Des Gluthammers letztes Werk
Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2016, 12:29
Der 200. Geburtstag des alten Gluthammers stand kurz bevor. Lehrreich waren die Jahre in denen er lebte. Aufopferungsvoll die Zeit in denen er alles für die seines gleichen tat. Kaluren, ein Vater, ein Ziel. So unterschiedlich sie auch waren, vereinte sie das am Ende doch zu einer großen Familie, die gemeinsam standen für das was Cirmias Ihnen gab.
Sordolax freute sich auf den Tag, ein gutes Alter, ein Langbart auf dem Weg zum Silberbart. Von den jüngsten bewundert und doch von den ältesten noch belächelt. Ein Werkler jeden Tag, Schrüfen in der Mine, fertigen von Spitzen für die Bolzen. Kaum ein Tag verging in seinem Leben das nicht von Tatendrang geprägt war. 200..eine Zahl in der jeder gestandene Kalure bereits häufiger an die letzte Reise dachte.
Die Reise zum Ilmasunt um die letzte Prüfung anzutreten um vom Vater vor der Seelenschmiede geprüft zu werden. Ein jeder Kalure strebte danach in seiner Schmiede an der endlosen Tafel der Väter einen Platz zu bekommen. Aber noch war es nicht so weit, der verschrobene alte hatte noch Feuer in seiner fast 200 Jahre alten Gussform.
Ein Werk gab es noch zu verrichten, der Getwergelyn, jüngste Mitglied der Bauhütte hatte einen Wunsch an den Meister der Gemmen gerichtet. Ein Wunsch dem der alte nur zu gerne nachkam.
Ein fein geschliffener Ring aus Mithrill sollte es sein, grobe Relief Verzierungen sollten dem Ring eine aussergewöhnliche Kontur geben und ein schlicht geschliffener Saphir, so rein wie es nur die wenigsten sind sollte die mitte zieren. Es dauerte Tage bis der alte soweit war, ein schönes Stück ist es geworden. Eingehüllt in einem Tuch aus Zottelratten wolle würde es auf den Getwergelyn warten in seiner Hütte auf der Klamm.
Es war bereits kurz nach mitternacht als der Ring ordentlich platziert in seinem Haus auf den Empfänger wartete. Mitternacht, er hatte Geburtstag. 200 Jahre Lebenszeit, Erfahrung und Geschick vereinte der Kalure nun in sich. Überaus zufrieden, mit einem seeligen lächeln auf dem schrumpeligen Gesicht bettete er sich wie üblich auf einigen feinen Erzbrocken, überdeckt mit einer Decke aus dickem Zottelfell schloss er die Augen.
Die Sonne weckte den Berg als sie den Gipfel küsst, eine fast Frühlingshafte wärme bettete sich auf der Klamm ein als die Sonne am höchsten Stand. Ein klopfen an der Tür kündigte Besuch an, doch der alte lag Regungslos im Bett. Noch in der Nacht hatte seine Seele die letzte Reise angetreten und seine Gussform, wie sie war zurück gelassen. Viel früher als er es jemals erwartet hätte, doch nun war es soweit. Einzig Cirmias wird über sein Leben Urteilen und Ihm einen Platz an der Tafel zuweisen oder seine Seele neu schmieden.
Unverkennbar wird der Ausdruck von Zufriedenheit in seinem Gesicht sein sobald man Ihn findet.
Ein Kalure, ein Volk, ein Ziel. Er hatte sein Leben gelebt und gelehrt, ganz nach Cirmias Lehren.
Sordolax freute sich auf den Tag, ein gutes Alter, ein Langbart auf dem Weg zum Silberbart. Von den jüngsten bewundert und doch von den ältesten noch belächelt. Ein Werkler jeden Tag, Schrüfen in der Mine, fertigen von Spitzen für die Bolzen. Kaum ein Tag verging in seinem Leben das nicht von Tatendrang geprägt war. 200..eine Zahl in der jeder gestandene Kalure bereits häufiger an die letzte Reise dachte.
Die Reise zum Ilmasunt um die letzte Prüfung anzutreten um vom Vater vor der Seelenschmiede geprüft zu werden. Ein jeder Kalure strebte danach in seiner Schmiede an der endlosen Tafel der Väter einen Platz zu bekommen. Aber noch war es nicht so weit, der verschrobene alte hatte noch Feuer in seiner fast 200 Jahre alten Gussform.
Ein Werk gab es noch zu verrichten, der Getwergelyn, jüngste Mitglied der Bauhütte hatte einen Wunsch an den Meister der Gemmen gerichtet. Ein Wunsch dem der alte nur zu gerne nachkam.
Ein fein geschliffener Ring aus Mithrill sollte es sein, grobe Relief Verzierungen sollten dem Ring eine aussergewöhnliche Kontur geben und ein schlicht geschliffener Saphir, so rein wie es nur die wenigsten sind sollte die mitte zieren. Es dauerte Tage bis der alte soweit war, ein schönes Stück ist es geworden. Eingehüllt in einem Tuch aus Zottelratten wolle würde es auf den Getwergelyn warten in seiner Hütte auf der Klamm.
Es war bereits kurz nach mitternacht als der Ring ordentlich platziert in seinem Haus auf den Empfänger wartete. Mitternacht, er hatte Geburtstag. 200 Jahre Lebenszeit, Erfahrung und Geschick vereinte der Kalure nun in sich. Überaus zufrieden, mit einem seeligen lächeln auf dem schrumpeligen Gesicht bettete er sich wie üblich auf einigen feinen Erzbrocken, überdeckt mit einer Decke aus dickem Zottelfell schloss er die Augen.
Die Sonne weckte den Berg als sie den Gipfel küsst, eine fast Frühlingshafte wärme bettete sich auf der Klamm ein als die Sonne am höchsten Stand. Ein klopfen an der Tür kündigte Besuch an, doch der alte lag Regungslos im Bett. Noch in der Nacht hatte seine Seele die letzte Reise angetreten und seine Gussform, wie sie war zurück gelassen. Viel früher als er es jemals erwartet hätte, doch nun war es soweit. Einzig Cirmias wird über sein Leben Urteilen und Ihm einen Platz an der Tafel zuweisen oder seine Seele neu schmieden.
Unverkennbar wird der Ausdruck von Zufriedenheit in seinem Gesicht sein sobald man Ihn findet.
Ein Kalure, ein Volk, ein Ziel. Er hatte sein Leben gelebt und gelehrt, ganz nach Cirmias Lehren.