Augen und Ohren
Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 01:00
Es war schon erstaunlich, was man alles mitbekam, wenn man die Seiten wechselte.
Der Graf war schlichtweg verloren. Allein gegen ein Rudel Bediensteter, welches hinter seinen Rucken grad zu machen schien, was es nur wollte.
Eine Magd die ihren Herrn belauschte und sich selbst mit Worten nicht zu erwehren wusste, wenn man ihr das ins Gesicht sagte. Die Schutz suchte hinter dem zweifelhaft sicheren Rücken eines Kammerdieners, der so wenig Selbstbewusstsein hatte, dass er das vermeindliche bisschen Macht, dass er basaß, auskosten muste soweit es nur ging.
Und sie hielten zusammen, logen und gaben sich gegenseitig das Recht in die Hand. Wie einfach dass doch war, wer sollte da an deren Worten zweifeln ?
Eileen hoffte inständig, dass die beiden sprichwörtlich, die Rechnung ohne den Wirt gemacht hatten.
Adrian besaß genug Menschenkenntnis hoffte sie, und lies sich nicht beirren.
Beide waren nicht im Stande gewesen wirklich gehaltvolle Dinge von sich zu geben, so dass es einfach auffallen musste, was sie da intrigant planten. Sie hatten Eileen gedroht, ihr mehr Arbeit zu machen, dafür zu sorgen, dass sie die Stelle verlor.
Sicher würden sie versuchen ihr das Leben nun schwer zumachen nach der Auseinandersetzung, nur wie ? Und was konnte sie dagegen tun ?
Eileen hatte nicht zu ihnen gehalten, nein sicher nicht.
Der Graf hatte von Vertrauen gesprochen, und sie würde es sicher nicht brechen, nur weil diese Gretella lauschen wollte.
Eileen hatte es verhindert und sie lautstark gescholten, egal wie lange sie schon hier war. Wer weis wie lange sie das schon so machte ?
Und dabei war Neugierede das edelste Motiv, was das Lauschen anbelangte. Verrat wollte Eileen nicht einmal unterstellen.
Konnte sie es ausschliessen ?
Wenn man dem Grafen nicht davon berichtete hatte er nicht einmal die Gelegenheit zu bemerken, wieviele Augen und Ohren die Wände hatten.
Wie machtlos Herrschaften doch waren bei solchen Leuten. Da brauchte es keine anderen Feinde mehr. Ohnmacht überkam sie bei dem Gedanken.
Doch war sie sich sicher, dass es in ihrem Elternhause anders gewesen war. Sie waren eine Familie und wurden nur von wenigen Bediensteten unterstützt, zu denen sie zudem ein gutes Verhältnis hatten, die praktisch dazu gehörten.
Adrian jedoch war allein hier, und seine Boten spielten Staat im Staate.
Eileen hatte also noch nicht gewusst, wie der Hase hier läuft, hörte sie die Stimme der Magd noch nachhallen.
Verlauf dich nicht Hase, verlauf dich nicht.
Der Graf war schlichtweg verloren. Allein gegen ein Rudel Bediensteter, welches hinter seinen Rucken grad zu machen schien, was es nur wollte.
Eine Magd die ihren Herrn belauschte und sich selbst mit Worten nicht zu erwehren wusste, wenn man ihr das ins Gesicht sagte. Die Schutz suchte hinter dem zweifelhaft sicheren Rücken eines Kammerdieners, der so wenig Selbstbewusstsein hatte, dass er das vermeindliche bisschen Macht, dass er basaß, auskosten muste soweit es nur ging.
Und sie hielten zusammen, logen und gaben sich gegenseitig das Recht in die Hand. Wie einfach dass doch war, wer sollte da an deren Worten zweifeln ?
Eileen hoffte inständig, dass die beiden sprichwörtlich, die Rechnung ohne den Wirt gemacht hatten.
Adrian besaß genug Menschenkenntnis hoffte sie, und lies sich nicht beirren.
Beide waren nicht im Stande gewesen wirklich gehaltvolle Dinge von sich zu geben, so dass es einfach auffallen musste, was sie da intrigant planten. Sie hatten Eileen gedroht, ihr mehr Arbeit zu machen, dafür zu sorgen, dass sie die Stelle verlor.
Sicher würden sie versuchen ihr das Leben nun schwer zumachen nach der Auseinandersetzung, nur wie ? Und was konnte sie dagegen tun ?
Eileen hatte nicht zu ihnen gehalten, nein sicher nicht.
Der Graf hatte von Vertrauen gesprochen, und sie würde es sicher nicht brechen, nur weil diese Gretella lauschen wollte.
Eileen hatte es verhindert und sie lautstark gescholten, egal wie lange sie schon hier war. Wer weis wie lange sie das schon so machte ?
Und dabei war Neugierede das edelste Motiv, was das Lauschen anbelangte. Verrat wollte Eileen nicht einmal unterstellen.
Konnte sie es ausschliessen ?
Wenn man dem Grafen nicht davon berichtete hatte er nicht einmal die Gelegenheit zu bemerken, wieviele Augen und Ohren die Wände hatten.
Wie machtlos Herrschaften doch waren bei solchen Leuten. Da brauchte es keine anderen Feinde mehr. Ohnmacht überkam sie bei dem Gedanken.
Doch war sie sich sicher, dass es in ihrem Elternhause anders gewesen war. Sie waren eine Familie und wurden nur von wenigen Bediensteten unterstützt, zu denen sie zudem ein gutes Verhältnis hatten, die praktisch dazu gehörten.
Adrian jedoch war allein hier, und seine Boten spielten Staat im Staate.
Eileen hatte also noch nicht gewusst, wie der Hase hier läuft, hörte sie die Stimme der Magd noch nachhallen.
Verlauf dich nicht Hase, verlauf dich nicht.