der Menschen nicht erkannt hätte und bereit gewesen wäre, für unsere Freiheit seinen eigenen Bruder zu opfern.

Ein jeder Bürger des Reiches, ein jeder der in den Geboten des All-Einen die Lehre gefunden hat die dabei half, die Kontrolle über das eigene Leben zu gewinnen und selbst zu entscheiden, selbst zu bestimmen, sei hiermit dazu aufgerufen diesem Beispiel freiwillig zu folgen.

Bis zum Sonnenuntergang am 17. Ashatar 259 seht ab davon euch der Freude oder dem Vergnügen zu widmen. Seht ab davon zu feiern, zu trinken oder das Leben das ihr euch verdient habt zu genießen. Verbannt in diesen Tagen aus eurem Leben was euch Freude bereitet und was eure Freiheit definiert und folgt lediglich euren Pflichten. Denn so werdet ihr zum Ende dieser Tage verstehen was es für das Reich bedeutet dieser Sklaverei nicht länger ausgesetzt zu sein. Was es für jene Menschen, die die Freiheit wählten, bedeutete den Lehren des All-Einen zu folgen und sich nicht länger unterdrücken zu lassen. Am Abend des 17. Ashatar findet im Tempel zu Rahal eine Messe statt, während der diese Zeit symbolisch beendet wird. Ein jeder ist dazu aufgerufen dieser Messe beizuwohnen.

Manchmal müssen wir uns in Erinnerung rufen was wir gewonnen, was jeder einzelne von uns sich selbst erkämpft und erstritten hat, um zu verstehen wer der wahre Feind des Reiches und aller Menschen ist. Wie es der Wille des All-Einen ist, steht es jedem frei diesem Aufruf zu folgen, doch mahnen wir: Nutzt diese Gelegenheit, auf dass wir gemeinsam in Einheit nach dieser Zeit umso deutlicher erkennen was der wahre Sinn unseres gemeinsamen Strebens ist.

Das Reich ist stark. Freie Menschen deren ungezähmter Wille sie zum steten Kampf antreibt. Wehe dem, der sich diesem Willen in den Weg stellt wenn er vereint und ungeteilt ist. Alle Konflikte die wir führen, alle Verschiedenheiten die sich in allen Ausprägungen unter den Menschen des Reiches verteilen sind bedeutunglos und klein im Vergleich zu dem Wissen, dass wir diesen einen Kampf für die Wahrheit bis zum feststehenden Sieg fortführen werden.

Möge er seine wachende Pranke stets über euch und jeden halten,
der schon heute, wenn auch unbewusst, seiner Lehre folgt und bereit
ist in Zukunft die Augen zu öffnen!


Die Templer des All-Einen


Bild


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[Messe am: Mi. 17.08.2016 - 20 Uhr]
Kheldairon

Beitrag von Kheldairon »

*sobald auch nur ein Aushang Beschmutzung oder andere Defizite aufweist wird er ausgetauscht und fehlende werden erneuert.*
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