Frischluft und andere Unbillen des Geodentums

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Gast

Frischluft und andere Unbillen des Geodentums

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Im Götterberg, einige Wochen zuvor
"Lehrling! Zu mir!" donnert die raue Stimme durch die tiefen Gänge des Götterbergs, hallt von den Tunnelwänden, verstärkt sich dabei und dröhnt sichließlich in der Schlafkammer des Gerufenen. So dauert es auch nicht lange, gerade ein Sechstel des groben Goldgranulats ist durch das Zeitglas gelaufen, als der Gerufene schnaufend in die Werkstatt geeilt kommt. "Mrâ, Meister? Cirmias Mâhal!" Der Zwerg, der sich offenkundig schneller als üblich durch die Stollen bewegt hat, ist selber schon nicht mehr jung. Ein Langbart, dessen Haare bereits blasser werden, der Graubart ist nicht mehr weit entfernt. Und doch noch ein Lehrling?

"Cirmias Mâhal, Radox. Eilige Erledigungen erlauben keinen Aufschub und wir haben noch viel zu tun." Hinter dem alten Zwerg, türmen sich bereits Rucksäcke und Bündel. Was immer es zu erledigen gibt, das Packen hat er bereits in der Nacht übernommen. Auch die Gewandung ist unüblich: Statt der Stoffe, die er zu tragen pflegt, hat er eine Rüstung aus Seelenerz angelegt, einen Köcher umgegürtet und eine Armbrust ruht auf dem steinernen Werktisch. Wohl eher ein Kampf, statt eines Handels.
"Ich habe dich das Stoffschmieden gelehrt, seitdem du Rotzlöffel deinen ersten Bart geflochten hast. Wie lang ist das her. Neunzig Zyklen? Was, über einhundert sagst Du? Du warst nie ein besonders schneller Schüler..." mit einem Anklang von Wehmut, vor allem aber Stolz, gibt er seinem Lehrling diesen ersichtlich nicht ernst gemeinten Tadel mit. "Ja, warst. Deine Ausbildung findet heute ihr Ende. Ich habe Kunde erhalten von der Oberfläche. Einen Reisebericht, Zustandsbericht auch über das Handwerk. Und eine Stoffprobe hat mir ein Neffe geschickt." Dazu deutet er auf einen Wams, der auf dem Werktisch liegt. Der Lehrling beäugt ihn, befühlt ihn dann und verzieht schmerzlich das Gesicht, ehe der Alte fortfährt. "Brah! Die raue Wolle ist das Schlimmste. Haben sie wohl von Langbein Tieren gekauft, wobei jeder Kalure weiß, dass cirmiasgefällige Wolle nur im Schutz seines Berges wachsen kann. Aber viel schlimmer ist, was sie noch über das Geodentum wissen - nichts! Noch nicht einmal einen Ohrenbart gezüchtet aber halten sich schon für Meister und vergessen die alten Künste darüber doch noch."

In gemessenen Schritten tritt der Alte an den Steintisch heran, seinen Lehrling winkt er zu sich. Hernach deutet er auf die einzelnen Gegenstände auf dem Tisch. "Goldfaden, durch eine Mithrilwalze gezogen, auf dass er von Vater berührt wird. Kalurenbräu, der das Tuch segnet ehe Du die Rune aufnähst. Die Augenbinde des Geoden.." dazu hebt er ein Stück feinen, tiefblauen, Stoffes an, über den sich goldene Runen ziehen, die eindeutig nicht mehr zum täglichen khaz-aduirischen Alphabet gehören "..denn im Dunkel führt Cirmias' Hand deine Nadel, dein Auge soll sein Wirken nicht vorwegnehmen. Das alles kennst Du, denn lange habe ich dich unterrichtet." Sein Blick fällt auf einen Umhang auf dem Nachbartisch, dem Arbeitsplatz seines Lehrlings. Über und über ist das Stück mit Goldfaden bestickt. Gleichwohl für jeden Kaluren lesbar: Es sind Kinderreime.
"Was dir noch fehlt, sind die Segen und Flüche unserer Zunft." Zu diesen Worten zieht der alte einen Schlüssel, nicht länger als sein kleiner Finger und aus reinem Mihtril, aus der Tasche an seinem Kilt und drückt ihn dem Langbart Radox in die Hand. "Du hast das Handwerk eines Stoffschmiedes weit hinter Dir gelassen, dich durch Geduld und Cirmiastreue hervorgetan. Nun nehme ich dich in die Zunft der Geoden auf, Bruder, und vermache Dir meinen Folianten der Runen." Unwillkürlich lösen sich die Blicke beider Zwerge von dem Schlüssel und wandern zu dem alten Buch, zwei Fäuste dick, mit filigranen Goldketten umschlungen und durch ein mithrilnes Schloss versiegelt. "Hüte dieses Wissen, Ehre es wie du den Bergvater selbst ehrst und gib es nur an jene weiter, die sich als würdig erweisen. Eine Lektion, die ich selbst andernorts auffrischen werde..."

Zum Abschied greifen die beiden zu ihren Humpen, treten an das kleine Vorratsfässchen im Regal, gleich neben dem Nadelsortiment, und zapfen sich je einen ordentlichen Krug. Noch einen. Und einen weiteren, bis dass Fass sich dem Ende zu neigt. Nach einer Weile der Respektsbekundungen durch den 'jüngeren' Zwerg, des Gesprächs über Banalitäten des Schneiderhandwerks und die Gefahren der Oberwelt greift der alte sich schließlich die Armbrust, schultert seinen Rucksack, hängt die übrigen Beutel an seinen Gürtel und tritt in den Tunnel hinaus. Irgendwann würde Radox auch noch den Beutel mit Gold finden, den Razok ihm in der Werkstatt zurückgelassen hatte. Nicht dass er es bräuchte. Der Junge war ein hervorragender Schneider. Und das, obwohl er ohne die Gnade einer Geburt als Donnerfaust auskommen musste. Aber... er hatte es sich verdient. Eine Münze für jedes Jahr, dass er bei ihm gelernt hatte. Symbolisch, freilich, und doch, er hatte es sich verdient, dass Razok einen Teil seines Cirmiasdienstes an den Jungen gehen ließ.

Jüngst
Eine ganze Weile und diverste Kilometer später tritt ein Graubart in der Frostklamm an die Oberfläche. Gemessen an zwergischen Maßen ist er mit knapp fünf Fuß eher groß, dafür aber nicht so breit wie seine Brüder der Graik. Der Bart reicht bis weit über die Brust und ist in kleinen Zöpfen geflochten, die ihrerseits durch Metallringe zu einem einzigen dicken Teppich gewoben sind. Wie Lavafluss durch Aschewüste zieht sich ein dünner roter Strang, der sich nach wie vor dem Ergrauen entzieht, in einem Zickzack-Muster durch das Geflecht. Aus kleinen, grünen, Augen blinzelt er gegen das Licht der Oberfläche an, und atmet die Gerüche der Außenwelt in die Knollennase - um im nächsten Moment unkontrolliert loszuniesen. "Blagh! Norgul was hier herumfliegt. Hatschi!" Grummelnd und grollend steht der alte da, das erste mal seit langem wieder an der Oberfläche.

Die Oberfläche. Schmelztiegel der Traditionen, Fluch und Segen für die Kinder Cirmias. Hier, wo die Graik ihren Gottesdienst verrichtete und den heiligen Berg bewachte. Wo der Handel besonders viel Gold in die Kassen seiner Brüder und Schwestern spülte. Aber auch, wo deswegen mit alten Traditionen schon einmal eher gebrochen wurde und wo der freie Himmel manch einem den Verstand vernebelte. Das dürfte ihm nicht passieren! Mal sehen... das kleine Büchlein aus seinem Kilt-Beutel gab Aufschluss: "Kopfbedeckungen, Freiland. Rucksack. Paket in blauem Tuch, unten rechts." Nichts, aber auch gar nichts, auf der Welt konnte das Leben so sehr vereinfachen, wie eine gute Organisation. So war mit wenigen Handgriffen das Gesuchte parat: Ein einfaches Kopftuch aus guter Wolle, in das auf der Innenseite flache Bergkiesel aus den Tiefen des Götterberges eingearbeitet waren. Dergestallt sichergestellt, dass Vaters Berg mit ihm kommt und er nicht irgendwann vom Boden abhebt konnte es losgehen. Es gab noch manch ein Tuch zu schmieden und Ehrfurcht vor den alten Traditionen der Geoden aufzufrischen, ehe er wieder an den Werktisch unter dem Berg zurückkehren würde.
Gast

Beitrag von Gast »

Eine Frage der Perspektive
In einhundertundfünfzig Jahren kann sich vieles ändern. Menschen, die dereinst an der Oberfläche lebten, waren lange ins Erdreich zurückgekehrt. Eine neue Rasse erhob sich im Westen - naja, immerhin, sie wissen ein gutes Feuer zu schätzen. Ganze Städte wurden geschliffen und sind dem Übel anheim gefallen, wofür Varuna ein bedrückendes, tristes, Zeugnis stand.
Und andere Dinge? Andere Dinge ändern sich eben nie. Die Getwergelyn litten nach wie vor an ihrem Sprachfehler und waren verrückter als Zottelratten auf Pilzen. Die Donnerfäuste waren nach wie vor an Schönheit, Fleiß und Reichtum unübertroffen. Und die Oberfläche? Noch immer ein Sündenpfuhl, in dem Langbeiner und Katzenwemser, Wüstenflöhe und Wasserratten ihre Landmarken absteckten, als wäre die Erde ein übergroßes Nadelkissen und nicht Cirmias sanfter Leib, in den sie ihre Grenzsteine schlugen wie garstige Pflanzen ihre haarfeinen Nesseln in die Haut des unvorsichtigen Oberflächenwanderers. Kurz um: sie war grässlich. Sie war damals grässlich, sie war es heute und würde es auch immer bleiben.

Razok war auf dem Rückweg von einer seiner Erkundungen der Klamm und des nahen Umlandes. Zu oft hatten sich hier jüngst die Katzenwemser, und Dämonenanbeter, die Griesgräme und Bartlosen, also der Pöbel der Oberwelt die Klinke in die Hand gegeben. So konnte es nicht weitergehen.
Also ab in den Berg und an die Arbeit!


"Wer faul ist, fault."
"Einhunderfünfundfünfzig, einhundertsechsundfünfzig, einhundertsiebenundfünzig. Ah!" - erst nachdem er sicher war, die erforderlichen 157 Schritte in den Nilzadan gegangen zu sein, nahm er seine kieselbeschwerte Mütze ab. Eine reine Sicherheitsmaßnahme gegen das Wegfliegen. Denn ein guter Cirmiassohn geht kein unnötiges Risiko ein. Zumal ganz außer Frage steht, dass schon Kaluren vom Wind erfasst und in den Himmel getragen wurden, von wo aus sie nie wieder in Vaters Schoß zurückgekehrt sind. Das durfte ihm nicht widerfahren!

Mit Baznuk hatte er sich gestern die Bauhütte angesehen und in den Tiefen unter dem Altarraum, am Quell des Lavaflusses und im Angesicht der Erinnerungen an die Verfehlungen seiner Ahnen während des Krieges, den Platz gefunden. Oh, er war perfekt: Unter dem Berg. Aus Stein. Als er das Regal berührte sprach es zu ihm. Nicht mit Worten, aber doch auf eine Weise die sagte "Hier sollst Du ihn anlegen, den neuen Hort des Wissens.". Wobei... doch, es waren Worte. Ziemlich eindeutig sogar. Und in einer ihm recht vertrauten Stimme. Dieselbe, die er hörte, wenn er in der Werkstatt bei der Arbeit sang. Also wenn das kein Zeichen war, wie viel deutlicher sollte es eigentlich noch kommen?
Hier also würde er sein Wissen über die alten Runen, die Segen und Flüche, Zauber und Sprüche, abermals niederschreiben. In einem versiegelten Buch, in einer Kiste verschlossen, die nach alter Tradition mit vier goldenen Stiften in den Stein getrieben werden musste. So hatten sie es jedenfalls in den letzten beiden Generationen gehandhabt, als nach einem Stolleneinsturz das letzte Geoden-Archiv verlegt werden musste. Zwar hätte jeder seiner Brüder bei Stein und Bein schwören können, mit welchem Stoff, welchen Stickereien und welchem Garn die Kiste ausgekleidet war. Aber wie dick nun die Stifte waren, und ob da wirklich nicht noch ein fünfter... "Was hilfts?" Eine Hälfte jeder Tradition ist das, was tatsächlich getan wurde. Und die andere Hälfte das, woran sich jemand erinnert, wenn man ihn danach fragt. Jetzt waren es jedenfalls vier Stifte. Aus Gold. An den Ketten zur Truhe befestigt - so will es Cirmias!


Das Buch der Bücher
Das Tintenfass mit der blauen Tinte neben sich abgestellt, den ausgeklügelten metallnen Federkiel benetzt und die erste Seite aufgeschlagen, saß Razok auf der Truhe mit dem Sippengold. Hier unten im Keller konnte er besser für absolute Finsternis sorgen als oben in der Werkstatt. Die Esse zu löschen hätte ihm mindestens eines über den ehrwürdigen Hinterkopf eingebracht und außerdem wäre es auch nicht cirmiasgefällig. Also saß er nun hier unten um im Dunkel seiner steinernen Umfassung, seine Hand vom Bergvater geführt, seine Niederschrift zu beginnen.
  • I. Kapitel - Über das Geodentum
    Die Stellung des Geoden unter den Khaz-Aduir
    Das unter allen Kaluren die Geoden die klügsten und mit Zaubern, guten wie bösen, bewandertsten sind, darf als allgemein anerkannt gelten. Während unsere Broder und Flauschbärte an den Essen und Werkbänken die Gabe haben, das Seelenerz zu formen sind doch wir es, die seine Stimme zu und sprechen hören, wenn wir mit seiner Hilfe den Wortfaden für das Runentuch spinnen. An Weisheit übertrifft den Geoden nur die Vaterstimme, auf deren weisen Ratschluß ein jeder Geode höre. Denn sie sprechen mit der Stimme Cirmias' selbst und fehlt es ihnen auch an der Fähigkeit sie in Stoff zu weben, so unterstehe sich ein Lehrling und erst recht ein Meister des Geodentums zu hoch von sich zu denken, wenn der Bergvater durch seine Stimmen zu ihnen spricht.
    Auch sehe der angehende und der praktizierende Geode sich unter Cirmias' strengem Blick vor, dass er seine Herkunft nicht vergesse: Lang war deine Ausbildung als Geode, doch länger noch die zum Stoffschmied, denn sie beginnt früher und keine von beiden endet vor deinem Tode. Stiefel und Taschen, Wamse und Hosen sind kein geringeres Gewerk, den vor Cirmias gibt es kein niederes Handwerk. Zu jeder Zeit weiß der Geode daher, dass die Bedürfnisse seiner Broder und Flauschbärte, in der Sippe und darüber hinaus, nicht an Wert verlieren, wenn sie aus einfachem Tuch oder Leder gestillt werden.

    Die Herkunft des Geodentums
    Die Wurzeln unserer Zunft liegen weit unter dem Berg, im Schatten der Zeit und vor den Verfehlungen unseres Volkes nach der Diaspora. Die ältesten Überlieferungen berichten von Geoden aus dem ersten Jahrtausend, am Anfang aller Zeit. Ihre Macht über die heiligen Worte des alten Alphabets war so groß, ihre Nähe zu Cirmias und seiner gesamten Schöpfung so überwältigend, dass die Runen sich auf ihr Geheiß hin von ihren prächtigen Gewändern erhoben und als Feuer und Funkenregen, Lichter im Dunkel und versengende Hitze, ihren Befehl folgend zu Leben erwachten. Dieses Wissen ist lange verloren und obschon einige Brüder ihr Leben seiner Wiederentdeckung gewidmet haben steht zu befürchten, dass vieles, so vieles für immer verloren ist. Es wird vermutet, dass die Runen zu dieser Zeit noch mit Garn aus Seelenerz statt solchem aus Gold, gestickt wurden.

    In den letzten fünfhundert Jahren hat sich jedoch die Überzeugung gebildet, dass die Runen mit Garn aus Gold das durch eine Mithrilwalze gezogen wurde gestickt werden müssen, auf dass dem Garn noch die Seele des Bergvaters innewohne. Das heilige Erz ist jedoch den Meistern unserer Zunft vorbethalten und streng reglementiert, bis wir uns vor dem Vater durch die Wiedererlangung unserer früheren Fähigkeiten als würdig erweisen.
    Und in seiner strengen Gnade vor seinen Kindern hat der Bergvater gegeben, dass die stärkenden Segen und siechenden Flüche, die befähigenden Zauber und die schützenden Runen nicht weniger wirken, wenn sie mit solchem Goldfaden gewebt werden.

    Und doch bleibt die vornehmste Aufgabe des Geoden die Suche. Die Suche im Berg, nach dem Vater. Die Suche in ihm selbst, nach Perfektion. Die Suche im Tuch, nach Leben wo Stoff ist. Die Suche im Garn, nach Geist, wo Metall ist. Der gesegnetste Stoffschmied wird kein Geode, wenn er nicht bereit ist sein Leben in den Dienst der Suche nach dem Wissen der jüngsten Tage unserer Zunft zu stellen.


    II. Kapitel - Die Gesetze unserer Zunft
    Das erste Gesetz: Das Wissen der Geoden bringt gute und böse Zauber über die Träger eines Seelentuchs und den Erschaffer selbst, es ist zu hüten vor dem Vergessen, dem Missbrauch und der Kenntnis durch Unwürdige.
    Das zweite Gesetz: Das Buch mit den geheimen Runen darf nur auf heiligem Boden bewahrt werden, verschlossen hinter goldenen Ketten und einem Schloss aus Seelenerz. Es ist durch Gold an seinen Ort zu binden.
    Das dritte Gesetz: Allein den Meistern der Zunft ist ein einziger Faden aus Seelenerz, zwei mal so hoch wie der Meister, für ihre Forschungen zugestanden.
    Das vierte Gesetz: Wirkt ein Geode einen Fluch in ein Seelentuch und schadet dieses Tuch einem Kaluren, so ist der Geode Zeit seines Lebens aus der Zunft auszuschließen und dem Hochgeoden vorzuführen, auf dass der ihm den Bart rasiere als Zeichen seiner Schändlichkeit.
    Das fünfte Gesetz: Beaufsichtigt ein Meister seinen Schüler nicht recht und verfehlt der sich vor seinen Geschwistern, so teilt der Meister die Strafe seines Schülers.
Schritte hallen von der Treppe, mischen sich unter das Plätschern des Bierbades im Keller der Donnerfäuste. Langsam schließt der alte Kalure das Buch, ehe Fackelschein den Hort flutet. Das Buch wird sorgsam in feine Seide gewickelt und liebevoll verstaut, ehe sich Razok von der Kiste rutschen lässt. "Cirmias Mâhal, Grimm! Dar hat neues Brotkvas gebraut? Mrâ, mrâ es ist Zeit - Cirmias blick zweifelnd auf jene herab, die sich dem Trunk entziehen, ganz recht!".
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