In der Nacht wurden bei jedem Janitschar am Bett Beutelchen deponiert. Jene enthalten kleine Wasserschläuche, so wie kleine, handliche Portionen Essen. Das Obst, das Brot und das Fleisch wurden klein geschnitten, dass man auch in hektischen Situationen bei Hunger oder Durst kurz zugreifen kann, ohne sich zu sehr darauf zu konzentrieren.
Zu diesem Paket gesellen sich dann frische Bandagen hinzu, so wie zwei kleine Tiegel, eine mit einer schmerzlindernden Salbe, der Andere befüllt mit Brandwund-Salbe. Jene sind jeweils auch beschriftet.
Auch werden auf einem Fass, der zu einem Tisch umgebaut wurde, weitere Beutel mit genau dem selben Inhalt platziert, für jene welche nicht der Armee angehören doch des Kampfes mächtig sind oder sich an der Front beweisen möchten.
Jussuf wird eine Rüstung an seinem Bette finden. Aus Silber, so wie Waffe und Schild.
Tooru und Thahida werden separat noch einen Zettel in ihren Paketen vorfinden, auf welchen nur zwei Worte zu finden sein werden. Unterschrift und dergleichen fehlt. - Glückwunsch, Jemaat. -
[Rüstungen sind zu finden im Limettenkörbchen vor dem zweiten Zelt.]
[RP] Begebenheiten im Lager
Moderator: Menekaner [Mod]
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Gast
[RP] Begebenheiten im Lager
Zuletzt geändert von Gast am Montag 8. Dezember 2014, 10:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Jussuf
Jussuf wusste schon lange, dass seine altersschwache Rüstung kein guter Schutz mehr war. Die Verletzung wäre mit einer richtigen Rüstung nur halb so schlimm.
Als er aus seinem Schlaf aufwachte, freute er sich über das gütige Geschenk der Mara und fühlte sich motiviert und sofort stark. Er setzt sich auf das Bett, setzte zuerst den Helm auf, dann wurde ihm schwarz vor Augen und fiel zurück ins Bett.
"Noch ein wenig ausruhen. Noch ein wenig!", murmelte er.
Als er aus seinem Schlaf aufwachte, freute er sich über das gütige Geschenk der Mara und fühlte sich motiviert und sofort stark. Er setzt sich auf das Bett, setzte zuerst den Helm auf, dann wurde ihm schwarz vor Augen und fiel zurück ins Bett.
"Noch ein wenig ausruhen. Noch ein wenig!", murmelte er.
- Thahida Atiika Yazir
- Beiträge: 874
- Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36
Nach meiner Ablösung ging ich langsam in Richtung Lager, ich nahm nur ein Stück Brot und legte mich auf eines der freien Felle, so richtig schlafen konnte ich sowieso nicht aber ein bisschen ruhen bis ich wieder aus meiner Ruhe gerissen wurde durch die Geräuschkulisse vor den Toren.
Ich erhob mich wieder von meinem Fell und begab mich aus dem Zelt, ich wollte die anderen nicht aufwecken und gesellte mich zu denen welche noch am Feuerlager saßen, dort wurde mir auch die Pakete gezeigt und als ich meines öffnete, legte sich für einige Herzschläge ein Lächeln auf meine Lippen.
Leise murmelte ich nur: „Danke“
Ich wusste zwar nicht von wem es war, doch die Geste allein hatte wenigstens für einen moment mir ein Lächeln auf die Lippen erhaschen können.
Ich erhob mich wieder von meinem Fell und begab mich aus dem Zelt, ich wollte die anderen nicht aufwecken und gesellte mich zu denen welche noch am Feuerlager saßen, dort wurde mir auch die Pakete gezeigt und als ich meines öffnete, legte sich für einige Herzschläge ein Lächeln auf meine Lippen.
Leise murmelte ich nur: „Danke“
Ich wusste zwar nicht von wem es war, doch die Geste allein hatte wenigstens für einen moment mir ein Lächeln auf die Lippen erhaschen können.
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Gast
Auch im Lager werden die Pergamente zu finden sein. Wenn sie auch hier nicht angebracht wurden, sondern eher auf einem Stapel ruhen, so dass sich jeder ein Papier nehmen kann. Zum Lesen, zum Einstecken oder zum Brot einwickeln sei in dem Fall jedem selbst überlassen. Neben jenen Pergamenten wird sich ein Tablett mit kleinen Bündeln befinden, welche wie kleine Geschenke aussehen. Beschriftet sind jene recht schlicht:
"Tag der kleinen Geschenke - auch in dunkelster Zeit."
"Tag der kleinen Geschenke - auch in dunkelster Zeit."
- Geliebtes Volk
In den düstersten Momenten, wie jene die wir alle gerade ertragen müssen, fehlt vielen der Halt. Die Verzweiflung ist eingekehrt und die Trauer über all jene Verluste, die wir zu jener Zeit tragen müssen. Dieses Leid kann uns niemand nehmen, denn es macht irgendwann aus wer wir sind und die Ereignisse um die geliebte Heimat werden uns zu dem machen, was wir einst sein werden. Doch nun stehen wir hier, alle mit Waffen in der Hand und Wunden am Leibe. In jener Situation, bereit uns dem allen zu stellen. Ob nun mit einem Dolch, einer scharfen Klinge oder einfach nur unserem Verstand, der hoffentlich irgendwie zur Rettung Menek'Urs beitragen kann. Denn jeder von uns ist ein Teil des Großen-Ganzen. Begonnen bei einem Hauslosen, bis hin zu einem Kind der höchsten Familie. Denn in jener dunkelsten Stunde, in welcher wir uns quälen müssen und zeigen müssen, das wir ein Volk sind, sind wir keine hundert Familien, keine hohen Ränge, kein Mann, keine Frau. Wir sind eins. Eine Einheit, mit dem selben Ziel, dem selben Wunsch: Die Rettung unserer Heimat und die Rettung unseres Volkes.
Oh geliebtes Volk, schließt für wenige Sekunden eure Augen und denkt an einem Manne, der in jenem Chaos trotzdem für jeden von euch ein Lächeln im Gesicht hat. Denkt an einen Kämpfer, der sich seit Monden aufopfert und alles tut, damit der Frieden im Reiche der Sonne bestehen bleibt. Denkt an all die Kritiken, an all die negativen Worte, die durch manche Handlungen auf seinen Schultern lasten und dann denkt an die Ruhe, an die Liebe, an das Gefühl, welches uns Eluive gab, als wir das Licht der Welt erblickten. Denkt daran wie viel Gutes uns dieser Mann beschert hat, wie viele Leichen er uns mit dem Frieden ersparte. Denkt an den Emir des Friedens, welcher noch nie zuerst an sich selbst dachte, sondern immer an die Anderen. Auch als er noch nicht in dem Amte war, in welchem er nun weilte. Denkt an sein gutes Herz, an sein Streben und dann, geliebte Kinder der Durrah, denkt an seinen derzeitigen Zustand. Die Falten in seinem Gesicht und das graue Haar auf seinem Kopf und wie er es hinnimmt, wieder mit diesem warmherzigen Lächeln, dass eventuell sein Leben bald ein Ende hat.
Es gibt wenige Seelen, die so viel für dieses Volk, dieses Land und unser Sein getan haben, doch sollten wir uns alle einig sein, das die Seine unser wichtigstes Gut ist. Für alles an uns, alles um uns und alles, was die Zukunft für uns noch bereit hält. Dieses Geschöpf, diese Gabe Eluives für Menek'Ur, können wir retten. Denn wir sind nun die, die unseren Tribut zahlen sollten. Die zurück geben sollten, was Monate uns gegeben wurde. Und es muss kein Gold sein, nichts Materielles. Denn Eluive brachte uns bereits in Kindestagen bei, was doch das Wichtigste im Leben ist. Es ist die Liebe, die Freundschaft, ein Lachen, ein kleiner Streit, eine Versöhnung, eine Umarmung. Dinge die so viel schwerer wiegen und mit keinem Preis der Welt zu bezahlen sind.
Wir sind ein Volk, du, der hinter dir, der neben dir und auch der, der gleich an dir vorbei läuft. Unser Blut ist rot und unser Glaube gleich. Wir sind eine Einheit, wir gehören zusammen wie der Sand zur Sonne und wie die Menekaner zum Salz. In manchen Tagen haben wir das eventuell vergessen und an anderen Tagen zürnen wir einander gar. Doch an Tagen wir gestern, heute und morgen, sollte all das vergessen sein. Für unser Reich, für unseren geliebten Emir und für Eluive!
Nehmt euch an die Hände, in der Seele und im Herzen und lasst uns gemeinsam kämpfen.
Für unsere Zukunft.
Für unser Volk.
Für unser Leben.
FÜR ELUIVE!