Salam geliebter Cousin,
Tooru trat vor einer Weile an mich heran und bat mich um Lieder für ein
Fest im Maristan. Ich sollte dir meine Liedtexte zuschicken, auf das du
selbst auswählen kannst. Tut mir Leid, dass es so lange dauerte.
Die Tropfen helfen mir im übrigen sehr. Vielen Dank für deine Hilfe.
Möge die Allmara dir stets Wasser und Schatten schenken,
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Das dünne Buch beinhaltet auf jeder Seite ein eigenes Lied:
- Liebe, Sehnsucht und Zuversicht
Deine Wunden schneiden tief in deine Haut,
Der Feind hat sich drohend vor dir aufgebaut.
Dein Atem geht schmerzhaft - nur stockend,
nun auf ewig Ruhen scheint zu verlockend.
Doch dann hebst du den Kopf und stehst auf,
neda, neda du gibst niemals auf!
Wir gehen weiter - weiter niemals Kraft und Mut verlieren,
weniger als das Beste werden wir nicht akzeptieren.
Wir gehen weiter - weiter und durch jeden Schritt,
steigert unsere Liebe, Sehnsucht und Zuversicht!
Der Verlust schwellt tief in deinem Herzen,
unerträglich sind die seelischen Schmerzen.
Deine Hände zittern, deine Augen brennen,
könntest du nun einfach vor allem davon rennen.
Doch du ballst die Fäuste und richtest dich auf,
neda, neda du gibst niemals auf!
Wir gehen weiter - weiter niemals Kraft und Mut verlieren,
weniger als das Beste werden wir nicht akzeptieren.
Wir gehen weiter - weiter und durch jeden Schritt,
steigert unsere Liebe, Sehnsucht und Zuversicht!
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- Erster Blick
Die Augen so hell und mit Stolz erfüllt,
so werden sie tief mit Geheimnissen umhüllt,
und tragen mit jedem kleinen, großen Schritt,
deine eigene stolze Geschichte mit dir mit.
Als ich dich das erste Mal sah,
mit Niemanden auf dieser Welt vergleichbar,
dein Wesen nimmt alles um sich ein,
ewig will ich an deiner Seite sein.
Dein Körper ist so kraftvoll und stark gebaut,
dieser ist es welcher uns so oft erstaunt.
Der Kampf ist wie ein Sturm der in dir tobt,
auf Ewig hast du deiner Familie Schutz gelobt.
Als ich dich das erste Mal sah,
mit Niemanden auf dieser Welt vergleichbar,
dein Wesen nimmt alles um sich ein,
ewig will ich an deiner Seite sein.
Dein Lächeln erwärmt mir das Herz,
vergessen ist dann all der Schmerz.
Die Mara schenkte uns deinen Stern.
Vergiss niemals: Ich hab dich gern.
Als ich dich das erste Mal sah,
mit Niemanden auf dieser Welt vergleichbar,
dein Wesen nimmt alles um sich ein,
ewig will ich an deiner Seite sein.
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- Das Maristan
Es ist Morgen und ein Mädchen kommt herein,
große tränen erfüllte Augen sehen sich um,
es hat eine große Wunde an ihrem Bein.
Ein sorgenvoller Hakim flitzt sofort herum,
nach lieben Worten und einem Verband,
ist es ja gar nicht mehr so wild.
Alle Sorgen des Kindes sind gebannt,
das Maristan ist es, welchem der Dank gilt.
Hat dich angefallenen ein Keiler,
dann komm schnell zum Heiler.
Oder hast dir den Magen vertan,
dann rasch ins Maristan.
Hier sind die Fleißigsten zusammen,
um jede Krankheit zu verbannen.
Bist du krank solltest du meinen Rat befolgen,
denn hier wird dir mit Sicherheit geholfen!
Am Mittag kommt ein junger Mann ins Maristan,
im Kampf verletzte er sich an der Brust,
sofort kommt ein fleißiger Heiler heran,
ein verlorener Jemaat wäre ein großer Verlust.
Die Behandlung ist schwer und dauert lang,
das Gift des schwarzen Feindes drang sehr tief,
es war ein schwerer Kampf bis das Fieber abklang,
dankt dem Hakim, ohne ihn es gewiss schlechter verlief.
Hat dich angefallenen ein Keiler,
dann komm schnell zum Heiler.
Oder hast dir den Magen vertan,
dann rasch ins Maristan.
Hier sind die Fleißigsten zusammen,
um jede Krankheit zu verbannen.
Bist du krank solltest du meinen Rat befolgen,
denn hier wird dir mit Sicherheit geholfen!
Der Abend bricht herein und die Türen öffnen sich,
ein alter Mann wird vorsichtig herein getragen,
seine Augen erzählen tausende Geschichten,
er wäre soweit, – er könne den Tod ertragen.
Ein Hakim bettet ihn sanft auf ein Bett nieder,
mit einem Lächeln schläft der Alte selig ein,
und die Luft füllt seine Lungen nie wieder.
Für den Rückhalt wird man dem Maristan dankbar sein.
Hat dich angefallenen ein Keiler,
dann komm schnell zum Heiler.
Oder hast dir den Magen vertan,
dann rasch ins Maristan.
Hier sind die Fleißigsten zusammen,
um jede Krankheit zu verbannen.
Bist du krank solltest du meinen Rat befolgen,
denn hier wird dir mit Sicherheit geholfen!
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- Geliebte Mara
Meine Mara sagte mir einst:
Höre mir zu bevor du weinst.
Jetzt mein Kind, kannst du lachen,
kannst du allerley Dinge machen.
Bist frei ganz ohne Ketten,
kannst deine Träume retten.
Sie verfolgen und sie leben,
stets nach Neuem streben.
Doch hüte dich erwachsen zu werden,
denn dann werden deine Träume sterben.
Sie vergehen und verfliegen im nu,
Pflichten lassen dich dann nicht in Ruh'.
Liebste Mara sage mir:
Wann wirklich leben wir?
Du schenktest mir stets trost,
mein Kopf in deinem Schoß.
Doch wenn ich nun weine,
bin ich stets alleine.
Wieso bist du fort?
An einen so unerreichbaren Ort.
Meine Tränen bilden einen See,
diese Einsamkeit tut so weh.
Liebste Mara bitte höre mich:
Ich liebe dich.
Meine Mara sagte mir häufig:
Sei ruhig das ist nicht geläufig.
Nun bist du eine schöne Blüte,
bist freundlich, sanft und voller Güte.
Bist nicht laut und nicht direkt,
du zollst Allen deinen höchsten Respekt.
Denn dies macht dein Haus stolz,
auch wenn du nun schmollst:
Bedenke stets wie wertvoll du bist,
ich Sorge dafür, dass du es nicht vergisst.
Deine Träume gehören nur der Nacht,
also gebe stets auf deine Worte Acht.
Liebste Mara sage mir:
Wann wirklich leben wir?
Du schenktest mir stets trost,
mein Kopf in deinem Schoß.
Doch wenn ich nun weine,
bin ich stets alleine.
Wieso bist du fort?
An einen so unerreichbaren Ort.
Meine Tränen bilden einen See,
diese Einsamkeit tut so weh.
Liebste Mara bitte höre mich:
Ich liebe dich.
Meine Mara sang jede Nacht für mich:
Lausche mir mein Kind, ich liebe dich.
Doch ich gehe nicht ewig mit dir mit,
du musst Leben, jeden eignen Schritt.
Nun schlafe und genieße deine Träume,
tanze auf Dächern, klettere auf Bäume,
fliege hoch hinaus über die Durrah:
Flieg' Flieg' kleine Azeezah.
Aber wenn du wieder den Boden berührst,
und den Sand unter deinen Füßen spürst.
Dann sei ein braves Kind,
du weißt was der Morgen bringt.
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- Der Dolch
Er sah sie, Sie sah ihn.
Blicke koennen so vieles beschreiben.
Doch nichts war so wie es schien.
Wie lange konnten sie hier verbleiben?
Er war kein normaler Anaans Durrah,
Und sie so alltaeglich wie die Nacht.
Mit Worten säte er Zweifel in der Natifah,
Doch er hatte nicht ihren Willen bedacht.
Da zog sie einen Dolch und reichte ihn an,
'Wenn du an meiner Aufrichtigkeit Zweifel hegst,
dann setze ihn an und treibe ihn tief voran.'
Er verneinte. 'Keine Zweifel, so lange wie du lebst,
sollst du an mir haben.' Und sie ergriff das Kleinod,
und trieb ihn tief in das fruchtbare gruene Meer,
Hier würde er stehen als ein unbeschriebenes Gebot:
Solang wie der Dolch stand, gaebe es keine Zweifel mehr.
Sie sah ihn, Er sah sie.
Blicke beschreiben mehr als jedes Wort.
Doch es war wie es schien, eine Harmonie.
Ewig könnten sie bleiben an diesem Ort.
Er war im Herzen doch nur ein Anaans Durrah,
Und sie so Einzigartig wie Schnee in Menek'Ur.
Seine Pflichten standen jedoch vor jeder Natifah,
Doch ihre Augen versprachen: Eine schöne Zukunft nur.
'Keine Zweifel, so lange wie du lebst,
sollst du an mir haben.' Und sie ergriff das Kleinod,
und trieb ihn tief in das fruchtbare grüne Meer,
Hier wuerde er stehen als ein unbeschriebenes Gebot:
Solang wie der Dolch stand, gaebe es keine Zweifel mehr.
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- Markttag
Geniest das Fest doch seid immer auf der Hut,
mit einem Menekaner zu handeln erfordert häufig sehr viel Mut.
Denn wie jeder weiß, sind wir mit hitzigen temperament gesegnet.
Aber Gastfreundschaft ist euch so noch niemals irgendwo begegnet.
Und so mutig und tapfer unsere Wüstensöhne auch immer sind,
ist es die Schönheit hinter Schleiern die von Geheimnissen ist umringt.
Feinster Schmuck, Salz und die schönsten Seiden,
an so einem Tag vergessen wir all unsere Leiden.
Die Musik spielt laut und lädt zum tanzen ein,
genießt alle das Honiggebäck und den Dattelwein.
Unsere Geschichten dürft ihr nicht versäumen,
denn sie laden euch alle ein zu träumen:
Vom milden Meer, heißer Sonne und feinem Sand.
Seid herzlich Willkommen in unserem schönen Land.
Geführt werden wir von unserem geliebten Emir,
er vereint von allen Eigenschaften die stärksten Vier.
Mit Weitsicht führt er sein Volk stets gerecht.
Durch Stärke ist er der Sieger von jedem Gefecht.
Der tiefe Glaube an die Mara ist Jedem bekannt,
ebenso wie die ewige Liebe zu Familie, Volk und Land.
Feinster Schmuck, Salz und die schönsten Seiden,
an so einem Tag vergessen wir all unsere Leiden.
Die Musik spielt laut und lädt zum tanzen ein,
genießt alle das Honiggebäck und den Dattelwein.
Unsere Geschichten dürft ihr nicht versäumen,
denn sie laden euch alle ein zu träumen:
Vom milden Meer, heißer Sonne und feinem Sand.
Seid herzlich Willkommen in unserem schönen Land.