„Arbeit adelt.“
Shafiq Abedin Ifrey warst du ein zu stolzer Sohn gewesen, dass dich dein Stolz geblendet hatte? Seit Wochen ziehst du nun in der Durrah umher, sammelst die Kakteen für den Erhabenen, hast aber keinen Zorn ob der Strafe in deinem Herzen. Du weisst dass sie gerecht war und deine blutenden Hände sind ein Zeugnis für deine Ergebenheit gegenüber dem Erhabenen und deinem Oberhaupt, Selim. Jeder der sie sieht, weiss dass du unser Menek’ur liebst aus vollem Herzen.
So ziehst du eine Kaktee nach der anderen mit den Händen aus dem tiefen Grund, hast Freude am reinigenden Schmerz gefunden, wenn sich die Stacheln in deine Hände bohren, grämst du dich nicht. Denkst dabei an Aylin, die deine Wunden versorgen wird und dir deinen Schmerz wieder nimmt. Dich von ihnen befreit und zwar ohne Elixier, sondern nur mit ihrem Lächeln. Ihr nur dir geltendes Lächeln, welches jeden Schmerz vergehen lässt, sitzt dieser auch noch so tief. Wann immer die Mühsal zu gross schien, die Erschöpfung dich überkam, hast du die Augen geschlossen und an ihr strahlendes Lächeln gedacht. Sie gab und gibt dir unermessliche Kraft. Sie ist eine nie versiegende Quelle der Liebe und wann auch immer du aus ihr schöpfst, scheint sie nur noch mehr Wasser zu tragen.
Die Strafe hat dich nur noch zu einem besseren Annan Durrah gemacht, Dankbarkeit trägst du in deinem Herzen gegenüber Selim und dem Erhabenen. Deine Hände sind nun gereinigt vom Schmutz, bereit Aylin’s zarten Finger zu halten.
Abeer Eluive, lässt deine Stimme fröhlich erklingen, als du die zweitausendste Pflanze aus ihrem Erdgefängnis ziehst. Deine Schuld ist abgetan, du hast sie mit Blut, Schweiss und Entbehrung bezahlt. Nach all der Zeit in der Durrah, war er ein Teil von ihr geworden. Erst jetzt verstand er wirklich, was es bedeutet ein Anaan Durrah zu sein. Die Geschichte Menek’urs war eine Geschichte die mit Mühsal und Entbehrung geschrieben worden ist und nun war auch seine Geschichte um jene Erfahrungen reicher.
Es brauchte mehrere Versuche, ehe Shafiq den breiten Kohlestift ergreifen konnte. Eine Feder zu halten, war ihm nicht mehr möglich. Seine Finger waren zu geschwollen, um den schmalen Stiel zu umfassen. Auch an seiner Schrift ist zu erkennen, dass seine Hände wohl gezittert haben müssen. Die Buchstaben sind äusserst gross geschrieben und haben kaum Schmuck.
„Salam Aleikum mein Erhabener,
Das weise Oberhaupt meiner Familie, Selim Mehdi Ifrey, hat mir aufgetragen 2000 Kakteen mit blossen Händen zu sammeln und der Familie Omar zu übergeben als Strafe für mein Fehlverhalten, jene werdet ihr mit diesem Brief erhalten haben. Mögen sie gute Verwendung finden. Die Entschuldigung an die Familie Azeezah wurde ebenfalls angenommen. Somit ist der Mara und der Gerechtigkeit genüge getan worden.
Ich möchte euch für eure Weisheit danken und mich auch bei der Familie Omar für mein Verhalten entschuldigen. Möge die Mara auf uns alle lächelnd hinabsehen.
Euer treu ergebener Diener,
Shafiq Abedin Ifrey
Jemaat der Armee des Sonnenreiches
Haras der Famiie Ifrey
Ranim von Aylin Iman Ifrey"
Nun musste nur noch Selim informiert werden.
Arbeit adelt - Der Weg der tausend Stacheln
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Shafiq Abedin
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Arbeit adelt - Der Weg der tausend Stacheln
Zuletzt geändert von Shafiq Abedin am Samstag 26. September 2015, 14:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Abbas Wakur Omar
Mit einem wohlwollenden Nicken wird er die Zeilen Shafiq's lesen, ehe er eine Nachricht aufsetzen wird. Welche von einem Diener der Familie Omar überbracht wird.
Salam Alaikum Shafiq,
es freut mich zu hören, dass du deine Strafe akzeptiert hast und dieser nachgekommen bist. Nun sollte diese Angelegenheit aus der Welt geschaffen sein.
Möge die Mara stets über dich und deine Taten wachen.

-Emir des Reiches Menek'Urs
Salam Alaikum Shafiq,
es freut mich zu hören, dass du deine Strafe akzeptiert hast und dieser nachgekommen bist. Nun sollte diese Angelegenheit aus der Welt geschaffen sein.
Möge die Mara stets über dich und deine Taten wachen.
-Emir des Reiches Menek'Urs