Unbekannte Früchte

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Assamaril
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Unbekannte Früchte

Beitrag von Assamaril »

Janarey kam heim mit furchtbaren Bauchschmerzen. Sie erzählte Assamaril, dass sie von einer Frucht gegessen hatte, die sie vorher niemals gesehen hatte. Janarey zeigte Assamaril eine Furcht, die wie eine Kirsche aussieht, und sie zeigte auch ihr fremde Beeren. Beide Früchte sahen verführerisch lecker aus. Die kirschähnliche Frucht verursachte aber Bauchschmerzen und Harndrang, und es gluckerte im Bauch. Für die Heilerin Assamaril war es sofort klar, dass Jana etwas gegessen hatte, das ein Mensch nicht essen sollte. Vielleicht sogar giftig. Die Reste dieser Kirsche mussten aus Janas Bauch. Dafür hatte Assamaril einen Krug Salzwasser vorbereitet, den Janarey in einem Zug austrank. Das anschließende Übelkeitgefühl leerte Janas Magen ganz. Zwar kostete diese Heilmethode Janareys Kraft, aber die Kirsche war raus und die Bauchschmerzen verschwunden.
In wieweit diese fremdartigen Früchte gefährlich oder sogar lebensgefährlich sind, konnte Assamaril nicht sagen, weil sie nicht die Kenntnisse über Gifte hat.
Sie ging zu Torjan und übergab ihm diese beiden und einzigen Früchte für eine Untersuchung. Sie hoffte, dass Torjans Kenntnisse zur Aufklärung beitragen würden.
Zuletzt geändert von Assamaril am Dienstag 26. Januar 2016, 16:55, insgesamt 1-mal geändert.
Janarey

Beitrag von Janarey »

Es war gegen Mittag als die Kriegerin durch die Höhlen zog, auf der Suche nach Gold und Kräutern. Das Frühstück war bereits einige Stunden her, als sie in einem der Oger gegen die sie kämpfte eine kleine rötliche Beere fand.
Sie war klein, rot und sah sehr verlockend aus. Doch das anstürmen der nächsten Gegner trieb sie erst einmal dazu, diese Beere zunächst nur in ihrer Tasche verschwinden zu lassen.
Auf dem Rückweg hinaus aus den Höhlen fand sie in mehreren Trollen eine kleine Frucht, die einer ihr bekannten Kirsche ähnelte. Sie nahm sie ebenfalls in die Tasche und kämpfte sich den Weg nach draussen erst einmal frei. Draussen angekommen machte sie sich auf den Weg zur nächsten Höhle um dort weitere Kräuter für Assamaril zu sammel. Der Hunger der langsam in ihr aufstieg sorgte dafür das sie eine dieser Früchte von den Trollen aus der tasche holte und sie probierte. Im Grunde schmeckte diese Frucht garnicht mal so schlecht. Sie hatte in den Feldlagern des Regimentes schon weitaus schlechtere Mahlzeiten gehabt, dachte sie sich noch.
Doch mitten auf der Jagd in der zweiten Höhle überkam sie ein stechender Schmerz in der Magengegend. Sie beschloss darauf die Jagd ab zu brechen und erst einmal nach Hause zu fahren. Auf dem Weg dorthin überkam sie Übelkeit und sie machte gefühlt an jedem zweiten Busch halt um sich ihrer Notdurft zu erleichtern. Ein wildes gluckern im Bauch machte sich zusätzlich breit das dazu führte, das sie enorme Blähungen erlitt. Sie beschloss den Rest des Weges ging sie lieber zu Fuss, da der Kutscher schon maulte, ständig anhalten zu müssen wegen ihr.
Ihr erster Weg jedoch führte sie als sie Zuhause angekommen war und Assamaril nicht antraf in Handelshaus zu Gerimor. Dort traf sie dann Assamaril, die sie direkt besorgt anschaute und sie an die Hand nahm um sie direkt in die Heilerstube zu ziehen. Sie lies sich in Ruhe alles erklären was los war und tastete den Bauch ab. Ihr Urteil war schnell gefällt und die Maßnahmen schmeckten der Kriegerin im wahrsten Sinne des Wortes nicht.
Einen ganzen Krug Salzwasser trinken um sich zu übergeben.Kurz nachdem die Brühe mit viel Widerwillen den Weg die Kehle runter gefunden hatte war das Fass ihre große Rettung und sie hielt den Kopf darüber und entleerte sich.
Völlig erschöpft nach der Jagd und dem kräftezerenden Kotzen über dem Fass lies sie sich auf einen Stuhl nieder. Assamaril machte ihr erst einmal einen guten Kräutertee, der den Magen beruhigen sollte.
Anschliessend führte Assamaril die Kriegerin zum Kamin und lies sich mit ihr auf die Kissenlandschaft nieder. Die Kriegerin legte sich erschöpft auf die Kissen und parkte ihren Kopf auf den Schoss von Assamaril. Unter einem sanften Streicheln des Kopfes dauerte es nicht all zu lange und die Kriegerin schlummerte ein. An die Übung mit den Thyren war damit wohl nicht mehr zu denken. Doch nach einem kleinen etwas erholsamen Schlaf, machte sich die Kriegerin dennoch auf, um diesem Spektakel wenigstens in Ziviel als Zuschauer bei zu wohnen.
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Torjan Eichental
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Beitrag von Torjan Eichental »

Mit den beiden Stücken, die ihm Assamaril übergeben hatte, konnte er wenig herausfinden.
Der alte Zausel gab den Schülern, die sich gerne in den Höhlen aufhielten den Auftrag, mehr von diesen heranzuschaffen, auf dass sie mehr darüber herausfinden konnten.

Tatsächlich wurde etwas gefunden und - da Torjan ja versprochen hatte, keine gefährlichen Selbstversuche zu machen - mussten sie Neralon dazu überreden, als Versuchsobjekt zu agieren.
Die Erkenntnisse waren höchst interessant.

Genau wie die mit den Versuchen an Tieren.

Als Torjan nun wusste, dass jene Beeren und Kirschen nicht lebensgefährlich schienen, wagte er einen Langzeitselbstversuch - auch wenn am nächsten Tag eine öffentliche Lehrstunde über die Gifte bevor stand. Wissenschaft ist eben die Wissenschaft, und die kann sich nicht nach etwaigen Umständen oder Terminen richten.

Er hatte schon viele Notizen in seinem abgegriffenen Büchlein aufgeschrieben, doch würde er diese erst weitergeben und veröffentlichen, wenn wirklich alles bis ins Letzte erforscht worden wäre.
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Lange untersuchte Lili die Proben, die sie von Assamaril erhalten hatte.
Wie immer ging sie streng nach ihrem Muster vor:

Aussehen: Sie sahen aus . nun ja wie Beeren halt

Geschmacks- und Geruchsprobe: Sie rochen und schmeckten irgendwie... nun ja beerig, ohne daß sie Ähnlichkeiten zu anderen ihr bekannten Beeren feststellen konnte. Warum fand man diese Beern also bei Ogern und Trollen. .sehr merkwürdig.

Wirkungen: alchemistisch gesehen waren diese Beeren ohne Wirkung. Die Trollkirschen verursachen Übelkeit und Bauchschmerzen, soviel wußte sie von Assamaril. Die Ogerbeere verurschte Kopfschmerzen. Sie wunderte sich immer noch daß Janarey diese unbekannten Früchte gegessen hatte, eigentlich sollte sie es ja besser wissen..Sie nahm einige Proben um diese im Labor genauer zu untersuchen, dabei kam ihr aus der der Trollbeere eine winzig kleine fast weiße Made entgegen. Natürlich war sie neugierig und so machte sie sich am nächsten Tag auch auf den Weg in die H öhlen um noch einige Beeren zu sammeln. Sie war neugierig was aus dieser Made wohl werden würde.. und vor allem ob in jeder Trollbeere eine solche Made war.

Sie schrieb sogleich einen Brief an Assamaril:

Eluive mit dir Assamaril, ich habe eben noch ein mal die Beeren untersucht und wollte eine Probe auch im Labor untersuchen da fiel mir auf daß in der Trollbeere eine winzige fast durchsichtige Made war. Ich werde versuchen noch mehr Beeren zu besorgen und mal schauen was aus der Made wird, wenn sie ausschlüpft. Halte dich auf dem laufenden..

Liebe Grüße

Lili
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Torjan Eichental
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Beitrag von Torjan Eichental »

Seruvs Assa-Mäderl!

Gestern hab i eine von der roten Beere genascht. Weniger das Kopfweh hat mich daran gestört, sondern dass man davon dümmlicher und dümmlicher wird. Mir ist es so ergangen dass ich nur noch das gewusst habe, was ewige Zeiten zurückliegt aber nicht das, was kurz zuvor passiert ist.

Ich muss davon noch ausführlicher mit meine
Schüler reden, was ihnen da aufgefallen ist.

Eindeutig ist aber bei den roten Beeren ein Verfall von Konzrntration und Erinerungsvermögen festzustellen, wie in meinem Fall.

Soweit die neuersten Ereknntnisse.

Die Versuche mit den Tieren stehen noch aus.

Dein Trankerl-Torjan
Assamaril
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Beitrag von Assamaril »

*Mit den beiden Briefen von Lili und Torjan sieht Assa, dass die Untersuchungen voranschreiten. Die Kirschen haben vielleicht Parasiten im Fruchtfleisch. Die Beeren verursachen also Kopfschmerzen! Sie wusste noch nicht, ob sie den Verfall des Erinnerungsvermögens beim alten Torjan auf die Beeren schließen möchte, aber sie musste nun die Warnung verfassen mit dem derzeitigen Kenntnisstand. Sie verfasste folgenden Aushang und verteilte an alle Orte im Lichten Reich und Bajard, nach Nilzadan und Wulfgard und zu den Elfen, und sie schickte eine Abschrift davon ins Menekanische Maristan.

WARNUNG VOR UNBEKANNTEN FRÜCHTEN!

Bürger und Freunde des Lichten Reichs!

Im Auftrag des Rates zu Lichtenthal verkünde ich im Namen aller in dieser Angelegenheit einbezogenen Heilkundigen die folgende dringende Warnung:

VERZEHRT KEINE EUCH UNBEKANNTEN FRÜCHTE !

auch wenn Sie Euch lecker erscheinen. Tut Ihr es doch, dann sucht bitte sofort den nächsten Heilkundigen auf.

Am aktuellen Fall sind rote Beeren und kirschähnliche Früchte bei humanoiden Monstern in Höhlen gefunden worden. Es ist noch nicht bekannt, woher sie dieses Obst beziehen, und ob sie es selber verzehren.
Allerdings bewirkt es einen Schaden an uns Menschen. Inwieweit der Schaden gehen kann, ist uns noch nicht bekannt. Es könnte auch zum Tod führen.

Folgender Wissensstand:

Rote Beeren: Sie ähneln den roten Weintrauben etwas. Sie sind aber wesentlich kleiner und schmecken nicht ganz so süß. Diese Beeren verursachen starke Kopfschmerzen und greifen das Erinnerungsvermögen und die Intelligenz an.

Trollkirschen: Sie sehen aus wie Kirschen mit der Farbe von Pflaumen. Der Verzehr verursacht starke Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Übelkeit.

Bei beiden Früchten wurden die Wirkungen nicht bis zum Ende erforscht. Außerdem kann es sein, dass es noch weitere unbekannte Früchte gibt.

Die mir bekannten forschenden Gruppen sind das Königliche Lehrhospital in Adoran mit Herrn Torjan als Ansprechpartner, das Maristan in MenekUr mit Tooru als Ansprechpartner und Liliana van Drachenfels. Alle drei Gruppen sind dankbar für Unterstützung. Entweder durch andere Heilkundige, die ihre Kenntnisse zum Austausch anbieten. Oder durch jeden einzelnen Bürger, der solche Früchte gefunden hat und sie den Forschergruppen zur Verfügung stellt.

Sollte es noch weitere Forschergruppen geben, wäre ich dankbar, wenn Kontakt zu mir, Assamaril in der Heilstube im Handelshaus Gerimor in Berchgrd, aufgenommen wird; für den Austausch des Kenntnisstandes würde ich alle Forschergruppen nach Berchgard zu einer Tagung einladen.


*An Liliana und Torjan gehen noch jeweils eine kleine Notiz*

Bitte erforscht auch einmal das Zusammenwirken beider Früchte. Aber bitte ganz vorsichtig! Danke!
Zuletzt geändert von Assamaril am Samstag 6. Februar 2016, 09:24, insgesamt 4-mal geändert.
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Torjan Eichental
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Beitrag von Torjan Eichental »

Eine Antowort erfolgt:

Liebes Assa-Mäderl!

I wer gern dabei, wenn es meine Zeit und mei Dienst erlaubt.


Der
Trankerl-Trojan
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Assamaril erhält eine Nachricht:

Eluive mit dir Liebes,

was das Zusammenwirken der Früchte anbelangt kann ich dir leider noch keine Antworten geben. Ich habe es allerdings nur auf alchemistischen Wege versucht. Patienten habe ich wie du weißt ja keine und Selbstversuche sind mehr so Torjans Sache.. eines Tages werden wir ihn nach solch einem Versuch wohl beerdigen müssen.
Was ich dir aber unbediungt mitteilen möchte ist daß es vermehrt zum Auftreten von Flöhen gekommen ist. Mir ist ein Fall bekannt, Torjan sprach von 2 Fällen. Möglicherweise werden diese durch die Käfer im Käfergraben übertragen. Symtome sind ein fürchterlicher Juckreiz.
Abhilfe schafft da ein Bad am besten unter Verwendung spezieller Badeöle, das Verbrennen der Kleidung und das abrasieren der Haare. Vor allem im Achsel und Schambereich muß hierbei auf Reinlichkeit geachtet werden, da man diese Bereiche selbst nicht überblicken kann und ja auch nicht jedermann dort ranlässt. Das Verbrennen der Kleidung ist natürlich eine sehr drastische Maßnahme, aber sie verhindert daß Eier oder Larven in der Kleidung verbleiben, die rasch schlüpfen und sich weiter vermehren würden.

Soviel heute erst ein mal von mir, liebe Grüße

Lili
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Assamaril
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Beitrag von Assamaril »

*schreibt sich alles auf und legt diese Notiz sichtbar in ihre Heilerstube.*
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