Vom kleinen Schatten und dem Drachenfeuer

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Lille Kiems
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Vom kleinen Schatten und dem Drachenfeuer

Beitrag von Lille Kiems »

Es war einmal ein kleiner Schatten. Eines Tages fiel er einfach von einem Schiffsdeck direkt in das
Hafenbecken. Dort begegnete er vielen interessanten Wesen wie der beweglichen Seeschlange, dem streitlustigen
Teufelsrochen, dem emsigen Seepferdchen, der nimmer ruhenden Seeschwalbe, der schmusigen Meerkatze,
sowie vielen anderen. Vor allem aber traf sie dort auf den Haifisch und dessen kleinen Pilotfisch.

Sie sah die scharfen Zähne dieses Räubers, seine schnellen Bewegungen und wieviel Respekt die anderen
Meeresbewohner vor ihm hatten. Das fand der kleine Schatten überaus spannend, außerdem war es in dieser
Bucht sicher sinnvoll sich jemandem anzuschließen, der einem unscheinbaren Wesen einen gewissen Schutz
liefern konnte.

Und so war es dann auch. Der Raubfisch nahm sich des kleinen Schattens an und half ihm in der lebendigen
Bucht einen Platz für sich zu finden. Er wachte über ihn und traf Vorkehrungen, dass die Abenteuer welche
es zu erleben gab nie spannend genug wurden um wahrhaft gefährlich zu werden. Von Zeit zu Zeit gewährte
er dem kleinen Schatten sogar ein paar tiefere Einblicke in das Innenleben eines Haifisches, wenn auch der
bissige Pilotfisch trotz Abwesenheit, nie zuließ, dass die beiden zu einer düsteren Einheit werden konnten.
Der Hai blieb ein Einzelgänger und so musste auch der Schatten seinen eigenen Weg gehen, wenn es ihn
auch schmerzte, die Bucht in der er sich bisweilen eingelebt hatte, zu verlassen. Der Raubfisch bleckte seine
Zähne ein letztes Mal zu einem gefährlichen Grinsen und mahnte den Schatten ein solcher zu bleiben,
dass das Licht über den Wellen ihn verschlingen oder gar verbrennen würde, doch das hielt das kleine Wesen
nicht davon ab seinen Mut zu sammeln und ans Ufer zu klettern.



In der Zwischenzeit hatte der kleine Schatten herausgefunden, dass es seine Berufung war anderen
Bewohnern der Insel mit seinen Schattenkünsten zu helfen. Es machte ihm Freude und er sah, dass was er tat
andern Orts mehr geschätzt wurde als in der Bucht.

Da trat eines Tages ein großer, prächtiger Panther vor den Schatten, der eine Heerschar von Tieren vielfältiger
Arten anführte um sie vor falschen Wesen aus dem Osten der Insel zu schützen, welche sich von Stolz und
Prunk blenden ließen. Er rief die Tiere die ihm treu waren auf zu einem Kampf für Freiheit und ein größeres
Territorium. Auch der kleine Schatten folgte diesem Sturm, denn ihm war seine Freiheit wichtig, als er endlich
erkannt hatte, dass er sie in der Enge der Bucht mit dem Haifisch als Wächter nicht finden konnte. Zudem waren
unter den Streitern des Panthers viele Freunde des Schattens, die er beschützen wollte.
Da waren die herzliche Seidenspinnerin und ihre Familie, die fröhlich singende Häsin mit ihrem Wurf, sowie ein
schlauer Fuchs, der ebenso wie der Schatten mal in der Bucht gelebt hatte und viele mehr. Auch ein Kater mit
rotbraunem Fell lebte dort, der ihr den Pfad des Panthers zeigte und verstehen half, dass der kleine Schatten
schon immer gut zu dem schwarzen Fell der großen Raubkatze gepasst hatte.

Der Krieg war gewonnen und der Panther belohnte den Schatten für seine Hilfe, indem er ihm ein Heim unter
seinem Schutz bot. Bald sponn das kleine Wesen ein paar Fäden zu einem Netz aus Freunden und Vertrauten
und erschuf damit einen Ort an dem sich der kleine Schatten wohl und sicher fühlte, ohne einen Haifisch vor
den Toren zu brauchen. Dennoch spürte die kleine Giftspinne, deren Konturen der Schatten langsam erahnen
ließ, dass sie ein großes Netz gebaut hatte und es ihr an Wärme darin fehlte.

Eines Abends verfing sich ein graues Chamäleon in dem Gewirr der Schattenhaften und sein Schweigen
weckte die Neugier in ihr, ahnte sie doch dass es viel erlebt hatte und wohlmöglich ein paar interessante
Abenteuer zu erzählen hatte. Der Maskenträger musste viel Mut aufbringen um ein wenig Farbe zeigen zu
können, doch reichte es nicht aus um sie auch zu bekennen. Der kleine Schatten spürte, dass es aber genau
das war was er brauchte. Das Netz bedurfte nicht noch mehr geheimnisvollen Grautönen und anderen Schatten,
es sollte leuchten und farbenfroh sein, denn die Bewohnerin wünschte sich, dass es viele neue Tiere anzog,
denen sie Freund und Helfer sein konnte. Hatte eine verletze Löwin und ihr Junges auch etwas Leben und
ein paar Farbtupfer der Freundschaft gebracht, wusste der kleine Schatten, dass irgendwo eine Flamme
für ihn loderte, die nur noch gefunden werden musste.



Und da war es dann plötzlich. Helles, heißes Drachenfeuer schlug ihr entgegen, in Farben
die sich der kleine Schatten nie hätte ausmalen können, gar schien es nur zu brennen um dem Schattenwesen
zu bieten wonach es sich so sehr sehnte.
Zwar hatten die Zähne des Haifisches damals geschafft, die Haut des Schattens wund zu machen, was ihm
hin und wieder ein warmes Prickeln schenkte, so hüllten doch diese Flammen sie stürmisch, vollkommen
und ohne Blasenzu werfen ein und durchfluteten jede Faser ihres Seins.
Der Drache war nicht beißwütig wie der Haifisch, schürte nicht ihre Ängste um sie klein zu halten, auch
wollte er nicht unerkannt in irgendwelchen schummrigen Winkeln weilen, um nur in unbeobachteten
Momenten mal ein dezentes blau oder grün zu zeigen.

Nein.

Dieses feurige Wesen rüttelte das Leben an ihre Oberfläche, verscheuchte gar nach und nach die
schattenhaften Nebelschwaden um das kleine Wesen, damit sie erkennen konnte, dass nicht etwa acht
dünne Beine sie trugen.
Ein weiches Fell tauchte aus der Dämmerung auf, welche sie zuvor umgeben hatte, so auch Pfoten, die
mal verspielt mal krallenbewährt um das große Wesen mit dem glühenden Herzen tollten. Die Drachenwärme
ließ sie verschmust schnurren und wenn sein Odem loderte, sprang die kleine Katze mit dem Schattenfell
wild und nicht mehr von Ängsten gefangen an ihm empor.

Im Hort des Drachen fühlte sie sich unendlich geborgen, akzeptiert mit allen Facetten, entflammt von der
Sehnsucht nach Licht und Feuer und nicht zuletzt ermutigt, diese Erkenntnisse auch vor den Eingang der
Höhle zu tragen. Sie begann zu verstehen wie unersetzlich Herd- und Herzfeuer für ein Schattenfell wie
sie waren und dass sie es hier bei ihm und seiner Familie gefunden hatte.

So begann die Geschichte vom kleinen Schatten und dem Drachenfeuer…
Zuletzt geändert von Lille Kiems am Freitag 29. April 2016, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Lille Kiems
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Beitrag von Lille Kiems »

Der kleine Schatten und seine Freunde

Kürzlich war sie ihrem Drachen zu den großen Schatten Panthern gefolgt, welche bereits eine gefühlte Ewigkeit zu seinem Leben zu gehören schienen, denn auch seine Brüder fanden dort einen Ort an welchem sie sich wohlfühlten. Warum hatte das Schattenfell nicht schon viel früher bemerkt, dass man dort, auch für so kleine Wesen wie sie, einen Platz und eine Aufgabe hatte. Die hübsche und überaus giftige Schlangendame kannte sie bereits und auch den Weg des Wolfes mit dem manchmal hypnotischen Blick und der fedrigen, grauen Mähne, hatte sie hin und wieder gekreuzt. Natürlich kannte sie auch den Raben, unter dessen Gefieder sie manchmal Drachenschuppen vermutete. Unbekannt und respekteinflößend war die große Panzerechse, aber auch diese würde sie kennen und an der Seite ihres Drachens sicherlich auch verstehen lernen.


Doch nicht nur beim Drachenhort gab es Tiere, die ihr Leben farbenfroher machen wollten, auch vor ihrer Höhle tummelte sich eine Vielzahl an neuen Freunden und Bekannten. Da war die Katzenmutter die just vor ihre Füße ein weiteres Kitten legte, sich aber mit dessen Vater ums Junge balgte, dass die kleine Schattenkatze sich schützend davor warf, bis die Großkatzen ihr Gefecht ausgetragen hatten. Ihre zuverlässige kleine Häsin, die ihr half bei all der Arbeit nicht zu verhungern oder die Seidenweberin, die sie zwar nur selten zu Gesicht bekam, welche es aber geschafft hatte, ein feines Seil zum Schattenfell zu knüpfen, dass auch über große Entfernung immer wieder zu ihr finden ließ.

Ganz besonders erregten aber der tollpatschige Hirschhornkäfer und die junge Löwin ihre Aufmerksamkeit. Den etwas unbeweglichen Krabbler kannte sie aus dem Hort ihres Flammenspenders, er war dem Drachen ein Freund und wurde auch ihr einer. Als hätte sie es erwartet, warf dieser eines Tages seinen viel zu schweren Panzer ab und darunter hervor kam ein wendiger und gefährlicher Skorpion, welcher allerdings manchmal nicht nur um seine Feinde tänzelte, sondern auch seine Freunde mit flinken Beinen verwirrte. Dem zum Trotz schloss das Schattenfell ihn ins Herz, wusste doch auch sie wie es ist, etwas altes abzuschütteln und darunter sich selbst zu entdecken.

Die Löwin kam verletzt zu ihr. Stunden hatte sie mit Drache und Skorpion als Helfer gebraucht, um die junge Kämpferin wieder herzustellen. Doch richtig spannend wurde es erst, als die Großkatze begann im Schlaf zu schnurren. Ihre Laute klangen ungewöhnlich vertraut und schlagartig erkannte der kleine Schatten, dass es eben jener Laut war, dem sie in ihrer Kätzchenzeit bei ihrem Bruder oft hatte lauschen können. Vielleicht würde ihr die Schlafschnurrerin ja helfen etwas mehr Licht in die restlichen Schattenschwaden ihrer Vergangenheit zu bringen. Es gab so viele Fragen, aber das Schattenfell würde erst einen Rückblick wagen, wenn die Zeit dazu reif war.

Es konnte ja noch so viel auf sie einstürmen….

Einzig ihr Drache erfüllte immer wieder gänzlich ihren Geist und ließ sie alles andere vergessen….
Zuletzt geändert von Lille Kiems am Dienstag 12. Juli 2016, 01:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Lille Kiems
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Beitrag von Lille Kiems »

Der kleine Schatten und die Zeit

Es gab viele Dinge über die Zeit, welche an das Ohr des Schattenfells gedrungen waren.
Manches erwies sich als wahr, wieder anderes erklärte sich ihr noch nicht und einige Weisheiten waren keine.

Wie schön wäre es, heilte die Zeit wirklich alle Wunden. Sowohl für die anderen Tierchen die sich von ihr behandeln ließen als auch für sehr alte Narben, wäre ein Heilkundiger mit dem Namen „Zeit“, manchmal eine passable Rettung in letzter Sekunde, aber dieser Heiler neigte dazu immer zu spät zu kommen oder gar nicht erst zu erscheinen.

Zeit sei Geld. Welcher Dummkopf wohl auf diesen Unsinn gekommen war, er konnte zumindest kaum aus dem rahalischen Reich stammen. Vielleicht funktionierte es ja in Adoran, sich hinzusetzen und auf die Münzlein zu warten die sich, bestimmt irgendwann, im eigenen Geldbeutel einfinden mussten. In Rahal verbrachte man die Tage lieber mit Arbeit und manchmal war selbst jene brotlos, denn waren die Beinchen von verwundeten Tieren wieder heil, sprangen sie von Zeit zu Zeit einfach auf und suchten mit einem feuchten Pfotenschleck das Weite. Man konnte also viel Zeit investieren, aber sie war nie ein Garant für Erfolg oder gar Reichtum.

Auch kam mit der Zeit selten der nötige Rat. Die Schattenpfote hatte in der Vergangenheit sicher einige Male dagesessen und gehofft, dass ihr ein Vögelchen im Vorbeiflug die Antworten auf ihre vielen Fragen zuzwitscherte. Manchmal kam ihr ein Geistesblitz aus dem Nichts, aber sie hatte es sich zu Eigen gemacht, Rätseln auf den Grund zu gehen, zu forschen und fragen. Damit war sie viel erfolgreicher gewesen und hatte nun so viele Erklärungen, dass sie anderen Ratlosen oftmals weiterhelfen konnte.


Die Zeit verflog. Ja, Mal raste sie an ihr vorbei, mal schien sie langsam und zäh. Mal wollte sie mehr von ihr und manches Mal wünschte sich der kleine Schatten, die Zeit möge sich doch endlich ein wenig beeilen, besonders wenn sie sich nach ihrem Drachen sehnte.
Hieß es aber nicht, Gut Ding wollt Weile haben? Sicherlich traf das für manches zu, allerdings wollte es einfach nicht zu der stürmischen Feuersbrunst passen, die in ihr und um sie tobte, seit sich ihre Wege gekreuzt hatten.
Als der Schuppenkleidträger begann ihr Leben bunt und voller lebendiger Flammen zu gestalten, verlor sie sich sogar hin und wieder in der Zeit, aber es störte sie nie, dass die Stunden manchmal dahinflossen und er sich ganze Tage ihrer Zeit stahl. Sie schenkte ihm jede Sekunde ganz bereitwillig, war sie doch eh kaum in der Lage sich ihm zu entziehen. Und wie magisch waren die Momente, wenn seine Geständnisse die Uhren anhielten, dass es ihm genauso erging.

Das sie beide danach strebten immer mehr Zeit miteinander zu verbringen, lies bisweilen sogar ihre Wege miteinander verschmelzen, die zuvor nur Kontaktpunkte hatten. Ihr Drache tauchte ein in ihre Schattenkünste, wollte wissen wozu ihre geschickten Pfoten in der Lage waren und ihr mit seinen starken Pranken zur Seite stehen. Wie noch niemand zuvor zeigte er Interesse, manchmal sogar Begeisterung für ihr Handwerk und wie sie es ausübte. Allein diese Anteilnahme an ihrem Leben ließ ihr kleines Schattenherz bis zu den Wolken hüpfen.
Genauso wollte sie auch für ihn da sein, wenn er sich mit gespannten Flügeln und feuerspuckend auf seine Feinde warf. Zwar war es dem kleinen Schatten lieber, den sicheren Rückhalt zu bieten und mit kühlem Kopf ihr Können zu beweisen, dennoch war es ihr ein rechtes Bedürfnis für ihren Krieger da zu sein, sollte er im Kampfe unerwarteter Weise doch einmal ins Taumeln geraten.


Um sich darin zu schulen und ihm noch näher zu sein, aber auch selbst Teil einer großen Herde verschiedenster Tiere zu werden, schloss sie sich den Schatten Panthern an und war überrascht wie wohl sie der kleine unter den großen Schatten fühlte.


Ihr Drache ging allerdings noch einer anderen Beschäftigung sehr gerne nach. Er rauschte Tag ein Tag aus durch die Wipfel des Schattenwinkels und fällte mit seinen Schwingen so manchen Baum. Dies stärkte ihn sichtlich, zudem wuchs dadurch aber auch der mächtige Hort der schuppigen Familie. Das Schattenfell überlegte sich eine Überraschung, denn es wollte ihren Feuerspucker auch bei diesem Freizeitvergnügen begleiten. Sie besorgte sich kleine Flügel und stand, damit ausgerüstet, eines Abends vor seiner Höhle.

Katzen können, so musste sie schnell einsehen, nicht ohne Hilfe fliegen, nicht mal mit den besten Flügeln. Erst wollte sie gar nicht abheben, bis er sie mit der Pranke in den Wind hielt, dann flatterte sie letztlich mühsam doch, aber noch immer erfolglos um die Baumwipfel. Da bewies ihr Drache einmal mehr wie gewitzt und talentiert er war. Er setzte sich sein Schattenpfötchen auf den Rücken und hob mit ihr einfach ab. Gemeinsam gelang es den beiden nun eine massive Weide umzuwehen, so schnell und kraftvoll war es selbst dem Flugkünstler allein noch nie gelungen. Wieder auf dem Boden angekommen sprang der Schatten gleich wieder an ihm hoch, so überschäumend war ihr Glück über den gemeinsamen Erfolg, für den Beweis, dass sie zusammen wirklich alles schaffen konnten, sogar Schattenkatzen das fliegen zu lehren.


Den Regen der dabei auf sie niederprasselte, nahm sie nicht wahr. Die Umwelt hatte sich eine Auszeit genommen, als der sonst so stürmische Feuerkrieger ihr mit seinem heißen Brodem Worte ins Ohr hauchte. Auch ihn hatte das Glück überwältigt. Sie hatten nicht nur irgendeinen Baum gefällt, sie hatten sich einmal mehr bewiesen, dass sie zusammengehörten, sie sich ergänzten und ihre Wege bereits zu einem verschmolzen waren. So war sein stets brennender Atem zu einem berauschenden Rauch geworden, mit dem er ihr kundtat, dass er sie niemals würde gehen lassen, nur noch mit ihr an seiner Seite fliegen wollte, bis ihr gemeinsamer Weg in Nileth Azur enden würde. Die quirlige Schattenpfote konnte es kaum glauben, denn er versprach, mit ihr vor den großen Panther und all seine treuen Untertanen treten zu wollen, um seine Entscheidung in einem Schwur niederzulegen.
Es vergingen gefühlte Stunden in welchen der kleine Schatten in den Augen ihres Drachen versank, ehe sie ihm unmissverständlich ihre Zustimmung zu wisperte. Nichts ersehnte sie sich mehr als alle Zeit der Welt mit ihm zu verbringen und auch sie wollte es am liebsten gleich vom höchsten Berg hinunter schreien, auf das es alle wüssten.
Ihr Blut wurde zu Lava als er ihr, benebelt von ihrer Antwort leidenschaftlich die Zähne in den Hals trieb, sie als „SEIN“ zeichnete. Das war er, ihr Drache, dem sie auf ewig gehören wollte.

Was sie noch nicht wusste als sie sich im Taumel der Gefühle mit ihm in den Hort zurückzog....
am nächsten Morgen schimmerte dort wo er sie gebissen hatte...
eine kleine Drachenschuppe...
welche sie niemals vergessen lassen würde...
dass sie nun für alle Zeiten ein Teil von ihm sein würde und er von ihr.
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