Operation: Hutschnur!

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Das Frettchen

Operation: Hutschnur!

Beitrag von Das Frettchen »

Mitten in der Stadt, umgeben von deutlich größeren Jägern, die dem kleinen Nager jederzeit den Garaus machen könnten, doch eben just dieses unscheinbare, wuselige Getier permanent übersahen... nein, akzeptierten, weil sie nicht recht sehen konnten, dass es ein Frettchen war.
Ein unglaublich dreistes, gerissenes und wagemutiges Frettchen!

Zufrieden schlarwenzelte es durch die Gassen, nickte den Löwen ohne Furch zu und schaffte es sogar, sich in deren Runde als ein Junges der eigenen Gattung einzuschmuggeln. Die Löwen waren gülden und rot, das Frettchen hingegen trug einen Pelzrock von solch undefinierbarer Farbe, dass es sich als alles Mögliche ausgeben und glorreich blenden konnte.
Glorreich!

Doch war sie noch da, die beständige Angst, dass irgendwann irgendwer Lunte wittern würde und das Frettchen genauer beschnuppern könnte, denn dann - so war sich der gewitzte Kleinganove sicher - würden sie auch erschnuppern, dass es sich in seinem Fall eben nur um einen kleinen, launenhaften Gänsedieb handelte, einem Fuchs gar nicht so unverwandt...

Der Gedanke an den Fuchs selbst hob die Mundwinkel ein klein wenig und stolzen Hauptes schritt das Frettchen tiefer durch die Stadt, zeigte seinen scheinbar goldenen Rock und plauderte angeregt mit denjenigen Löwen, welche den Gänseschatz... nein, den Ganterschatz, mit Argusaugen bewachten.
Dieser einäugige Ganter hatte es doch geschafft ein quasi unbezahlbares, kostbarer-noch-als-diamantenes Ei namens "Fuchsenehre" zu rauben und das wollten weder das Frettchen, noch das fleißige Bienchen, ungescholten erdulden. Immerhin lag ihnen das Füchslein doch so sehr am Herzen, dass sie sich beide in die Höhle des Löwen gewagt hatten.

Doch was zunächst als rasche und simpel ausführbare Aktion gelockt hatte, entpuppte sich zu einem enervierenden Trugschluss voller wirrer Folgeereignisse. Im Grunde hatte er nie geplant wie eine kleine Made im Speck des Löwenlandes zu leben, mit den Königen der Tierwelt gemeinsam zu jagen, zu speisen und zu schlafen.
Ein scheinbarer Geniestreich und doch wusste das Frettchen, dass die Schlinge jetzt schon lose um seinem flauschigen Nacken lag - er glaubte jedoch stur daran, dass er den Kopf rasch genug herausziehen konnte, ehe sie das Seil fester ziehen würden.

SEIL!

Das Frettchen zeigte die Reihe voller spitzer Zähne und erkannte mit einem Mal, die Lösung des Löwenwachenproblems und zählte innerlich weit grinsend auf. Nun brauchte es nur noch:

- die schmierestehende Ratte
- der Biene zuckersüß-verlockender Honig
- den Deckmantel einer einzigen Nacht
- den verdammten, einäugigen Ganter

.... und endlich, endlich würde ein einfaches Frettchen in der Lage sein, die geraubte Fuchsenehre zurück zu stibitzen!
Glorreich!

Triumphierend schmunzelnd schlenderte das Frettchen wieder zurück zum eigentlichen Zentrum der Löwenwachenkuschelhöhle. Es galt ein Seil zu besorgen... oder besser: gleich zwei!
Der Moment war gekommen, hier und jetzt begann Operation Hutschnur!
Zuletzt geändert von Das Frettchen am Montag 18. Mai 2015, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
Das Frettchen

Beitrag von Das Frettchen »

Da saßen sie zu dritt an einem Tisch und begannen die Schachfiguren mit ihren kleinen Pfoten von links nach rechts zu bewegen. Emsig wurde geschnattert, gekeckert und natürlich auch gesummt. Ach es war das kleine, fleißige, zuckersüße Bienchen, welches sich dazu bereit erklärte den Kopf etwas weiter in die Schlinge zu legen und artig das verfasste, was Ratte und Frettchen großspurig diktierten.

Ein Machwerk sondersgleichen und zudem so unglaublich adrett geschrieben.
Man war generell stolz auf die eigenen Künste und so ließ man das arme Bienchen tatsächlich nach Adoran bis hin zum Adelsviertel flattern, aufdass mögliche Löwenwachen bestätigen konnten, dass die Nachricht von einem zarten, weibliche Wesen überbracht worden war.
Nur für den Fall der Fälle, dass der clevere Ganter nachfragen würde.

Jetzt galt es nur noch zu warten und dies mit gespitzten Krallen und wachsamen Sinnen - das güldene Ei rückte näher.
Arenvir von Kronwalden

Beitrag von Arenvir von Kronwalden »

Der clevere Ganter fragte tatsächlich nach dem Schreiben und wirkte einigermaßen verwirrt. Es hätte auch ein erneuter Streich des garstigen Kobolds oder des Mauzedrachen sein können, sicher war man hier nie und die Zeiten, da ein Freiherr von arglistigem Schabernack gefeit, die waren leider vorbei!

Da weder Schreibstil noch Inhalt zu einer der beiden passten und die Wache die besagte nicht zu benennen vermochte, war sichs der Ganter beruhigt und so schickte er alsbald einen jungen Mann zu Vranseka, auf dass die Antwort des Ganters überbracht werden könne.
Gast

Beitrag von Gast »

Warten...

Das Warten zog sich wie ein Stück altes zähes Fleisch, das schon mehr einer abgetragenen Schuhsohle glich. Die Ratte hatte ja nichts gegen merkwürdiges Essen solange es nur den leeren Magen füllte und kein zu übles Gefühl hinterließ, doch dieser Brocken ließ sich mit allen Versuchen einfach nicht hinabwürgen. Stunden mussten inzwischen vergangen sein in denen er und das Frettchen wartend und harrend im letzten Winkel einer Kammer, irgendwo über den Dächern Adorans warteten, die Augen immer wieder zur Straße gewandt ohne jedoch auch nur einen Blick auf das weiße sich nähernde Gefieder werfen zu können.
Hatte der Vogel etwa vergessen zu erscheinen?
Die kleinen dunklen Augen hoben sich ohne zu blinzeln von der sich anbahnenden und wie eine Decke sinkenden Nacht draußen vor dem Fenster und beäugten nun stattdessen das auf und ab schleichende Frettchen, das seit geraumer Zeit seine Bahnen zog und nervös von Decke zu Boden und aus dem Fenster blickte, ohne auch nur einen Moment still zu halten.

"Nun setz dich doch ma' hin, Mensch...machst mich ganz hibbelig. 's wird schon noch wer kommen.Außerdem plumpste sonst noch durch'n Boden wenn de weiter deine Spuren ziehst."

Das Frettchen sah auf, nur einen kurzen Moment und seufzte resigniert auf.

"Wo verdammich noch mal steckt der denn?"
"'Ch hab keinen blassen Schimmer wo der steckt...zugesagt hatte er doch. So 'n Ehrenmann wie der wird uns schon nich' einfach hocken lassen... "
"Ich mach mir einfach Sorgen" Murrte das Frettchen und ließ sich nun doch endlich auf einen mit Stroh gefülltem Sack sinken, streckte die langen Pfoten weit von sich und seufzte erneut.

Warten...

Irgendwann musste die Nervosität die beiden wohl eingeschläfert haben denn erst als die Sonnenstrahlen des frühen Morgens durchs Fenster spitzen drehte sich die verschlafene Ratte zur Seite, wurde von einem allzu kecken Lichtfunken an der Nase gekitzelt und erwachte gähnend und die Pfoten in die Lüfte streckend unverrichteter Dinge.

Vergeblich...
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 27. Mai 2015, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
Das Frettchen

Beitrag von Das Frettchen »

Wie heißt es doch so schön:
Neuer Versuch, neues Glück!

Doch die Losbudenbesitzer und Glücksritter, welche sich so einem Bekenntnis verschreiben, wollen dabei meist irgendwie Münzen aus anderer Leute taschen locken und ein Frettchen musste wissen, wie man seine Schätze beieinander hielt. In diesem besonderen Fall galt es natürlich erst einmal besagten Schatz zu angeln, doch auch beim Versuch konnte man unglaublich viel verlieren... das Leben zum Beispiel.
Was macht man nicht alles für die füchsische Freude?!

Nervös wuselte das Frettchen im Schatten der Dunkelheit am Bergmassiv entlang. Die Löwenmaskerade hatte es abgelegt und sich dafür vollkommen in das Fell der Nacht gekleidet. Wäre der Ratterich nicht gewesen, welcher mit beruhigenden und weisen Worten Balsam über die geschundenen Nerven verteilte, hätte das Frettchen vermutlich schon hier und jetzt den ersten, großen Mist - irgendeinen Fauxpas - gemacht, der ihm ein zukünftiges Dasein als Pelzmantel beschert hätte. Ach, es war zum Wände hochgehen.

Apropos Wände hochgehen...
Das Seil war der eigentliche Schlüssel zum Erfolg, denn so war es ein Leichtes die Mauer hinauf bis zum Wehrgang zu klettern und ein letztes Nicken galt der Ratte, ehe das Frettchen sich auf der anderen Seite herabließ. So nah nun am Körbchen der Katzenvogtin und damit schickte er rasch ein Stoßgebet zum verhüllten Herren des Sternenzelts, aufdass der Gott der Freiheit ihm diese noch ein klein wenig länger gewähren sollte.
Miteingeschlossen in das kurze Flehen auch das süße Bienchen, welches nun dem Ganter ausgesetzt war - oder andersherum? - und wohl verzweifelt versuchte, dessen Aufmerksamkeit lange genug zu erhaschen und zu fesseln, dass das Frettchen in dessen Nest einsteigen konnte.
Auch eingeschlossen der Kamerad Ratte, welcher tapfer Schmiere stehen und dennoch die Aufmerksamkeit der Löwen vermeiden musste.
Es war nur allzu deutlich:

Ohne die anderen beiden wäre das Unterfangen wohl unmöglich gewesen!

Daher waren sie alle drei auf dem Kuckucksei verewig, welches dem Ganter im dreisten Austausch zum goldenen Gegenstück auf den Ganter warten sollte, während sie den Lohn der Mühen einheimsen wollten... aber gut, erst einmal müsste der große Coup gelingen!

Lautlos war das Frettchen am Körbchen der Katzenvogtin vorbeigeschlichen und duckte sich immernoch in den Schatten des Bergmassivs, bis es den Zaun des Ganternests gekommen war und sich kletternd darüber hinwegschwang. Geduckt krabbelnd kam es bis zur Nesttüre und hier waren die flinken Fingerchen gefragt, ein höchst kritischer Moment, denn die Löwenwachen könnten hier rasch aufmerksam werden. Wieder war es der Freund Ratte, welcher für Ablenkung sorgte und dem Frettchen die Zeit gab, das Schloss irgendwann nicht nur mit feinem 'Klick' zu knacken, sondern auch hineinzuschlüpfen. Türe zu, die Hälfte war geschafft!
Hässlich nur, wenn der magische, einäugige Ganter seine Zaubermacht dazu eingesetzt hätte, um das Nestlein zu sichern und so wurde nur höchst behutsam gesucht, gespürt und geschnuppert, bis der Schatz aller Schätze so präsent und offen vor der Nase des Frettchens lag:

[img]http://www11.pic-upload.de/28.05.15/lhsqyaq3ish.jpg[/img]

Ein vorsichtiger Griff, der zuletzt doch wieder in einem raschen "SCHNAPP!" endete, ein Tausch mit einem fast hörbaren "SCHWUPPS!", dann war es geschehen und das Frettchen wuselte eiliger zum nächstbesten Fenster der Südseite, nahe wieder am Berg, um sich in dessen Schatten zu verstecken. Herabhangeln, im Gras abrollen und die Euphorie spüren, welche nun anfing durch die Gliedmaßen zu kribbeln.

GESCHAFFT!
Emilie Laval

Beitrag von Emilie Laval »

Wie beschäftigt man einen Adeligen Magier?

Sie schaufelte das Geröll aus der Grube und kontrollierte es auf Erze, doch sie war nicht richtig bei der Sache. Immer wieder schweiften die Gedanken ab, zu diesem Gespräch was vor ihr Lag.

Sie konnte ihm natürlich vormachen sie wäre heiss und innig in ihn verlieb, doch sie befürchtete das der Freiherr dann innerhalb von kurzer Zeit aufstehen würde und davon gehen, und die Zwei auf frischer Tat ertappten.
Nein, nein sie musste sich schon etwas besseres einfallen lassen als das. Sie trug das Erz aus der Mine hinunter in den Keller und sortierte diese in die Kisten. Vielleicht suchte sie einfach zu weit?
"Schuster bleib bei deinem Leisten", murmelte sie zu sich und nahm einen Erzkumpen zur Hand und sah ihn an als könnte er die Antwort liefern. Doch das tat er nicht. Emi warf ihn zu den Anderen in die Kiste, und nahm sich ihr Musterbuch zur Hand.

Eine Kette? die Feinschmiedin wiegte den Kopf hin und her. Eine Brosche? ja das war gut! Unverfänglich und schmuck zu gleich. Doch was sollte das Schmuckstück zieren?
So klopfte sie den Staub aus den Kleidern und ging zum Herold und unterhielt sich mit diesem über den Freiherr von Goldenfall. Es war durch aus spannend, wenn auch nicht viel. Aber er hatte sie auf eine Idee gebracht. Das Wappen! Das war die Idee, ein Mann wie Arenvir hatte doch sicher eine Interessante Geschichte zu erzählen. So machte sie sich auf zur Bibliothek um das besagte Wappen zu entdecken.
Das Wappen war wirklich vielversprechend, geschwärzer Hintergrund zum Teil, und Farben, Schwerter und Stab. Es würde doch einiges an Können brauchen es korrekt darzustellen.

Einmal eine Idee im Kopf, konnte Emilie ziemlich hartnäckig sein und so setzte sie sich an das gute Stück um es dann im Briefkasten des Freiherrn zu platzieren, als es fertig war.
Jetzt musste sie nur noch den Tag des Gespräches abwarten.


Sie war nervös, was wenn er einfach aufstand und ging? Was wenn ihre Worte ihn nicht festhalten würden?
Emilie sass in der Stadtstube und wartete auf ihn, den Freiherrn von Goldenfall. Sie wusste zum Glück wie er aussah und erkannte ihn sofort, wie hätte man ihn auch übersehen können? Er hatte eine Ausstrahlung die etwas gewagtes, verwegenes in sich hatte. Was vielleicht an der Augenklappe lag? Sollte sie doch die unglücklich Verliebte spielen?

Nein sie würde bei ihrem Plan bleiben und ihn über das Wappen ausfragen. Sie strich sich noch einmal das Kleid glatt und trat dann auf ihn zu. Sie gab sich zurückhaltend und schüchtern, was ihr leichter viel als gedacht, der Mann schüchterte sie doch etwas ein. Aber das Gespräch war dann doch fesselnder als erwartet, die Entstehung des Wappens durchaus spannend und die weiterentwicklung ebenfalls.

Sie sprachen dann auch noch über Emilie, was ihr dann doch eher schwierig war. Wollte sie doch nicht zuviel von sich verraten. Sie nippte an ihrem Wein und zu ihrem Erstaunen genoss sie das Gespräch sogar, als er dann doch zum Aufbruch sich erhob, hatte Emilie kurz Probleme mit der zeitlichne Orientierung. Hatte sie ihn genug lang festgehalten? War die Operation geglückt?

Sie trat langsam aus der Stadtstube hinaus, noch etwas am zweifeln, als ihr jedoch ein bekanntes Gesicht entgegen kam. Grinsend und zu einem Teil auch etwas stolz nahm der Herr sie dann mit nach Bajard. Wo dann bei einem Schluck Alkohol zu dritt gefeiert wurde.
Gast

Beitrag von Gast »

Warten...

Hatte der letzte Abend hier in Adoran mit dem mühseligen Warten geendet so begann dieser erneut mit Zeit, die es zu überbrücken galt. Zeit in der die Ratte ein paar Mal unruhig im Bauch des über die See pflügenden Schiffes auf- und abpilgerte als gäbe es pro zurückgelegtem Schritt ein besonderes Leckerchen. Doch Beschauliches würde ihn nicht erwarten, das spürte der kleine heruntergekommene Nager bis in die dunklen Haarspitzen. Nervös zuckte das Näschen hin und her, schnupperte in die Seeluft ob der sich nähernden Großstadt und wartete in seinem falschen, frisch gestriegelten und sogar mit Spitze versetzten, Pelz.

Ob das Frettchen schon am Kai Adorans auf ihn wartete?
Ob die Biene sich genug zurecht gemacht hatte um den Ganter lang genug zu bezaubern und in Schacht zu halten?
Ob er selbst genug der furchtbar duftenden Haarpomade aufgeschmiert hatte um den stets ein wenig untadeligen Schopf lang genug in Schacht zu halten?


Warten...

Der Weg vom Hafen hin zum Viertel in dem die Noblen, Adligen und Feinen des lichten Reiches ihr Nest gebaut hatten, war so lang, als ginge er, neben dem Frettchen hin zum Schafott, das mit gierigen Lefzen auf die beiden wartete. Kurz forderte der Gedanke, für ein kleines Momentchen die Pfote des Frettchens zu ergreifen, so laut in seinen Kopf nach Aufmerksamkeit, dass sich die schmalen Krallen schon in dessen Richtung ausstreckten, doch noch ehe sie einander streifen konnten tauchte vor ihrer beider Weg einer der rotgoldenen sich aufblasenden Löwen auf, der gelangweilt einem Pfad folgend seine Runden zog.

Vorbei an dem steinernen Tor, vorbei an den vielen bereits erblühenden Blumenrabatten, von denen es in der großen lichten Hauptstadt an jeder Ecke zu viele zu geben schien und vorbei am letzten Löwen, der Ratte und Frettchen nur kurz skeptisch beäugte ehe er sie passieren ließ bis hin zum Nest des Ganters.

Banges Warten...

Und zum zweiten Male hielt sich die Ratte am heutigen Abend zurück, tappte zwischen den Blumen wie ein mondsüchtiger Liebender auf der Suche nach dem schönsten Geschenk umher und warf gefühlt alle paar Atemzüge einen Blick in die schwindelnde Höhe der oberen Fensterleiste, auch wenn er durch die dicken Mauern hindurch das Frettchen nur erahnen konnte.

Muffensausen...


Das nervöse Flattern im Magen der Ratte nahm mit jedem Augenblick zu. Sie wusste, dass sie sich aus jeder noch so verzwickten Situation wie ein zu groß geratener pelziger Aal winden konnte, sie konnte einem Letharen ein X für ein U vormachen, wenn die Verwirrung nur gut genug geplant oder improvisiert war aber was sollte das Frettchen dort hoch oben tun, wenn der dumme Zufall zuschlug?

Als er das leise Geräusch des kletternden Nagers ihm das Nahen des Freundes verriet wäre ihm vor Erleichterung beinahe das Herz in die schnodderschnäuzige Hose gerutscht.


Erleichterung... und eine Feier...

So rasch wie die Pfoten sie nur trugen ohne aufzufallen verschluckten die nächtlichen Schatten die beiden kleinen Ganoven und ihr Lachen klang, als sich das Summen des Bienchens zu ihnen gesellte so befreit wie nie.
Die Ehre des Fuchses war ein zweites Mal gerettet...

[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/64955a-1432920051.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 29. Mai 2015, 19:12, insgesamt 3-mal geändert.
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