Ein Schreiben an den Hauptmann der Garde

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Kava Shasul
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Ein Schreiben an den Hauptmann der Garde

Beitrag von Kava Shasul »

Ein Bote in den Farben des Ritters wird sich auf den Weg zur Garde machen um ein Schreiben an Hauptmann Bruchsteig zu übergeben...
Des Allmächtigen Segen mit dir Waffenbruder,

wie ich heute erfahren musste bewegt sich derzeit eine Ketzerin im alatarischen Reich und kann frei umherwandeln? Auf die Nachfrage gegenüber dem Knappen erzählte dieser mir, dass Frau Daske die Stadt nicht ohne Gardist betreten darf.

Zukünftig wäre es sicher von Vorteil wenn man entsprechende Aushänge macht wenn sich ein Ketzer nun doch zum einzig wahren Glauben bekennen will.

Ungerne würde ich einer Frau, auch wenn sie das Bett mit einem unfähigen Konzilmagier geteilt hat den Kopf abschlagen müssen, nur weil einige Informationen nicht geflossen sind.

Möge der Herr seine Pranke über dich halten!


Ritter Shasul
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Korlay Bruchsteig
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Beitrag von Korlay Bruchsteig »

Macht und Stärke Ritter Shasul,

wie ihr sicher wisst obliegt es nicht der Entscheidungsgewalt der Reichsgarde ein Duldungsrecht auszusprechen oder gar darüber zu entscheiden wem die Gelegenheit gegeben wird Buße zutun. Entsprechend dieses Wissen wurde nur dafür gesorgt, dass besagte Person beim Statthalter und Tempel vorsprechen kann, um entsprechend Ihres Bestrebens angehört zu werden.

Das wäre auch ein Ablauf, der stetig in der Vergangenheit Anwendung gefunden hat. Sollte der Statthalter mit dem Tempel zum Entschluss gekommen sein das Ihrem Bestreben der freie Wille zugrunde liegt und ebenso die wahre Absicht gehe ich davon aus das dies dann entsprechend mit Aushängen verkündet wird und Ihr somit auch das Duldungsrecht ausgesprochen wird. Dem entsprechend wurde der Tempel und der Statthalter zu Rahal bereits informiert.

In der Vergangenheit wurde dies auch bei Herrn Schattenlaub angewendet, einem so seiner eigenen Aussage nach den Schattenpanther nahestehende Person. In Bezug auf diese Person erreichten mich keinerlei solche Bedenken. Und ebenso gehe ich davon aus das ihr entsprechend den Geboten davon abseht jemanden der zum wahren Glauben finden will, den Kopf abzutrennen. Da sich Fräulein Aschengardt sicherlich Euch gegenüber auch erklärt hat.

Entsprechend des Sachverhalts versteht Ihr sicherlich meine Verwunderung. Und ebenso hoffe ich das, dem entsprechend Eure Bedenken ausgeräumt wurden. Sollte das jedoch widererwartend nicht der Fall sein, steht es Euch frei beim Statthalter diese vorzubringen.

Des Herren Segen stets mit euch.

Bruchsteig
Hauptmann der Reichsgarde
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Kava Shasul
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Registriert: Donnerstag 16. Februar 2012, 04:43

Beitrag von Kava Shasul »

Der Bote wird sich, nachdem er das Schreiben überbracht hat wieder zu Garde wandern um dem Hauptmann ein neues Schreiben zu überbringen..
Des Allmächtigen Segen Hauptmann,

es geht hier nicht um ein ausgesprochenes Duldungsrecht seitens des Tempels oder der Stattverwaltung welches ohnehin noch gar nicht vorliegt sondern um die Reichssicherheit.

Eine Ketzerin, welche Jahre lang das Bett mit einem adligen Konzilmagier aus Adoran teilte kommt über Nacht nach Rahal, niemand kann Sie kontrollieren. Aus welchem Grund wird solch einer Person gestattet sich in Begleitung eines Gardisten frei durch die Stadt bewegen zu können.

Wenn Frau Daske sich beim Tempel oder der Stadtverwaltung vorstellen möchte wäre es angebracht die Dame an der Grenze des alatarischen Reiches abzuholen und zu den entsprechenden Institutionen zu geleiten.

Solange keine Glaubensprüfung seitens des Tempel vollzogen wurde sollte eine solche Person mit solch einer Vergangenheit stets als potentielle Gefahr für das Reich und deren Bürger gelten.

Nebenbei sei noch erwähnt, dass ich nicht weiß, was Herr Schattenlaub mit diesem Sachverhalt zu tun hat - außerdem sei noch erwähnt, dass Herr Schattenlaub auch keine nahestehende Person meiner Gemeinschaft ist.

Möge der All-Eine seine Pranke über Euch halten!


Ritter Shasul
Zuletzt geändert von Kava Shasul am Montag 8. August 2016, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Korlay Bruchsteig
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Beitrag von Korlay Bruchsteig »

*das Schreiben wird entgegen genommen und findet seinen Weg auf den Schreibtisch des Hauptmanns, als dieser sich so weit durch seinen Stapel gearbeitet hat, findet dieses den Weg in die Hand und die Zeilen werden gelesen. Die Feder wird dann eifrig geschwungen und ein Bote macht sich dann auch schon auf den Weg gen Schattenwinkel um ein Schreiben an der Burg abzugeben*


Macht und Stärke Ritter Shasul,

wie bereits im letzten Schreiben ausgeführt wurde wäre dies der normale Ablauf, um einem ehemaligen Ketzer auf seinem Weg zum wahren Glauben die entsprechenden Möglichkeiten zu geben. Frau Aschengardt wäre dabei jedoch nicht als frei in Ihrer Bewegung zu sehen, da ein Gardist sie stets begleitet und Ihre Schritte in den Städten überwacht. Was das freie Wandeln im Reich anbelangt so wäre das als erste Prüfung zu sehen, sollte dahin gehend Verhalten auftreten, wie von Euch befürchtet, so hätte das den Verlust des Lebens zur Folge. Sicherlich ist Euch auch klar das eine Prüfung stetig, als solche nicht zu erkennen sein sollte, um auch damit verbundenes verstelltes Verhalten ausschließen zu können.

Der Reichsgarde wäre es gleich, mit welchem Ketzer Sie vorher das Bett geteilt hat, somit kann ich Euch versichern, dass dies keinerlei Bedeutung bei dem Einhalten des üblichen Ablaufs gespielt hat.

Was Herrn Schattenlaub anbelangt, so wäre dieser als Beispiel zu werten, das dies der übliche Ablauf wäre, sofern wir keine Notwendigkeit sehen die Person bis zum Vorsprechen bei Statthalter und Tempel in den Kerker zu verbringen.

Bezug nehmend auf die Formulierung nahestehende Person zu Eurer Gemeinschaft. So wäre dabei das Wissen eingeflossen das Maestra Taruval von Herrn Schattenlaub schon vor dem Aufgreifen durch die Garde in der Heiligen Stadt über sein Ziel, den wahren Glauben zu finden, unterrichtet wurde. Dabei führte er die Maestra auch als Freund von früher auf. Dem entsprechend gehe ich davon aus das euch der Ablauf in Bezug auf Herrn Schattenlaub bekannt war/ist. Weswegen meine Verwunderung geäussert wurde, das bei besagtem Herrn keine Bedenken in Bezug auf den Ablauf geäussert wurden.

Natürlich wird meine Person sich verantworten so die Wahl zum Regelablauf in der Angelegenheit sich als falsch heraus stellt. Ebenso kann ich Euch nur abermals darauf hinweisen das es Euch frei steht beim Statthalter bedenken vorzubringen.

Des Herren Segen stetig mit euch.

Bruchsteig

Hauptmann der Reichsgarde
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