Das Gewissen, das dich plagt...
Verfasst: Samstag 15. April 2006, 01:02
Stumm zog sie sich die Robe ueber ihre Kleidung.
Nach dem Rat gestern war sie ganz konfus und immer wieder wanderten ihre Gedanken zu Erinna.
Sie packte etwas verpflegung ein und zog im Schutz des Dunkeln mit der Kutsche nach Bajard.
Wanderte mit der Kapuze tief im Gesicht durch Bajard. Fand dann durch Zufall das Lager der Sturmkraehen und sah sich sprachlos um.
Fuer sie war es unvorstellbar in einem Zelt zu hause auf lange sicht zumindest. In einem Steinhaus sogar unvorstellbar.
"Ein solches Leben hat Erinna sich gewaehlt?"
Stumm wanderte sie durch das Lager. Scheinbar schlief alles oder war nicht da. Immer wieder schuettelte sie den Kopf. Sie machte kein Aufhebens um ihr hiersein. Sicher liess sich irgendwer wecken, den sie befragen konnte ueber Eris verbleib.
Doch verheimlichte sie auch ihre Schritte nicht sondern ging ruhig und gemaechlich.
Erinnas Zelt fand sie nicht. Wohl aber das haus von Gwynedeth und Culann, was sie sehr erfreute.
Mit einem letzten Blick auf das Lager versank sie in Gedanken, Wehmut erfasste sie und der Regen vermischte sich mit ihren salzigen Traenen.
Niemals wuerde Erinna sich mit Rahal einlassen. Niemals!
Soviel Unvernunft traute sie ihr einfach nicht zu.
Caillean wandte sich ab. Jeden Schritt den sie sich entfernte, blutete ihr Herz.
Kind. Wildfang. Tochter meines Herzens.
Es fiel ihr so schwer zu gehen. Wie gerne waere sie geblieben bis irgendwer oder gar Erinna ins Lager kaeme.
Doch die Zeiten waren gefaehrlich. Und schon die Ueberlegung alleine im Dunkeln in das Lager der Sturmkraehen zu treten. ohne zu wissen auf welcher Seite sie standen. Ohne zu wissen auf welcher Seite Erinna stand...
war schlichtweg dumm und gewagt.
Die letzten Schritte rannte sie foermlich und warf den Wagenschlag der Kutsche hinter sich zu.
"Kutscher... nach hause!" sie klopfte zweimal ans wagendach und holpernd setzte sich der wagen in Bewegung.
Caillean linste durch den Vorhang. Zog ihn ein stueck zur seite.
"Mein Gewissen das mich plagt..." fluesterte sie Wird mir keine Ruhe geben bis ich weiss dass es dir gut geht...Tochter
Vielleicht war es Falks kalte Aeusserung gegenueber den Grafen, dass sie verstossen sei. Vielleicht ihre eigene Antwort, dass jeder gegen den Clan die Waffe hebt, gefasst sein muss zu sterben. Einschliesslich Erinna
Ihr Ahnen! Ist das eine weitere Pruefung fuer mich?! Wie lange wollt ihr noch zusehen wie mein Herzblut fliesst? Goennt die Herrin mir denn keine Ruhe?[/i]
Nach dem Rat gestern war sie ganz konfus und immer wieder wanderten ihre Gedanken zu Erinna.
Sie packte etwas verpflegung ein und zog im Schutz des Dunkeln mit der Kutsche nach Bajard.
Wanderte mit der Kapuze tief im Gesicht durch Bajard. Fand dann durch Zufall das Lager der Sturmkraehen und sah sich sprachlos um.
Fuer sie war es unvorstellbar in einem Zelt zu hause auf lange sicht zumindest. In einem Steinhaus sogar unvorstellbar.
"Ein solches Leben hat Erinna sich gewaehlt?"
Stumm wanderte sie durch das Lager. Scheinbar schlief alles oder war nicht da. Immer wieder schuettelte sie den Kopf. Sie machte kein Aufhebens um ihr hiersein. Sicher liess sich irgendwer wecken, den sie befragen konnte ueber Eris verbleib.
Doch verheimlichte sie auch ihre Schritte nicht sondern ging ruhig und gemaechlich.
Erinnas Zelt fand sie nicht. Wohl aber das haus von Gwynedeth und Culann, was sie sehr erfreute.
Mit einem letzten Blick auf das Lager versank sie in Gedanken, Wehmut erfasste sie und der Regen vermischte sich mit ihren salzigen Traenen.
Niemals wuerde Erinna sich mit Rahal einlassen. Niemals!
Soviel Unvernunft traute sie ihr einfach nicht zu.
Caillean wandte sich ab. Jeden Schritt den sie sich entfernte, blutete ihr Herz.
Kind. Wildfang. Tochter meines Herzens.
Es fiel ihr so schwer zu gehen. Wie gerne waere sie geblieben bis irgendwer oder gar Erinna ins Lager kaeme.
Doch die Zeiten waren gefaehrlich. Und schon die Ueberlegung alleine im Dunkeln in das Lager der Sturmkraehen zu treten. ohne zu wissen auf welcher Seite sie standen. Ohne zu wissen auf welcher Seite Erinna stand...
war schlichtweg dumm und gewagt.
Die letzten Schritte rannte sie foermlich und warf den Wagenschlag der Kutsche hinter sich zu.
"Kutscher... nach hause!" sie klopfte zweimal ans wagendach und holpernd setzte sich der wagen in Bewegung.
Caillean linste durch den Vorhang. Zog ihn ein stueck zur seite.
"Mein Gewissen das mich plagt..." fluesterte sie Wird mir keine Ruhe geben bis ich weiss dass es dir gut geht...Tochter
Vielleicht war es Falks kalte Aeusserung gegenueber den Grafen, dass sie verstossen sei. Vielleicht ihre eigene Antwort, dass jeder gegen den Clan die Waffe hebt, gefasst sein muss zu sterben. Einschliesslich Erinna
Ihr Ahnen! Ist das eine weitere Pruefung fuer mich?! Wie lange wollt ihr noch zusehen wie mein Herzblut fliesst? Goennt die Herrin mir denn keine Ruhe?[/i]