[Regimentsprojekt, Teilnahme erwünscht] Reiter und Pferd

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Gast

[Regimentsprojekt, Teilnahme erwünscht] Reiter und Pferd

Beitrag von Gast »

Kaum hatte sie alles erklärt, was ohnehin länger als geplant gedauert hatte, machte sie sich auch schon mit den Kameraden daran das umzusetzen, was in ihrem Kopf so rum schwirrte. Hindernisse als Sprungübungen.. [url]http://prntscr.com/77tvrq[/url], Präzisionsübungen... [url]http://prntscr.com/77tx2s[/url] und Vertrauensübungen... [url]http://prntscr.com/77u732[/url]. Das Alles musste aufgebaut werden und die Kameraden waren alle fleißig dabei. Am nächsten Tag würden die Reitstunden beginnen. Da heißt es dann "Was ist der Schritt, Trab und Galopp?" "Was muss ich beim Reiten allgemein beachten?" "Wie bringe ich mein Pferd zum Springen über ein Hindernis?" und so weiter und so fort... Alles Dinge, die sie den Kollegen beibringen würde, bevor es dann tatsächlich erst - sogar der Erfahrung nach an den Parcour gehen würde...
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 21. Mai 2015, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
Janarey

Beitrag von Janarey »

Als Saphira der angetretenen Truppe erklärte, sie sollen sich darum bemühen eine besondere Verbindung zu ihrem Reittier aufbauen und ihm einen Namen geben, blickte sie über die Schulter zu ihrem Streitross. Ein leises seuftzen erklang, als sie dann den Sabber auf ihrer Schulter entdeckte.
Na das ist ja eine tolle Verbindung. Was meinst du, wie würdest du dich nennen, hm?
Als sie sich dann wider mit nachdenklicher Mine rumdrehte und weiter Saphiras Worten lauschte, wurde sie energisch von hinten angestubst mit dem Sabbermaul.Ja ja, ich denk ja schon nach.murmelte sie leise vor sich her.
Dann nach einer Weile kam ihr die einleuchtende Idee und sie drehte sich zum Klepper rum und meinte leise Adlerschwinge.
Dann ging es zum Platz, an dem ein Übungsparcour entstehen soll, auf dem wir dann gemeinsam mit unseren Pferden trainieren sollen.
Und wer gedacht hat, es stünde schon etwas, der lag völlig falsch. Ganz Regiments üblich hies es, wir bauen das hier alles von eigener Hand.
Bis spät in die Nacht hinein bauten wir mit vereinten Kräften an dem Übungsplatz. Fertig wurden wir nicht, aber es ist ja nicht aller Tage Abend.
Zuletzt geändert von Janarey am Freitag 22. Mai 2015, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
Janarey

Beitrag von Janarey »

Gegenseitiges Vertrauen

Noch vor Sonnenaufgang machte sie sich zum Regimentsstall und ging Zielstrebig zur Box, in der Adlerschwinge stand. Eine Extra Ration Heu wurde ergriffen und an ihn verfüttert. Während sich Adlerschwinge sich das heu schmecken lies, striegelte sie das ganze Fell sorgsam und legte die große Wattierte Decke über ihn.
Danach wurden die Panzerteile vorsichtig an dem Tier festgezurrt. Keine Sorge mein Guter, heute gehen wir nur ein paar Orks einen Besuch abstatten. Die rechte Hand strich sanft über die Flanke des Tieres, ehe sie sich begann selbst zu rüsten. Dann zog sie sich schwerfällig in den Sattel und führte das Tier im langsamen Schritt heraus aus der Stadt, hin zu dem Pass, der zu den Orks führt.
Vor dem Pass blieb sie stehen und schaute eine Weile den schmalen Weg hinauf.
Die Zügel wurden am Sattel locker gebunden, der Schild aus der halterung gelöst und das Schwert gezogen. Sie beugte sich so gut es die Rüstung zulies nach vorn runter und meinte mit ruhiger Stimme:Zeigen wir ihnen, das wir den Ansturm noch drauf haben mein Guter. Ich vertraue dir und du mir, aye? Dann presste sie die Beine in die Flanken des Tieres und trieb das Tier gemächlich den Pass hinauf. Dabei mit dem Schwert auf das Schild schlagend, um auf sich aufmerksam zu machen. Es dauerte nicht lange, da stürmten die ersten Orks auch schon den Weg hinunter. Zwei schnelle feste stöße in die Flanken des Tieres mit den Beinen, signalisierte dem Tier die Geschwindigkeit zu erhöhen. Die Anstürmenden Orks hatten dieser geballten masse nichts entgegen zu setzen und unterlagen recht schnell. Das Tier wurde gewendet und zufrieden lächelnd reitete sie wider zurück.
Heute lernen wir vieleicht auch was neues Adlerschwinge. Den geraden Ansturm haben wir drauf.
Gast

Beitrag von Gast »

Ein Zwischenfall hatte dafür gesorgt, dass der zweite Teil des Dienstes verschoben wurde. Schade auf der einen Seite, aber umso mehr Zeit blieb zum Üben. Nachdem sie vielen ihrer Kameraden vom Morgen bis zur frühen Nacht das Reiten beigebracht hatte, übte sie selbst auch noch einmal mit ihrem Pferd.
Zugegebenermaßen waren die Beiden noch nicht die Einheit, die sie laut ihrer eigenen Predigten des letzten Dienstes sein sollten, doch das hatte einen ganz fundamentalen Grund und zwar den, dass ihr Hengst in der letzten Schlacht verletzt wurden und Wochenläufe darauf an diesen Folgen gestorben war. So lange kannten sich die jetzige Stute und Saphira also noch nicht. Aber wie sagte man so schön: "Was nicht ist, kann noch werden." Also führte es die Gardistin an diesem Morgen oder naja.. wie man es eben von ihr gewohnt war viel mehr am Mittag zu den Stallungen des Regiments, wo sie ihr Tier mit einer Streicheleinheit begrüßte, bevor es gerüstet wurde und dann auch ihr eigener Körper mit Metall überhäuft wurde. "Na, dann mal los, meine Große!" Tätschelnd klopfte die gepanzerte Hand gegen den Hals der Stute, ehe die selbe Hand nach den Zügeln griff und so das Pferd aus den Stallungen raus, gen Übungsplatz führte.
Dort angekommen saß sie auf und atmete einmal tief durch, ehe sie zu Beginn ein paar Runden im langsamen Trab um den Platz herum ritt. Es diente der Aufwärmung und natürlich auch dem Einstellen aufeinander. Als das einwandfrei geklappt hatte, zog die Gardistin leicht an den Zügeln, sodass nun das erste Sprunghinderniss angesteuert wurde. Unweigerlich schoss der Puls leicht in die Höhe und der Blick blieb nur noch starr auf das Ziel gerichtet. Würde nun etwas passieren, wäre kein Heilkundiger zur Erstversorgung da. Es durfte also einfach nichts passieren. Aber ein bisschen Nervenkitzel konnte ja nie schaden, würde Janarey bestimmt sagen. Laut donnernd trafen die Hufe der Stute immer wieder auf den Erdboden, während die Rüstung beider Übungsteilnehmerinnen schepperten und rasselten. Kaum hatte Saphira sich getraut doch einmal den Blick umsichtig nach rechts schweifen zu lassen, da war das Hinderniss auch schon nah genug, dass die Stute hätte springen müssen. Es war wohl deren Ausbildung zu verdanken, dass sie es auch ohne ein klares Zeichen der Reiterin tat. Überrumpelt verfestigte jene den Griff an den Zügeln und brachte ein Schnauben bei der Stute hervor, ehe diese dann bockig genau vor dem direkt dahinter liegenden zweiten Hinderniss stehen blieb. "Ist ja gut, tut mir Leid!", seufzte Saphira sofort und führte das Pferd aus der Enge heraus. "Nochmal, ja? Diesmal passe ich auch mit auf, versprochen!" Und so geschah es auch, dass sie erneut Anlauf holten und das Hinderniss ansteuerten. Diesmal gab Saphira dann auch durch das leichte Aufdrücken im Sattel das entsprechende Zeichen, woraufhin ihr Pferd sprang und kurz hinter dem Hinderniss auch das zweite unfallfrei überquerte. Es folgten die Kurve, das hohe Hinderniss, bei dem Saphira unweigerlich zwar das Zeichen gab, aber im Sprung die Augen zusammen kniff und auch erst in der darauf folgenden Kurve wieder öffnete, als es an ein eher weites, als hohes Hinderniss ging. "Hah!", sagte die Gardistin stolz zu sich selbst und lächelte zufrieden, während sie das Pferd in einen schnelleren Trab trieb, mit dem es dann wesentlich selbstsicherer um die Pfähler herum geführt wurde. Tatsächlich war der Slalom gar nicht mal so schwierig für das Team und auch das darauffolgende Wasserbecken, bei dem in dem Moment noch der Überraschungseffekt fehlte schien weniger eine Mutprobe für den jungen Schimmel zu sein. Die letzte Station am Lagerfeuer ließ Saphira dann doch aus, um nicht das Feuer extra dafür anfachen zu müssen. Also war der Parcour an der Stelle schon wieder zu Ende und die Gardistin um eine kleine Portion Selbstbewusstsein für den nächsten Dienst reicher...
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Helisande von Alsted
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Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

"Weiberpferd."
So hätte ihr Vater den Wallach genannt, welchen sie sich als Schlachtross auserkoren hatte. Er war vollständig dunkelbraun nur an der Nase fanden sich weiße Flecken. Die zottelige Mähne prunkte in einem immer schmutzig wirkenden Schwarz, ebenso der Schweif. Er war grobknochig, breit mit großem Kopf und hohem Widerrist. Insgesamt wohl eine halbe Handbreit zu groß im Stockmaß für ein Schlachtross. Aber dafür mit weichen Grundgangarten als würde man auf einem Kissen sitzen. Der Blick war offen und stetig wachsam, das ganze Tier strotzte vor Kraft.
Als Bauernpferd hatte er nicht getaugt. Lasten von einem Ort zum anderen tragen oder in gleichmäßigem Schritt den Pflug ziehen, das war nicht das was dieses Pferd akzeptierte. Sie hatte ihm wegen seiner Farbe den Namen Mocca gegeben. Der Name bewahreitete sich jeden Tag aufs Neue. Bitter, stark, voller Charakter und einfach nicht jedermanns Geschmack.
Die Offizierin mochte Mocca.

Es war ein langes und langsames Annähern gewesen. Mühsame Übungen in Vertrauen, Bindung und vorallem Pflicht füllten die Stunden jeden Tages, in denen der eine nicht friedlich graste und die andere nicht mehr oder noch nicht ihren übergeordneten Pflichten nachging. Inzwischen war das Tier fest auf die geprägt und sie auf ihn. Sie ritt ohne Gebisskette, er hatte so ein weiches und empfindliches Maul, die Gefahr ihn zu verschreken war zu hoch. Wenn sie die Zügel aufnahm, erfolgten die Zügelhilfen nur über den Druck auf die Nase. Aber er war ein Schlachtross und sie war Knappin. Beide hatten gelernt sich zu verständigen ohne Zügel, ohne Stimme und auch ohne offensichtliche Schenkelkommandos. Mocca spürte jede kleine Verlagerung ihres Gewichtes, jedes Anspannen der Muskeln, er kannt die Abläufe beim Tjost und beim berittenen Kampf.
Er war aggressiv wie eine Hornisse, sobald sie selbst in Kampfbereitschaft geriet. Als wäre sie ein Teil seiner Herde war er bereit sich zwischen jeden Angriff und die rosthaarige Frau zu werfen.

"Zu spät kastriert. Weiberpferd."

Das wäre das Urteil ihres Vaters gewesen und er hätte ihn zum Schlachter geschickt. Weiberpferde lassen sich nur ungern von ungewohnten Reitern reiten, sie neigen zu Eigensinn und leider auch zu Langeweile. Um der Langeweile ihres Tieres vorzubeugen, brachte sie dem sturen Vieh jede Menge Unfung bei. Er konnte sich verneigen, "Ja" und "Nein" durch Kopfbewegungen sagen, "Bitte Bitte" machen und Hufgeben. Sogar das Steigen auf ihr Zeigen hin, hatte sie mit ihm eingeübt.

Mocca war ihr Pferd, ihre Verlängerung im Kampf, ihr verlässlicher Partner. Aber er war kein Dressurpferd. Sicherlich konnte er springen. Aber nur zu seinen Bedingungen, wenn er der Ansicht war das Hindernis sei nur durch einen Sprung überwindbar. Auf dem mit viel Liebe und wenig Wissen um echte Schlachtpferde von Saphira erdachten Parkur, war er nicht der Ansicht das springen nun sinnvoll wäre.
Er bremste auch nicht ab und bockte seine Reiterin hinunter. Nein. Er ging mit seiner gesamten Masse und seiner Spritzigkeit auf Kurzstrecken einfach durch die Hindernisse durch. "Weiche oder Falle". Das Moccaprinzip. Danach nahm er mit unverminderter Geschwindigkeit den Slalom in Angriff, das kannte er und er war trotz seiner Größe sehr wendig. Die Offizierin stöhnte nur vor sich hin. "Das muss ich nun reparieren, du Esel!"
Kaum abgesessen machte sie sich ans Werk um die Schäden an den Hindernissen zu beheben, zum Glück waren sie werfbar konstruiert, es sollte sich ja niemand verletzen. Dass sie umgerammt werden war wohl nicht geplant und es hatte eine Halterung gesplittert. Währen die Frau vor sich hinmosernd in Reitkleidung werkelte, kam das abgestellte Pferd auf eine grandiose Idee.
Matschgrube. Wälzen.
"MOCCA! AGRR!"
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Keylon von Salberg
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Keylon von Salberg »

Zicke !!!
Genau das war der richtige Name für sein Regimentspferd.
Noch nie in seinem Leben hätte Keylon auch nur einen Moment daran gezweifelt das er nicht reiten könne. Oder das er nicht wusste wie man mit einem Pferd umgeht.
Gut ... bislang hatte er auch nur Hengste geritten.
Stuten mochte er einfach nicht.
Warum nicht? Na weil sie Zicken waren. Und das bewies das Pferd hier auch mal wieder.
Blindes Vertrauen hatte er zu dem Pferd... oder ... eher zu seinen Reitkünsten. Wie könnte ihm auch nur ein Pferd NICHT gehorchen. Er kam nicht mal auf den Gedanken.

Training für Reiter und Pferd...
So etwas von unnötig für ihn.
Dachte er.
So ritt er einfach planlos neben den übenden hin und her, setzte mal über diesen Baumstamm dann über einen anderen um dann zu wenden um erneut über den ersten Stamm zu setzen.
Doch wie es Kra'thor so will ... oder sein Pferd, schien der Stamm sich wohl innerhalb dieser Wende in ein noch so grausiges Ungeheuer verwandelt zu haben denn noch während Keylon vertrauensselig die Hilfe zum Sprung gab, blieb sein Pferd stocksteif stehen und der junge Gardist der mit seinem Gedanken und seinem... Körper schon mitten im Sprung war, segelte ohne etwas dagegen tun zu können, lang über den Hals des Pferdes und landete scheppernd auf dem Boden vor seinem Pferd.

Noch während Keylons Ohren von dem Sturz klingelten, hätte er schwören können das sich das zufriedene Schnauben seines Pferdes wie ein Lachen anhörte. Ja, dieses Teufelspferd lachte ihn bestimmt gerade aus.
Nur ächzend ließ sich Keylon von dem neuem Rekruten auf helfen. um mit einem Bösen Blick auf seine "Zicke" wieder sich in den Sattel zu hieven.
"Habe ich schonmal gesagt das ich Stuten hasse?" murmelte er fast wie zu sich selber und entschied ab sofort dem Pferd nicht mehr gänzlich zu vertrauen. Er war sich sicher das die Stute das mit Absicht getan hatte.
Unruhig bewegte das Pferd seine Ohren hin und her, aber Keylon war auf der Hut und schaffte alle weiteren Übungen ohne Probleme.
Schließlich musste ja auch mal so ein Pferd lernen, wer das Sagen hatte.

Selbst durch das Wasser vermochte er es zu treiben und schließlich, am Ende der Übungen war Keylon sichtlich selbstzufrieden und sah den andren zu.
Was er jedoch nicht sah, war das das Pferd von Kersti seine Schnute ausstreckte um herzhaft in das Hinterteil seines Pferdes biss.
Seine Stute fand dies jedoch nicht so lustig wie Kerstis Stute und ging vollends buckelnd durch.
Rannte dabei Saphiras Pferd, das gerade einen Schritt ins Wasser tun wollte über den Haufen, um dann buckelnder Weise, als würde das Gebiss von Kerstis Stute noch in ihrem Hinterteil stecken, quer durch die Büsche zu brechen.

"Ich schaff das! Ich schaff das... keine Sorge." brüllte Keylon noch als ihm die Äste schon ins Gesicht schlugen und der tiefer hängende Ast ihn aus dem Sattel haute.
Zum zweiten Mal an diesem Abend, schlug der junge Gardist scheppernd auf dem Boden auf.
Irgendwann.... erst als er Kersti nach ihm rufen hörte, schlug er die Augen wieder auf. "Alles... Gut." ächzte er obwohl ihm jeder Knochen im Leibe weh tat, und ließ sich aufhelfen um zurück zu den andren zu humpeln.

Saphiras "Ich glaube du lässt dir besser ein anders Pferd geben." nahm er nur zu gerne an und für diesen Abend freute er sich einfach nur auf ein heißes Bad.
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