Phönix aus der Asche - Das Haus Masari ruft seine Kinder

Moderator: Menekaner [Mod]

Antworten
Benutzeravatar
Hajifa Yazir
Beiträge: 422
Registriert: Montag 16. Juni 2014, 01:36

Phönix aus der Asche - Das Haus Masari ruft seine Kinder

Beitrag von Hajifa Yazir »

Die Stille und Ruhe der Nacht legt sich über die Schöpfung Eluives. Das geschäftige Treiben findet ein Ende und die Menekaner allen Ortes sehnen sich nach Schlaf. Den Kindern des Hauses Masari aber, egal wo sie sich auf dieser Welt gerade befinden, mag etwas sehr einzigartiges wiederfahren. Ihre Träume scheinen sich in diesen Tagen und Wochen sich zu ähneln und zu wiederholen. Auch bleiben diese Träume länger in Erinnerung als dies für gewöhnlich der Fall ist.



Der Traum beginnt stets mit der gewaltigen Durrah unter ihren Füßen und dem Blick zur Sonne, die in voller Pracht am Himmel steht. Danach versinkt die Sonne langsam und die Nacht bricht herrein. Doch keine Sterne und kein Mond erhellen die Dunkelheit.

Mit einem Mal jedoch ist der Schein einer Flamme zu erkennen, der Weg führt darauf hin, ein Weg, wie man ihn im Traum begeht, von unbekannter Art und Länge. Das Licht des Feuers wird heller, wärmend und kräftigend. Die Finsternis verliert an Bedeutung, nur die Flamme und sie zu finden.

Der Weg ist gegangen und das Ziel erreicht, die Flamme bäumt sich ein letztes Mal auf, verlischt. Ein Geräusch von überirrdischer Schönheit ist zu vernehmen und ein Vogel des Feuers entsteigt der Asche. Ein Phönix ist es und er steigt hoch hinauf in den Himmel. Dort zieht er einige Kreise und fliegt dann in eine ganz bestimmte Himmelsrichtung los. Die Welt beginnt sich aufzulösen, der Traum endet, die Kinder Masari erwachen.

  • [img]http://wiki.antamar.eu/images/a/ac/Phoenix.jpg[/img]

In ihren Herzen aber mag der Wunsch verbleiben dem Flug des Phönix zu folgen und in die Stadt ihres Volkes aufzubrechen. Nach Menek'Ur, wo die Familie wieder ihre Heimat gefunden hat.
Zuletzt geändert von Hajifa Yazir am Montag 26. Januar 2015, 18:01, insgesamt 2-mal geändert.
Antworten