Nachts in Menek'Ur
Verfasst: Dienstag 3. Februar 2015, 02:48
*Den ganzen heißen Nachmittag bis hin zum Sonnenuntergang rätselten an der Kaserne vorbeiflanierende Menekaner, was es wohl mit der überlebensgroßen, sehr vorteilhaft dargestellten und mit ruhmreichen Schriften versehenen Statue des Sajneen, die ein wenig verloren inmitten des Vorplatzes der Janitschare stand, auf sich hatte.
Sie stand einfach nur da, ein Machwerk aus kalurischem Felsen geschlagen, den tapferen Heldenblick im Gesicht starr auf den Palast gerichtet. Sonst tat sich nicht viel, nur die ein- und ausgehenden Janitschare mussten beim Wachwechsel umständlich daran vorbeilaufen und Saumaat, das kluge Maskottchen der menekanischen Armee hatte sehr bald schon herausgefunden, dass der rechte Stiefel der eindrucksvollen Sahid-Statue sich ganz ausgezeichnet eignete, um sich den haarigen Rücken daran zu reiben.
Spät in der Nacht, als alle braven Bewohner der Goldenen Stadt schon lange schliefen, kam auf einmal wieder Bewegung in die Sache, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine vermummte, in der Dunkelheit nicht zu erkennende Gestalt und ein weiterer ominöser Helfer schoben, drückten und zogen ächzend und stöhnend den gewaltigen kalurischen Felskoloss von seinem höchst unpassenden Ursprungsort mitten auf dem Platz die kleine Treppe im Süden unter lautem Poltern hinunter. Noch ein paar kräftige Schübe und es war vollbracht - die Statue hatte einen etwas weniger omnipräsenten Platz gefunden, an dem sie erst einmal bleiben konnte.*
Sie stand einfach nur da, ein Machwerk aus kalurischem Felsen geschlagen, den tapferen Heldenblick im Gesicht starr auf den Palast gerichtet. Sonst tat sich nicht viel, nur die ein- und ausgehenden Janitschare mussten beim Wachwechsel umständlich daran vorbeilaufen und Saumaat, das kluge Maskottchen der menekanischen Armee hatte sehr bald schon herausgefunden, dass der rechte Stiefel der eindrucksvollen Sahid-Statue sich ganz ausgezeichnet eignete, um sich den haarigen Rücken daran zu reiben.
Spät in der Nacht, als alle braven Bewohner der Goldenen Stadt schon lange schliefen, kam auf einmal wieder Bewegung in die Sache, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine vermummte, in der Dunkelheit nicht zu erkennende Gestalt und ein weiterer ominöser Helfer schoben, drückten und zogen ächzend und stöhnend den gewaltigen kalurischen Felskoloss von seinem höchst unpassenden Ursprungsort mitten auf dem Platz die kleine Treppe im Süden unter lautem Poltern hinunter. Noch ein paar kräftige Schübe und es war vollbracht - die Statue hatte einen etwas weniger omnipräsenten Platz gefunden, an dem sie erst einmal bleiben konnte.*