Die Macht der Worte....
Verfasst: Donnerstag 12. November 2015, 02:28
Unruhig wälzte sich Analope im Versuch endlich einzuschlafen.
Das Bett war natürlich ein Segen wenn man betrachte in welchen
Schlamassel sie sich gebracht hatte. Langsam setzte sie sich auf
und sah sich in der guten Zelle um in die man sie gesperrt hatte.
Im Versuch ihrem Land Hilfe zu besorgen hatte sie einiges aufs
Spiel gesetzt und damit nicht nur ihr Leben, ihren Ruf und ihre
Zukunft sondern vermutlich auch eine mögliche Allianz.
Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Sie hätte es ahnen sollen,
dass man ihre Beweggründe missverstehen und weiter tragen
würde. Die die sie als Freunde sah, waren scheinbar nicht nicht
wirklich ihrer Meinung was die Freundschaft anbelangt die sie zu
so schätzte. Durch ihr Verhalten hatte sie einen großen Fehler
begangen und war bei dem Mann in Missgunst gefallen den sie
immer am meisten geehrt hatte, dem König. Sie war immer eine
treue Bürgerin gewesen und hat immer gegen jedes Unrecht was
man ihm antun wollte durch Worte gegen gesteuert. Wie würde
sie das gut machen können galt ihr Herz immer ihrer Heimat und
somit auch dem König.
Schlaflos sah sie nachdenklich aus dem Fenster. Ihre Gedanken
sprangen zu ihrem Verlobten. Was würde Earon gerade tun? Sie
zweifelte stark daran, dass er gerade wirklich schlafen würde auch
wenn das Bett daheim wesentlich bequemer war als dieses hier.
Sie vermisste ihn so sehr an diesem Ort und Tränen ronnen ihre
Wangen hinab. Er würde sich große Sorgen machen und hoffentlich
nichts dummes. Sie stöhnte auf als sie sich erinnerte, dass am
Morgen ein Termin beim Emir von Menek'ur anstand. Er wollte
Analope mitnehmen um sie vorzustellen. Sie hoffte dort durch
Charm und Worte, andere als bei den Kaluren den Emir davon
zu überzeugen, wie die Adoraner wirklich sind. Sie wollte diesmal
keine große Rede halten und einfach nur durch ihr respektvolles
Verhalten dem mächtigsten Mann Menek'urs entgegen treten.
Dann musste sie doch leicht auflächeln. Die Mitglieder des Regiments
waren nett zu ihr und schienen irgendwie auch Verständnis für sie zu
haben. Janarey sagte ihr etwas was ihr Vater ihr immer predigte.
"Worte haben große Macht....". Noch nie hatte Analope so sehr verstanden,
was diese Worte bedeuteten. Auch die Hochedle von Belfa war ruhig
und lauschte ihr und schien ratlos darüber, wie Analope in so eine
Situation kommen konnte. Sie hatte sie ein wenig kennen lernen können
und schätzte sie als Vogtin und als Person sehr. Sie hatte ein gutes
Herz und glaubte an das Recht ihres Landes auch wenn man ihr oft
Unrecht tat im Volk. Analopes Sorgen galten der Auslieferung an die
Kaluren. Sie hatten schon einmal missverstanden was ihr Beweggrund
war und auch deshalb saß sie nun hier. Sie verstand nicht wieso es
dazu kam nachdem Baznuk, Alaric und Kaz sie an dem Abend hatten
gehen lassen. Der Brief daheim war bereits angefangen aber sie wollte
sich für ihre Entschuldigung Zeit geben um diesmal die richtigen Worte
zu wählen.
Sie stöhnte auf als sie den Mond am Himmel stehen sah und ihr bewusst
wurde wie spät es bereits war. Sie musste schlafen, sich erholen um bei
vollem Bewusstsein zu sein für das was sie in den nächsten Tagen erwarten
würde. Also legte sie sich nochmals in das kleine Einzelbett und schmiegte
sich an den Stoff ihres Kleides welches einen Hauch von Earons Geruch inne
trug. Dies und die absolute Müdigkeit half ihr schluss endlich ein wenig
Schlaf zu finden.
Das Bett war natürlich ein Segen wenn man betrachte in welchen
Schlamassel sie sich gebracht hatte. Langsam setzte sie sich auf
und sah sich in der guten Zelle um in die man sie gesperrt hatte.
Im Versuch ihrem Land Hilfe zu besorgen hatte sie einiges aufs
Spiel gesetzt und damit nicht nur ihr Leben, ihren Ruf und ihre
Zukunft sondern vermutlich auch eine mögliche Allianz.
Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Sie hätte es ahnen sollen,
dass man ihre Beweggründe missverstehen und weiter tragen
würde. Die die sie als Freunde sah, waren scheinbar nicht nicht
wirklich ihrer Meinung was die Freundschaft anbelangt die sie zu
so schätzte. Durch ihr Verhalten hatte sie einen großen Fehler
begangen und war bei dem Mann in Missgunst gefallen den sie
immer am meisten geehrt hatte, dem König. Sie war immer eine
treue Bürgerin gewesen und hat immer gegen jedes Unrecht was
man ihm antun wollte durch Worte gegen gesteuert. Wie würde
sie das gut machen können galt ihr Herz immer ihrer Heimat und
somit auch dem König.
Schlaflos sah sie nachdenklich aus dem Fenster. Ihre Gedanken
sprangen zu ihrem Verlobten. Was würde Earon gerade tun? Sie
zweifelte stark daran, dass er gerade wirklich schlafen würde auch
wenn das Bett daheim wesentlich bequemer war als dieses hier.
Sie vermisste ihn so sehr an diesem Ort und Tränen ronnen ihre
Wangen hinab. Er würde sich große Sorgen machen und hoffentlich
nichts dummes. Sie stöhnte auf als sie sich erinnerte, dass am
Morgen ein Termin beim Emir von Menek'ur anstand. Er wollte
Analope mitnehmen um sie vorzustellen. Sie hoffte dort durch
Charm und Worte, andere als bei den Kaluren den Emir davon
zu überzeugen, wie die Adoraner wirklich sind. Sie wollte diesmal
keine große Rede halten und einfach nur durch ihr respektvolles
Verhalten dem mächtigsten Mann Menek'urs entgegen treten.
Dann musste sie doch leicht auflächeln. Die Mitglieder des Regiments
waren nett zu ihr und schienen irgendwie auch Verständnis für sie zu
haben. Janarey sagte ihr etwas was ihr Vater ihr immer predigte.
"Worte haben große Macht....". Noch nie hatte Analope so sehr verstanden,
was diese Worte bedeuteten. Auch die Hochedle von Belfa war ruhig
und lauschte ihr und schien ratlos darüber, wie Analope in so eine
Situation kommen konnte. Sie hatte sie ein wenig kennen lernen können
und schätzte sie als Vogtin und als Person sehr. Sie hatte ein gutes
Herz und glaubte an das Recht ihres Landes auch wenn man ihr oft
Unrecht tat im Volk. Analopes Sorgen galten der Auslieferung an die
Kaluren. Sie hatten schon einmal missverstanden was ihr Beweggrund
war und auch deshalb saß sie nun hier. Sie verstand nicht wieso es
dazu kam nachdem Baznuk, Alaric und Kaz sie an dem Abend hatten
gehen lassen. Der Brief daheim war bereits angefangen aber sie wollte
sich für ihre Entschuldigung Zeit geben um diesmal die richtigen Worte
zu wählen.
Sie stöhnte auf als sie den Mond am Himmel stehen sah und ihr bewusst
wurde wie spät es bereits war. Sie musste schlafen, sich erholen um bei
vollem Bewusstsein zu sein für das was sie in den nächsten Tagen erwarten
würde. Also legte sie sich nochmals in das kleine Einzelbett und schmiegte
sich an den Stoff ihres Kleides welches einen Hauch von Earons Geruch inne
trug. Dies und die absolute Müdigkeit half ihr schluss endlich ein wenig
Schlaf zu finden.