Die Provozierende Schmiedin....

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Cilesstra Arvak
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Registriert: Freitag 25. Dezember 2015, 15:08

Die Provozierende Schmiedin....

Beitrag von Cilesstra Arvak »

Es war schon immer ihre Art direkt ohne Umschweife dass zu sagen, was sie denke. Es wirkt fast so als wolle sie mit Absicht Provozieren, was aber keineswegs der Fall ist. Jedoch wie soll Sie sich auch anders ausdrücken, schließlich hat Sie es so von ihrem Großvater so gelernt. Ihr Großvater war ein alter zäher Mann, knapp über 60 Jahres Umläufe hat er schon erlebt, bevor er Cilesstra zu sich aufnahm, einerseits ein meisterlicher Waffenschmied anderseits auch ein Mann der viele Kriege erlebt hat. Er wusste stets damit umzugehen was er herstellte. Was ihm zu seinen frühen Jahren stets zu einem Mann mit Namen gemacht hat, denn es war nicht üblich dass ein Schmied auch mit den Waffen umgehen konnte die er herstellte. So manch ein Krieger, Säbler oder Schurke war äußerst beeindruckt, wozu er fähig war. Es war schließlich auch nötig, er lebte weit draußen vor der Stadt und dort lummerten auch Gefahren.


Banditen waren am Anfang regelmäßig bei ihm zu Besuch, haben es jedoch mit den Jahren gelernt, dass man ihn nicht so einfach ausrauben konnte. Als sein Sohn zur Welt gekommen war, schob er ihn schnell selbst zu seinen Eltern ab, er wusste das es draußen bei seinem Haus, was gleichzeitig auch seine Schmiede war nicht sicher genug für ein Kind ist. Sein Sohn hat ihm dies nie verziehen, dass er ihn abgeschoben hat, so war auch der Kontakt, in all den Jahren haben Sie sich vielleicht eine Handvoll oft gesehen. Lange dachte er, es war die richtige Entscheidung ihn fortzugeben, doch es kamen die Tage als er darüber nachdachte ,, was wäre gewesen wenn ich ihn behalten hätte ? “ Doch diese hielten meist nicht lange, den irgendwann kamen auch wieder Banditen vorbei, und er wollte keineswegs dann ein Kind bei sich haben, zu groß war die Gefahr dass es eines Tages soweit sei, das jene Stärker und geschickter waren als er selbst.


So verliefen die Jahre, doch es kam die Zeit der düsteren Tage... der Krieg hatte Einzug in seine Heimat lande, schnell wurde ihm klar, dass er sich für eine Seite entscheiden müsse, denn in die Stadt wollte er keinesfalls. Er fühlte sich stets immer Eingeengt, wenn große Mauern um ihn herum waren. So war für ihn schnell klar, dass er sich wohl den Aggressoren stellen musste. Auch wenn sein Haus an einem Fluss entlang lief, war es doch recht geschützt. Hohe Hügel, verdeckten sein Haus, was etwas tiefer lag. Lange Zeit belieferte er die Armeen, der großen Stadt, welche fernöstlich seines Hauses lag, jetzt wo Krieg in die Länder kommt fragte er sich oft ,, bin ich Automatisch der Feind, weil ich die Armeen mit Waffen und Rüstungen versorgt habe? “ Schnell sollte sich seine Antwort finden, denn die Armeen aus dem Norden waren schon dicht vor der Stadt und seine Schmiede, noch so versteckt wurde schnell entdeckt.


Doch es verging noch fast ein Wochenlauf, bevor die ersten Soldaten kamen, eine Handvoll waren es und er fühlte sich fast ein wenig beleidigt. Schließlich sollten sie doch von seinem Ruf gehört haben. Nicht gerade freundlich waren Sie, stürmten in seine Schmiede, und verlangten Waffen welche benötigt werden. Er tat dass was er immer getan hatte, er wirkte sehr provozierend, schließlich gab es bei ihm auch nichts umsonst und dass Sie ihm Gold geben, für die Waffen danach sah es ganz und gar nicht aus. Sie fühlten sich Stark, schließlich waren Sie mehr und er nur ein Mit 50iger alter Mann. Mit den Waffen in der Hand, und eskortiert von einem Soldaten, verließen Sie die Schmiede.


Fortsetzung folgt .....



Cilesstra ist in Gerimor angekommen, das Schiff mit dem Sie angekommen ist, war ungewöhnlich ,,woher stammte es? “ Fragte man sich in Bajard ,,von hier keinesfalls ! “ sagte einer. Die Bauart, dass Holz, die Segel alles war anders. Nicht einmal im Hafen legte das Schiff an, nein es blieb vor dem Hafen vor Anker, mit einem kleinen Ruderboot, wurde Cilesstra ans Ufer gerudert. Eine Verabschiedung? fehl am Platz... ein Rückblick ...? Nicht einen Blick schenkte Cilesstra dem Schiff, welches Sie hierher brachte. Sie war schmal, nicht gerade groß... aber kräftig, man sah es an ihren Oberarmen. Einer der Schaulustigen im Hafen merkte, sagte
,, so eine hübsche habe ich hier lange nicht ankommen sehen “. Es stimmte, Cilesstra war äußerst Gutaussehend, doch es interessierte Sie wenig. Zuviel habe Sie erlebt in Ihren doch jungen Jahren und möchte nun endlich etwas Ruhe finden. Doch es sollte erst einmal gar nicht so kommen. Sie ging nach Adoran und suchte sich dort ein kleines Haus, etwas Gold hatte Sie ja mitgenommen.


Wie Sie mit ihren Fähigkeiten, welche Sie von ihrem Großvater gelernt habe, überleben konnte, wusste Sie ganz genau, doch ihre Art und Weise würde Sie damit weit kommen fragte Sie sich, die Antwort kam schnell und war doch irgendwie wie erwartet. Als Sie nach Adoran ging, ließe Sie sich selbstverständlich die Gesetze der Stadt durch, doch Sie bog die Gesetze vorerst, zu ihren Gunsten. Es vergingen einige Tage bevor sie in der Mine von einer Person des Regimentes angesprochen worden war. ,, dürfte ich bitte mal ihren Bürgerbrief sehen ? “ forderte die Dame, Sie auf. Und genau wie Sie es gewohnt war, kam nur eine provozierende Antwort ,, und du bist wer? “. Es war in Ihren Augen unhöflich, etwas zu verlangen ohne sich vorzustellen. Nach dem Sie sich dann doch vorgestellt hat, stellte es sich heraus das die Person nur eine Rekrutin ist. Nicht einmal das Wissen, dass man innerhalb von Adoran auch ohne Bürgerbrief wohnen kann besitze Sie, also verlief das Wortgefecht einige Augenblicke lang, wobei von vorne rein feststand, dass Sie sich von der Rekrutin nichts Sagen ließe. Scheinbar merkte dies auch alsbald die Rekrutin und ging aus der Mine, und Cilesstra schürfte weiter. Sie fühlte sich als Siegerin, doch dass sollte nicht lange währen. Wie sich heraus stellen sollte.


Draußen war es schon Stockdunkel, man konnte durch den Minen Eingang nichts mehr sehen ab und zu ließ das Mondlicht den Eingang kurz aufhellen. Es dauerte nicht lange und die Rekrutin war wieder da, dieses mal in Begleitung des Magus vom Konzil des Phönix, wie sich jedoch erst Später heraus stellen sollte. Wie sollte es auch anders sein, dachte Sie in dem Augenblick als der Mann Sie ansprach ,, Fräulein Arvak ?! “ und genau wie bei der Rekrutin, welche etwas Abseits des Mannes stand erwiderte Sie nur ,, möglich “ Sie dachte in jenem Augenblick wo ist Sie hier eigentlich gelandet, stellt man sich hier nicht vor bevor man jemanden persönlich Anspricht. Genau jenes sagte Sie dem Mann auch, etwas widerwillig mit einem seufzen stelle er sich dann auch vor ,, Merrik van Daske, meines Zeichens Magus der königlich alumenischen Academia, Mysteria Arcana Concilium Phoenicis, Wachtmeister des königlichen Regiments zu Lichenthal aD, sowie Pyromane des Bunten Kessels von Adoran “.


Es kam ihr fast eine Ewigkeit vor, bis er mit den ganzen Titeln durch war, jedoch beeindruckte es Sie kein Stück fast ein wenig gelangweilt wirkte Sie, schließlich habe Sie schon Personen mit mehr Titeln unter der Guillotine gesehen. Die Unterhaltung zwischen Ihr und dem Magus ging deutlich provozierender von Gange, und auch teilweise in einem sehr rauen lautem, Kurzweise sogar Geschreie von sich. Er verlangte von Ihr, dass sie ohne Bürgerbrief die Mine unverzüglich zu verlassen habe. Sie tat es schließlich auch, denn seine Argumente waren die, der Rekrutin deutlich überlegender. Es war mittlerweile schon fast Morgens, und Cilesstra wollte sowieso schon lange zu Hause sein. Der Abschied viel kühl aus, schließlich wurde sie in ihren Augen aus der Mine geworfen, und dass obwohl sie selbst in Adoran lebt.


Am folgenden Tag, schaute Cilesstra sich erst einmal um, nach Adoran in die Mine war es nicht mehr möglich zu gehen, zumindest nicht ohne gesehen zu werden. Sie fuhr mit der Kutsche in Richtung Nilzadan, Sie hörte, dass man dort Minen kann und nur ein paar wenige Abgaben leisten muss, was für Sie nicht wirklich tragisch war. Also leistete Sie ihre Abgaben und entschloss sich durch den Berg nach Berchgard zu gehen, Angst vor der Dunkelheit und den Kreaturen die dort lauerten habe Sie nicht gehabt. Kurzer Hand, als sie in der Mine auf Berchgarder Seite angekommen ist, entschloss Sie sich entgegen der Anweisungen von heute Nacht, in der Mine die Abgaben welche sie bei den Zwergen geleistet habe wieder zu erschürfen. Wie es kommen sollte, so kam es natürlich auch, und die Rekrutin war wieder mit einer anderen Dame kurzer Hand bei Ihr. Woher die Damen wussten, dass Cilesstra in der Mine ist, obwohl Sie niemand gesehen hat blieb ihr in diesem Moment ein Rätsel.


Die Unterhaltung verlief am Anfang jedoch recht normal, scheinbar konnte man sich mit der Dame unterhalten, wobei Cilesstra etwas unfreundlich gewirkt hat obwohl Sie selbst wusste, dass Sie dort hätte nicht schürfen dürfen. Es vergingen einige Augenblicke und ein Mann tauchte auf, welcher sich natürlich in dem Augenblick nicht vorstellte, sondern erst nach der Frage hin wer Er sei, vorstellte. ,, Sir Thelor von Gipfelsturm, Kronritter seiner Majestät, Baron von Gipfelsturm und Berchgard und Ratsmitglied zu Lichtenthal “ erklang es aus dem Mund des Herren, Cilesstra nickte, und merkte das Sie wieder einen erwischt habe mit viel Anhängsel, und musste dabei unweigerlich wieder an die Guillotine denken. Diese Erinnerung Brandmarkte ihr Gedächtnis, schließlich wusste Sie aus vergangenen Tagen das selbst der längste Titel, einen nicht vor der Guillotine schützen kann. Die Unterhaltung verlief ebenfalls nicht wirklich lange, und Cilesstra war es in dem Augenblick auch reichlich egal, was der Typ da von sich gab. Scheinbar war er aber so Wichtig, dass er Sie aus Lichtenthal für eine Woche aussperrte, und ihr mit Strafarrest drohte, sollte Sie in der Zeit Lichtenthaler Boden berühren.


Die Wege trennten sich danach Rasch und Cilesstra, provozierend, wie eh und je war es auch Reichlich egal, schließlich ist Sie schon mit ganz anderen dingen fertig geworden. Jedoch sind die Erinnerungen, die nicht für jedermanns Ohren gedacht sind. Sie verschwand durch Nilzadan, und machte sich auf dem Weg durch den Wald Richtung Bajard, nun ist Sie wieder dort angekommen, wo Sie noch vor einigen Tagen war. Zeit habe Sie nun um über Ihre Art und Weise nachzudenken, ob Sie mit ihrer provozierenden, nicht einsehenden Art weiter kommt, oder ob sie Sich in Gerimor verändern müsse. Die Ausdauer und das Geschick, hat Sie keine Frage, doch will Sie eine Veränderung? - dafür habe sie nun etwas Zeit darüber nachzudenken.


Fortsetzung folgt .....
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