[Mitmachthread] Die Entführung einer Edlen

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Laurus Athoris
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[Mitmachthread] Die Entführung einer Edlen

Beitrag von Laurus Athoris »

Zwei Piraten, wahrscheinlich dem ein oder anderen bekannt als Caballero Vargas und Jean Laval, haben den Fischer vor Adoran bestochen einen Sack nach Adoran zu bringen, über den Seeweg mit seinem Boot. Desweiteren wurde dem Fischer mit der Pistole gedroht, den Sack einer Wache zu übergeben. Die Wache im Hafen von Adoran wird, wenn sie den Sack öffnet, im Inneren den Wappenschild von Tarya van Erskine finden, ihre Frostklinge und ihre gesamte Rüstung in den Farben des bunten Kessels. Der Fischer wird berichten das zwei Piraten ihm drohten sein Leben zu nehmen, wenn er diesen Sack nicht hinein bringt. Was er vielleicht verschweigen wird, ist die Tatsache das er dafür auch bezahlt wurde.
Zuletzt geändert von Laurus Athoris am Montag 3. August 2015, 23:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Tarya Erskine
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Beitrag von Tarya Erskine »

„Joho… Piraten… Trinkt aus“


Als ich erwachte, war mir nicht nur speiübel, sondern ich hatte hämmernde, unfassbare Kopfschmerzen.
Vor allem, trug ich nicht mehr die Rüstung. Ich war doch in Rüstung los gezogen…
‚Verfluchte Scheisse‘, dachte ich mir und petzte die Augen zusammen um etwas von meiner Umgebung zu sehen. Erst war das Bild verschwommen und die Stimmen die erklangen, hallten dumpf und ohne das ich irgendwas verstehen konnte.

„Ist sie wach?“
„Sie wird“

Meine Finger ertasteten einen Ledermantel, alt, an manchen Stellen vielleicht schon ein wenig abgegriffen, und vor allem roch er nicht besonders schön. Das braun war das nur allzu typische braun Cabezas.
Ich saß mit Rücken und linker Schulter an eine Eckwand gelehnt. Um meinen Kopf befand sich ein Verband, eher praktisch als schön vermutlich, aber letztlich war es egal.
Mein Blick wurde klarer, als sich die stumme Frau, deren Namen ich nicht kannte, auf mich zubewegte.
Der Rest, der sich außerhalb der Zelle befand war ein mehr oder minder bekannter Haufen.
Jacqueline, Carlos, Jean, Caba, Nina…
Die unbekannte, schweigsame Frau kam in die Zelle, in der ich mich befand, mit einem Kleid in der Hand und einem Körbchen… Das Körbchen stellte sie ab, und als ich die Hand ausstreckte, bekam ich das Kleid sogar. Eines mit meinem Siegel… welch Ironie des Schicksals.

Der erste Versuch, mich zu erheben, schlug kläglich fehl. Mir war so furchtbar schlecht, das ich ein würgen nicht unterdrücken konnte.
Letztlich blieb mir gerade nichts anderes übrig, als der einen Forderung nachzukommen, den Mantel aus- und das Kleid anzuziehen.
Vor den Blicken des Abschaums, das sich vor mir aufgebaut hatte… Immerhin war die stille Frau da, die den Blick ein klein wenig abschirmte. Ein klein wenig Anstand schien das Weibsbild doch zu haben.

Irgendwann beschloss der bunte Haufen von Geächteten den Weg weg von mir anzutreten, in die Festung. Ich konnte durchatmen und mir, als sie alle weg waren, die Zelle in der ich saß ansehen.
Die Gitter waren leider fest genug. Das Schloß auch nicht porös.
Dreckig, schmuddelig, wer weiss, was hier Nachts kreuchte und fleuchte.

Leider waren sie schlauer als der Magier, der mir meine Waffen und meine Ausrüstung gelassen hatte.
Was lernt man über Piraten?
Sie sind nicht die intelligentesten teilweise, aber leider ein Haufen, der aus zu vielen bestand.

Würden sie Gold fordern? Bestimmt, aber was brachte ihnen das?
Das Reich verhandelt nicht.
Mal sehen, wie ich hier raus komme…
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Helisande von Alsted
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Beitrag von Helisande von Alsted »

Die Wache am Hafen nimmt mit arg verstörtem Blick den Sack vom Fischer entgegen und wird ihn anweisen zur Befragung bereit zu stehen. Der Inhalt des Sackes wirft für die Wache mehr Fragen als Antworten auf. Sicherlich erkennt der erfahrene Soldat die Farben des bunten Kessels, aber Waffe und Schild bleiben recht auskunftsfrei für ihn. Bis auf die Kesselzeichen ist dort nichts zu finden, wohl auch weil Edle nun mal kein eigenes Wappen führen, das tun in Lichtenthal nur Adlige.
Mit einem grummelnden Blick auf die Uhrzeit wird der Inhalt des Sackes protokolliert und dann dem Bunten Kessel überbracht. Vermutlich vermisst diese Ausrüstung dort ja jemand. Später, viel später nach dem Schlafen, Essen und dem Kartenspiel wird er dann einem Vorgesetzten Bericht erstatten. Unaufgeregt wie das Hafenwachen so tun, die Tag ein Tag aus die merkwürdigsten Dinge überreicht bekommen und die seltsamsten Geschichten hören. Sogar ein Lama wurde hier schon als Drachenfutter verladen. Zudem waren die Geschichten über Piraten gerade wieder in aller Munde, die Vorgesetzten würden es schon richten. Ganz sicher.
Gast

Beitrag von Gast »

Als die Hafenwache dann irgendwann mal mit der Kettenrüstung vorbei kommt und sie abgibt, nimmt Tarek sie entgegen mit einer gehobenen Braue.
Höflich bedankt er sich bei der Wache und begutachtet die Rüstung. Offensichtlich hatte der kleine Kobold wohl nicht die zeit die Rüstung bei ihm persönlich ab zu geben und hängt wider im Lazarett fest.
Mit der Kette in der hand ging er dann in die Schmiede und begann die kleinen defekten Stellen aus zu bessern und um die Rüstung anschliessend mit einem kleinen Zettel in Taryas Kiste zu legen.

Rüstung repariert. Viel Spass damit kleiner Kobold.
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Sigarin van Glenkell
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Beitrag von Sigarin van Glenkell »

Ich bin Lagermeister nicht verfluchter Lazarettverwalter hier!

Fluchend und Pfauchend nahm er sich der überfüllten Lazaretttruhe an und begann die Reagenzien ins Lazarett einzuordnen. Ist ja nicht so, dass sich das von alleine erledigt und Tarya hatte wohl was besseres zu tun.

Wo is die eigentlich schon wieder?

Nach Stunden von Sortierarbeit stapfte er wieder gen Kommandantur und suchte nach dem Dienstplan. Gesucht gefunden!


Tarya.... Tarya.... Ach ja! Lazarettdienst.. achja... und wo is die?

Suchend nach irgend jemanden schiebt er sich durch die Kommandantur.

Hat hier einer unsere Feldheilerin gesehn?
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Helisande von Alsted
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Beitrag von Helisande von Alsted »

Und schon schepperte der Lagerverwalter in die Oberstleutnant hinein und wurde an ihrer hohen Gestalt wirkungsvoll abgebremst. Der Morgenmocca wurde noch unangetastet in der Hand gehalten als die Klage des Soldaten an ihr Ohr drang.

"Gut dass Ihr Euch freiwillig meldet, Gardist Glenkell. Es kam gerade ein merkwürdiger Bericht von der Hafenwache heute nacht an. Ein Sack mit Ausrüstung und der wurde von zwei Piraten übergeben."

Der Mocca wurde sehnsüchtig betrachtet, aber Dienst war Dienst und Mocca leider Mocca. Die Lippen pressten sich zu einer schmalen Linie zusammen und die Anordnungen wurden erlassen.

"Glenkell, Ihr schnappt Euch einen Rekruten und befragt die Hafenwache nochmal. Aber nehmt einen Rekruten mit einer gescheiten Handschrift mit! Dann einen Bericht verfassen und lasst Euch vom Kessel bestätigen wessen Habe da abgeliefert wurde."

Der Mocca wurde sorgsam an die Seite gestellt. Papier und Feder wurden zur Hand genommen und einige Notizen verfasst und dann verteilt. Bis sie endlich fertig war, war der Mocca kalt und ihre Laune auf ihrem menschenmöglichen Tiefstpunkt angekommen.
Jacqueline Perera
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Beitrag von Jacqueline Perera »

Zellen: unangenehme Sitzgelegenheiten.

So spielen die Götter wohl ab und an andere Lieder oder halten für einen kleinen Augenblick mit ihrem Spiel inne. Genau einen solchen Augenblick mussten sie wohl erwischt haben, zum Glück!  Wer hätte schon gedacht das eine solche Persönlichkeit in einer solchen Begebenheit ihren Weg streift. Warum also sollte man genau diesen Moment nicht nutzen, den Augenblick auskosten. Gedacht getan, der Heimweg war mehr als beschwerlich,  das halbe (gefühlt wohl das ganze) lichte Reich durchquert und mit der Zeit wurde diese zierliche Person so schwer als hätte sie sich die Kilos zuvor angefressen,  natürlich mit purer Absicht! Irgendwann hatten wir La Cabeza erreicht und das Weib eine sichere Unterkunft für die nächsten Tage. Wie lange sie dort wohl verweilen würde? Ironischerweise hatte sie noch die Kleidung welche sie damals bei ihr persönlich erworben hatte, das Kleid stand ihr vorzüglich und die Botschaft hatte vielleicht gar ihr Ziel erreicht. Zumindest würde man wissen woher die Rüstung stamme. Alles andere würde in den nächsten Tagen wohl seinen Lauf nehmen. Ein Schritt nach dem anderen....
Auch du bist nur ein Mensch.
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Sigarin van Glenkell
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Beitrag von Sigarin van Glenkell »

Jawohl Frau Oberstleutnent!

Ein salut und eine Kehrtwendung dann verschwindet er auch schon aus ihrem Blick und hörfeld.

Na toll, wo treib ich nun nen Rekruten auf? Weit und Breit is mal wieder keiner. Ach... Is ja auch egal!

Zuerst wird mal gen Kessel gegangen. Eins nach dem Anderen!
Dort angekommen vernimmt man auch schon das schlagen von Metal auf Metal. Er betritt die Schmiedeecke und trifft auf Tarek.


Hallo Tarek!

Hallo Sigarin!

Sag mal hat hier ein Gardist einen Beutel abgegeben mit Rüstzeug?

Jaja, is auch schon fertig Repariert. Nimmst du die gleich mit für Tarya?

Also ihrs ist das.
Er nickt mehrere male nachdenklich
Gesehn hast du die auch nicht irgendwo oder?

Heute nicht nein, warum?

Ach nichts, nichts. Danke dir Tarek!

Wie?

Biss nachher!

Eiligst und ohne auf weitere Fragen einzugehen die vielleicht noch kommen wollen eilt er auch schon wieder aus dem Kessel raus und ab zum Hafen. Es dauerte bis er den Wachhabenden der den Sack samt inhalt übernommen hatte auch wieder gefunden hatte. Er fragte ihn ganz genau aus, peinlichst genau!

Verdammt!

Ihm schwahnte übles! Einen Bericht Verfassen? Nein nein nein! Dafür ist nun wirklich keine Zeit! DIe Platte schepperte nur so vor sich hin als er die Straßen Adorans entlang zur Kommandantur eilte, die Treppe hoch und auch mal gleich ohne zu Klopfen ins Büro der Frau Oberstleutnant stürmte und ihr alles Brühwarm erzählte.
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Helisande von Alsted
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Beitrag von Helisande von Alsted »

Ein köstlicher frischer Mocca in der Sorte extrastark wurde andächtig erst auf den Schreibtisch gestellt. Dann pustete sie über die Flüssigkeit und hob die Tasse zeremoniell an nur um sie im nächsten Moment angesichts des unprätentiös hereinstürmenden Sigarin wieder wegzuwerfen. Sie landete knapp und nur leise scheppernd neben dem Plazierungsschild der Thyrenspiele.
Sie sagte genau nichts.
Er schon.

"Also Frau Obersleutnant das tut sich mit dem Sack so verhalten, dass da die Sachen von der Feldheilerin drin gewesen sind. Das wär an sich ja nich so wirklich katzig, aber da ich die Feldheilerin van Erskine auch nirjends finden können tu und der Kamerad am Hafen was vonne Piraten geschwätzt hätte... ich hab ja sonne Befürchtung..."

Irgendwie schaffte es der Gardist noch sich beim Salutieren nicht umzubringen und dann mit erwartungsfreudigem Blick stehen zu bleiben, während die Offizierin noch in mieser Laune um ihren Mocca mitrauerte.

"Bedauerlich. Sollte es die Feldheilerin erwischt haben, so wäre das ein herber Verlust für uns. Jedoch, das Reich verhandelt nicht. Herr Oberst hat schon Kopfgeld auf Piraten und ähnliches Geschmeiß ausgesetzt. Verbreitet bitte in Euren Pausen die frohe Kunde, dass sich dieses Gold auch jeder Soldat verdienen darf."


Noch ein Salut erfolgte.

"Gute Jagd, Gardist."

Mit einem tiefen Seufzer sah sie den Gardisten abscheppern und begann die Reste ihres Moccas nebst Behältnis aufzuheben. Eine grausige Zeit. Nun auch noch Tarya. Temora hilf.
Gast

Beitrag von Gast »

Müde tapperte Heinrik zu Taryas Haus. Erstmal Frühstücken und dann ab in die Mine, das war der Plan und er freute sich schon auf seine Eier mit Speck. Vor dem Haus angekommen war alles dunkel, kein Duft waberte aus dem Küchenfenster und er sprang über den Zaun. Kräftig geklopft und doch keine Antwort erhaltend wartete er eine halbe Stunde.

"Och nö, die hat verpennt." brummt er leise, als er wieder abdampfte. Die Mine wartete und der Dienst stand ja auch noch an. "Wie soll man das alles an einem Tag schaffen?" fragte sich der breite Kerl und kaufte sich am Hafen eine Fischsemmel. Frisch gefangen schmeckte anders, aber wird seinen Dienst schon tun. Auf dem Schiff nach Wolfsfjord schlief er fast ein und der Tag verging wie immer. Ruhe, Frieden und Einsamkeit. Dinge die manch einer nicht abkonnte, aber Heinrik an der entlegenen Mine liebte.

Mit dem Pferd zurück nach Wellenruh und erstmal die bestellten Kisten Eisen- und Kupfererze im Kessel abliefern. Auf die Fragen ob man Tarya gesehen hatte kamen nur ratlose Gesichter und man verwies auf das Regiment und einen Beutel mit Ihren Sachen, welche repariert wurden.

Beim Feldlager war sie nicht und Sigarin wusste auch nichts. Also Dienst und die Frage was nun morgen aus dem Frühstück wurde und ob es dem Löckchen gut ginge. In der Küche angekommen hörte er stimmen aus dem Drachenbüro. Sigarin und ihre drachige Maunzigkeit unterhielten sich und als das Wort Bericht fiel nahm er sich sein Essen und verkrümmelte sich, bevor Sigarin aus dem Büro trat.

"So eine Befürchtung?" wiederholte er für sich und stellte sich auf seinen Ordonnanzposten in der Hoffnung das wenig zu tun wäre und er überlegen könnte ob er einfach mal auf Cabeza vorbeischauen würde.
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Sigarin van Glenkell
Beiträge: 762
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Beitrag von Sigarin van Glenkell »

Ein Salut erfolgt gen der Frau OLEU!

Jawohl JA! Wie Befohlen wird's gmacht Frau Oberstleutnant!

Schon stapft er alle Straßen und Gassen ab um jedem der Gardisten und Rekruten alles ganz genau zu erzählen.


He! Kamerad, geh her da mal!

Ich hab Neuigkeiten für dich. Anscheinend ham die Piratn von da Insl unsere Feldheilerin eingesackt. Das Kopfgeld das da Obast ausgschiebn hat können wir uns auch verdie´n. Also alles was ausschaut wie n Pirat oder Gsnindl gleich ma einsacken und dem Obast oder der Frau Oberstleutnant vorbeibringen.
Und mach n schön vaschürts Päckchen draus!
Gast

Beitrag von Gast »

Lange überlegt und dann doch gemacht was der erste Gedanken war. Das Reich verhandelt nicht, aber der bescheidene Kerl war ja nicht das Reich. Als er nach so langer Zeit sein beschlagener Stiefel den Kai berührt machte sich ein mulmiges Gefühl breit. Er war schon immer ein Fremdkörper hier gewesen, doch nun war er ein Feind.

Schmutzjockel stand immernoch an der gleichen Stelle und preiste seinen "frischen" Fisch an. So frisch wie die Semmel aus Adoran, nicht. Mit einer Kladde bewaffnet stiefelte er auf ihn los. Geld wechselte den Besitzer, das der schmuddelige Fischer auch nur einen Finger krümmte und so fragte er sich durch La Cabeza. Fast vierzig Kronen wurde er so los um am dreißig Zigarren, zwei Kisten Fisch, Muscheln und anderen Tand und wenig Informationen zu besitzen. Wieso war es den Händlern hier so wichtig das er etwas kaufte und sie nicht bestach. Er als Soldat hatte weniger Probleme mit diesem Umstand, als diese "edlen Gauner".

Die Schnauze voll und mit Sonnenbrand auf der minengebräunten Haut verfolgte er nun auch wieder seinen ersten Instinkt. Er schlug am Hafen folgenden Aushang an und bezahlte ein paar Kinder die Leute auf diesen Aushang aufmerksam zu machen. Vielleicht taten sie ja was er verlangte.


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An die Entführer der Edlen van Erskine. Ich bin bereit zu verhandeln. Sendet eine Nachricht nach Adoran an Heinrik Alsted mit einem Ort, euren Bedingungen und einem Preis.

Passt derweil jedoch auf die Frau auf. Beschädigte Ware wird nicht erstanden.

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Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 6. August 2015, 09:14, insgesamt 6-mal geändert.
Der Chronist
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Beitrag von Der Chronist »

Am späten Abend besuchte er die Insel, die Wege waren klar erst die Tavernen dann die Frauen.
Für das nötige Gold bekam man auf der Insel einiges.

Madame Minfay und ihre Mädchen waren eigentlich stets gut unterrichtet aber über eine Edle oder eine Entführung wussten sie nichts.
Eines der Mädchen bat ihm an sich entführen zu lassen natürlich nur gegen das nötige Gold.

Hier bekam man also nichts raus, also weiter etwas Smalltalk hier, etwas dort.

Beim Herold der Bruderschaft hielt er kurz inne.
Die Finger schmutzig machen klang interessant, jedoch war niemand der Bruderschaft zugegen somit war wieder warten angesagt.

Am Hafen angekommen wurde er aufmerksam auf den Aushang Heinriks.


Na Klasse

Waren die einzigen Worte ehe er wieder ins Schiff richtung Bajard steig.

Eine kurze Abschrift des Aushangs wird Helisandes Briefkasten diese Nacht noch bekommen, mit dem kleinen Zusatz.

Das Reich verhandelt nicht aber voreilige Gardisten schon.
Der Aushang ist gut sichtbar, sonstige Informationen gab es wenige.
Mehr dieser Tage.

Und so schnell die dunkle Gestallt Berchgard betrat verschwand sie auch wieder.
Zuletzt geändert von Der Chronist am Donnerstag 6. August 2015, 23:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Tarya Erskine
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Beitrag von Tarya Erskine »

Eingepfercht mit einem Stück verwesendem Kadaver, dass, der Rippenstrukur und –größe nach männlich gewesen sein muss, einigen Spinnweben und den dazu gehörigen Spinnen, einer prunkvollen Kette an der Wand (in der sicher schon der ein oder andere gestorben ist), etwas getrocknetem Blut, und diversem Ungeziefer wie Krabben, Kakerlaken und so weiter und so fort, verbrachte ich die letzten Tage auf meiner Bank.
Ab und an nutzte ich die Gunst der Stunde, trotz des Kleides ein paar Übungen in meiner Zelle zu machen. Auf Liegestütze verzichtete ich allerdings, meine Füße waren schon dreckig genug, meine Hände mussten nicht das gleiche Schicksal erleiden.

Ab und an kam mich eine freche, zerlauste Ratte besuchen. Aus lauter Langeweile hatte ich ihr einen Namen gegeben und hatte auf sie eingeredet.
Ab und an blickten die Knopfaugen zu mir hoch… vielleicht roch er schon das nächste Opfer das hier in der Zelle verrotten würde.
„Jean“, das dumme Vieh hatte sogar schon versucht seine kleinen, spitzen Nagerzähnchen in meinen dicken Zeh zu rammen, vermutlich hatte das Vieh einfach Hunger und wollte mal was nicht angegammeltes.
Seitdem waren wir auf Kriegsfuß – was das Vieh nicht davon abhielt, immer wieder nach dem Rechten zu sehen und sich zu versichern ob ich noch anwesend war und vor allem ob ich mich noch regte.
Selbst die Ratten waren hier garstiger als sonst.

Wie oft hatte ich als Antwort gegeben: „La Cabeza soll um diese Jahreszeit schön sein“
Und jetzt konnte ich das ungebremste Brechen der Wellen am Hafen hören, ich konnte den salzigen Duft des Wassers riechen, leider auch die Kälte spüren, die von dort aus ausging.
Kein Sommer, keine Sonne, keine Schirmchengetränke, nicht das angenehme Lotterleben das man sich immer vorstellt.

Die Herren der Schöpfung versuchten sich eifrigst daran, mir auf nicht mal subtile Art und Weise klar zu machen, wieviel Wert ich für sie hatte.
Merke: Mehr als einer der Piraten und sie fangen an nicht nur sexistische Kommentare von sich zu geben, sondern sie spekulierten auch noch über meine Verbindungen.
Nichts, was sie was angehen würde.


[00:36:36] Caba: Biste noch Jungfrau?
[00:36:50] Tarya van Erskine: Das geht dich gar nichts an
[00:36:54] Caba: *Zur Blonden und grinst sie dann an*
[00:37:23] Tarya van Erskine: *der Kopf zieht sich ein wenig näher an die Schultern*
[00:37:47] Caba: Mhm, also wenn du keine mehr wärst, wärs dir egal es zu sagen.
[00:37:58] Caba: *Er grinst breiter*
[00:38:15] Caba: Un en Weib das sich bei der Frage so ziert! Hat noch ziemlich enge Schenkel!
[00:38:28] Caba: Ich geh auf 400 Kronen rauf.

[00:38:33] Yako: Sie habe auf jede Fall keine Hombre was warte auf sie, Adorana Pendejos, habe keine Auge in die Kopf.
[00:38:44] Caba: Mhm doch einer.
[00:38:50] Tarya van Erskine: Wer?
[00:38:54] Yako: Mh?
[00:38:55] Tarya van Erskine: *platzt es aus ihr heraus*
[00:39:06] Yako: Dann edel Chica sein Lugnerin?
[00:40:29] Caba: So nen Adoraner Gardist
[00:40:38] Tarya van Erskine: *sie blinzelt dann einmal und fast schon erschrocken*
[00:40:50] Caba: Heinrich oder so.
[00:41:11] Tarya van Erskine: *nun wird die Mine starr, die Lippen pressen sich zusammen und sie lässt für den Moment den Kopf hängen*


Ich hoffe, das wird keine Einzelaktion von ihm. Das wäre dumm.
Auf der anderen Seite, war es fast klar, dass man keinen offiziellen Weg gehen würde. Das Reich verhandelt nicht.
Letztlich ist es meine Möglichkeit hier heraus zu kommen.

Yako hatte Recht, ich hatte gelogen. Aber das musste sein. Ich konnte nur beten, dass diese Zeit nicht einem gewissen jemand unter die Nase gerieben wurde, sonst würden unangenehme Konsequenzen auf uns zu kommen.
Ich musste nur Helisande bestechen, damit sie den Mund…
Ach, Wunschdenken.
Egal, erstmal hier heraus kommen.

Nach dem Gespräch deckte ich mich mit der abgegriffenen Decke zu und machte es mir auf der Bank so bequem wie es nur ging. Ich vermisste mein Bett.
Mein Bad, meine Ruhe, meine Freunde.
Den Verband um den Kopf hatte ich einfach drum gelassen, an meinem eigenen Hinterkopf konnte ich eh nicht viel tun, das müsste sich Lili ansehen.

Wieviel Wert hat ein Menschenleben?
Das war wohl auch eine Frage der Ansicht. Ich hielt Leben für unbezahlbar, für einzigartig.
Natürlich wissenschaftlich betrachtet war es ein anderer Blickwinkel, aber als Heilerin hatte ich mich dem Schutz und dem Erhalt des Lebens verschrieben.
Das ausgerechnet meines in Goldmünzen aufgewertet werden sollte….
Goldmünzen… So viel Besitz wie ich hatte, nützte es mir gerade überhaupt nichts.
Gerade hatte ich nichts weiter als dieses Kleid, einen angegriffenen Mantel und einen Eimer…

Das Leben hält seltsame Wendungen für uns bereit, aber ich glaube noch immer fest daran, dass Temora uns leitet und uns schützt.
Temora beschützt!
Jawohl.
Yakobo Jehlani

Beitrag von Yakobo Jehlani »

Der Fisch zappelte am Hacken. Es wurde Zeit in Phase zwei überzugehen. Bei solchen Vorhaben war es immer wichtig ein wenig Spannung zu erzeugen, Ungewissheit für die Verbliebenen daheim. Es verleiht dem Ganzen ein wenig mehr... Drama.

Kein Titel, nicht mal ein Siegel, ein ganz einfacher Schrieb. Wie sich herausstellen sollte war da also doch jemand der sie vermisste, auf sie wartete. Kein Wunder, bei diesem Anblick. Trotz ihrer Lage quatsche die Dame immer noch von Schicksal und dem Beistand ihrer Göttin. Yako gehört wahrlich nicht zu den schlausten unter Seinesgleichen, aber so manch eine Landratte übertraf ihn bei weitem in Sachen Naivität.
Sah sie denn nicht wo sie sich befand?

Am Ende der Welt helfen dir keine Götter!

Das einzige was sie von dieser gottverlassenen Insel bringen würde, eine prall gefüllte Truhe. Die Nachricht von Henrik wurde eingerollt und gut verstaut. Zeit Carlos zu kontaktieren um die nächsten Schritte einzuleiten. Wenn das Reich nicht verhandelt, tja, für so ein hübsches Ding findet man ganz sicher einen Interessenten. Ganz egal wo...
Zuletzt geändert von Yakobo Jehlani am Freitag 7. August 2015, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
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