Frische Milch hatte er holen wollen und dann so was.
Irmenlind war nicht da, so war er weiter gegangen zum Hof von Emma Uhlenhoff. Der Frau mit der spitzesten Zunge die er kannte.
Normal mied er ein Treffen mit ihr lieber, aber da er nicht so weit wollte und zurück sein wenn seine Frau erwachte, ging er dieses Mal zu ihr.
Schon von weitem sah er die Pferde auf der Koppel voller Nervosität herum laufen, es war offensichtlich das etwas nicht stimmte, und als er näher kam sah er auch was.
Mitten auf der Weide lagen drei tote Pferde, eingebettet in riesigen Blutlachen.
Die Bäuerin selber saß weinend und verstört auf den Treppen ihres Hauses.
Rafael ging sofort zu ihr, wollte wissen was geschehen war, doch das einzigste was sie rausbrachte war das man den Tieren wohl die Herzen herausgeschnitten hatte.
Rafaels Gesicht verdüsterte sich bei den Worten der Frau und behutsam führte er sie ins Haus.
Da er in ihren Räumen nichts zu trinken fand, opferte er die Flasche Wein die er von Liella erhalten hatte und die er eigentlich für sich und Angelina vorgesehen hatte.
Emma stand sichtlich unter Schock und so gut es ging versuchte Rafael ihr zu helfen.
Erst als Tim vorbeikam gestattete er es sich die Bäuerin alleine zu lassen und sah sich nach weiteren Spuren um.
Bei den Pferden war alles voller Blut. In den Körpern des dunkelgrauen und des Roten Pferdes fand er je ein Wurfdolch und in Abständen von einigen Metern war immer wieder Blut zu sehen.
Rafael hoffte das es nicht regnete und die Spuren verwischte, bis er ihnen gefolgt war, und so war es eine reine Schnitzeljagd die er unternahm.
Oftmals ziellos durch die Gegend reitend brauchte es Minuten bis er wieder eine der Blutspuren fand.
Er folgte ihnen bis er vor das Hügelgrab.
Überall waren hier Spuren von Skeletten und als Rafael sich rüstete und hinabstieg, musste er sich sofort ihrer Erwehren.
Krat`hor ... Krat`hors Anhänger.... hatten sie etwas damit zu tun?
Er sah in ihnen eh im Moment eine größere Gefahr als in jenen die Alathar folgten, und er dankte Temora im Stillen dafür das sie ihnen damals beigestanden hatte.
Jeden Untoten den er erschlug, war für ihn eher eine Erlösung dieser Kreatur doch es war schwer so der Spur weiter zu folgen.
Erst als um ihn dann Ruhe herrschte, ging er weiter, bis in die nördliche Kammer des Anfangsbereich, wo er Reste eines heruntergebrannten Feuers fand, dazu Reste von verbrannten Fleisches.
Rafael verzog das Gesicht.
Warum raubte jemand Herzen von Pferden? Warum nahm er nichts anderes an Fleisch mit? Welch Böses Ritual oder Irrglauben wurde ihr verfolgt? Vor allem wer suchte sich schon solch verfluchten Ort aus für eine Vesper? Wen beachteten die Kreaturen Krat`hors nicht, das man hier in Ruhe ein Lager aufschlug...
Es gab nur eine Antwort darauf und Rafael zog es ob der Möglichkeit den Magen zusammen.
Anhänger des Seelenholers.
Noch einmal sah er sich um dann machte er auf dem Absatz kehrt und kehrte zurück ans Tageslicht, wo er sich eh viel wohler fühlte.
Ein grausiger Fund am Morgen
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Tim Mc´Murphy
Tim hatte gerade die Kuh gemolken und da sie bereits etliche Krüge Milch hatten, dachte er sich, diese doch nach Emma zu bringen. So viel Bananenmilch und Käse konnten sie beide gar nicht verputzen, bei dem was Berta, ihre Kuh, an Milch produzierte. Bereits an der Schmiede hörte er das aufgeregte Wiehern von Pferden und er traute seinen Augen kaum.
Auf der Weide lagen 3 tote Mustangs mit Wunden im Brustbereich in ihrem Blut. Er ging hinein ins Haus zu Emma und rief nach ihr, hörte aber nur ein Schluchtzen. In der Küche traf er dann auf sie und Rafael.
Rafael zog dann sofort los, er wollte die Garde informieren und nach Spuren suchen. Tim bemühte sich um Emma, die kreidebleich war und sichtlich unter Schock stand. Die Tiere mußten gefüttert werden und die toten Tiere beseitigt, doch Emma war so entsetzt daß sie sich weigerte hinauszugehen, als Tim ihr vorschlug daß sie zu Laurie gehen sollte. "Herzen.. Ich wills nicht sehen Tim.. das Blut" flüsterte sie nur und schluchtzte erneut.
Tim nickte verstehend und schlug ihr vor die Augen zu verbinden. Sie nickte nur schwach und so band sie einen Schal um ihre Augen und führte sie hinaus. Als sie das panische Wiehern der noch lebenden Pferde hörte, schluchtzte Emma laut und krallte sich an seinen Arm. Ich kümmere mich gleich um sie Emma, versicherte Tim ihr. Dann brachte er sie in ihr Wohnhaus. Laurie lag noch im Bett, wurde aber rasch wach. Tim erklärte ihr kurz was geschehen war, gab ihr einen zärtlichen Kuß und bat sie sich um Emma zu kümmern.
Er selber ging wieder rüber, versorgte erst einmal die noch lebenden Tiere mit Futter und tränkte sie. Dann kam der ungangenehme Teil. Er ging rüber zur Schmiede, holte sich von dort eine Knochensäge und eine Schaufel. Wieder zurückgekehrt machte er sich an die schaurige Aufgabe die Kadaver der Tiere zu entsorgen. Mit it der Knochensäge begann er die Kadaver in Stücke zu sägen. Anschließend grub er ein großes Loch, in das er die in Stücke geschnitteten Reste der Kadaver schleppte und anschließend bedeckte er diese mit frischer Erde. Als er damit fertig war, ging er in den Wald, wo er einige kleine Felsbrocken und Steine ausgrub. Diese schleppte er zurück zu Emmas Koppel und legte sie auf die Erde, damit keine wilden Tiere die Kadaver ausgraben konnten. Dann grub er außerhalb des Grundstückes einige Blumen aus, die er auf das Grab setzte. Zufrieden schaute er noch mal auf sein Werk, alle Spuren waren beseitigt, doch ob Emma dies je verkraften würde?
Er ging zurück zum Haus wo Emma inzwischen eingeschlafen war.
Auf der Weide lagen 3 tote Mustangs mit Wunden im Brustbereich in ihrem Blut. Er ging hinein ins Haus zu Emma und rief nach ihr, hörte aber nur ein Schluchtzen. In der Küche traf er dann auf sie und Rafael.
Rafael zog dann sofort los, er wollte die Garde informieren und nach Spuren suchen. Tim bemühte sich um Emma, die kreidebleich war und sichtlich unter Schock stand. Die Tiere mußten gefüttert werden und die toten Tiere beseitigt, doch Emma war so entsetzt daß sie sich weigerte hinauszugehen, als Tim ihr vorschlug daß sie zu Laurie gehen sollte. "Herzen.. Ich wills nicht sehen Tim.. das Blut" flüsterte sie nur und schluchtzte erneut.
Tim nickte verstehend und schlug ihr vor die Augen zu verbinden. Sie nickte nur schwach und so band sie einen Schal um ihre Augen und führte sie hinaus. Als sie das panische Wiehern der noch lebenden Pferde hörte, schluchtzte Emma laut und krallte sich an seinen Arm. Ich kümmere mich gleich um sie Emma, versicherte Tim ihr. Dann brachte er sie in ihr Wohnhaus. Laurie lag noch im Bett, wurde aber rasch wach. Tim erklärte ihr kurz was geschehen war, gab ihr einen zärtlichen Kuß und bat sie sich um Emma zu kümmern.
Er selber ging wieder rüber, versorgte erst einmal die noch lebenden Tiere mit Futter und tränkte sie. Dann kam der ungangenehme Teil. Er ging rüber zur Schmiede, holte sich von dort eine Knochensäge und eine Schaufel. Wieder zurückgekehrt machte er sich an die schaurige Aufgabe die Kadaver der Tiere zu entsorgen. Mit it der Knochensäge begann er die Kadaver in Stücke zu sägen. Anschließend grub er ein großes Loch, in das er die in Stücke geschnitteten Reste der Kadaver schleppte und anschließend bedeckte er diese mit frischer Erde. Als er damit fertig war, ging er in den Wald, wo er einige kleine Felsbrocken und Steine ausgrub. Diese schleppte er zurück zu Emmas Koppel und legte sie auf die Erde, damit keine wilden Tiere die Kadaver ausgraben konnten. Dann grub er außerhalb des Grundstückes einige Blumen aus, die er auf das Grab setzte. Zufrieden schaute er noch mal auf sein Werk, alle Spuren waren beseitigt, doch ob Emma dies je verkraften würde?
Er ging zurück zum Haus wo Emma inzwischen eingeschlafen war.
Zuletzt geändert von Tim Mc´Murphy am Samstag 25. März 2006, 15:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Alassea
Es war später Abend als sie aus Bajard zurückkam. Ein Geruch liess sie vor Emmas Zaun haltmachen. Es roch... ja es roch nach Blut. Mit etwas zittrigen Händen entzündete sie eine Fackel und musste sich schnell abwenden. Der Anblick raubte ihr den Atem. Wo das Licht der Fackel fiehl, sah sie Blut. Die Pferde liefen unruhig wiehernd in der Koppel umher, für sie musste der Geruch von dem Blut eine regelrechte Qual sein.
Nachdem sie sich wieder langsam umdrehen konnte, schluckte sie schwer und schaute erstmal was denn da soviel Blut verteilte. Drei wunderschöne Mustangs, ja sie kannte jene drei, sah sie jeden Tag wenn sie an der Koppel vorbei kam. Wut kroch in Shanna hoch, ein nie vergessenes Gefühl machte sich breit. Wie war das Damals im Kodex der Schwesternschaft des Waldes?
Das Leben eines Pferdes steht weit höher als das Leben jedes anderen Menschen und Lebewese, ja sogar weit höher als das eigene. Versuche immer beide zu Retten, deine Schwester und das Pferd.
Langsam senkte sie den Kopf und machte sich auf den Weg zum Waisenhaus, nachdem sie mehrmals nach Emma gerufen hatte, ja sogar über das niedrige Törchen war sie geklettert, sie kam gar nicht erst auf den Gedanken den Türgriff zu benutzen. Laut dröhnten ihre Klopfversuche im Haus aber nichts regte sich. So ging sie nach Hause und überlegte was zu tun sei. Emmas Hof war schliesslich nicht mehrere Tagesritte entfernt sondern gleich um die Ecke. Wer edle Mustangs kalt abschlachten konnte, der konnte vielleicht auch Kinder ermorden. Sie machte Vorkehrungen und sass dann selber weiss wie die Wand auf ihren Stühlen.
Emma tat ihr leid, dies war nun also der Dank an jene, die die immer so gutherzig zu allen war. Die die immer für jeden da war und jedem half wo sie nur konnte. Undank ist der Weltenlohn schoss es ihr durch den Kopf.
Nachdem sie sich wieder langsam umdrehen konnte, schluckte sie schwer und schaute erstmal was denn da soviel Blut verteilte. Drei wunderschöne Mustangs, ja sie kannte jene drei, sah sie jeden Tag wenn sie an der Koppel vorbei kam. Wut kroch in Shanna hoch, ein nie vergessenes Gefühl machte sich breit. Wie war das Damals im Kodex der Schwesternschaft des Waldes?
Das Leben eines Pferdes steht weit höher als das Leben jedes anderen Menschen und Lebewese, ja sogar weit höher als das eigene. Versuche immer beide zu Retten, deine Schwester und das Pferd.
Langsam senkte sie den Kopf und machte sich auf den Weg zum Waisenhaus, nachdem sie mehrmals nach Emma gerufen hatte, ja sogar über das niedrige Törchen war sie geklettert, sie kam gar nicht erst auf den Gedanken den Türgriff zu benutzen. Laut dröhnten ihre Klopfversuche im Haus aber nichts regte sich. So ging sie nach Hause und überlegte was zu tun sei. Emmas Hof war schliesslich nicht mehrere Tagesritte entfernt sondern gleich um die Ecke. Wer edle Mustangs kalt abschlachten konnte, der konnte vielleicht auch Kinder ermorden. Sie machte Vorkehrungen und sass dann selber weiss wie die Wand auf ihren Stühlen.
Emma tat ihr leid, dies war nun also der Dank an jene, die die immer so gutherzig zu allen war. Die die immer für jeden da war und jedem half wo sie nur konnte. Undank ist der Weltenlohn schoss es ihr durch den Kopf.