Staub und Wind, das Leben der Steppentochter Serena

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Gast

Staub und Wind, das Leben der Steppentochter Serena

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Das Reh riss seinen Kopf hinauf, schaut sich in Panik um. Der Körper des schmalen kleinen Tieres war gespannt, bereit davon zu laufen. Es hatte etwas wahrgenommen. Ein Jäger?

Dann surrte etwas und bohrte sich in den Kopf des Tieres, welches krachend zusammen brach. Aus dem Unterholz brach eine junge Jägerin hervor. Man nannte sie Serena vom Stamm der singenden Wölfe. Geboren und aufgewachsen in der gnadenlosen Steppe eines Landes, was dem Leser unbekannt seinen sollte.

Die Beute auf das Pferd werfend, ging die junge Frau zurück, an den Ort wo der Stamm lagerte. Zufriedenheit zeichnete sich auf ihrem vernarbten Gesicht ab. Ein Überbleibsel einer Prüfung der Wildniss.
"Serena, hast du Lea gesehen? Sie ist des öfteren verschwunden und dies Tagelang."

"Nein, mein lieber Gefährte, habe ich nicht. Aber ich habe was viel besseres gefunden." Sie deutete grinsend auf das Reh. Der muskulöse eher drahtig gebaute Mann trat auf die Frau zu und reichte ihr das wohl ein bis zwei Jahre alte Kind. Ebendso küsste er sie leidenschaftlich. "Ich habe dich vermisst, die Kleine hat mir nicht mal fünf Minuten gelassen." jammerte er scherzhaft drauf los. "Der große Krieger wird von einem 1,5 Jahre alten Mädchen zu Strecke gebracht. Wenn dass die Schamanen und Stammesbrüder und -schwestern hören." meinte sie lachtend. "Ich denke eher sie braucht einen Spielkamerad denkst du nicht auch?" spracht er mit einem Blick tief in ihre Augen und seine Hand wanderte in Richtung ihres Hinterteiles. "Du bist unersättlich weißt du das?" prustete sie und kuschelte sich näher an ihn.

Bei ihm wurde sie eine kleine zahme Katze, nicht der große starke Berglöwe, der ihr Totem war. Ihre Geplänkel wurde durch das Schlagen von Trommeln unterbrochen und beide schaute in die Richtung der Geräusche, dann zu sich selbst. Beide liefen zu dem gemeinschaftlichen Zelt, Serena mit ihrer Tochter und Pferd. Das Kind wurde auf ein Kissen abgesetzt und beide Krieger rüsteten sich eilig für den Kampf.

"Serena, du musst gehen. Bring unsere Kleine in Sicherheit!" "Ich denk nicht dran!" knurrte Serena verärgert und schnallte sich Köcher und Bogen um. Eilig wurde sich auf dem Gemeinschaftsplatz getroffen. Der Khan sprach mit donnerder Stimme "Uns erreicht die Kunde, das der Stamm der brüllenden Bären uns angreifen. In wegen Augenblicken werde sie hier sein. Angeführt werde sie von Lea, die uns verraten hat. Falls einer diese Schlacht übersteht, ist es an euch, sie und alle ihre Nachkommen auszurotten. Wir werden bis zum letzten Blutstropfen kämpfen!!" "Tod den brüllenden Bären" brüllte der Stamm und in der ferne vernahm man das Donnern der Hufe.

Leidenschaftlich küsste Serena ihren Gefährten. Das es das letzte Mal seien würde, das sie ihn lebend sah und küsste, wusste sie zu dem Zeitpunkt nicht.

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Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 14. Juni 2016, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
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