Tief atmete sie die kühle Luft ein und blickte hinauf zu dem funkelnden Sternen. Ja, hier würde sie hoffentlich etwas Ruhe finden nach den anstrengenden und verwirrenden letzten Tagen. Sie wollte einfach nur etwas zur Ruhe kommen und in einem Haus voller Menschen ging das nun mal nicht.
Abstand ... einfach etwas Abstand um die Dinge sachlich von außen zu betrachten, dass war alles, was sie wollte.
Erst als sie ihrem Vater erzählte, was sie bereits in knapp einem halben Jahreslauf hier erlebt hatte, wurde ihr bewusst, dass es einfach schon viel zu viel war. Zeit, etwas Ruhe einkehren zu lassen und einfach in Ruhe nachdenken welche Ereignisse sich nicht alles schon überschlagen hatten.
Wie sehr wünschte sie sich gerade Keylon herbei. Hoffentlich ging es ihm gut und er kam bald zurück.
Aber bis zur Familienversammlung wollte sie einfach nur Adelena sein, keine Tochter, keine Verlobte und auch niemanden sehen und hören am besten.
Und so stand sie noch eine Weile auf dem Balkon und betrachtete die Sterne, ehe sie sich in ihren Schlafsack zurück zog neben dem kleinen Kamin.
im Schutz der Sterne Zelt
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Der nächste Morgen mag frisch für Adelena sein. Selbst wenn es nicht der Schnee ist, der den Boden und die Luft abkühlte, so lag eine gewisse Feuchtigkeit überall umher, die das Atmen eisig gestalteten.
Wenn sie aus ihrem Schlafsack hervor tritt und zum Balkon wandert, mag sie einen Korb vor sich finden, über dem eine dunkle Decke liegt.
Unter ihm findet sich frisch gebrühter, noch dampfender Früchte-Tee, dazu ein Laib Brot, einiges an Fleisch- und Käsesorten sowie für den Nachtisch ein Stück Kuchen und einige Süßigkeiten für den Tag verteilt.
Die Decke selber ist aus weichem Schafsfell gewoben und hält kuschelig warm. Dazu sind in einer Box einige Glimstengel, selbst wenn in diese Box ein leicht böse reinschauendes Gesicht, was eine resignierende Geste des Aufgebens deutet, reingeritzt ist.
Ein Brief oder ähnliches findet sich nicht.
Wenn sie aus ihrem Schlafsack hervor tritt und zum Balkon wandert, mag sie einen Korb vor sich finden, über dem eine dunkle Decke liegt.
Unter ihm findet sich frisch gebrühter, noch dampfender Früchte-Tee, dazu ein Laib Brot, einiges an Fleisch- und Käsesorten sowie für den Nachtisch ein Stück Kuchen und einige Süßigkeiten für den Tag verteilt.
Die Decke selber ist aus weichem Schafsfell gewoben und hält kuschelig warm. Dazu sind in einer Box einige Glimstengel, selbst wenn in diese Box ein leicht böse reinschauendes Gesicht, was eine resignierende Geste des Aufgebens deutet, reingeritzt ist.
Ein Brief oder ähnliches findet sich nicht.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
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Adelena Bergon
Schon früh am Morgen stand Adelena auf und packte sich einiges aus dem Korb in ihren Beutel.
Heute wollte sie durch die Wälder streifen, denn dort fühlte sie sich immer noch zuhause.
Das weiche Moos unter den Füßen, der Geruch von Harz in der Nase, das leise Knacken im Unterholz, wenn ein Fuchs darin verschwand, der Anblick eines fast schon majestätischen Hirsches, der an einem jungen Baumtrieb kaute. Das alles brachte ihr stets eine Art innerer Ruhe wie sonst nichts auf der Welt. Der Wald steckte einfach in ihren Knochen und so setzte sie sich auf einer Lichtung auf einen großen Findling, der hier genauso wenig hier hin gehören zu schien, wie sie.
Sie genoss die noch kühlen Strahlen der Wintersonne, schloss die Augen und atmete einfach tief und langsam ein und aus. Bilder zogen vor ihrem inneren Auge vorbei und zunächst versuchte sie sie alle zu sehen, doch schließlich lies sie einfach los und sah nur zu wie sie vorüber zogen.
Vielleicht musste sie das noch lernen… öfter mal los lassen, nicht alles unter Kontrolle haben zu können, lernen zu vertrauen. Aber wie lernte man Vertrauen, wenn man schon so oft verletzt wurde?
Nun, das würde sie wohl heraus finden müssen.
Heute wollte sie durch die Wälder streifen, denn dort fühlte sie sich immer noch zuhause.
Das weiche Moos unter den Füßen, der Geruch von Harz in der Nase, das leise Knacken im Unterholz, wenn ein Fuchs darin verschwand, der Anblick eines fast schon majestätischen Hirsches, der an einem jungen Baumtrieb kaute. Das alles brachte ihr stets eine Art innerer Ruhe wie sonst nichts auf der Welt. Der Wald steckte einfach in ihren Knochen und so setzte sie sich auf einer Lichtung auf einen großen Findling, der hier genauso wenig hier hin gehören zu schien, wie sie.
Sie genoss die noch kühlen Strahlen der Wintersonne, schloss die Augen und atmete einfach tief und langsam ein und aus. Bilder zogen vor ihrem inneren Auge vorbei und zunächst versuchte sie sie alle zu sehen, doch schließlich lies sie einfach los und sah nur zu wie sie vorüber zogen.
Vielleicht musste sie das noch lernen… öfter mal los lassen, nicht alles unter Kontrolle haben zu können, lernen zu vertrauen. Aber wie lernte man Vertrauen, wenn man schon so oft verletzt wurde?
Nun, das würde sie wohl heraus finden müssen.
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Adelena Bergon
Heute trugen ihre Schritte sie zum Strand wo der rauhe Wind das graue Meer in unsteten Wellen an den Sand trieb.
Aufgewühlt ... ja.. nicht nur das Meer, auch sie selbst war es gewesen. Unbedingte Wahrheit konnte sehr schmerzhaft sein, aber ihr Vater hatte Recht, es war nötig gewesen.
Nun aber war sie es leid, hier allein herum zu wandern und in die Gegend zu starren um zu grübeln. Sie vermisste das Lachen und den Troubel im Hause Salberg. Millie der kleine Wirbelwind, die ein viel zu großes Herz für Tiere und Kuchen hatte ... Amelie die immer liebevoll lächelte, wenn sie dem Rest ihrer Familie zusah wie diese Unsinn anstifteten ... Zahrak mit seinem typischen Lächeln auf den Lippen der tapfer versuchte das Familienoberhaupt auszufüllen ... und Keylon der immer bemüht darum ist, das richtige und seine Pflicht zu tun. Er würde mal einen hervorragenden Ritter abgeben, dessen war sie sich sicher.
Sie seufzte tief. Sie vermisste sie alle und am liebsten würde sie sofort zurück aber ... hmm.. gab es denn wirklich ein Aber?
Nein, eigentlich nicht. Sie WOLLTE zurück ... zurück nach Hause und zu den Menschen die sie liebte. Warum sollte sie dies also nicht tun?
Schnell ging sie zurück zum Gasthaus und packte ihre Sachen. Es wurde Zeit nach Hause zu gehen!
Aufgewühlt ... ja.. nicht nur das Meer, auch sie selbst war es gewesen. Unbedingte Wahrheit konnte sehr schmerzhaft sein, aber ihr Vater hatte Recht, es war nötig gewesen.
Nun aber war sie es leid, hier allein herum zu wandern und in die Gegend zu starren um zu grübeln. Sie vermisste das Lachen und den Troubel im Hause Salberg. Millie der kleine Wirbelwind, die ein viel zu großes Herz für Tiere und Kuchen hatte ... Amelie die immer liebevoll lächelte, wenn sie dem Rest ihrer Familie zusah wie diese Unsinn anstifteten ... Zahrak mit seinem typischen Lächeln auf den Lippen der tapfer versuchte das Familienoberhaupt auszufüllen ... und Keylon der immer bemüht darum ist, das richtige und seine Pflicht zu tun. Er würde mal einen hervorragenden Ritter abgeben, dessen war sie sich sicher.
Sie seufzte tief. Sie vermisste sie alle und am liebsten würde sie sofort zurück aber ... hmm.. gab es denn wirklich ein Aber?
Nein, eigentlich nicht. Sie WOLLTE zurück ... zurück nach Hause und zu den Menschen die sie liebte. Warum sollte sie dies also nicht tun?
Schnell ging sie zurück zum Gasthaus und packte ihre Sachen. Es wurde Zeit nach Hause zu gehen!
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1801
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Der Abend neigte sich langsam dem Ende.
Die Pferde waren versorgt und das ganze Haus lag inzwischen wieder im Schlaf.
Lange hatte Keylon nach Adelena gesucht, aber selbst Zak wusste nicht wo sie wahr.
Sie wollte den Kopf frei kriegen, hatte er gesagt und im inneren überkam Keylon fast die Angst das sie sich über ihn im klaren werden wollte.
Hatte er sie mit seinem Antrag vielleicht doch zu sehr gedrängt?
Unter den Augen der vielen Anderen hatte sie doch gar nicht nein sagen können, oder ein es ist zu früh.
Ihr Leben hatte sich auch so grundlegend geändert, war doch klar das sie da einfach einmal Ruhe brauchte.
Jetzt hatte sie eine ganze Familie. Nicht nur einen Verlobten der sie mit all seinem Sein liebte, nein sie hatte mit ihm so gesehen eine ganze Familie adoptiert.
Für Aries war Adelena wie eine Schwester und ... sie war einfach auch in der Familie Salberg nicht mehr weg zu denken.
Wenn er doch nur wüsste wo er sie noch suchen konnte. Aber er wusste es eben nicht.
Malachai war auch nicht da, das er ihn fragen konnte. Wichtig war nur das sie in Sicherheit war.
Warum war er nur wieder so unsicher. Sie brauchte einfach etwas Zeit für sich.
Langsam sah er sich in dem gemeinsamen Haus um dann lächelte er.
Den Rucksack den er mitgebracht hatte, hielt er noch immer in der Hand, dann griff er hinein und als er die Hand herauszog hielt er einige Rosenblätter darin, die er einfach in der Stube verteilte.
Hand um Hand verteilte er bis der Boden übersäht war mit roten Rosenblättern.
Lächelnd sah er sich um. Spätestens wenn Adelena jetzt nach Hause kam würde sie wissen das er wieder da war.
Dennoch legte er noch eine kleine Notiz auf den Tisch
Du bist die Farbe in meinem Grau in Grau, du bist das Licht, das meinen Tag erhellt-
Durch dich, wird mein Leben reicher.
Ich liebe dich.
Er war sicher, wenn auch er sie nicht fand... sie würde ihn finden. Immer.
Die Pferde waren versorgt und das ganze Haus lag inzwischen wieder im Schlaf.
Lange hatte Keylon nach Adelena gesucht, aber selbst Zak wusste nicht wo sie wahr.
Sie wollte den Kopf frei kriegen, hatte er gesagt und im inneren überkam Keylon fast die Angst das sie sich über ihn im klaren werden wollte.
Hatte er sie mit seinem Antrag vielleicht doch zu sehr gedrängt?
Unter den Augen der vielen Anderen hatte sie doch gar nicht nein sagen können, oder ein es ist zu früh.
Ihr Leben hatte sich auch so grundlegend geändert, war doch klar das sie da einfach einmal Ruhe brauchte.
Jetzt hatte sie eine ganze Familie. Nicht nur einen Verlobten der sie mit all seinem Sein liebte, nein sie hatte mit ihm so gesehen eine ganze Familie adoptiert.
Für Aries war Adelena wie eine Schwester und ... sie war einfach auch in der Familie Salberg nicht mehr weg zu denken.
Wenn er doch nur wüsste wo er sie noch suchen konnte. Aber er wusste es eben nicht.
Malachai war auch nicht da, das er ihn fragen konnte. Wichtig war nur das sie in Sicherheit war.
Warum war er nur wieder so unsicher. Sie brauchte einfach etwas Zeit für sich.
Langsam sah er sich in dem gemeinsamen Haus um dann lächelte er.
Den Rucksack den er mitgebracht hatte, hielt er noch immer in der Hand, dann griff er hinein und als er die Hand herauszog hielt er einige Rosenblätter darin, die er einfach in der Stube verteilte.
Hand um Hand verteilte er bis der Boden übersäht war mit roten Rosenblättern.
Lächelnd sah er sich um. Spätestens wenn Adelena jetzt nach Hause kam würde sie wissen das er wieder da war.
Dennoch legte er noch eine kleine Notiz auf den Tisch
Du bist die Farbe in meinem Grau in Grau, du bist das Licht, das meinen Tag erhellt-
Durch dich, wird mein Leben reicher.
Ich liebe dich.
Er war sicher, wenn auch er sie nicht fand... sie würde ihn finden. Immer.
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Doch ein wenig erleichtert atmete Malachai aus, als er im Schutze des Waldes sah, wie seine Tochter wohl den Rückweg antrat. Ja, er war stolz auf sie. Stolz darauf, dass sie Entscheidungen traf. Stolz darauf, dass sie sich den Situationen stellte, egal wie schmerzlichst das Ergebnis sein könnte.
Als sie den einen Abend miteinander sprachen, als Malachai das Ausmass ihres Lebens erkannte, wusste er, dass es vielleicht doch sehr viel ist, was so eine junge Frau verarbeiten muss.
Selbst wenn sie sich ab und an selbst blockiert und sich im Wege steht und die Selbstzweifel an ihr Nagen, brauchte es nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, um sich den Dämonen im inneren zu stellen.
Und mehr wollte und konnte er auch nicht tun. Er wäre für sie da. Immer. Sei es als Ohr, das ihre Stimme empfängt und zuhört, seien es Arme, die sie fest umschliessen und einfach nur drücken. Er könne und würde nicht mehr tun, als ihr mit Rat zur Seite zu stehen und sie von seiner Erfahrung profitieren lassen.
Natürlich, dessen war sich Malachai bewusst, würde er sein Leben für seine Tochter geben. Er würde jeden, der ihr Leid antut, das Leben nehmen. Er würde es nicht sagen, nicht andeuten. Er würde es einfach aus dem Schatten heraus tun, in der Gewissheit, sie wäre in Sicherheit.
Wie bei dem Schlachtersjungen. Es braucht keine Rühmlichkeiten, keinen unendlichen Dank. Er tat es einfach, dass zumindest er gewissheit hat, es gibt jemanden, der seine Tat bereut. Dass, selbst wenn sie so weit nun entfernt wohnten, selbst wenn Adelena diesen Jungen nie wieder sehen würde, er ihr trotzdem nichts mehr antun könne oder wollte.
Malachai tat dies öfters. Personen beseitigen. Gefahren ausmerzen. Immer, wenn er auf seine Hände blickt, sieht er all das Blut, welches an jenen klebte. Und doch, so sehr er es verabscheute, wusste er, dass er es lieber tat, ehe die Seele eines anderen durch den Tod verdorben wird.
Und auch davor würde er seine Tochter beschützen. All das Böse von ihr fernhalten, damit, für den Tag, andem sie sich ihren Problemen stellte und mit sich selber im Reinen ist, ein schönes, befreites und sorgenloses Leben führen kann. Egal welcher Mann ihr zur Seite steht, egal, dass Malachai als Vater natürlich kritisch gegenüber jedem Buhler seiner Tochter ist. Solange andere, die verloren haben, die Niederlage erkennen und nicht auf die Idee kommen, den Traum von Adelena und das Glück von ihr zu stören.
Sonst, und da fällt der Blick wieder auf die Hände, müsste er wieder Probleme verschwinden lassen.
Als sie den einen Abend miteinander sprachen, als Malachai das Ausmass ihres Lebens erkannte, wusste er, dass es vielleicht doch sehr viel ist, was so eine junge Frau verarbeiten muss.
Selbst wenn sie sich ab und an selbst blockiert und sich im Wege steht und die Selbstzweifel an ihr Nagen, brauchte es nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, um sich den Dämonen im inneren zu stellen.
Und mehr wollte und konnte er auch nicht tun. Er wäre für sie da. Immer. Sei es als Ohr, das ihre Stimme empfängt und zuhört, seien es Arme, die sie fest umschliessen und einfach nur drücken. Er könne und würde nicht mehr tun, als ihr mit Rat zur Seite zu stehen und sie von seiner Erfahrung profitieren lassen.
Natürlich, dessen war sich Malachai bewusst, würde er sein Leben für seine Tochter geben. Er würde jeden, der ihr Leid antut, das Leben nehmen. Er würde es nicht sagen, nicht andeuten. Er würde es einfach aus dem Schatten heraus tun, in der Gewissheit, sie wäre in Sicherheit.
Wie bei dem Schlachtersjungen. Es braucht keine Rühmlichkeiten, keinen unendlichen Dank. Er tat es einfach, dass zumindest er gewissheit hat, es gibt jemanden, der seine Tat bereut. Dass, selbst wenn sie so weit nun entfernt wohnten, selbst wenn Adelena diesen Jungen nie wieder sehen würde, er ihr trotzdem nichts mehr antun könne oder wollte.
Malachai tat dies öfters. Personen beseitigen. Gefahren ausmerzen. Immer, wenn er auf seine Hände blickt, sieht er all das Blut, welches an jenen klebte. Und doch, so sehr er es verabscheute, wusste er, dass er es lieber tat, ehe die Seele eines anderen durch den Tod verdorben wird.
Und auch davor würde er seine Tochter beschützen. All das Böse von ihr fernhalten, damit, für den Tag, andem sie sich ihren Problemen stellte und mit sich selber im Reinen ist, ein schönes, befreites und sorgenloses Leben führen kann. Egal welcher Mann ihr zur Seite steht, egal, dass Malachai als Vater natürlich kritisch gegenüber jedem Buhler seiner Tochter ist. Solange andere, die verloren haben, die Niederlage erkennen und nicht auf die Idee kommen, den Traum von Adelena und das Glück von ihr zu stören.
Sonst, und da fällt der Blick wieder auf die Hände, müsste er wieder Probleme verschwinden lassen.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1801
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Als er aufwachte taten ihm sämtliche Knochen weh.
Er war am Esstisch eingeschlafen.
Seine Rüstung lag ungeordnet, aufgetürmt in einer Ecke. Er hatte sie achtlos hingeworfen, ohne weiter darauf zu achten.
Müde fuhr er sich mit beiden Händen durch sein Gesicht dann durch seine Haare.
Sie hatten sich gestritten.
So sehr das er angenommen hatte Adelena würde gehen.
Er lehnte sich traurig zurük, wie hatte es nur so weit kommen können. Vielleicht wäre es besser gewesen er hätte ihr gar nichts erzählt, aber das wäre nicht er gewesen. Das wäre nicht fair. Aber das sie ihm nun sagte das man ihm nicht vertrauen könnte, hatte ihn sehr tief getroffen und vor allem sehr verletzt.
War es denn nicht Vertrauen, das er ihr reinen Wein eingeschenkt hatte, statt zu schweigen?
Ja, er hatte sich Drakhon genähert.
Ja er hatte sich und damit auch Zahrak in Gefahr gebracht. und verdammt noch eins JA, es war dumm und unübelegt, aber verstand sie denn nicht das er es hatte tun müssen?
Hatte er es das wirklich?
Was wenn es schief gegangen wäre und Zak etwas passiert wäre. Er wäre seines Lebens nicht mehr froh geworden.
Und wenn ihm was passiert wäre ...
Damit hätte er wohl sie unglücklich gemacht.
Er schnaufte unwillkürlich. Dann hätte sie noch Zak und Neralon zum Trösten gehabt.
Er stand unwillkürlich auf. Die Eifersucht brannte neben der Entäuschung sehr tief in ihm.
Er liebte Adelena wie er nie eine Frau zuvor geliebt hatte, aber das machte ihn angreif und auch verletzbarer.
Er hatte bislang nie Glück in der Liebe gehabt, und so kroch in ihm die Angst hoch das es mit Adelena genauso sein konnte.
Genau deswegen hatte er gestern auch angenommen sie würde gehen, nachdem er ihr erzählte was er getan hatte. Natürlich war sie enttäuscht von ihm. Aber sah sie denn nicht das er ehrlich zu ihr war ?
Am Ende war sie zurückgekommen zu ihm .... und er hatte sich im Unheilsberg abreagiert gehabt. Aber ihr zurückkommen hatte Bedingungen.
Er sollte diese Nacht oben schlafen, und würde er nocheinmal so eine unbedachte Aktion begehen wollte sie gehen.
Damit war sie schlafen gegangen, und er hatte ihr mit Trauer im Blick nach gesehen.
Er wusste nicht mehr wie es weitergehen sollte.
Sah sie denn nicht wie sehr er sich schon verändert hatte? Verändert durch sie.
Sah sie denn nicht das er an sich arbeitete?
„Ich weiß nicht wie ich dir wieder vertrauen soll.“ Hatte sie gesagt.
Wusste sie es denn nicht? Vertraute sie ihm nun wirklich nicht mehr?
Nur wegen dieser Sache ?
Die Entäuschung, die Angst, brannten tief in ihm und lösten einen Schmerz aus der heiß in ihm brannte.
Liebe baute doch auf Vertrauen auf.
Würde sie jetzt doch zu Neralon gehen?
Sie war hier. War das nicht Antwort genug?
War es das?
Liebe ohne Vertrauen. Gab es das?
Kein Vertrauen in ihm. ...
Ahnte oder wusste sie nicht was für einen Schlag sie ihm damit versetzte.
Aber hatte er ihr nicht auch weh getan?
Er fluchte!
Er hatte es ihr doch erzählt. Er war ehrlich gewesen. Zählte das nicht?
Er wusste es nicht. Vielleicht ja, vielleicht wäre sie ohne wirklich weg. Aber wie sollte es nun weitergehen. An Liebe würde es nicht scheitern aber Vertrauen?
Er war am Esstisch eingeschlafen.
Seine Rüstung lag ungeordnet, aufgetürmt in einer Ecke. Er hatte sie achtlos hingeworfen, ohne weiter darauf zu achten.
Müde fuhr er sich mit beiden Händen durch sein Gesicht dann durch seine Haare.
Sie hatten sich gestritten.
So sehr das er angenommen hatte Adelena würde gehen.
Er lehnte sich traurig zurük, wie hatte es nur so weit kommen können. Vielleicht wäre es besser gewesen er hätte ihr gar nichts erzählt, aber das wäre nicht er gewesen. Das wäre nicht fair. Aber das sie ihm nun sagte das man ihm nicht vertrauen könnte, hatte ihn sehr tief getroffen und vor allem sehr verletzt.
War es denn nicht Vertrauen, das er ihr reinen Wein eingeschenkt hatte, statt zu schweigen?
Ja, er hatte sich Drakhon genähert.
Ja er hatte sich und damit auch Zahrak in Gefahr gebracht. und verdammt noch eins JA, es war dumm und unübelegt, aber verstand sie denn nicht das er es hatte tun müssen?
Hatte er es das wirklich?
Was wenn es schief gegangen wäre und Zak etwas passiert wäre. Er wäre seines Lebens nicht mehr froh geworden.
Und wenn ihm was passiert wäre ...
Damit hätte er wohl sie unglücklich gemacht.
Er schnaufte unwillkürlich. Dann hätte sie noch Zak und Neralon zum Trösten gehabt.
Er stand unwillkürlich auf. Die Eifersucht brannte neben der Entäuschung sehr tief in ihm.
Er liebte Adelena wie er nie eine Frau zuvor geliebt hatte, aber das machte ihn angreif und auch verletzbarer.
Er hatte bislang nie Glück in der Liebe gehabt, und so kroch in ihm die Angst hoch das es mit Adelena genauso sein konnte.
Genau deswegen hatte er gestern auch angenommen sie würde gehen, nachdem er ihr erzählte was er getan hatte. Natürlich war sie enttäuscht von ihm. Aber sah sie denn nicht das er ehrlich zu ihr war ?
Am Ende war sie zurückgekommen zu ihm .... und er hatte sich im Unheilsberg abreagiert gehabt. Aber ihr zurückkommen hatte Bedingungen.
Er sollte diese Nacht oben schlafen, und würde er nocheinmal so eine unbedachte Aktion begehen wollte sie gehen.
Damit war sie schlafen gegangen, und er hatte ihr mit Trauer im Blick nach gesehen.
Er wusste nicht mehr wie es weitergehen sollte.
Sah sie denn nicht wie sehr er sich schon verändert hatte? Verändert durch sie.
Sah sie denn nicht das er an sich arbeitete?
„Ich weiß nicht wie ich dir wieder vertrauen soll.“ Hatte sie gesagt.
Wusste sie es denn nicht? Vertraute sie ihm nun wirklich nicht mehr?
Nur wegen dieser Sache ?
Die Entäuschung, die Angst, brannten tief in ihm und lösten einen Schmerz aus der heiß in ihm brannte.
Liebe baute doch auf Vertrauen auf.
Würde sie jetzt doch zu Neralon gehen?
Sie war hier. War das nicht Antwort genug?
War es das?
Liebe ohne Vertrauen. Gab es das?
Kein Vertrauen in ihm. ...
Ahnte oder wusste sie nicht was für einen Schlag sie ihm damit versetzte.
Aber hatte er ihr nicht auch weh getan?
Er fluchte!
Er hatte es ihr doch erzählt. Er war ehrlich gewesen. Zählte das nicht?
Er wusste es nicht. Vielleicht ja, vielleicht wäre sie ohne wirklich weg. Aber wie sollte es nun weitergehen. An Liebe würde es nicht scheitern aber Vertrauen?